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TU Dortmund und IHK zu Dortmund zeigen beim 12. DortmunderAutoTag die Zukunfts-Trends in der Mobilität

Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren lud der Bereich Regelungssystemtechnik der TU Dortmund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund am Donnerstag, den 7. September, erneut zum DortmunderAutoTag ein. Vorträge aus der Automobilindustrie dienten neben der Fachausstellung als Anregung für zukünftige Entwicklungs- und Forschungsarbeiten.

Die Schwerpunkte des 12. DortmunderAutoTags in den Räumen der IHK lagen unter anderem in den beiden Bereichen automatisiertes Fahren und Elektromobilität. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten, welche Entwicklungen und Entscheidungen in der Automobiltechnik notwendig sind, um den zukünftigen Mobilitätsherausforderungen gerecht zu werden: Die Sicherheit im Straßenverkehr muss erhöht und die mit der Mobilität verbundenen Emissionen müssen reduziert werden.

„Bei der aktuellen Diskussion um Dieselabgaswerte und Fahrverbotszonen kommt das Thema Innovationen leider oft zu kurz. Der AutoTag hingegen zeigt wichtige Trends auf und stellt zukunftsfähige Fahrzeugtechniken in den Mittelpunkt”, betonte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Wulf-Christian Ehrich. Die Mobilität von morgen ist auch ein Themenschwerpunkt bei der IHK, die deshalb zusammen mit der Stadt Dortmund das weltweit beachtete Modellprojekt „Allianz Smart City Dortmund” voranbringt.

Schwerpunkt: Automatisiertes Fahren

Das selbstfahrende Auto wird die individuelle Mobilität verändern. Bei steigender Verkehrsdichte aufgrund der zunehmenden Urbanisierung wird es dem Fahrer zukünftig möglich sein, seine Zeit für Nebentätigkeiten im Auto zu nutzen. Der 12. DortmunderAutoTag legte einen Schwerpunkt auf das automatisierte Fahren. Die Vorträge zeigten verschiedene Sichten auf das automatisierte Fahren und dokumentierten den Stand der Technik sowie noch offene Fragestellungen. Sie wurden durch zahlreiche Posterbeiträge abgerundet, die die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Technischen Universität Dortmund zum automatisierten Fahren aufzeigten.

Schwerpunkt: Elektromobilität

Der zweite Themenschwerpunkt war der Elektromobilität gewidmet. Elektromobilität ist der Schlüssel zu klimafreundlicher Mobilität und zur Senkung des Feinstaubniveaus in den Innenstädten. Trotz vieler Investitionen kommt das Elektroauto bisher kaum in Fahrt. Dies liegt nicht allein an technischen Gründen, wie beispielsweise der geringen Reichweite und den langen Ladezeiten sowie den unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten der Stromversorger. Es fehlen auch die Anreize für den Endverbraucher.

Als etabliertes Forum bot der 12. DortmunderAutoTag auch in diesem Jahr hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die die Trends der individuellen Mobilität diskutierten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund sind im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern sowie Zulieferern und öffentlich geförderten Projekten an wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Mobilität durch grundlagenorientierte und anwendungsausgerichtete Forschung beteiligt.

Zahlreiche Unternehmen vertreten

In der begleitenden Fachausstellung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DortmunderAutoTages über folgende Unternehmen im Umfeld des automatisierten Fahrens und der Elektromobilität informieren: AMETEK CTS Germany GmbH (Kamen), BMW Niederlassung Dortmund, EMC Test NRW GmbH (Dortmund), GET racing Team Dortmund, Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund, Smart Mechatronics GmbH (Dortmund) und Toellner Electronic Instrumente GmbH (Herdecke).

Seit 2006 wird das Forum jährlich in Dortmund vom Bereich für Regelungssystemtechnik der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der IHK zu Dortmund veranstaltet.
 

Weitere Informationen:

Ansprechpartner für Rückfragen:
Prof. Torsten Bertram
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Telefon: 0231 – 755 2760

 



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