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Forschungsministerin Prof. Johanna Wanka zu Besuch beim Innovationslabor von TU Dortmund und Fraunhofer IML

Wie können Mensch und Technik in Logistikberufen kooperieren? Diese Frage zum Arbeitsplatz der Zukunft wird im „Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik” der TU Dortmund und des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML erforscht. Von der Arbeit des Labors konnten sich am 7. September Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Steffen Kanitz, Mitglied des Bundestags (MdB), bei einem Besuch ein Bild machen. Außerdem standen bei dem Besuch zwei Start-ups des Fraunhofer IML und eine Stippvisite im Virtual-Reality-Lab des Instituts auf der Agenda.

Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium an der TU Dortmund, und Dr. Michael ten Hompel, Professor für Förder- und Lagerwesen an der TU Dortmund und geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, begrüßten die Gäste dabei im Namen der TU Dortmund und des Fraunhofer IML.

Besuch im Innovationslabor „Hybride Dienstleistungen in der Logistik”

Ministerin Prof. Johanna Wanka informierte sich bei ihrem Besuch unter anderem über den Stand der Grundlagenforschung im „Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik”, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit zehn Millionen Euro geförderten gemeinsamen Projekt der TU Dortmund und des Fraunhofer IML. In dem Labor werden Technologien für die Zusammenarbeit von Menschen und Technik in Logistikberufen erforscht. Eine Besonderheit ist seine Zweiteilung in ein Forschungs- und ein Anwendungszentrum. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums gaben einen Einblick, wie neueste Technologien in der Logistik von morgen zusammenwirken und so den Arbeitsplatz der Zukunft prägen – von autonomen Fahrzeugen über Laserprojektionen und der Erfassung von Bewegungsdaten via Motion-Capture-Technologie bis zum Drohnenschwarm. Die einzigartige Forschungsinitiative soll die digitale Vorreiterrolle des Standorts Dortmund in Dienstleistung und Logistik weiter stärken.

Zwei Start-ups im Fokus

Besonderes Interesse galt während des Besuchs von Ministerin Johanna Wanka außerdem den zwei Gründungsinitiativen des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML „MotionMiners” und „doks. innovation”. Während sich „doks. innovation” mit der Weiterentwicklung von Drohnentechnologie beschäftigt, hat „MotionMiners” ein Verfahren zur automatischen Prozessanalyse entwickelt, das die Arbeitsbedingungen von Mitarbeitern in Unternehmen verbessert. Erst kürzlich hatte die Initiative „MotionMiners” den Zuschlag für den „EXIST-Forschungstransfer” vom BMWi erhalten. Das Förderprogramm unterstützt herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwendigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Ziel ist es, das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verbessern.

 „Erfolgreiche Gründungsinitiativen sind eine Bestätigung unserer Forschungsprogramme und untermauern, wie wichtig die angewandte Logistikforschung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist”, erklärte Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka im Rahmen ihres Besuchs.

Vorbildliche Logistikforschung in Dortmund

„Dortmund ist dank der Unterstützung des BMBFs der Top-Standort für die Logistikforschung und ein Innovationsraum von europäischem Rang. Wir wissen, wie Strukturwandel funktioniert. Das gilt für den digitalen Wandel in der Logistik genauso wie für die klassischen Industrien. So ist ein bemerkenswerter Innovationsstandort für Startups entstanden, die den anpackenden und weltoffenen Konsens zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in unserer Region sehr zu schätzen wissen”, betont Prof. Michael ten Hompel.

Im Austausch mit Prof. Michael ten Hompel informiert sich Bundesforschungsministerin Johanna Wanka regelmäßig über aktuelle Themen aus der Dortmunder Forschungshochburg, wo das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit Jahren zahlreiche Projekte unterstützt. „Ich freue mich, dass Frau Ministerin Wanka meiner Einladung nach Dortmund gefolgt ist. Das Fraunhofer IML unter Leitung von Prof. ten Hompel ist ein herausragendes Beispiel für den Forschungsstandort Dortmund und darüber hinaus”, so MdB Steffen Kanitz.

Besuch im Virtual-Reality-Lab des Fraunhofer IML 

Den Besuch rundete eine Stippvisite der Ministerin im Virtual-Reality-Lab des Fraunhofer IML ab. Dort wird die Integration von Industrie-4.0-Technologien in Unternehmensprozesse erforscht. 

Bild: (v.l.):  Im neuen Forschungszentrum des Innovationslabors: Bürgermeister Manfred Sauer (CDU), MdB Steffen Kanitz (CDU), Prof. Insa Melle (TU Dortmund), Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Johanna Wanka, Prof. Michael ten Hompel (Fraunhofer IML), MdB Thorsten Hoffmann (CDU), Prof. Boris Otto (Fraunhofer ISST), Prof. Michael Henke (Fraunhofer IML), Moritz Roidl (TU Dortmund), Dr. Christopher Tang (UCLA) und Haci Bayhan (TU Dortmund). Foto: Fraunhofer IML.

 

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