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Konferenz „SciCAR“ feiert Premiere: Kooperation zwischen Wissenschaft und Journalismus

Das Konferenzformat „SciCAR” lotet die Chancen einer intensiveren Kooperation zwischen Wissenschaft und Journalismus aus. Vom 6. bis 8. September diskutieren Daten- und Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Dortmund über die Potenziale eines datenbasierten Journalismus im Big-Data-Zeitalter.

Drei Tage lang werden 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Journalismus an der TU Dortmund diskutieren, wie mit Hilfe von verlässlichen wissenschaftlichen Daten und Analysemethoden journalistisch relevante Beiträge entstehen können. SciCAR ist eine gemeinsame Veranstaltung der Professur Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund, des gemeinnützigen Science Media Centers (SMC) sowie des wissenschaftsjournalistischen Berufsverbands Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK).

Mit der Konferenz wollen die Veranstalter einen fruchtbaren Austausch zwischen der Wissenschaft (Science) und dem datenbasierten Journalismus (CAR: Computer Assisted Reporting) initiieren. Die Konferenz will ausloten, ob eine künftig intensivere Kooperation zwischen den beiden Systemen Wissenschaft und Journalismus die Qualität öffentlicher Debatten verbessern kann. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Chancen für die regionale Berichterstattung.

Workshops in Machine Learning und Data Mining

Erfahrende Datenjournalismuspraktikerinnen und -praktiker aus dem In- und Ausland, wie der US-Pulitzerpreisträger Sam Roe, präsentieren bei der Konferenz Recherchen und Projekte, die sich dem Zusammenspiel von Journalismus und Big-Data-Wissenschaften verdanken. Zugleich bietet „SciCAR” Workshops in Machine Learning, Data-/Text Mining oder Daten-Scraping. Wissenschaftliche Einrichtungen stellen spannende Datensätze vor, die großes Potenzial haben für die journalistische Berichterstattung. „Mit SciCAR wollen wir einen Datenjournalismus fördern, der sich nicht in der Visualisierung von Daten erschöpft, sondern das Potenzial erkennt, das in den Daten für eine methodisch saubere journalistische Wahrheitsfindung steckt”, betont Holger Wormer, Professor für Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund.

Gefördert wird das neue Konferenzformat von der VolkswagenStiftung und der Stiftung Vor Ort NRW der Landesanstalt für Medien NRW. Die Veranstaltung findet im Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus (Campus Nord, Otto-Hahn-Str. 2, 44227 Dortmund) statt.

Weitere Informationen unter:



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