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Humans of TU Dortmund – eine Herzensangelegenheit

Liebe mit Hindernissen, die Suche nach Glück und Glauben – auf der Facebook-Seite „Humans of TU Dortmund” öffnen TU-Studierende ihr Herz und geben Einblicke in ihre ganz private Welt. Das Projekt in Anlehnung an den Fotoblog „Humans of New York” gibt es seit Februar. Der 26-jährige Ali Raza hat es ins Leben gerufen.

„Die TU Dortmund ist kulturell sehr vielfältig und bietet sich daher für das Projekt an. Hier studieren Menschen aus aller Welt. Der kulturelle Hintergrund beeinflusst jede Geschichte”, sagt der Gründer der Seite. Interviewt wurden für das englischsprachige Projekt schon Studierende aus vielen Ländern der Erde – zum Beispiel China, Iran aber auch Deutschland.

Kulturelle Harmonie durch Geschichten in Fotoposts

Initiator Ali Raza selbst kommt aus Pakistan. Er studiert an der TU Dortmund im englischsprachigen Master „Automation and Robotics”. Neben dem Studium interviewt er als Hobby bis zu drei Studierende pro Woche für sein Projekt: „Ich möchte so die kulturelle Harmonie unterstützen und Liebe und Frieden verbreiten.” Eine Herzensangelegenheit. Denn seine eigene Geschichte ist durch die Suche nach Liebe geprägt: „Ich habe in meinem Leben immer etwas vermisst. Es hat Jahre gedauert, bis ich gemerkt habe, dass es eine spezielle Liebe war, die ich vermisste: eine bedingungslose Liebe für alles Leben auf der Welt.”

Mit dem Projekt „Humans of TU Dortmund“ gibt er nun Studierenden die Möglichkeit, auch ihre Geschichten in einem Fotopost zu teilen. Dazu spricht er sie meistens in der Bibliothek oder in der Nähe der Mensa an. Die Angesprochenen reagieren unterschiedlich: „Am Anfang wollten nicht viele Studierende mit mir reden und ich war mir nicht sicher, ob das Projekt Zukunft hat. Ich habe es trotzdem weiter versucht. Jetzt ist es einfacher, da die Seite bereits Fans hat.“ 

Der erfolgreiche Gesprächseinstieg

Für den erfolgreichen Gesprächseinstieg eigne sich die Frage, ob die Studierenden Englisch sprechen würden, am besten. „Ich glaube, dann denken die Studierenden, dass man Hilfe braucht, und die meisten Menschen helfen internationalen Studierenden gerne”, sagt Ali Raza. Im Laufe des Gesprächs werden die Fragen dann persönlicher: Wann hast du das letzte Mal so gelacht, dass dein Bauch weh tat? Wer ist für dich die wichtigste Person? Was war dein traurigstes Erlebnis?

Die Qualität der Antwort hänge dabei auch von dem Interviewer ab, sagt der Student: „Die Studierenden sind wie ein Buch. Ich wähle aus, welches Kapitel erzählt wird.” Anscheinend erfolgreich, denn das Projekt kommt gut an. Mittlerweile wurde die Seite bereits fast 3.000 Mal geliked. „Ich finde sie wegen der besonderen und multikulturellen Geschichten super”, sagt Julia Smirnova. Die Studentin der Kulturwissenschaften war eine der Ersten, die für das Projekt interviewt wurden.

Langfristiges Ziel: Auf gemeinnützige Projekte aufmerksam machen

Wenn „Humans of TU Dortmund” 5.000 Likes hat, möchte Ali Raza sein langfristiges Ziel in Angriff nehmen: Die Seite soll den Austausch über gemeinnützige Projekte ermöglichen.

Weitere Informationen:



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