Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

TU-Studentin Pamela Dutkiewicz holt WM-Bronze in London

Nach dem dritten Platz bei der Hallen-Weltmeisterschaft in diesem Jahr sicherte sich die angehende Grundschullehrerin Pamela Dutkiewicz auch bei der Freiluft-WM in London die Bronzemedaille im Hürdensprint.

Die TU Dortmund gratuliert der Studentin Pamela Dutkiewicz zu ihrer beeindruckenden Leistung bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London. Am 13. August sprintete die angehende Grundschullehrerin innerhalb von 12,72 Sekunden als Dritte ins Ziel des 100-Meter-Finales. Weltmeisterin wurde die Australierin Sally Pearson, die in 12,59 Sekunden ihren zweiten Titel holte. Auf den Silberrang lief die Amerikanerin Dawn Harper Nelson in 12,63 Sekunden.

Die Bronzemedaille in London ist für die 25-Jährige TU Studentin die Krönung ihres bislang erfolgreichsten Jahres. Bereits im Februar holte Pamela Dutkiewicz bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften den Meistertitel mit einer Zeit von 7,79 Sekunden in der Disziplin „60 Meter Hürden”. Kurz darauf wurde sie Dritte bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Belgrad.

Derzeit ist sie die achtschnellste Frau der Welt. Rektorin Ursula Gather sagt dazu stolz: „Ich gratuliere Pamela Dutkiewicz zu diesem großartigen Erfolg. Wir sind stolz, eine so erfolgreiche Studentin in unsern Reihen zu haben.“


Sport hat oberste Priorität

Dutkiewicz hat sich dazu entschieden, dem Sport absolute Priorität zu geben und das Studium um ihre Sportkarriere zu bauen. „Studieren kann ich immer, dafür ist man nie zu alt. Der Sport ist limitiert. Im Alter von knapp über 30 Jahren ist da Schluss”, sagt sie. Für das Bachelorstudium hat die Studentin insgesamt zehn statt der vorgesehenen sechs Semester gebraucht. Anfang des Jahres hat sie ihre Bachelorarbeit abgegeben. Im kommenden Semster wird sie ihr Masterstudium beginnen.

Die angehende Grundschullehrerin hat sich übrigens für Mathematik statt Sport als Lehrfach entschieden: „Das Sportstudium würde ein erhöhtes Verletzungsrisiko für mich bedeuten, und ich bin sportlich tatsächlich nicht besonders vielseitig. Schwimmen, Turnen, Fußball – das kann ich gar nicht", schmunzelt die erfolgreiche Leichtathletin.

Zukunftspläne

Zeit sich auf ihren Erfolgen auszuruhen hat die 25-Jährige allerdings nicht. 2018 finden die Europameisterschaften im eigenen Land, in Berlin, statt. „Das wird besonders aufregend, dort möchte ich ganz vorne mitlaufen”, sagt Dutkiewicz. Fernziel sind die Olympischen Spiele 2020. Bei den vergangenen Olympischen Spielen hat die TU-Studentin es bis ins Halbfinale geschafft. 2020 möchte sie sich dann bis ins Finale kämpfen. Akademisch möchte Dutkiewicz den Master bis 2021 abschließen und dann möglichst schnell ins Berufsleben einsteigen.



Social Media

Twitter Instagram RSS-Feed