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GET racing startet bei Events in den Niederlanden und in Österreich

Das GET racing-Team der TU Dortmund erhielt beim Formula Student Netherlands 2017 den ersten Award seiner Teamgeschichte. Viel Zeit zur Erholung bleibt nicht: das Team ist bereits nach Österreich aufgebrochen, um auch dort mit dem Rennwagen anzutreten.

Vom 17. bis zum 21. Juli hat GET racing, das Formula Student Team der TU Dortmund, am Formula Student Netherlands 2017 teilgenommen und dabei Platz 8 von 31 in der Gesamtwertung, Platz 4 von 21 unter den Wagen mit Verbrennungsmotor und Platz 3 in der Wertung „Fuel Efficiency” erzielt.  

Als eines der ersten Teams schlug das Get racing-Team der TU Dortmund am Samstag ihre Zelte auf dem Campingplatz auf, um gut vorbereitet ins Event starten zu können und noch den letzten Schliff an den Präsentationen für die statischen Disziplinen vornehmen und den Pitch aufbauen zu können. Der Montag begann mit dem Scrutineering, der technischen Abnahme des Wagens, bei der nichts zu beanstanden war: Scrutineering sowie Tilt und Noise Test bestand der FS216 jeweils im ersten Anlauf. Zwar führten kleinere Mängel an der Elektronik und im Bremssystem dazu, dass der Wagen ein zweites Mal beim Brake Test antreten musste, dennoch hatten das Team durch das zügige Bestehen der Abnahme wertvolle Zeit zur Vorbereitung auf die Disziplinen gewonnen. Ebenfalls am Montag stand die Business Plan Presentation an, bei der die Wirtschaftsexperten des TU Teams ein virtuelles Vermarktungskonzept vorstellten, sowie das Engineering Design Event, bei dem das Team einer Jury aus erfahrenen Ingenieuren Rede und Antwort bezüglich ihrer Konstruktion standen. Der Dienstag stand im Zeichen des Cost and Manufacturing Events, bei dem den Judges die Kalkulation für jedes am Wagen verbaute Teil erläutert wurde. Außerdem konnten die TU Studierenden erfolgreich die Fehler vom Vortag beheben und so – rechtzeitig zu den dynamischen Disziplinen – am Dienstagabend den letzten benötigten Sticker auf der Haube des Wagens anbringen.

Erste Fahrt auf holländischem Asphalt

In der Practise Area konnten die Fahrer dann mit dem Wagen erste Erfahrungen auf holländischem Asphalt sammeln. Gut vorbereitet konnte der FS216 so am Mittwochmorgen zu den ersten Disziplinen antreten: Acceleration und Wet Pad. Während beim Acceleration Event die Reaktionszeit der Fahrer und die Beschleunigung des Wagens entscheiden, geht es beim Wet Pad darum, auf einem bewässerten Kurs eine „Acht” zu fahren und dabei Fingerspitzengefühl bei der Fahrzeugkontrolle zu beweisen. Beide Disziplinen konnte das GET racing-Team erfolgreich abschließen. Nach weiteren Übungsstunden in der Practise Area und letzten Setup-Maßnahmen traten die Studierenden abends beim Autocross an, dem Qualifying für das Endurance am darauffolgenden Tag. Das Wetter spielte leider nicht mit: Genau zum Startzeitpunkt setzte Regen ein. Die Fahrer mussten unter äußerster Vorsicht auf Slicks den Track umrunden, sicherten so aber erfolgreich die Teilnahme beim Endurance. Die Wetterkapriolen setzten sich auch am Donnerstag fort, als der FS216 beim Endurance Run startete. Der Wagen zeigte sich aber überaus zuverlässig und absolvierte die 22 Kilommeter inklusive vorgeschriebenem Fahrerwechsel überzeugend.

Der FS216 absolvierte erfolgreich sein erstes Endurance

Nach mehreren Stunden des Wartens war das Ergebnis dann amtlich: Die Judges hatten keine Beanstandungen im Nachhinein. Damit hatte der FS216 sein erstes Endurance erfolgreich absolviert. Bei der Zeremonie am Abend hatte das Team der TU Dortmund jedoch noch viel größeren Anlass zur Freude: In der Wertung „Fuel Efficiency” belegten es mit 98,15 von möglichen 100 Wertungspunkten den dritten Platz und erhielt dafür den ersten Award in ihrer Teamgeschichte.

Die Ergebnisse des GET racing-Teams der TU Dortmund



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