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Prüfungstipps „Yes, you can” (Teil 3) – Los geht's. Wie bleibt das Gelernte am besten im Kopf?

Am 28. Juli – schon in vier Wochen – endet die Vorlesungszeit und die sogenannten Semesterferien beginnen. Ferien im klassischen Sinne haben Studierende deswegen aber noch lange nicht. Es stehen Klausuren, Hausarbeiten und mündliche Prüfungen an. Damit diese erfolgreich gemeistert werden können, stellt das vierteilige Prüfungsspecial wöchentlich Tipps zur Prüfungsvorbereitung vor. Im dritten Teil geht es um Lernstrategien.

Es gibt zahlreiche Lernstrategien, um erlangtes Wissen am besten zu behalten. Jeder Studierende sollte individuell entscheiden, welche ihm liegt und welche nicht, rät Diplom-Psychologin Melanie Buschmann von der Zentralen Studienberatung. Die folgenden allgemeinen Tipps unterstützen bei der Prüfungsvorbereitung.

Wahl der Methode: Sprechen oder Schreiben?

Einigen Studierenden hilft es, im Vorfeld von mündlichen Prüfungen viel über den Stoff zu sprechen und bei schriftlichen Prüfungen darüber zu schreiben, sagt Melanie Buschmann. So werde die jeweilige Prüfungsanforderung geschult.

Mit Sinnen lernen

Gleichzeitig würden manche Studierende besser lernen, wenn sie sich alles aufschreiben, während andere vor allem über den Hörsinn lernen; das heißt in Vorlesungen und durch Lerngruppen. Studierende sollten für sich herausfinden, welche Methode ihnen besser liegt.

Informationsmengen reduzieren

Es hilft außerdem, die Informationsmenge zu reduzieren: „Man kann nicht alles lernen”,  weiß Melanie Buschmann. Daher besteht die Möglichkeit, in Sprechstunden bei der Dozentin oder dem Dozenten zu erfragen, welcher Stoff am Wichtigsten ist oder sich in der Lerngruppe darüber auszutauschen, wer was lernt. „Natürlich kann man auch auf eigene Erfahrungen mit vergangenen Prüfungen zurückgreifen”, ergänzt Melanie Buschmann.

Wiederholungen

Damit der Stoff dann auch hängenbleibt, sollte er immer und immer wieder wiederholt werden. Damit der Stoff dann auch hängenbleibt, sollte er immer und immer wieder wiederholt werden. Damit der Stoff dann auch hängenbleibt, sollte er immer und immer wieder wiederholt werden.

So lernt das Langzeitgedächtnis. Studierende können sich selber abfragen oder abfragen lassen.

Vertiefen

Eine weitere Lernstrategie ist es, den Stoff zu vertiefen. Dabei heißt die Maxime nicht nur „lesen, lesen, lesen”, sondern mitdenken und anwenden: zum Beispiel durch das Ausdenken eigener Beispiele, das Hinterfragen von Theorien oder dem ziehen von Verbindungen zwischen Inhalten verschiedener Fächer.

Probeklausuren simulieren

Kurz vor der Prüfung empfiehlt es sich dann, Prüfungen zu simulieren und besonders viel über den Prüfungsstoff zu schreiben und zu sprechen, sagt Melanie Buschmann. Probeklausuren sollten sich dabei an realen Prüfungsgegebenheiten orientieren, das heißt; am besten auf dem Campus gemacht werden mit Zeitbeschränkung. Zwischendurch darf  nicht nach der Lösung geblättert werden. Das ist bei der echten Prüfung schließlich auch nicht erlaubt.

Auch das Gehirn hat Bedürfnisse

Zum Schluss hat das Gehirn Bedürfnisse: Frischluft, gesunde Ernährung und Bewegung geben Energie. Das Wissen setzt sich dann aber in den Pausen fest. Genügend Schlaf ist daher ebenfalls wichtig, genauso wie Pausen beim Lernen. „Zum Beispiel kann alle 1,5 Stunden eine fünf bis 10-minütige Pause gemacht werden; und alle drei Stunden eine längere Pause. Das ist aber individuell unterschiedlich”, erklärt Melanie Buschmann. Nach sechs bis acht Stunden sollte dann mit dem Lernen auch Schluss sein.

Weitere Informationen:

Die Zentrale Studienberatung hat viele weitere Tipps auf ihren Internetseiten zusammengefasst. Dort können sich Studierende beispielsweise zu den Themen Arbeitsplanung und Arbeitsstrukturierung und Prüfungsangst informieren oder Dokumente wie Wochenpläne herunterladen. Außerdem bietet die Zentrale Studienberatung Coachinggruppen und die Veranstaltungsreihe „Lässig statt stressig” an.

Weitere Prüfungstipps:



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