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Das Ruhrgebiet zieht im Wettbewerb um die besten Köpfe an einem Strang

Im Wettbewerb um exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es ein unverzichtbarer Standortvorteil, wenn Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen die in der Regel hochqualifizierten Partnerinnen und Partnern der neuberufenen Professoreninnen und Professoren bei der Suche nach einer adäquaten Position unterstützen. Um die Wissenschaftsmetropole Ruhr für Spitzenkräfte attraktiver zu gestalten, haben sich die TU Dortmund und weitere 18 Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aus der Region zum Dual Career Netzwerk Ruhr (DCN Ruhr) zusammengeschlossen. Mit ihrer am Freitag, 23. Juni, unterschriebenen gemeinsamen Erklärung vernetzen sie die bestehenden Stellenangebote und erhöhen so die Vermittlungschancen für Dual Career Fälle. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) koordiniert das Netzwerk und initiiert Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.

Die Verflechtung von beruflichen Laufbahnen gewinnt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer mehr an Bedeutung. Sie müssen oft nicht nur die eigene Karriere planen, sondern auch die der Partner, die selbst eine universitäre bzw. eine hochqualifizierte Karriere in der Privatwirtschaft verfolgen. Dazu spielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine immer größere Rolle. Der Berufungserfolg der Hochschulen, insbesondere bei renommierten und umworbenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, hängt demnach sehr stark davon ab, ob der künftige Lebensmittelpunkt beiden Partnern berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Karriere nur im Doppelpack

 „Dual Career Programme sind in der heutigen Zeit zunehmend wichtig, um im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe erfolgreich zu sein. Nur durch eine Überwindung des Kirchturmdenkens kann es uns gelingen, gemeinsam die Universitätsallianz Ruhr als Wissenschaftsstandort voranzubringen“, so Prof. Martina Havenith-Newen, Sprecherin und Koordinatorin des Exzellenzclusters RESOLV. Sie bildete zusammen mit ihrem Mann, Prof. Dr. Albert Newen, ein erfolgreiches Dual Career Couple an der Ruhr-Universität Bochum.

Gemeinsam stärker

Das Netzwerk umfasst die in der Universitätsallianz Ruhr zusammengeschlossenen Universitäten in Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund sowie die FernUniversität Hagen, die Hochschule Bochum, die Hochschule für Gesundheit, die Technische Hochschule Georg Agricola, die Fachhochschule Dortmund, die Westfälische Hochschule, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum und das Dortmunder Wissenschaftsnetzwerk windo. Zusammen mit dem Regionalverband Ruhr, der Wirtschaftsförderung- bzw. entwicklung der Städte Bochum, Dortmund und Essen, den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet, dem Initiativkreis Ruhr und dem TechnologieZentrum Dortmund bilden sie eine starke Plattform, um die Chancen einer erfolgreichen Jobsuche für Doppelkarrierepaare in der Region zu erhöhen.

„Im Wettbewerb um die besten Köpfe für die Metropole Ruhr möchten wir auch die begleitenden Partnerinnen und Partner bei der Suche nach einem passenden Job unterstützen. Die WissensMetropole Ruhr hat dazu das nötige Potenzial. Mit dem gemeinsamen Projekt Dual Career Netzwerk Ruhr setzen sich alle relevanten Akteure der Region für eine lebendige Willkommenskultur an der Ruhr ein“, bekräftigt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr.


Doppelter Mehrwert für das Ruhrgebiet

Das DCN Ruhr sorgt durch eine engere Verzahnung der Wissenschaftseinrichtungen untereinander sowie mit Wirtschaft und Verwaltung für eine wirksame Unterstützung für Doppelkarrierepaare. Spitzenkräfte lassen sich so leichter gewinnen und binden. Zudem präsentiert sich die Region modern, familien- und geschlechtergerecht.

„Mit der Gründung des DCN Ruhr wollen wir die Attraktivität des Ruhrgebiets für Dual Career Couples erhöhen. Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung arbeiten hier Hand in Hand, um die Metropole Ruhr national und international noch sichtbarer zu machen. Dies zeigt einmal mehr, dass Kooperation das Erfolgsmodell für die Zukunft des Ruhrgebiets ist.“, so Dr. Gunter Friedrich, Geschäftsführer von MERCUR, das das von der Stiftung Mercator geförderte Netzwerk koordiniert.


Mercator Research Center Ruhr

Das 2010 gegründete Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert die Kooperation zwischen der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen, die seit 2007 in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) verbunden sind. Mit seinen Programmlinien unterstützt MERCUR Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Institute, Fakultäten und die Verwaltungen der drei Hochschulen dabei, sich universitätsübergreifend insbesondere in der Forschung, aber auch in der Lehre und im Hochschulmanagement zu vernetzen. Darüber hinaus initiiert MERCUR in der Region Projekte, mit denen es die Rahmenbedingungen für die Wissenschaft im Ruhrgebiet verbessern und deren Austausch mit Wirtschaft und Politik vorantreiben will.

 



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