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TU Dortmund als Gewinnerin im Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ ausgezeichnet

Die Technische Universität Dortmund hat im Ideenwettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ überzeugt: Am Montag, 12. Juni, nahmen Prof. Sigrid Nieberle und Dr. Ute Zimmermann die Urkunde im Helmut-Schmidt-Haus der ZEIT in Hamburg entgegen. In Kooperation mit der ZEIT fördern der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Klaus Tschira Stiftung das Projekt Aesop@TU-Dortmund mit 5.000 Euro. Ein knappes Jahr lang sollen die Fabeln Äsops im Mittelpunkt verschiedener Veranstaltungen der Universität stehen und möglichst viele TU-Mitglieder miteinander ins Gespräch bringen.

Insgesamt zehn Hochschulen waren im bundesweiten Hochschulwettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ erfolgreich, an dem sich die TU Dortmund auf Initiative von Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund, beteiligt hatte. Alle Gewinner wollen durch ein Buch einen universitätsweiten Austausch anregen, sodass Menschen verschiedener Gruppen und Fachrichtungen einander begegnen. Für die TU Dortmund nahmen Prof. Sigrid Nieberle, Professorin für neuere und neueste deutsche Literatur, und Dr. Ute Zimmermann, Leiterin der Stabstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt, die Urkunde entgegen.

Die Fabeln Äsops: weltbekannt und für jeden zugänglich 

Prof. Nieberle ist überzeugt, dass sich die Fabeln Äsops für das Projekt in besonderer Weise eignen: „Seit über 2.500 Jahren behandeln die Fabeln exemplarische Situationen menschlichen Zusammenlebens. Sie sind nicht nur weltbekannt, sondern auch kurz, für jeden zugänglich – und sie laden zur Diskussion ein.“ So gehen die Fabeln meist von der Tiergestalt aus und müssen deshalb erst als Lehrstück erschlossen werden – mitunter in einer unterhaltsamen Debatte. Die Geschichten behandeln dabei Werte wie Respekt, Loyalität und Freundschaft, aber auch Probleme wie Übervorteilung, Manipulation und Ressourcenknappheit.

Zu den Aktivitäten der TU Dortmund gehören eine öffentliche Ausstellung im Dortmunder U, eine hochschulweite Ringvorlesung, ein Schreibwettbewerb sowie Seminare in Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte und Malerei sowie in Theologie, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften. Der AStA will sich mit Theater- und Musikvorführungen beteiligen, das Netzwerk Sekretariatsmanagement realisiert Aktionen wie „Die Fabel an meiner Tür“. Eine Sonderausgabe des Wissenschaftsmagazins mundo zum Oberthema „Fabelhaft“ erscheint Anfang Juli.

Das Programm soll weiter wachsen: Alle Mitglieder der TU Dortmund sind eingeladen, sich mit eigenen Ideen an dem Projekt zu beteiligen. Vorschläge können per eingereicht werden.

Weitere Informationen:



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