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TU Dortmund begrüßt Ratsbeschluss zum Samstagsbetrieb der H-Bahn

Die H-Bahn soll auch an Samstagen fahren und den Dortmunder Campus mit dem Technologiepark und dem Ortsteil Eichlinghofen verbinden. Dafür hat sich der Rat der Stadt Dortmund am 1. Juni mehrheitlich ausgesprochen. Der Betreiber, die DSW21, hatte den Regelbetrieb am Samstag nach einer dreimonatigen Testphase im Herbst 2016 zunächst abgelehnt. Sowohl die Hochschulleitung als auch der AStA der TU Dortmund waren jedoch nicht müde geworden zu betonen, dass eine Ausweitung der Betriebszeiten nach wie vor notwendig sei.

Der Universitätsbetrieb ruht auch am Samstag nicht: Die Zentralbibliothek ist am Wochenende geöffnet, ebenso wie Gruppenarbeitsräume für studentisches Arbeiten. Auch Lehrveranstaltungen oder Fachtagungen finden aufgrund der zunehmenden Verdichtung immer öfter samstags statt. Aus diesem Grunde fordern Hochschulleitung wie Studierendenvertretung schon seit mehreren Jahren, dass die H-Bahn auch an Samstagen Campus Nord und Campus Süd miteinander verbindet. Die Bezirksvertretung Hombruch unterstützte das Anliegen früh.

 

Probebetrieb von September bis November 2016

Im vergangenen Jahr dann hatte die DSW21 einem Probebetrieb an elf Samstagen von Anfang September bis Ende November 2016 zugestimmt. Nachdem die Mindestauslastung von 200 Personen pro Stunde jedoch nicht erreicht worden war, hatte der Betreiber von der Ausweitung des Regelbetriebs Abstand genommen. Der AStA kritisierte sogleich, dass die Mindestauslastung zu hoch gewählt worden sei – schon im Normalbetrieb liege das Fahrgastaufkommen etwa in den Abendstunden eher bei rund 40 bis 70 Personen. Die gemessenen Zahlen von 30 bis 40 Personen an den Test-Samstagen würden den tatsächlichen Bedarf zudem nicht widerspiegeln: So habe die erste Hälfte der Testphase in der vorlesungsfreien Zeit gelegen und es habe keine offensive Bewerbung seitens der DSW21 stattgefunden. Beispielsweise hätten die Fahrten im Online-Fahrplan gefehlt.

Diese Kritikpunkte beschrieb der AStA Anfang 2017 in einem offenen Brief zur H-Bahn, der an den Stadtrat und den Aufsichtsrat der DSW21 adressiert war. Darin forderte die Studierendenvertretung abermals den Samstagsbetrieb der H-Bahn. Die Hochschulleitung der TU Dortmund schloss sich dieser Forderung in einem eigenen Brief an.

 

Streckenverlängerung wird weiter verfolgt

Die Hartnäckigkeit scheint sich nun auszuzahlen: Am 1. Juni verabschiedete der Stadtrat mehrheitlich die Verlängerung der Betriebszeiten der H-Bahn. Damit spricht sich der Rat dafür aus, die Betriebszeiten der H-Bahn auf Samstage zu erweitern. Die vom Rat entsandten Vertreterinnen und Vertreter im Aufsichtsrat der DSW21 wurden gebeten, den Vorstand dazu aufzufordern, ein entsprechendes Betriebskonzept aufzulegen. Darüber hinaus solle auch die Streckenverlängerung der H-Bahn weiterverfolgt werden. Letzteres ist Teil des 2013 vom Stadtrat beschlossenen Masterplan Wissenschaft Dortmund. Beide verkehrstechnischen Maßnahmen sollen dazu beitragen, Dortmund als Wissenschafts- und Technologiestandort zu stärken.



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