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DFG verlängert Sonderforschungsbereich an der TU Dortmund

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Sonderforschungsbereich (SFB) 823 – Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse – um eine dritte Förderperiode von vier Jahren verlängert. Damit stellt die DFG weitere 10,3 Mio. Euro für das Projekt zur Verfügung. SFB-Sprecher Prof. Walter Krämer von der TU Dortmund freut sich über die erneute Förderung: „Die DFG erkennt damit die Qualität unserer wissenschaftlichen Arbeit an.”

Die optimale Bearbeitung von Beton, die Analyse von Finanzmarktkrisen oder die Verbesserung von Hörgeräten sind drei Vorgänge, die eines gemeinsam haben: Statistische Modelle können in diesen und vielen weiteren Bereichen bei der Abbildung komplexer Prozesse und Zusammenhänge helfen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen im SFB 823 die formale Ähnlichkeit ausgewählter Sachprobleme für methodische Synergien und setzen dafür mathematische Statistik ein. Im Zentrum stehen zeitvariable, dynamische Prozesse in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften. Die statistische Modellbildung in diesen Bereichen sieht sich mit vielfältigen, voneinander abhängigen Variablen und komplexen Prozessen mit zum Teil unübersichtlichen Abhängigkeiten konfrontiert. Diese lassen sich nicht mit konventionellen Modellen beschreiben. Mit dem SFB 823 wurde methodisches Neuland betreten, bei dem dynamische statistische Modelle erweitert und zugleich neue Lösungen für konkrete Anwendungsprobleme erarbeitet werden.

Bereits seit 2009 finanziert

Sprecher des SFB 823 ist Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Fakultät Statistik der TU Dortmund. Seit 2009 finanziert die DFG das Forschungsgroßprojekt. 2013 war der SFB 823 in die zweite Förderperiode übergegangen und erhielt seither für weitere vier Jahre 8,5 Millionen Euro. Beteiligt sind fünf Fakultäten der TU Dortmund: Architektur und Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Mathematik, Statistik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die TU Dortmund arbeitet in diesem SFB mit der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen sowie dem RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen zusammen.

Mit der dritten Förderung hat der SFB seine maximale Laufzeit erreicht. Das sehen die Statuten der Forschungsgemeinschaft vor.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner für Rückfragen:
Prof. Walter Krämer
Fakultät Statistik der TU Dortmund
Telefon: 0231-755 3125

 



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