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Hör’ mal, was da klingt

Wer im Musikstudium eigene Stücke komponiert, kann diese ab sofort mit der ganzen Welt teilen: Dazu haben Prof. Eva-Maria Houben und ihr Team vom Institut für Musik und Musikwissenschaft eine neue Webseite ins Leben gerufen. Hier können Studierende und Interessierte eigene Partituren und Aufnahmen hochladen – und sich von den Werken anderer inspirieren lassen.

und/oder – 1 Sammlung” lautet der Name der neuen Seite. Der Titel steht für die besondere Philosophie, die die Musikprofessorin Lehramtsstudierenden in ihren Seminaren und Workshops nahebringt. „Es gibt weder Schwarz noch Weiß, Grautöne beherrschen alles”, sagt Prof. Houben, die damit den allgegenwärtigen Dualismen eine Absage erteilt. Auf der neuen Seite sind zurzeit Werke hinterlegt, die Studierende in den letzten drei Workshops entwickelt haben.

Wer auf der Webseite stöbert, stößt neben den Klangbeispielen auch auf „verbale Partituren”. „Wir können nicht nur Töne, sondern auch Wörter oder Situationen komponieren”, sagt Houben. So begrüßt der Komponist Istvàn Zelenka, der gemeinsam mit der Professorin einen Workshop an der TU Dortmund gehalten hat, die Besucher auf der Startseite mit einer verbalen Komposition zum Thema „How to get rid of binarity?” – also „Wie wird man Dualismen los?”

Freie und eigenständige Auseinandersetzung mit Musik

Voneinander lernen und miteinander arbeiten, das soll die Plattform ermöglichen. „Es geht in der Komposition nicht um die Produktion von etwas, sondern um die Beschäftigung mit etwas”, schreiben Eva-Maria Houben und Istvàn Zelenka in dem Buch, das sie gemeinsam parallel zur Webseite veröffentlicht haben. Diese Denkweise habe dazu beigetragen, die Studierenden zu entlasten, da sie erfahren konnten, wie froh es machen könne, eine Sache immer weiter zu verfolgen und nicht perfekt sein zu müssen.

In den Workshops, die die Professorin auch gemeinsam mit externen Spezialistinnen und Spezialisten anbietet, steht die freie und eigenständige Auseinandersetzung mit Musik im Vordergrund. Studierende sollen sich als Teil einer globalen Gemeinschaft verstehen, die auf den Arbeiten anderer aufbauen und diese weiterentwickeln kann.

Auf der Website www.und-oder-einesammlung.musik.tu-dortmund.de kann man den Kompositionen lauschen.

Konzerte

Im Sommer finden wieder zwei Abschlusskonzerte eines neuen Workshops von Prof. Houben statt, diesmal zum Thema „...wie die Zeit vergeht”: am 12. Juli in der Margarethenkapelle Barop und am 14. Juli in der Ev. Kirche Eichlinghofen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.



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