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Noch freie Plätze bei do-camp-ing – jetzt anmelden

Das Schülercamp do-camp-ing bietet bereits im 15. Jahr Studienorientierung auf eine andere Art: Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse campieren eine Woche auf dem Campus der TU Dortmund, arbeiten an einem spannenden Projekt aus dem Bereich Elektrotechnik, Informatik oder Maschinenbau und erleben ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. do-camp-ing findet immer in der ersten Woche der NRW-Sommerferien statt – in diesem Jahr also vom 16. bis 21. Juli. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Mai möglich. Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, berichten Seuk-Young Jang aus der Zentralen Studienberatung und Stefan Michaelis aus der Fakultät für Informatik.

Frau Jang, beschreiben Sie uns die Atmosphäre bei do-camp-ing.

Seuk-Young Jang: Ein großes weißes Zelt auf dem Audimax-Parkplatz mit Feldbetten, wo die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang leben. Begeisterte und motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Spaß in ihren Projekten, aber auch mal Lust auf eine Wasserschlacht haben, wenn es zu heiß draußen wird. Viele Eindrücke, neue Freundschaften – insgesamt eine tolle Atmosphäre.

Herr Michaelis, Sie bieten in diesem Jahr ein neues Projekt aus der Fakultät für Informatik an. Worum geht es bei „True Colors – Farberkennung mal ganz anders“?

Stefan Michaelis: In der Evolution hat der Mensch einige Fähigkeiten entwickelt. Eine unserer Stärken ist das Erkennen von Bildern. Computer konnten das lange Zeit nicht. Hier hat die Entwicklung gerade erst begonnen: Selbstfahrende Autos müssen Hindernisse erkennen und vor einer roten Ampel stehen bleiben. Computer lernen, Katzen von Hunden zu unterscheiden, Schach zu spielen und dabei sogar Weltmeister zu schlagen. Aber was ist daran so schwierig? Genau dieser Frage widmet sich das Projekt: Wie kann ein Computer lernen?

Was können Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt genau lernen?

Stefan Michaelis: Wir betrachten die gesamte Kette vom ursprünglichen Bild bis zur Information, die der Computer darüber ausgibt, wenn er uns mitteilt: „Die Ampel ist rot!“ Diesen Prozess einmal selbst auszuprobieren, ist wichtig. Wie kommen Bilddaten in den Computer? Was mache ich dann damit? Von uns unterstützt erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich eigene Methoden auszudenken und – wenn sie erste einfache Programmierkenntnisse mitbringen – direkt auszuprobieren. Die Farbe eines sich bewegenden Objekts zu erkennen, ist gar nicht so einfach, sodass sich alle fragen müssen: Wie gut ist meine Erkennungsrate? Wir zeigen den Teilnehmenden einige Tricks, um diese zu verbessern. Am Ende sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur das Verständnis dafür gewonnen haben, wie sehr die Informatik in den Alltag integriert ist, sondern auch, was beim maschinellen Lernen im Computer überhaupt passiert.

Stefan Michaelis arbeitet in der Fakultät für Informatik im Bereich Künstliche Intelligenz von Prof. Dr. Katharina Morik. Seuk-Young Jang ist in der Zentralen Studienberatung tätig und koordiniert das Projekt do-camp-ing.

do-camp-ing findet vom 16. bis 21. Juli auf dem Campus der TU Dortmund statt. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Mai möglich: www.do-camp-ing.de.



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