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Vortrag & Diskussion: Fünfzig Jahre „68“ – Rückblick auf einen Rückblick

Ein halbes Jahrhundert trennt uns inzwischen von den Ereignissen, für die sich bald danach die Chiffre „68“ gefunden hat. Damit gemeint sind jedoch nicht nur Phänomene aus diesem einen Jahr. Noch weniger ist es überall Usus geworden, die globalen Protestphänomene der späten 1960er-Jahre mit einer einzigen Jahreszahl zu benennen. Norbert Frei von der Friedrich-Schiller-Universität Jena geht in seinem Vortrag unter dem Titel „68 – Rückblick auf einen Rückblick“ den Gründen für die mögliche Normalisierung und Relativierung der Revolte nach.

Soll man es als ein Zeichen der „Normalisierung“ verstehen, wenn sich zum Ende des 50. Dienstjubiläums der Revolte der Eindruck einstellt, dass deren Thematisierung in diesem Jahr auch hierzulande bescheidener ausgefallen ist als noch vor einer Dekade? Oder ist mittlerweile eine Relativierung im Gange, deren Gründe tiefer reichen als bis zu dem unabweisbaren Faktum, dass auch die Helden von „68“ in die Jahre gekommen und ein wenig ruhiger geworden sind?

Referent:

Norbert Frei ist seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und seit 2006 Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts.

 

Moderation:

Wilfried Loth ist Professor am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE) und ehemaliger Direktor des KWIs

 

Teilnahme & Anmeldung:

Die Anmeldung ist bis zum 10. Dezember per Mail an Maria Klauwer möglich.

 

Veranstalter:

Eine Veranstaltung des KWI in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen und der Veranstaltungsinitiative „Europäische Horizonte“



Details

Veranstaltungsstart: 13.12.2018 18:00

Veranstaltungsende: 13.12.2018 20:00

Veranstaltungsort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal, Goethestraße 31, 45128 Essen

Veranstaltungsart: Vortrag/Diskussion

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