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TU Dortmund entwickelt Medien für internationale MINT-Studierende

Mit welchen Lehrmethoden und -medien gelingt es, MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu Vorreitern akademischer Internationalisierungsstrategien zu machen? Für ihr Versuchsprojekt „Lernvideo 2.0 MINTernational“ erhalten die Hochschule Ruhr West und die Technische Universität Dortmund nun 100.000 Euro.

Ingenieurinnen und Ingenieure aus Deutschland stehen international hoch im Kurs. Viele junge Menschen aus dem Ausland zieht es zum Studium an eine deutsche Hochschule. „Doch Deutsch als Fachsprache zu lernen ist schwierig“, erläutert Prof. Mike Altieri von der Hochschule Ruhr West (HRW). Zusammen mit Dr. Syrou, Leiterin des Bereichs Fremdsprachen an der TU Dortmund, will er zeigen, wie man mit neuen Maßnahmen internationale Talente gewinnen und interkulturelle Kompetenzen vermitteln kann. Lernvideo 2.0 MINTernational“ ist ein digitales Angebot zur kombinierten fachlichen und fachsprachlichen Vorbereitung auf das Studium eines MINT-Faches.

Videos bieten vielfältige Möglichkeiten des individualisierten Trainings

Durch das in den Lernvideos integrierte fachsprachliche Training erhalten internationale Studierende die Möglichkeit, systematisch ihre Deutschkenntnisse in einem authentischen Kontext zu erweitern und zu vertiefen. Ob Lese- oder Hörverstehen, Grammatikwissen oder Wortschatz – die Videos bieten vielfältige Möglichkeiten des individualisierten Trainings fachsprachlicher Kompetenzen.

Die Zielgruppe der ersten Phase sind geflüchtete Menschen, ausländische Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Teilnehmende an Austauschprogrammen, die Mathematikvorlesungen an einer deutschen Hochschule besuchen beziehungsweise besuchen werden. In der zweiten Phase wird die Zielgruppe auf deutsche MINT-Austauschstudierende in Spanien und auf Teilnehmende englischsprachiger MINT-Veranstaltungen an deutschen Hochschulen ausgeweitet. Lernvideo 2.0 MINTernational richtet sich damit an rund 100.000 Lernende jährlich. Die Umsetzung wird durch Kooperationspartner auf deutscher und spanischer Seite unterstützt.

Förderprogrammlinie mach beispielhafte Projekte sichtbar

„Mit der großen Förderprogrammlinie MINTernationalwerden wir beispielhafte Projekte fünf Jahre lang fördern und öffentlich machen“, erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.

Das Konzept der HRW und der TU Dortmund hat sich mit zwei weiteren Bewerbern unter den insgesamt acht Gewinnern des Wettbewerbs „MINTernational innovativ“ durchgesetzt. Die Hochschulen waren eingeladen, ihre Ideen für mehr Internationalität in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einer Jury zu präsentieren. Zusammengesetzt aus Vertretern von Wissenschaftseinrichtungen und -förderern sowie der Wirtschaft wählte diese die Konzepte mit dem höchsten Innovationsgrad aus. Mit den Fördermitteln soll die jeweilige Projektidee gezielt weiterentwickelt, auf weitere Fächer ausgeweitet und von anderen Hochschulen übernommen werden können. Das Förderprogramm MINTernational wurde im Jahr 2013 vom Stifterverband, dem Daimler-Fonds sowie der Daimler und Benz Stiftung ins Leben gerufen.



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