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Der Nikolaus ist nicht der Weihnachtsmann

Besonders das Selfie mit dem Nikolaus ist am 6. Dezember – dem Nikolaus-Tag – auf dem Campus Nord gefragt. „Ich wünsche Ihnen einen schönen Nikolaus-Tag”, sagt der Mann im roten Gewand mit der Bischofsmitra. Was niemand weiß: Mitra und Gewand sind geliehen von der Katholischen Hochschulgemeinde Dortmund (KHG), und im Gewand steckte Prof. Egbert Ballhorn, der im Institut für Katholische Theologie den Bereich Exegese und Theologie des Alten Testaments betreut.

Der historische Nikolaus lebte im sechsten Jahrhundert in Myra, nahe dem heutigen Touristenort Antalya, und war als Bischof auch für die soziale Ordnung zuständig. Er war ein wohltätiger Mann, der beispielsweise drei armen Mädchen eine Aussteuer gestiftet haben soll, damit diese heiraten konnten. Über die Jahrhunderte wurden Nikolaus immer mehr positive Dinge zugeschrieben. Seine Person war im Mittelalter Anlass, dass in einigen Erziehungseinrichtungen für Jungen einmal im Jahr ein Schüler ausgewählt und zum Kinder-Nikolaus ernannt wurde, der an diesem Tag die Schule führte – und alle Lehrer akzeptierten das.

Für Egbert Ballhorn sind die Figur des Bischofs Nikolaus und der Nikolaus-Tag wichtig, weil sie den Alltag unterbrechen. „Wir beschenken und, weil schenken reich macht”, sagt der Theologie-Professor. Er hat dies auch auf einen kleinen Zettel geschrieben, den er zusammen mit einem Schoko-Nikolaus viele – oft verdutzten – Studierenden vor der Hauptmensa überreichte. Bei seiner Aktion unterstützt ihn Dr. Peter Jochem, Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde.

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