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Winter School: TU Dortmund macht ausländische Studierende fit für Firmengründungen in ihrer Heimat

Mit welchen Methoden gelange ich von einer Idee zu einer Unternehmensgründung? Diese Frage beschäftigte am Wochenende internationale Studierende des SPRING-Masterstudiengangs der Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund. Die Winter School stand unter dem Thema „Social Entrepreneurship in Entwicklungsländern“.

Nach Rückkehr der Studierenden in ihre Heimatländer stehen diese vor der Herausforderung sich in den jeweiligen Arbeitsmarkt wieder einzugliedern. Dies ist nach zweijährigen Lern- und Arbeitserfahrungen in anderen und gemischten kulturellen Kontexten für viele Rückkehrer eine große Herausforderung. Sei es, dass sie als überqualifiziert oder als besonders ehrgeizig und damit bedrohlich für etwaige Führungskräfte in ihren Heimatländern wahrgenommen werden. Für die Studierenden ist es hilfreich, sich mit Konzepten, Methoden und Praktiken auseinander zu setzen, die Alternativen zum klassischen Arbeitsmarkt bieten. Die Arbeit als selbstständige Beraterin oder Berater in Entwicklungsprojekten oder die Gründung eigener Unternehmen wird bisher kaum betrachtet.


Von der Idee zum Geschäftsmodell

Die Winter School ermöglicht 20 Studierenden, sich wie in einem Start-up auszuprobieren und eine Geschäftsidee auf Basis der Nachhaltigkeitsziele der UN zu entwickeln. Diese kann soziale und ökologische Probleme in den Heimatländern der Studierenden lösen. Um die Idee ökonomisch auf solide Beine zu stellen, vermitteln Referentinnen und Referenten der Winter School Methoden und Praktiken unternehmerischen Denkens und Handelns und zeigen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie sie ihre Idee in ein Geschäftsmodell überführen können. Ergänzende Methoden aus dem Bereich Marketing und Finanzierung sorgen für ein abgerundetes Verständnis vom Prozess eine Idee bis zur Selbstständigkeit zu entwickeln. Eine abschließende Kurz-Präsentation („Elevator-pitch“) übt das Zusammenfassen und Präsentieren der Idee vor Investoren oder Geldgebern.

 

„Es ist überwältigend,  mit wieviel Enthusiasmus und Dynamik die Teilnehmer dieser Winterschool sich engagiert und in nur zwei Tagen kreative Ideen in überzeugende Business-Modelle überführt haben“, Janna Prager, die gemeinsam mit Benedikt Brester das Training organisiert hat. „Ob vertikale urbane Gärten in Pakistan, ein Spielzeugverleih-Automat für innerstädtische Grünflächen, nachhaltige Landwirtschaft für Bangladesch oder das Siegerteam mit einer multifunktionalen mobilen Solar-Kühlbox für Afrika – alle Ergebnisse zeugen von einer erfolgreich absolvierten Trainingsmaßnahme", so Brester.

 

Impact Hub Ruhr

Der Impact Hub Ruhr führt die Winter School an der TU Dortmund bereits zum zweiten Mal durch und bietet diese auch für andere Universitäten an. Der Impact Hub Ruhr aus Essen ist Teil des global tätigen Impact Hub Netzwerkes mit über 100 Standorten. Impact Hubs sind Orte an denen Innovation entsteht und die Zusammenarbeit zwischen Gründerinnen und Gründern, Unternehmen, Start-Ups, Investoren, Stiftungen, Vereinen und Verbänden gefördert wird. Zusätzlich zu der Winter School sollen die Studierenden mit Impact Hubs in ihren Heimatländern in Kontakt gebracht werden. In Afrika gibt es zehn Standorte, in Asien und der Pazifikregion 14, in Lateinamerika 19. Dort können die Studierenden ihre Gründungsideen schärfen und weiter entwickeln.

 
SPRING Programm

Das SPRING Programm ist ein viersemestriger Studiengang in englischer Sprache, der von einem internationalen Universitätsnetzwerk der TU Dortmund mit vier Universitäten durchgeführt wird. Das erste Studienjahr wird in Deutschland angeboten. Das zweite Jahr erfolgt wahlweise an einer der Partneruniversitäten in Ghana, Tansania, Chile oder den Philippinen. Die SPRING Studiengangkoordinatorin Anne Weber und der Geschäftsführer von Impact Hub Ruhr Benedikt Brester haben gemeinsam die finanzielle Förderung der Winter School beim Deutschen Akademischer Austauschdienst (DAAD) beantragt.



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