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Berufskollegs in Unna besiegeln Zusammenarbeit mitTalentscouts

Talente fördern und auf ihrem Bildungsweg individuell begleiten – das ist das Ziel des Talentscouting von FH und TU Dortmund. Davon profitieren nun auch die Schülerinnen und Schüler der drei Berufskollegs in Unna: Die Talentscouts bieten in den Schulen regelmäßige Coaching-Gespräche für talentierte Jugendliche an und unterstützen sie, ihre Entscheidung hinsichtlich der Studien-und Berufsorientierung zu treffen und zu verfolgen. Am 27. September 2017 unterzeichneten die Schulleitungen des Märkischen Berufskollegs des Kreises Unna, des Hansa Berufskollegs sowie des Hellweg-Berufskollegs Unna die Kooperationsverträge mit der TU bzw. der FH Dortmund.

Gerade die Berufskollegs haben eine sehr bunte Schülerschaft: Menschen unterschiedlichen Alters, mit sehr verschiedenen Vorbildungen und Herkünften gehen hier zur Schule und erreichen in den verschiedenen Bildungsgängen sehr unterschiedliche Abschlüsse und Qualifikationen. Zudem unterscheiden sich die Berufskollegs untereinander in ihren Ausrichtungen und Schwerpunkten. „Wir sind stolz, dass Unna eine so breite Palette an beruflichen Bildungsangeboten hat. Damit leisten die drei Berufskollegs einen wichtigen Beitrag, jungen Menschen hier in der Region Bildungschancen zu eröffnen“, resümiert Landrat Michael Makiolla. „Das Talentscouting unterstützt die jungen Menschen darin, vor Ort ihre Zukunftsperspektiven zu entwickeln und umzusetzen.“

Wege zur Hochschulbildung öffnen

So große Vielfalt erfordert Orientierung, zumal für die meisten Absolventen der Berufskolleg der (Bildungs-)Weg weiter geht: in eine Ausbildung, an eine Hochschule, in eine Weiterqualifizierung oder in den Arbeitsmarkt. „Und wir als Hochschulen sind froh um jeden Studierenden, der individuell orientiert und optimal vorbereitet ins Studium startet“, ergänzt Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund. An dieser Fachhochschule sind ebenso Talentscouts verortet wie an der TU Dortmund. „Grundsätzlich beraten die Scouts ergebnisoffen – über die verschiedenen Hochschulen und über alle Studiengänge hinweg. Dabei eröffnen sie vielen talentierten Schülerinnen und Schülern, für die bislang ein Studium nicht in Betracht kommt, den Weg an die Universität oder Fachhochschule“, erläutert Prof. Dr. Insa Melle, Prorektorin für Studium der TU Dortmund.

Schülerinnen und Schüler langfristig begleiten

„Die Heterogenität unserer Schülerschaft ist eine wichtige Ressource für unsere Schule“ sagt Angelika Burkholz, Schulleiterin Märkisches Berufskolleg des Kreises Unna. „Sie erfordert aber auch sehr individuelle Blicke auf jede und jeden einzelnen. Dabei unterstützt uns das Talentscouting.“ „Damit leisten die TalensScouts eine wichtige Ergänzung für unser Lehrerkollegium im Bereich Individuelle Förderung“, bestätigt Rudolf Mertens, stellvertretender Leiter des Hansa Berufskollegs. Und Michael Schulze Kersting, Schulleiter des Hellweg-Berufskollegs Unna, ergänzt: „Dadurch, dass die Talentscouts an den Hochschulen angedockt sind, können sie die Schülerinnen und Schüler langfristig begleiten – während ihrer Schulzeit bis zum Abschluss, aber auch noch lange darüber hinaus. Dadurch können die Übergänge besser gelingen.“


Zum Projekt TalentScouting

In Deutschland entscheiden oftmals nicht die Talente und Fähigkeiten über den Bildungsweg, sondern die familiären Hintergründe: Während 77 Prozent aller Akademikerkinder studieren, beträgt dieser Anteil bei Kindern aus Nichtakademiker-Familien nur 23 Prozent. Wer in weniger privilegierten Verhältnissen aufwächst, vertraut seltener auf die eigenen Stärken und lässt trotz guter Noten vorhandene Aufstiegschancen ungenutzt. An dieser Stelle setzt das Projekt TalentScouting an, das ursprünglich von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen entwickelt wurde und vom Ministerium für Kunst und  Wissenschaft in NRW auf mittlerweile 17 Hochschulen ausgeweitet wurde.

 



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