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TU Dortmund im Tenure-Track-Programm des Bundes erfolgreich

Die TU Dortmund verbessert den Karriereweg zur Professur: Der Bund fördert an der Universität für die nächsten acht Jahre 15 Juniorprofessuren, die über ein Tenure-Track-Verfahren die Option auf eine Lebenszeitprofessur bieten. Ab dem Wintersemester 2017/18 können die beteiligten Fakultäten eine solche Professur in ihrem jeweiligen Forschungsschwerpunkt ausschreiben. Insgesamt erhält die TU Dortmund dafür bis zu 14 Millionen Euro aus dem Tenure-Track-Programm des Bundes.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Tenure-Track-Programm bundesweit 1.000 Professuren, um Nachwuchswissenschaft­lerinnen und Nachwuchswissenschaftlern besser planbare Karriereoptionen zu eröffnen. Dafür stellt der Bund insgesamt 1 Milliarde Euro bis 2032 bereit. In einer ersten Antragsrunde wurde nun knapp die Hälfte der Fördermittel ausgeschüttet. Insgesamt waren 34 Universitäten in dem Programm mit ihren Anträgen erfolgreich, darunter alle drei Partner der Universitätsallianz Ruhr.

An der TU Dortmund beteiligen sich Fakultäten der Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften an dem Programm: Abgestimmt auf ihren Fakultätsentwicklungsplan haben sie im Vorfeld jeweils eine Professur identifiziert, die zunächst als befristete Juniorprofessur ausgeschrieben wird und bei positiver Evaluation nach sechs Jahren in eine Lebenszeitprofessur mündet. Dadurch verbessert sich für den wissenschaftlichen Nachwuchs die Verlässlichkeit der Karriereperspektiven. Schließlich weiß die Mehrheit im deutschen Wissenschaftssystem bisher erst im Alter von über 40 Jahren, ob sich der Traum von der Professur erfüllt.

Die 15 Tenure-Track-Professuren an der TU Dortmund fokussieren sich auf zukunftsweisende Forschungsfelder, wie etwa Theoretische Medizinphysik, Wirtschaftsinformatik, Empirische Fachdidaktik mit dem Schwerpunkt Politische Bildung oder Rehabilitationstechnologie. Die Universität strebt an, auf die Hälfte der Juniorprofessuren Frauen zu berufen. Schon jetzt konnten für zehn der 24 aktuell besetzten Juniorprofessuren Wissenschaftlerinnen gewonnen werden.

TU Dortmund als Vorreiter beim Tenure-Track-Modell

Beim Tenure-Track-Modell zählt die TU Dortmund in Deutschland zu den Vorreitern. So hat sie bereits vor Initiierung des Bundesprogramms vier Juniorprofessuren mit Tenure-Track-Option ausgeschrieben. Die neuen Professuren bieten nun alle eine Bleibeoption, sofern hervorragende wissenschaftliche Leistungen vorliegen. Dazu werden Karriereprogramme der Universitätsallianz Ruhr, wie das Science Career Net Ruhr oder die Research Academy Ruhr, die Neuberufenen in ihrer wissenschaftlichen  Entwicklung unterstützen. Für die spätere Übernahme auf die Lebenszeitprofessur muss die TU Dortmund dann Stellen aus ihrem Bestand bereithalten. Um das Tenure-Track-Modell nachhaltig zu etablieren, haben alle Fakultäten in ihren Entwicklungsplänen vorgesehen, je noch mindestens eine weitere solche Professur auszuschreiben.

 

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Eva Prost
Referat Hochschulkommunikation
Telefon: 0231 – 755 2535

 



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