Zum Inhalt

Familie und Co­ro­na

Liebe Hochschulangehörige,

mit der Co­ro­na-Pan­de­mie befinden wir uns in einer be­son­de­ren Situation.

Gerade Be­schäf­tigte und Stu­die­ren­de mit Familienverantwortung stehen vor großen He­raus­for­de­run­gen und müs­sen ihren Ar­beits- und Lebensalltag neu organisieren.

Um Ihre Situation ein wenig zu erleichtern, haben wir Ihnen einige In­for­ma­ti­onen auf dieser Web­sei­te zusammengestellt.

Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW ab dem 23. April ist die Be­treu­ung von Kindern in Kindertageseinrichtungen (Tagespflege, Spielgruppe, Kita und Hort) im Rah­men eines ein­ge­schränk­ten Pandemiebetriebs zugelassen (§2 Abs.1 Co­ro­na-BV NRW). Das heißt, für die Um­set­zung der Hygiene- und Infek­tions­schutz­maß­nah­men wer­den in Kindertageseinrichtungen, mit Ausnahme von Hortgruppen, die in­di­vi­du­el­len Betreuungszeiten der je­wei­ligen Betreuungsverträge um 10 Stunden ein­ge­schränkt.

Ab dem 26. April 2021 gilt gemäß der Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes auch für Kindergärten folgende Regel: Werden an drei aufeinanderfolgenden Tagen folgende Co­ro­na-Inzidenzwerte gemessen, ist gemäß der Co­ro­na-Notbremse ab ei­nem Wert von 165 die Regelbetreuung in Kitas untersagt. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten bleibt er­hal­ten. Eltern sollen nur (ggf. formlos) schriftlich erklären, dass sie die Be­treu­ung nicht anders sicherstellen  kön­nen (Eigenerklärung).

Weitere Fra­gen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan. Für Alleinerziehende gelten die gleichen Re­ge­lung­en.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu wei­te­ren Fra­gen.

Am Präsenzunterricht in der Schule oder an der Notbetreuung im Schulgebäude, bei Schließung der Schule, dürfen nur Per­so­nen teil­neh­men, die einen negativen Co­ro­na-Test vorweisen kön­nen. Darum wer­den zweimal wö­chent­lich für alle in Präsenz tätigen Per­so­nen an der Schule Co­ro­na-Selbst­tests durch­ge­führt (§1 Abs.2.2a-b Co­ro­na-BV).
Den Link zur aktuellen Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW  ab dem 23. April 2021 sowie wei­tere In­for­ma­ti­onen zum angepassten Schulbetrieb in Co­ro­na-Zeiten, finden Sie auf den Seiten des Schulministeriums NRW .

Liegt in ei­nem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) nach den täglichen Ver­öf­fent­lichun­gen des Landeszentrums Ge­sund­heit Nordrhein-Westfalen an drei Tagen hintereinander über dem Wert von 165, wer­den die Schulen geschlossen.

Weitere Fra­gen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan.  

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu wei­te­ren Fra­gen.

Die aktuellen Regelung zum Kinderkrankengeld im Jahr 2021 wurden nochmals erweitert auf ins­ge­samt 30 Tage pro Elternteil und Kind bzw. 60 Tage für allein Erziehende pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Elternpaare ein Anspruch auf maximal 65 Tage und allein Erziehende auf maximal 130 Tage.

Das Kinderkrankengeld er­mög­licht grund­sätz­lich, berufstätigen Eltern, Lohnausfälle durch die häusliche Be­treu­ung eines erkrankten Kindes aus­zu­glei­chen. Dieser Anspruch wird nun für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus ei­nem anderen Grund zu Hause er­for­der­lich wird. Etwa weil die Schule, die Kita oder auch die Ein­rich­tung für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen pan­de­mie­be­dingt geschlossen ist oder einzelne Klassen oder Kitagruppen in Qua­ran­täne sind. Einen Anspruch haben Eltern ausdrücklich auch dann, wenn die Ein­rich­tung zwar noch offen ist, die Behörden aber die Präsenz­pflicht ausgesetzt haben oder die Eltern aufgefordert sind, ih­re Kin­der pan­de­mie­be­dingt möglichst zu Hause zu betreuen.

Zu­dem besteht ein Anspruch unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung der Eltern nicht auch grund­sätz­lich im Home­office erbracht wer­den kann.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind bis unter 12 Jahre alt ist. Bei Kindern, die eine Be­hin­derung haben, auch über das 12. Le­bens­jahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Neben den erweiterten Kinderkrankentagen haben berufstätige Eltern und Selbstständige - unabhängig von ihrer Versicherungsform - auch einen Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz, wenn sie ih­re Kin­der zu Hause betreuen müs­sen. Voraussetzung ist auch hier, dass das Kind das zwölfte Le­bens­jahr noch nicht vollendet hat oder auf­grund einer Be­hin­derung auf Hilfe angewiesen ist. Außerdem darf keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit bestehen. Privatversicherte und beihilfeberechtigte Eltern müs­sen ihren Anspruch nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) geltend ma­chen.

Weitere Fra­gen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan. Für Alleinerziehende gelten die gleichen Re­ge­lung­en.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu wei­te­ren Fra­gen.

Die reduzierte Öffnung von Kitas sowie Schließung von Schulen (über ei­nem Inzidenzwert von 165) ist eine große Her­aus­for­de­rung für viele Eltern. Im Rah­men der Home­office-Regelung dürfen Vorgesetzte den Arbeitseinsatz auch außerhalb der Kernarbeitszeit er­lau­ben, sofern dies mög­lich ist.

Dabei obliegt es den Dienstvorgesetzten grund­sätz­lich zu ent­schei­den, wel­che Präsenzregeln zur Aufrechterhaltung des Betriebes er­for­der­lich sind. Alternativ kön­nen Lö­sun­gen wie Erholungsurlaub, Abbau von Überstunden vereinbart oder die erweiterten Kinderkrankentage genommen wer­den.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät  Eltern zu Fra­gen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Hoch­schul­lei­tung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen An­fang De­zem­ber einen Leit­fa­den zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ab­ge­stimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Ar­bei­ten aus­ge­stattet wer­den kön­nen. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leit­fa­den geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus er­fol­gen kann und wel­che spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leit­fa­den ist im Serviceportal verfügbar. 

Alle Be­schäf­tig­ten sollen ih­re Ar­beit bis auf Weiteres im Home­office verrichten und nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort ar­bei­ten. Bei der Ar­beit im Home­office haben die Be­schäf­tig­ten in jedem Fall wäh­rend der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Be­reit­schaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird. Bei der Ar­beit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwi­schen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mit­ar­bei­te­rin oder dem Mit­ar­bei­ter erzielt wird, haben die Vorgesetzen dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Ar­beit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Be­grün­dung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Be­schäf­tig­ten, die ihren Dienst im Home­office verrichten, haben in jedem Fall wäh­rend der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Be­reit­schaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Die TU Dort­mund ist da­rum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben kön­nen, so gering wie mög­lich zu halten.

Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche in­di­vi­du­elle nachteilige Folgen im Stu­di­um ent­ste­hen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote des Dezernats Stu­die­ren­den­ser­vice in Anspruch nehmen.

Die TU Dort­mund bemüht sich um in­di­vi­du­ell angemessene Lö­sun­gen.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter an­de­rem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwie­rig­keit­en ent­ste­hen. Die Über­sicht umfasst The­men wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über die jüngsten Beschlüsse zu zinslosen Krediten und ei­nem Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie da­her regelmäßig auf der Informationsseite nach wei­te­ren Beratungs- und Un­ter­stüt­zung­an­ge­bo­ten.

 

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.