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Bachelor (Lehramt)

Bildungswissenschaften (Lehramt SP)

Zusammen­fassung

Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) für Lehramt
Fachbereich Lehramt
Regel­studienzeit 6 Semester
Zulassungs­beschränkung Zulassungsbeschränkung (NC) für das 1. bis 6. Fachsemester
NC-Tabelle
Weitere Informationen Modulhandbuch
Studienverlauf

Kurzportrait

An den Bildungswissenschaften sind neben der Erziehungswissenschaft als Kerndisziplin die Disziplinen beteiligt, die sich mit Bildungs- und Erziehungsprozessen, mit Bildungssystemen sowie deren Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Dies sind vor allem die Psy­cho­lo­gie, die Soziologie, die Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten und die Berufspädagogik.Durch die Bildungswissenschaften werden die angehenden Lehrerinnen und Lehrer befähigt, auf der Grundlage von wis­sen­schaft­lichen Erkenntnissen Schulentwicklung, gesellschaftliche Auseinandersetzungen um Bildung und Erziehung sowie Lehr/Lernprozesse zu reflektieren, zu planen und zu organisieren, diese Prozesse zu bewerten und zu evaluieren.

Aufgrund der Vorgaben des Lehrerausbildungsgesetzes (LABG) und der Lehramtszugangsverordnung sind die bildungswissenschaftlichen Anteile für die einzelnen Lehramtsstudiengänge unterschiedlich stark ausgeprägt.
Im Bachelorstudium sind verpflichtend für alle Lehramtsstudiengänge zwei erziehungswissenschaftliche Kernmodule zu studieren, die zentrale Gegenstandsbereiche der Erziehungswissenschaft allgemein und der Schulpädagogik im Besonderen behandeln. Diese Module führen in grundlegende theoretische und historische Perspektiven sowie basale Wissensbestände von Erziehungswissenschaft und Allgemeiner Didaktik ein und vermitteln ein grundlegendes Theorieverständnis. Die Module bilden zugleich die Grundlage, an die die Fächer und Fachdidaktiken anknüpfen werden. Im Masterstudium werden die erziehungswissenschaftlichen Theorie- und Methodenkenntnisse je nach Lehramt in unterschiedlicher Ausprägung vertieft.

Neben den für alle Lehramtsstudiengänge verpflichtenden erziehungswissenschaftlichen Kernmodulen gibt es ein Pflichtmodul zur Diagnose und individuellen Förderung. Zudem werden für die einzelnen Lehrämter jeweils unterschiedliche Profilbildungen vorgenommen.

Im Masterstudium setzt sich die Profilbildung fort durch je ein schulformspezifisches Pflichtmodul für das Lehramt an Grundschulen, an Haupt-Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie an Berufskollegs. Für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung ist aufgrund der Vorgaben des LABG und des zur Verfügung stehenden Studienvolumens für die Bildungswissenschaften keine wei­tere Profilbildung vorgesehen.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Eine Analyse des Ministeriums für Schule und Wei­ter­bil­dung dient den Abiturientinnen und Abiturienten, Studierenden sowie allen anderen am Lehrerberuf Interessierten und berät sie zu ihrer Berufswahl im Hinblick auf die Prognosen/Chancen des Lehrkräftebedarfs in Nordrhein-Westfalen.

Hier gelangen Sie zu den Prognosen zum Lehrerarbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/LehrkraftNRW/Arbeitsmarkt/

Weiterführende Informationen

Übergreifende Zulassungsbeschränkungen
https://www.tu-dortmund.de/uni/de/studierende/bewerbung/anfaenger-bachelor/index.html.

Zwei Fremdsprachen
Für alle Lehramtsstudiengänge werden Kenntnisse in zwei Fremdsprachen vorausgesetzt, die in der Regel durch den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife nachgewiesen werden.

Weitere Fremdsprachen
Für einige Fächer im Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sieht die Lehramtszugangsverordnung den Nachweis von Kenntnissen in weiteren Fremdsprachen als Zulassungsvoraussetzung für den Master of Education vor. Folgende Nachweise werden gefordert:

  • Für Englisch: Kenntnisse auf dem Niveau eines Kleinen Latinums
  • Für Kath. Religionslehre: Latinum
  • Für Ev. Religionslehre: Graecum und Latinum oder Graecum und Hebraicum
  • Für Philosophie: Kenntnisse auf dem Niveau eines Kleinen Latinums oder Graecum

Besonderheiten für das Fach Englisch
Das Studium des Faches Englisch erfordert einen mindestens 12-wöchigen Aufenthalt im englischsprachigen Ausland, der organisatorisch und fachlich durch das Institut für Anglistik und Amerikanistik ermöglicht und gefördert wird.

Zusätzliche Erfordernisse für ausgebildete Lehrkräfte in der katholischen und evangelischen Religionslehre
In den Fächern katholische und evangelische Religionslehre ist neben der staatlichen zusätzlich die kirchliche Lehrerlaubnis erforderlich. Deshalb ist es notwendig, dass mit der Bewerbung auch die kirchliche Unterrichtserlaubnis nachgewiesen wird. Andernfalls muss dieses Unterrichtsfach unberücksichtigt bleiben. Sofern die endgültige kirchliche Unterrichtserlaubnis noch nicht erteilt wurde, ist die vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis einzureichen. Liegen Gründe vor, die einer kirchlichen Unterrichtserlaubnis für Religionslehre entgegenstehen könnten, sind diese mitzuteilen.

Praktika
Informationen zu den im Lehramtsstudium erforderlichen Praxisphasen erhalten Sie auf den Seiten des DoKoLL: http://www.dokoll.tu-dortmund.de/cms/de/praxis/praktika/labg2009/index.html. 
Für das Lehramt an Berufskollegs muss eine 52-wöchige fachpraktische Tätigkeit nachgewiesen werden: http://www.dokoll.tu-dortmund.de/cms/de/praxis/praktika/sonstige/bk_fachpraktischeausbildung/index.html

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.