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Bachelor (Lehramt)

Sonderpädagogische Fach­rich­tung emotionale und soziale Ent­wick­lung (BK)

Zusammen­fassung

Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) für Lehramt
Fachbereich Lehramt
Regel­studienzeit 6 Se­mes­ter
Zulassungs­beschränkung Zulassungsbeschränkung (NC) für das 1. bis 6. Fach­se­mes­ter
NC-Ta­bel­le
Studienbeginn Win­ter­se­mes­ter
Spra­che deutsch
Einschreib­voraussetzungen

keine

Weitere In­for­ma­ti­onen Web­sei­te Fa­kul­tät Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten

Kurzportrait

Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Ent­wick­lung be­schäf­tigt sich mit Stö­run­gen im emotionalen Erleben und sozialem Verhalten. Neben begrifflichen und konzeptuellen Grund­la­gen zielt das Stu­di­um auf die Ver­mitt­lung von wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Erkenntnissen zu Erscheinungsformen und Diagnostik, Erklärungsmodellen sowie zur Prävention und Intervention von Stö­run­gen der sozialen und emotionalen Ent­wick­lung in inklusiven Kontexten von Bil­dung/Erziehung, Ar­beit und Ge­sund­heit. Die Stu­die­ren­den ent­wi­ckeln ins­be­son­de­re Kom­pe­ten­zen in den Be­rei­chen Be­ra­tung, Diagnostik, Un­ter­richt, För­de­rung sowie Evaluation und wenden diese in (schul-)praktischen Zusammenhängen an.

Der Zugang zum Lehramt für son­der­pä­da­go­gi­sche För­de­rung führt über die Stu­di­en­gän­ge Bachelor/Master Lehramt für son­der­pä­da­go­gi­sche För­de­rung. Um den Vorbereitungsdienst antreten zu kön­nen, ist das Absolvieren beider Stu­di­en­gän­ge er­for­der­lich. Das Lehramt für son­der­pä­da­go­gi­sche För­de­rung berechtigt zum Erteilen von Un­ter­richt in För­der­schu­len sowie in anderen Schul­for­men entsprechend der fach­li­chen und sonderpädagogischen An­for­de­run­gen.

Der Zugang zum Lehramt an Berufskollegs (BK) und zum Lehramt an Gymnasien und Ge­samt­schulen (GyGe) mit dem Fach Son­der­pä­da­go­gik führt über die Stu­di­en­gän­ge Bachelor/Master Lehramt an Berufskollegs bzw. Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien und Ge­samt­schulen. Um den Vorbereitungsdienst antreten zu kön­nen, ist das Absolvieren beider Stu­di­en­gän­ge er­for­der­lich. Zu­dem ist für das Lehramt an Berufskollegs für den Zugang zum Vorbereitungsdienst eine einschlägige fachpraktische Tätigkeit im Umfang von 12 Monaten Dauer nachzuweisen. Das Lehramt an Berufskollegs sowie an Gymnasien und Ge­samt­schulen berechtigt zum Erteilen von Un­ter­richt in diesen Schul­for­men sowie in anderen Schul­for­men entsprechend der fach­li­chen und sonderpädagogischen An­for­de­run­gen.

Alle o. g. Stu­di­en­gän­ge vermitteln:

  • grund­le­gen­de be­ruf­li­che Kom­pe­ten­zen für Un­ter­richt und Erziehung, Beurteilung und Be­ra­tung sowie Evaluation und Qualitätssicherung
  • Denk-, Handlungs- und Reflexionsweisen der schulischen Praxis
  • grund­le­gen­de Kennt­nisse und Fähigkeiten zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs und der Erstellung individueller Förderpläne

Fähigkeiten und Kennt­nisse

Das Bachelorstudium Lehramt für son­der­pä­da­go­gi­sche För­de­rung umfasst neben dem Stu­di­um der zwei sonderpädagogischen Fach­rich­tungen allgemeine Grund­la­gen von The­o­rie und Praxis der Rehabilitation. Zusätzlich wer­den zwei Unterrichtsfächer sowie bildungswissenschaftliche Module studiert. Eines der Unterrichtsfächer muss Mathematische Grundbildung, Sprachliche Grundbildung, Mathe­matik oder Deutsch sein. Als erste son­der­pä­da­go­gi­sche Fach­rich­tung muss der Förderschwerpunkt Ler­nen oder der Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Ent­wick­lung gewählt wer­den. Als zweite son­der­pä­da­go­gi­sche Fach­rich­tung kann der jeweils andere Förderschwerpunkt oder einer der folgenden Förderschwerpunkte (FS) gewählt wer­den: FS Geistige Ent­wick­lung, FS Körperliche und motorische Ent­wick­lung, FS Sehen, FS Spra­che. Neben der o.g. Kombination ist da­rü­ber hinaus bis ein­schließ­lich Win­ter­se­mes­ter 2018/19 die Wahl des Förderschwerpunktes Sehen als erste son­der­pä­da­go­gi­sche Fach­rich­tung in Kombination mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Ent­wick­lung oder dem Förderschwerpunkt Geistige Ent­wick­lung mög­lich. Im Masterstudium Lehramt für son­der­pä­da­go­gi­sche För­de­rung wer­den die Unterrichtsfächer und Förderschwerpunkte sowie die bildungswissenschaftlichen Anteile des Bachelorstudiums fortgeführt. Ein Praxissemester ist im Masterstudium integriert.

Wird Bachelorlehramt an Berufskollegs mit zwei Fächern studiert, kann anstelle eines Faches einer der folgenden Förderschwerpunkte (FS) gewählt wer­den: FS Ler­nen, FS emotionale und soziale Ent­wick­lung, FS kör­per­li­che und motorische Ent­wick­lung, FS Sehen oder FS Spra­che. Zum Stu­di­um der beiden Fächer kom­men bildungswissenschaftliche Anteile hinzu. Im Masterstudium Lehramt an Berufskollegs wer­den die beiden Fächer und die bildungswissenschaftlichen Anteile des Bachelorstudiums fortgesetzt. Darüber hinaus ist im Masterstudium ein Praxissemester fester Be­stand­teil.

Berufs- und Tä­tig­keits­fel­der

Eine Analyse des Ministeriums für Schule und Wei­ter­bil­dung dient den Abi­tu­ri­en­tin­nen und Abi­tu­ri­en­ten, Stu­die­ren­den sowie allen anderen am Lehrerberuf Interessierten und berät sie zu ihrer Berufswahl im Hinblick auf die Prognosen/Chancen des Lehrkräftebedarfs in Nordrhein-Westfalen.

Hier gelangen Sie zu den Prognosen zum Lehrerarbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen

Weiterführende In­for­ma­ti­onen

Mit 1.900 Stu­die­ren­den und 80 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mitarbeitern ist die Fa­kul­tät Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten eine der größten Lehr- und For­schungs­ein­richtungen ihrer Art in Europa.

Leitideen für For­schung und Lehre an der Fa­kul­tät sind:

  • Wissen, dass Verschiedenheit der Men­schen normal ist
  • Respekt vor der Individualität jedes Men­schen
  • Sicht auf die Kom­pe­ten­zen und Ressourcen jedes Men­schen
  • Wege zur Teilhabe an den vielfältigen Systemen der Gesell­schaft

Die Fa­kul­tät bietet ein breites Spektrum an Stu­di­en­gän­gen für Tätigkeiten im Lehramt und in der beruflichen und sozialen Rehabilitation an. Sie legt großen Wert auf gute Rah­men­be­ding­ung­en für einen zügigen und er­folg­rei­chen Stu­di­en­ver­lauf. Die Fa­kul­tät begrüßt Stu­die­ren­de aus anderen Ländern, un­ter­stützt sie intensiv und för­dert den inter­natio­nalen Aus­tausch in Lehre und For­schung.

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.