Zum Inhalt
Teilnehmende aus über 30 Ländern kamen nach Rabat

Gipfeltreffen zum Thema Migration und Flucht in den Medien

-
in
  • Top-Meldungen
  • For­schung
  • Medieninformationen
Eine Gruppe steht vor einem Gebäude mit einem Schild "Goethe-Institut". © Hans Decker​/​TU Dort­mund
Journalistinnen und Journalisten sowie Referentinnen und Referenten aus über 30 Ländern nahmen an der Konferenz des Instituts für Journalistik der TU Dort­mund in Rabat/Marokko teil.

Wie gehen Medien in Europa und Afrika mit den Themen Migration und Flucht um? Zu dieser Fragestellung hat die TU Dort­mund in der marokkanischen Hauptstadt Rabat jetzt gemeinsam mit der Dort­mun­der NGO „Africa Institute for Media, Migration and Development“ ein Gipfeltreffen für hochkarätige afrikanische und europäische Journalisten ausgerichtet. An der einwöchigen Konferenz nahmen Journalistinnen und Journalisten sowie Referentinnen und Referenten aus über 30 Ländern teil.

„Rabat war der ideale Ort für die Debatte – hier wurde Ende vergangenen Jahres der UNO-Migrationspakt verhandelt“, so Prof. Susanne Fengler, Leiterin des Erich-Brost-Instituts für internationalen Jour­na­lis­mus der TU Dort­mund. Dieser Pakt betont die Verantwortung der Medien für eine vielschichtige öffentliche Debatte über Migration und Flucht – hier setzte die Konferenz an und brachte Medienmacher aus Ziel- und Herkunftsländern miteinander ins Gespräch. „Nur über interkulturelle Netzwerke im Jour­na­lis­mus können wir erreichen, dass die Menschen in Afrika und in Europa sich ein realistisches Bild über die Ursachen und Folgen von Migration und Flucht machen können – jenseits von negativen und positiven Stereotypen“, erläuterte Veye Tatah, Leiterin von Africa Positive e.V. sowie des Africa Institute for Media, Migration and Development: „Dazu gehört auch, in den afrikanischen Ländern eine Debatte über Alternativen zu Migration in Gang zu setzen.“

Studien der TU Dort­mund zeigen Defizite in Bericht­erstattung auf

Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer beschäftigten sich fünf Tage lang mit Aspekten wie Bevölkerungswachstum, Politik und Wirtschaft in Afrika und Europa, mit Ansatzpunkten für nachhaltige Entwicklung und Migrations-Politik auf beiden Kontinenten – und wie diese Themen in den Medien Afrikas und Europas gespiegelt werden. Studien der TU Dort­mund haben zuletzt erhebliche Defizite auf beiden Seiten gezeigt: Während europäische Medien das Thema Migration und Flucht vor allem unter dem Aspekt der inneren Si­cher­heit Europas behandeln, finden in afrikanischen Medien meist nur spektakuläre Bootsunglücke im Mittelmeer Eingang in die Bericht­erstattung. Die Ursachen für Flucht und Migration fallen hinten über.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.