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TU Dort­mund richtet ersten europäisch-afrikanischen Journalisten-Gipfel aus

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Gruppenfoto des europäisch-afrikanischen Journalisten-Gipfels © Hans Decker​/​TU Dort­mund
Prof. Susanne Fengler (Mitte vorn) war am ersten europäisch-afrikanischen Journalisten-Gipfel zum The­ma Migration in Dakar/Senegal beteiligt.

Die TU Dort­mund hat jetzt den ersten europäisch-afrikanischen Journalisten-Gipfel ausgerichtet: In Dakar/Senegal ging es um die Frage, welchen Beitrag der Jour­na­lis­mus – in Afrika und Europa – übernehmen soll, wenn aus dem starken Bevölkerungswachstum in Afrika sich Heraus­forde­rungen wie eine ungebremste Migration ergeben.

Allen Prognosen zufolge wird die Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent in den kommenden Jahren explodieren: Die UN rechnet mit der Verdopplung der Einwohnerzahl bis 2050. Ein einziges Land in Afrika — Nigeria — könnte dann so viele Einwohner wie die gesamte USA haben. Ex­per­tin­nen und Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Migrantinnen und Migranten mit Ziel Europa nochmals stark ansteigen wird.

 
Erste „Spring School on Media and Migration”

Welchen Beitrag kann der Jour­na­lis­mus – in Afrika und Europa - bei der Bewältigung dieser epochalen Her­aus­for­de­rung spielen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der ersten „Spring School on Media and Migration“, die das Erich-Brost-Institut für inter­natio­nalen Jour­na­lis­mus der TU Dort­mund gemeinsam mit der Dort­mun­der NGO Africa Positive e.V. ausgerichtet hat. Finanziert wurde das Projekt von der Robert Bosch Stiftung.

 

An der einwöchigen Spring School nahmen 20 führende Journalistinnen und Journalisten aus afrikanischen Ländern teil — darunter Länder wie Niger, Mali, Äthiopien, Nigeria und Kamerun, die in hohem Maße von Abwanderung betroffen sind. Dennoch ist Migration bislang für viele afrikanische Medien kein The­ma. Das liegt insbesondere an mangelnden Ressourcen: Afrikanische Redaktionen haben kaum Mög­lich­keiten, kritisch über die politischen und wirtschaftlichen Hin­ter­grün­de und Folgen von Migration zu recherchieren und ihrem Publikum in Afrika ein realistisches Bild von den Bedingungen für Migrantinnen und Migranten in Europa zu vermitteln.

 

An dieser Stelle setzt das Projekt der TU Dort­mund an: Namhafte internationale Referentinnen und Referenten vermittelten den afrikanischen Journalistinnen und Journalisten in Dakar zentrale Fakten zum The­ma Migration. Zugleich diente das Projekt dem Aufbau eines Netzwerks mit zehn west- und osteuropäischen Journalistinnen und Journalisten, die ebenfalls zu der Spring School eingeladen waren.

 
Wichtiger Dialog zwischen europäischen und afrikanischen Journalisten

Projektleiterin Prof. Dr. Susanne Fengler: „Vergleichende Studien, die wir zuvor am Erich-Brost-Institut durchgeführt haben, haben gezeigt, dass es auf beiden Seiten blinde Flecken gibt: Afrikanische Medien reagieren häufig nur auf spektakuläre Schiffskatastrophen mit Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, blenden aber die Fluchtursachen in Afrika und die Folgen für Europa aus. Umgekehrt setzen sich europäische Medien zu wenig mit den — oft widersprüchlichen — Rahmenbedingungen in den Herkunftsländern auseinander. Projektpartnerin Veye Tatah von Africa Positive betont, dass „nur nach einem ehrlichen und kritischen Dialog zwischen europäischen und afrikanischen Journalisten die Situation der Men­schen sowohl in Afrika wie in Europa sachgerecht in einer für beide Bevölkerungen verstehbaren Weise dargestellt werden kann.“

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.