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Tagung „Perspektive Hoch­schu­le” – Übergang von Neuzugewanderten in die Hoch­schu­len verstärken und unterstützen

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  • Studium & Lehre

Täglich kommen in Nordrhein-Westfalen Geflüchtete an – darunter auch viele schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit Hochschulreife, für die sich der Weg ins deutsche Schulsystem und speziell in die akademische Welt als doppelte Her­aus­for­de­rung gestaltet. Den Zugang für Neuzugewanderte transparenter zu gestalten und zu unterstützen stand im Fokus der Tagung „Perspektive Hoch­schu­le – Stärken von Neuzugewanderten erkennen und ausschöpfen” am 19. März in der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum. 220 Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich Bildung be­such­ten die von der Bezirksregierung Arnsberg, dem NRW-Zentrum für Talentförderung und Partnern organisierte Tagung.

Die Stimmen des Tages: „Vernetzen für gleiche Bildungschancen!"

Nach der Eröffnung der Tagung durch Prof. Kornelia Freitag, Prorektorin Lehre und Inter­natio­nales der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, motivierte Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, in einem Impulsvortrag, sich zu vernetzen und Neuzugewanderten die bestmöglichen Bildungschancen zu bieten.

Serap Güler, Integrationsstaatssekretärin des Landes Nordrhein-Westfalen erklärte: „Der Titel der heutigen Veranstaltung spiegelt ein wesentliches Ziel der Landesregierung wider: Wir wollen Potenziale erkennen und fördern. Jeder, der bei uns lebt, soll die Chance auf umfassende Teilhabe am Bildungs- und Ar­beits­markt erhalten – unabhängig von seiner Herkunft.”

„Wir müssen Kräfte, Initiativen und Angebote besser bündeln, um geflüchtete Stu­die­ren­de schneller und mehr als bisher an unsere Hoch­schu­len zu bringen. Das dauert gegenwärtig zu lange. Fehlende Zeugnisse zum Beispiel dürfen kein Hindernis sein, wenn die Kapazitäten und Fertigkeiten für ein Studium gegeben sind. Hier ist mehr agiles Handeln gefragt”, so Maria Büse-Dallmann, Generalistin für Berufs- und Studienorientierung der Bezirksregierung Arnsberg.

„Unter den Neuzugewanderten gibt es viele leistungsfähige junge Men­schen. Die vielfältigen Optionen, die das deutsche Bil­dungs­sys­tem bietet, sind vielen gar nicht bekannt. Mit dem NRW-Ta­lent­scou­ting haben wir ein operatives Netz­werk und Technologien entwickelt, die es uns ermöglichen, talentierte und motivierte junge Men­schen zu identifizieren und zu fördern, die oftmals unter erschwerten Bedingungen gute Leistung zeigen. Deshalb ist es besonders auch für diese jungen Talente wich­tig, den Weg in die akademische Welt transparenter zu gestalten“, sagte Suat Yılmaz, stellvertretender Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung an der Westfälischen Hoch­schu­le.

Der Austausch des Tages: „Wer macht was beim Bildungsweg?”

220 Akteurinnen und Akteure aus Hoch­schu­len, Schulen, den Bereichen Berufs- und Stu­dien­be­ra­tung und Bildungspolitik aus dem Regierungsbezirk Arnsberg be­such­ten die Tagung „Perspektive Hoch­schu­le – Stärken von Neuzugewanderten erkennen und ausschöpfen“, um sich über be­ste­hen­de Angebote und Strukturen zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. In Work­shops konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Themen wie Studienfinanzierung, Spracherwerb und sprachsensibles Unterrichten, kulturelle Sensibilisierung, Wege ins Studium über das Berufskolleg und Studienorientierung austauschen. Auf dem Markt der Mög­lich­keiten informierten unter anderem Stiftungen, Bildungsinitiativen, Hoch­schu­len, Ta­lent­scouts und Förderprogramme über ihre Angebote.

Die auf der Tagung erarbeiteten Ansätze sollen dazu beitragen, die Potenziale junger Men­schen noch besser zu erkennen und auszuschöpfen, Bildungschancen zu ermöglichen und Bildungsübergänge leichter zu gestalten und so vorgezeichnete Bildungsbiografien gezielt zu durchbrechen. Eine wei­tere regionale Konkretisierung der auf der Tagung erarbeiteten Ansätze ist geplant.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.