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Renommiertes Architekturbüro Max Dudler übernimmt Planung

Neue Bibliothek geht voraus­sicht­lich 2025 in Betrieb

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Grafik mit Menschen, die über die Mensabrücke laufen und einem mehrstöckigen Gebäude mit vielen Fenstern im Hintergrund. © Max Dudler​/​TU Dort­mund
So könnte die neue Bibliothek der TU Dort­mund aussehen.

Die neue Bibliothek (UB) der TU Dort­mund soll 2025 den Betrieb aufnehmen. „Ich freue mich, dass die Weichen für den Neubau der Bibliothek jetzt gestellt sind“, sagt TU Dort­mund-Rektorin Prof. Ursula Gather, die sich über Jahre für das Projekt stark gemacht hat. „Hier entsteht ein Gebäude, das weit über die TU Dort­mund Strahlkraft für die gesamte Region haben wird.“

Am aktuellen Standort der UB am Vogelpothsweg 76 wird in zentraler Campuslage ein Neubau mit einer Nutzfläche von rund 15.000 Quadratmetern entstehen. Knapp 13.000 Quadratmeter davon sind Bibliotheksflächen, der Rest wird vom Rektorat und rektoratsnahen Referaten sowie dem Studierendenservice genutzt. „Es wird ein Servicezentrum für Stu­die­ren­de“, sagt Axel Wibbelt, der im Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment der TU Dort­mund den Neubau betreut. „Ein kompakter Baukörper und gleichzeitig ein offenes Gebäude.“ Wie das genau aussehen wird, plant aktuell das renommierte Berliner Architekturbüro Max Dudler. Die Planerinnen und Planer um den Schweizer Architekten hatten sich in einem hochkarätigen Bewerberfeld durchgesetzt und können als Referenz bereits auf mehrere bedeutende Universitäts- und Bibliotheksbauten verweisen. „Wir sind ständig mit dem Büro im Kontakt, damit ein differenziertes und zukunftsweisendes Bibliothekskonzept nach unseren Anforderungen realisiert wird“, sagt Dr. Joachim Kreische, Leiter der UB. „Die Bibliothek als reines Bücherlager hat sich längst überlebt.“

Mit der neuen UB soll den Studierenden eine moderne zentrale Infrastruktur und ein Servicezentrum für die gesamte TU Dort­mund zur Verfügung stehen. Die klas­si­sche Ausleihe von Büchern geht dabei immer weiter zurück. „Die Erstentleihe von Gedrucktem hat sich seit 2008 je Studierendem etwa geviertelt“, so Kreische. „Dafür gab es bei uns im laufenden Jahr 8,2 Millionen Zugriffe auf E-Books.“ Wirklich neue Qualitäten und Raum soll die Bibliothek als Lern- und Kommunikationsort vor allem für die Studierenden schaffen. Und dieser Raum ist sprichwörtlich zu nehmen: Projekträume und Räume für Gruppenarbeit sind dort ebenso vorhanden wie technisches Equipment wie Smart Boards, Hochleistungsscanner und 3D-Drucker.

Bestand und Arbeitsplätze werden während der Bauphase ausgelagert

In der Bauphase für die neue Bibliothek wird auf der Freifläche nördlich der Mensa ein Ausweichquartier für die UB errichtet. Rund 1.800 Quadratmeter Fläche umfasst der „temporäre Modulbau“, wie es im Architektendeutsch heißt. Von Ende 2021 bis zur Eröffnung der neuen Universitäts­bibliothek werden etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 100.000 Bände in dieses Quartier umziehen. Der restliche Bestand an Büchern und Zeitschriften wird ausgelagert. „Diese Bücher werden bei Bedarf täglich angeliefert und bereitgestellt“, sagt Joachim Kreische. Zudem hält der Bau rund 600 Arbeitsplätze für Stu­die­ren­de vor. Im Laufe des Eröffnungsjahres der neuen UB werden dann die Buchbestände aus dem Ausweichquartier, die ausgelagerten Bücher und Zeitschriften sowie die Bestände der noch bestehenden drei Bereichsbibliotheken im neuen Gebäude zusammengeführt.

Der Abbruch der alten UB beginnt Anfang 2022 und wird etwa ein dreiviertel Jahr dauern. Zunächst wird das Gebäude entkernt, Wertstoffe gesichert und alle Installationen und Ein­rich­tun­gen demontiert. Anschließend wird die massive Stahlbetonkonstruktion abgebrochen.

Bauherr der neuen Bibliothek ist das Land NRW über seinen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), alleinige Nutzerin ist die TU Dort­mund. Alle Maß­nahmen im Rahmen des Neubaus werden zwischen der Uni­ver­si­tät – hier sind Bibliotheksleiter Dr. Kreische und das Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment federführend – mit dem BLB, dem Architekturbüro und allen anderen Beteiligten eng abgestimmt. Der Kostenrahmen des Neubaus samt begleitender Maß­nahmen wird voraus­sicht­lich im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag liegen.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.