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Coronakrise: Informationssammlung rund um das Thema Sozialberatung

Studiendarlehen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit werden zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausgezahlt. Diese Überbrückungshilfe kann ab dem 16.06.2020 online beim Studierendenwerk beantragt werden. Auszahlungen können aus technischen Gründen aber voraussichtlich erst nach dem 25. Juni erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Webseite des Studierendenwerks Dortmund.

Eine Möglichkeit, finanzielle Notlagen zu überbrücken, ist für Studierende in NRW das dauerhaft zinslose Daka-Studiendarlehen.

Bis zu 12.000 Euro Darlehenshöchstbetrag können Studierende bei der Daka beantragen; im Monat können das bis zu 1.000 Euro sein. Zur Deckung der Verwaltungskosten werden 5 % des Auszahlungsbetrags einbehalten. Bei einer durchschnittlichen Darlehenshöhe von rund 6.500 Euro sind dies Kosten von 325 Euro für den/die Studierende/n. Dies entspricht einem effektiven Jahreszins von 1,57 %.

Wie hoch das Darlehen ist und wie lange es beansprucht wird, richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Die Rückzahlung beginnt in der Regel zwölf Monate nach Auszahlungsende, kann aber auch noch weiter aufgeschoben werden.

Die Beantragung des Daka-Darlehens erfolgt beim örtlichen Studierendenwerk. Ansprechpartner/innen finden Sie auf der Webseite der Daka-Darlehenskasse.

Studienkredit als Überbrückungshilfe

Studierende können ab 8. Mai ein Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Dies geschieht online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Programmes Studienkredit. Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Studierende aller staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland im Alter von 18 bis 44 Jahren, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • deutsche Staatsbürger mit inländischer Meldeadresse,
     
  • Familienangehörige eines deutschen Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
     
  • EU-Staatsbürger, die sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
     
  • Familienangehörige eines solchen EU-Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
     
  • Bildungsinländer und in Deutschland gemeldet.

Für die Überbrückungshilfe wird die Empfängergruppe des klassischen KfW-Studienkredits befristet erweitert. So können ab Juli 2020 auch ausländische Studierende - also Angehörige von Drittstaaten und EU-Bürger, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten - das Darlehen in Anspruch nehmen.

Der Kredit ist vorübergehend bis zum 31. März 2021 zinslos. Dies gilt für neue Anträge, aber zwischen Mai 2020 und März 2021 auch für die Auszahlung laufender Kredite.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KFW zur Corona-Hilfe für Studierende.

 

BAFöG

Was muss ich machen, wenn ich den erforderlichen Leistungsnachweis nicht erbringen kann, weil die Prüfung abgesagt wurde? Lohnt ein Aktualisierungsantrag, wenn die Eltern in Kurzarbeit arbeiten? Ich habe den Job verloren - kann mein BAföG-Antrag bevorzugt bearbeitet werden?

Diese und weitere Frage stehen in den FAQs des Studierendenwerks Dortmund zum Thema BAföG in Zeiten der Pandemie.

 

Das Studentenwerk hat ebenfalls eine FAQ entwickelt und greift u.a. auch Themen wie Krankenversicherung und Nebenjob auf: Zur Webseite des Deutschen Studentenwerks

 

Studierende, die BAföG beziehen, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Hochschule wegen der Corona-Krise vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) soll aufgrund der aktuellen Sondersituation ergänzt werden. Der Hinzuverdienst aus allen systemrelevanten Branchen und Berufen soll komplett von der Anrechnung auf das BAföG ausgenommen werden, sodass die volle BAFöG-Förderung weiterläuft. Die entsprechende Gesetzesänderung soll rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten. Ausführlichere Informationen zur Gesetzesänderung finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Bereich Pressemitteilungen.

Hilfsfonds

In wirtschaftlichen Notsituationen bietet das Studierendenwerk Dortmund auch finanzielle Unterstützung an.

Für die Unterstützung müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, es gibt enge Grenzen:
Wer  beispielsweise aufgrund der Corono-Epidemie seinen Job verloren hat, kann damit nicht automatisch einen hinreichenden Grund für eine Unterstützung im Rahmen der Notfallhilfe vorweisen.

Nutzen Sie das Beratungsangebot auf der Webseite des Studierendenwerks.

 

Der AStA unterstützt bei der Vermittlung eines zinslosen Kredites (max. 1500€). Dieser soll kurzfristig eine Überbrückung ermöglichen, bis andere Möglichkeiten greifen.

Der AStA berät hierzu und ist auch telefonisch erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Webseite des AStA Dortmund.

Wohnen

Was muss ich machen, wenn in meiner WG ein Corona-Fall auftritt? Habe ich in Zeiten der Coronakrise ein Sonderkündigungsrecht? Sind die Hausmeister vor Ort?

Diese, aber auch „reguläre“ Fragen rund um das studentische Wohnen (Wie bekomme ich einen Wohnheimplatz? Wie hoch ist die Miete?) hat das Studierendenwerk in einer FAQ-Liste auf der Webseite des Studierendenwerks zusammengestellt.

Das Servicecenter für Studentisches Wohnen bietet zusätzlich eine telefonische Beratung mit ausgeweiteten Sprechzeiten an. Ansprechpartner/innen finden Sie auf der  Webseite des Studierendenwerks im Bereich Kontaktdaten.

 

Studentische Jobs - Stellenbörsen

Das Stellenwerk TU Dortmund veröffentlicht Stellenangebote auf der Webseite des Stellenwerks.

Gemeinsam gegen Corona- Aktion:

Es gibt eine aktuelle Aktion „Gemeinsam gegen Corona“: Unternehmen im Bereich Pflege und aus dem Gesundheitssektor, gemeinnützige Vereine und Privatpersonen können Stellenanzeigen kostenlos schalten. Es ist damit zu rechnen, dass in der kommenden Zeit vermehrt Stellenangebote geschaltet werden.

Weitere Stellenbörsen:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Zur Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
 

Auch kommerzielle Stellenbörsen veröffentlichen im Kontext der Corona-Krise Stellenangebote z.B. im Einzelhandel: Zur Webseite vom Stellenportal Indeed

 

Sozialleistungen und Co

Die Sozialberatung hilft bei Fragen der Studienfinanzierung und Organisation. Dazu zählen vor allem Fragen zur studentischen Erwerbstätigkeit sowie die damit zusammenhängenden Fragen des Sozialversicherungs- und Steuerrechtes, aber auch Sozialleistungen, wie Kindergeld, Wohngeld, Sozialhilfe und GEZ-Befreiung.


Weiterführende Informationen zur Sozialberatung des AStA finden Sie auf der Webseite des AStA Dortmund.

 

Familie und Co

Das Familienbüro der TU Dortmund bietet u.a. ein Elterncafé im Netz an: In der Facebook-Gruppe wird über aktuelle Themen informiert und Tipps zur Alltagsgestaltung ausgetauscht.
Zur Facebook-Gruppe des Elterncafés

Interessierte sind eingeladen, der (geschlossenen) Gruppe beizutreten.

Informationen zum Familien-Service erhalten Sie auf der Webseite für Familien an der TU Dortmund.

 

Antrag auf Erhöhung des Kindergeldes sind bei Corona-bedingten Einkommensverlusten möglich. Es besteht dann auch Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe (z.B. Kostenübernahme ÖPNV, Sportverein, Lernförderung, Lernmaterialien…)

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern an. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr, zu erreichen.

Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Berater*innen unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 - montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Weitere Beratungsangebote zum Thema familiäre Belastungssituationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Internationaler Austausch

Rund um das Thema Sozialberatung im Kontext mit COVID-19 ist die Linksammlung auf der Webseite der TU Dortmund zum Thema „Internationaler Austausch“ hilfreich.

Stipendienberatung

Stipendien sind eine Möglichkeit der Studienförderung, die zwar nicht kurzfristig greift, Sie aber mittel- und langfristig finanziell und/oder ideell unterstützt.

Informieren Sie sich über die Vielzahl an Stipendien auf der Webseite der TU Dortmund im Bereich Stipendien.

Außerdem unterstützt Sie die Stipendienberatung der TU Dortmund durch Online-Beratungen und -Veranstaltungen bei allen Fragen rund um die Stipendiensuche und -bewerbung. Wenden Sie sich an: stipendienberatungtu-dortmundde.

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.