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„edition ortlos“

TU Dort­mund setzt Vorlesungs­reihe „Bild und Klang“ fort

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In der „edition ortlos“ wer­den dieses Win­ter­se­mes­ter Filme gezeigt.

Die öffentliche Vorlesungs­reihe „Bild und Klang“ der TU Dort­mund star­tet am Dienstag, den 10. November ins Win­ter­se­mes­ter. Aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men präsentiert sie sich dieses Jahr als „edition ortlos“ mit fünf Filmen aus der Stadtkirche St. Reinoldi.

Die Stadtkirche St. Reinoldi öffnet sich seit 2005 mit der öf­fent­lichen Vorlesung „Bild und Klang“ als Hörsaal. Der Raum und die Kunstwerke sind dabei nie einfach nur Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick, als The­ma der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Mit anderen Worten: Der Raum der Stadtkirche St. Reinoldi ist bedeutender „Akteur“ von „Bild und Klang“. Hier treffen sich Stu­die­ren­de, Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler sowie Mitglieder der Stadtgesellschaft, immer wieder auch Gäste von außerhalb, um gemeinsam die Abende mit Bildern und Klängen zu verbringen, um den Vorträgen und ihren Vernetzungen zuzuhören, miteinander zu sprechen und sich aus­zu­tau­schen.

Fünf etwa halbstündige Filme

Für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gilt es, eine andere Form für „Bild und Klang“ zu finden, die den Ort – die Stadtkirche St. Reinoldi – offen und präsent hält, aber zugleich auf die wöchentlichen Versammlungen eines großen Auditoriums verzichtet. Die TU Dort­mund lädt deswegen zu einem Semester „Bild und Klang: edition ortlos“ ein. Fünf etwa halbstündige Filme machen die öffentliche Vorlesung zwar nicht in der Stadtkirche erlebbar, aber sie kommen aus der Stadtkirche St. Reinoldi. Sie verknüpfen diesen Raum mit weiteren Orten in Dort­mund sowie mit eigens an die Orte gebrachten Musikaufführungen und machen ihn zum Ausgangspunkt, zur Drehscheibe und zum Aussichtsturm für Erkundungen. Die Filme bringen „Bild und Klang“ an andere Orte: etwa in das private Wohnzimmer oder an den Küchentisch oder auf das Handy.

Sie bieten Bilder, Musikerlebnisse und Reflexionen zum The­ma „Ort“ unter wechselnden Per­spek­tiven: öffentlicher Raum, Andersorte, Klangräume, Erinnerungsorte und Diskursräume. Das Team von „Bild und Klang“ lädt ein, die Filme in der ideellen Gemeinschaft mit den anderen Teil­neh­men­den an „Bild und Klang“ anzuschauen und auf diese Weise auch diese „edition ortlos“ miteinander zu teilen.

Die Filme wer­den jeweils dienstags zu folgenden Terminen auf einer Website hochgeladen und können dann auch weiterhin dort abgerufen wer­den:

10. November 2020 ÖFFENTLICHER RAUM//Public Space

24. November 2020 ANDERSORTE//Heterotopien

8. Dezember 2020 KLANGRÄUME//Soundscape

12. Januar 2021 ERINNERUNGSORTE//Mnemotope

26. Januar 2021 DISKURSRAUM//Die Stadtkirche St. Reinoldi

Präsentationstermine in der Reinoldikirche

Um die Filme auch für diejenigen zu prä­sen­tie­ren, die nicht über die Mög­lich­keiten verfügen, sie im Netz zu sehen, soll es Präsentationstermine in der Stadtkirche St. Reinoldi geben. Wegen der Co­ro­na-Pan­de­mie stehen die Zeitpunkte allerdings noch nicht fest.

Veranstalter der Vorlesungs­reihe ist die TU Dort­mund in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Stadtarchiv Dort­mund, der Conrad-von-Soest-Gesell­schaft und der Stadtkirche St. Reinoldi. Die Leitung der Ver­an­stal­tungs­rei­he liegt bei Dr. Stefan Mühlhofer, Prof. Dr. Michael Stegemann und Prof. Dr. Barbara Welzel.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.