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Reihe wid­met sich Corona­virus und Im­mun­sys­tem

„Brötchen und Borussia“ – die letzten Vorlesungen im Win­ter­se­mes­ter

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Ein Körnerbrötchen auf einem Borussia-Schal © Jürgen Huhn​/​TU Dort­mund
Die TU Dort­mund hat im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 alle Ver­an­stal­tun­gen der beliebten Reihe dem The­ma Co­ro­na­virus gewidmet.

Prof. Michael Sydow, Leiter der Abteilung Anästhesiologie und Operative In­ten­siv­me­di­zin am St.-Johannes-Hospital in Dort­mund und Dozent in der Medizinphysik der TU Dort­mund, hält am Sams­tag, 9. Januar, um 10.30 Uhr die erste Vorlesung der öf­fent­lichen Ver­an­stal­tungSams­tags zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für Alle“ in diesem Jahr. Er er­klärt die Atemfunktion, wodurch diese gestört wer­den kann und wie eine maschinelle Beatmung funktioniert – ein wichtiges The­ma in Zeiten der Co­ro­na-Pan­de­mie.

Was tun, wenn die Lunge ihren Dienst versagt? Men­schen kön­nen nur leben, wenn immer wieder Sauerstoff über das Blut zu den Zellen des Körpers transportiert wird. Hier wird er zu Kohlendioxid verbrannt, das dann als „Abgas“ aus dem Körper entfernt wird. Sind die Atmung oder die Funktion der Lunge schwer gestört – etwa durch eine Lungenentzündung wie bei Covid-19 – droht der Mensch zu ersticken. Schon vor über 70 Jahren haben Medizin und In­ge­ni­eur­wis­sen­schaf­ten Beatmungsmaschinen ent­wi­ckelt, um eine unzureichende Lungenfunktion zu un­ter­stüt­zen und damit ein Ersticken zu verhindern. Vielen ist der Begriff „Eiserne Lunge“ in Erinnerung. Beatmungsmaschinen kön­nen aber nicht nur Leben retten, sondern, wenn sie falsch angewendet wer­den, die Lunge so­gar zerstören und damit das Gegenteil bewirken. In sei­nem Vor­trag er­klärt Prof. Sydow die Atmung wie auch die Störung der Lungenfunktion sowie die Kompensation der Störung durch eine maschinelle Beatmung im Rah­men der modernen Intensivtherapie. Er be­schreibt die maschinelle Beatmung wie auch den kompletten temporären Lungenersatz durch eine extracorporale Membranoxygenierung (ECMO).

Den letzten Vor­trag der Vor­le­sungs­rei­he zum The­ma „Die Physik der Pan­de­mie“ hält am 6. Februar Prof. Heinz Hövel von der Fa­kul­tät Physik: Er skizziert aus dem Blickwinkel der Physik einige Grundphänomene, die als Analogie zu verstehen helfen, wie Infektionen entstehen und sich ausbreiten. Damit will er einen Beitrag dazu leisten, sich im Nach­richten-Dschungel eine eigene möglichst fundierte Meinung zu bilden und Plausibles von Unplausiblem zu un­ter­schei­den.

Online-Stream mit Live-Chat

Die TU Dort­mund hat in diesem Semester alle Ver­an­stal­tun­gen der beliebten Reihe „Zwischen Brötchen und Borussia“ dem The­ma Corona­virus gewidmet. Die Vorträge dauern jeweils eine Stunde und finden aufgrund der aktuellen Lage als Online-Stream mit Live-Chat statt. Sie wer­den in ei­nem professionellen Fernsehstudio von Auszubildenden im Bereich Mediengestal­tung Bild und Ton der TU Dort­mund produziert. Auch das Quiz zum Vor­trag findet in diesem Semester online statt und wird auf der Veranstaltungswebsite 15 Minuten vor Vor­trags­be­ginn frei- und 30 Minuten nach der Ver­an­stal­tung abgeschaltet. Reinschalten kann jeder, Stu­die­ren­de der TU Dort­mund kön­nen sich die Teilnahme für das Modul „Stu­di­um Fundamentale“ anrechnen lassen.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen:

https://www.physik.tu-dortmund.de/bub/

Ansprechpartner für Rückfragen:

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.