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Ehrenpreis

Prof. ten Hompel erhält Innovationspreis des Landes NRW

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Prof. ten Hompel und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart stehen nebeneinander auf einem Podium. © MWIDE NRW​/​Susanne Kurz.
NRW-Wirtschaftsminister Prof. An­dre­as Pinkwart (rechts): „Prof. Michael ten Hompel ist ein einzigartiger Innovator der modernen Logistik und Wegbereiter der Industrie 4.0.“

Prof. Michael ten Hompel von der TU Dort­mund ist der diesjährige Träger des In­no­va­tions­prei­ses des Landes NRW. Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. An­dre­as Pinkwart verlieh ten Hompel am 26. Oktober diesen Ehrenpreis, der seit 2008 an Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler für heraus­ra­gen­de Forschungs­arbeiten verliehen wird.

„Prof. Michael ten Hompel ist ein einzigartiger Innovator der modernen Logistik und Wegbereiter der Industrie 4.0“, sagte Minister Pinkwart in seiner Laudatio. Das von ihm initiierte und vom Land unterstützte Europäische Blockchain-Institut in Dort­mund sei ein Schlüssel zur inno­va­ti­ven Weiterentwicklung des Sektors und stärke den Logistikstandort Nordrhein-Westfalen und Deutsch­land. „Wir können ruhig ein bisschen stolz darauf sein, dass Prof. ten Hompel von Dort­mund aus mit seiner Energie, Schaffenskraft und Kreativität einen Beitrag zur Erneuerung von Wirtschaft und Gesell­schaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen leistet“, so Pinkwart.
 
Prof. ten Hompel ist Inhaber der Pro­fes­sur für Förder- und Lagerwesen an der TU Dort­mund und ge­schäfts­füh­ren­der Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML). Er prägte die automatisierte Shuttletechnologie in der Logistik. Dank seiner For­schung und seines Engagements wurde Europas bedeutendster Logistikcluster, der EffizienzCluster LogistikRuhr in die Praxis umgesetzt, würdigte Minister Pinkwart die Arbeit des Preisträgers.

Branchenübergreifend große Potenziale
 
Gemeinsam mit sei­nem Team vom Fraunhofer-Institut IML trieb Prof. ten Hompel den Aufbau eines Euro­päi­schen Blockchain-Instituts voran, das die Landesregierung mit inzwischen 7,7 Millionen Euro fördert. Die Blockchain-Technologie speichert Daten dezentral, sicher und transparent. Dies ermöglicht es Un­ter­neh­men, Daten un­ter­ei­nan­der auf Augenhöhe sicher zu teilen. Die praxisnahe Er­for­schung der Technologie birgt bran­chen­über­grei­fend große Potenziale.

Der Innovationspreis des Landes NRW wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.