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Spendenaufruf

Hilfsfonds für vom Krieg betroffene Studierende

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Panorama des Campus Nord mit Mensa und Mathetower © Roland Baege​/​TU Dortmund
Die Soforthilfe soll den betroffenen ukrainischen und russischen Studierenden dabei helfen, ihr Studium an der TU Dortmund fortzusetzen.

An der TU Dortmund sind derzeit rund 80 ukrainische Studierende und 150 Studierende aus der Russischen Föderation eingeschrieben, die aufgrund ihrer familiären Herkunft besonders vom Krieg in der Ukraine betroffen sein könnten. Wer von ihnen aufgrund der aktuellen Lage in Geldnot gerät, kann nun eine Soforthilfe von bis zu 500 Euro beantragen, die die Gesellschaft der Freunde (GdF) der TU Dortmund aus Spenden bereitstellt.

Die 230 internationalen Studierenden wurden vom Referat Internationales angeschrieben und können ab sofort einen Antrag auf Unterstützung stellen. In einer vorangegangenen Bedarfsabfrage hatte jede*r Zehnte akuten Bedarf an finanzieller Hilfe zurückgemeldet. Viele der Befragten äußerten das dringende Bedürfnis nach der Übernahme von Mietkosten oder des Semesterbeitrags. Dabei sind Studierende aus der Ukraine und Russland gleichermaßen betroffen, insbesondere, wenn Eltern das Studium finanzieren. So können bei Familien aus der Ukraine durch Krieg und Flucht Einnahmen entfallen, während der eingeschränkte Zahlungsverkehr Angehörigen aus Russland die Unterstützung erschweren kann.

„Durch unseren Hilfsfonds können wir den Studierenden zunächst einmal schnell und unkompliziert dabei helfen, ihr Studium an der TU Dortmund fortzusetzen, bis längerfristige Programme aufgesetzt werden“, sagt Guido Baranowski, Vorstandsvorsitzender der GdF. Dazu werden auch weiterhin Spenden entgegengenommen. Als gemeinnütziger Verein mit über 500 Mitgliedern engagiert sich die GdF bereits seit über 60 Jahren für die TU Dortmund.  

„Viele der betroffenen Studierenden benötigen jetzt vor allem einen Mietkostenzuschuss von 100 bis 500 Euro“, erklärt Dr. Barbara Schneider, Leiterin des Referats Internationales. Ukrainische und russische Studierende erhalten eine Soforthilfe für den eigenen Bedarf, wenn sie ohne eigenes Verschulden aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts in finanzielle Not geraten sind. Die Förderung ist in allen Studienphasen möglich. „Die soziale Beratung des Referats Internationales kann zudem dabei helfen, anderweitige Unterstützung zu beantragen. Der AStA bietet außerdem einen Härtefallausgleich, wenn man den Semesterbeitrag nicht zahlen kann“, ergänzt Schneider.

Die TU Dortmund verurteilt den rücksichtslosen Angriff auf die Ukraine scharf und steht solidarisch an der Seite der Opfer und Betroffenen dieses Konflikts sowie all derjenigen, die sich für Frieden und De­mo­kra­tie einsetzen. Men­schen, die aus dem Kriegsgebiet nach Deutsch­land fliehen, möchte die TU Dortmund willkommen heißen und ihnen hier eine Zukunftsperspektive bieten. Dabei berät die Clearingstelle für Geflüchtete des Referats Internationales. Ebenso bemüht sich die Universität, unverschuldet betroffenen Wissenschaftler*innen aus Russland Gastaufenthalte in Deutschland zu ermöglichen. Wer durch den Krieg in Notlagen geratenen Personen eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann, kann sich gerne an die Soziale Beratung des Referats Internationales wenden.

Weitere Informationen zur Soforthilfe

Spenden nimmt die Ge­sell­schaft der Freunde der TU Dort­mund e.V. entgegen unter:

IBAN: DE24440400370323444000
BIC: COBADEFFXXX
Bank: Commerzbank AG
Ver­wen­dungs­zweck: Stu­die­ren­den in Ukrainekrise helfen
 

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Projekt „Sprache verbindet“

Das Projekt „Sprache verbindet“ der Rotary Clubs ermöglicht förderbedürftigen Grundschulkindern eine individuelle Sprachförderung im Deutschen. Dafür besuchen Scouts die Kinder in ihren Familien für ein bis zwei Stunden pro Woche und gehen individuell auf ihre Bedürfnisse ein. Die Nachfrage ist auch durch den Zustrom Geflüchteter aus der Ukraine aktuell groß. Studierende, die sich als Scouts engagieren möchten, erhalten neben einer Vergütung und einem Zertifikat für ihre Tätigkeit Einblicke in andere Sprachen und Kulturen und können so selbst wertvolle Erfahrungen sammeln.

Weitere Informationen und Anmeldung

Für Rückfragen steht das Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund zur Verfügung.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.