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WISSENSCHAFTSMAGAZIN DER TU DORTMUND

Die neue mundo zum The­ma „DFG 2020“ ist da

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Sechs Ausgaben der mundo 31 liegen aufgefächert auf einem Holztisch. © TU Dort­mund
Die neue Ausgabe der „mundo“.

245 Einzel­projekte unterstützte die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) im Jahr 2019 an der TU Dort­mund, ih­re Förderung macht 39 Prozent der gesamten TU-Drittmittel für For­schung aus. In diesem Jahr feiert die DFG ihren 100. Geburtstag. Daher widmet sich die neue Ausgabe der mundo verschiedenen Forschungsprojekten der TU Dort­mund, die die DFG fördert und ermöglicht.

Im Rahmen des größten von der DFG geförderten Pro­gramms un­ter­sucht JProf. Müge Kasanmascheff im Ex­zel­lenz­clus­ter RESOLV die Funktion von Proteinen in lebenden Zellen und kombiniert dafür Methoden aus der Biochemie und Biophysik. Prof. Roland Fried hat im Sonder­forschungs­bereich (SFB) 823 geprüft, mit welchen sta­tis­tischen Methoden sich extreme Wetterereignisse besser vorhersagen lassen.

Großer Lauschangriff auf kleinste Teilchen

Im DFG-Projekt „FADE“ von Prof. Gabriele Kern-Isberner haben sich For­sche­rin­nen und Forscher der TU Dort­mund, der FernUniversität in Hagen und der Uni­ver­si­tät Freiburg zusammengeschlossen, um herauszufinden, wie ein Computer lernen kann, unwichtige Daten zu „vergessen“. Deutlich größere räumliche Distanzen überwindet der SFB/TRR 160: Ko­ope­ra­tions­part­ner im ersten deutsch-russischen Trans­re­gio der DFG sind die St. Petersburg State University und das Ioffe-Institut in St. Petersburg. Im Trans­re­gio erforscht PD Dr. Alex Greilich die Wechsel­wir­kungen von Elektronen-Spins in Halbleiterkristallen, um herausfinden, welche Materialien gut dafür geeignet sind, Quanteninformationen zu übertragen.

Technische Innovationen ermöglicht die DFG auch mit der Förderung der For­schung von Prof. Peter Krummrich und Prof. Frank Walther: Prof. Krummrich hat un­ter­sucht, wie sich die Übertragungskapazität von Glasfaserkabeln steigern lässt. Dadurch könnte das Internet in Deutsch­land auf nachhaltige Art und Weise schneller wer­den. Prof. Walther und sein Team der Werkstoffprüftechnik forschen an inno­va­ti­ven Materialien. Erst diese machen die Herstellung vieler Hochleistungsprodukte mög­lich.

Welche Ge­rech­tig­keits­pflich­ten haben große Un­ter­neh­men?

Die DFG fördert nicht nur technische oder naturwissenschaftliche For­schung: Prof. Susanne Prediger un­ter­sucht, wie eine spezielle Sprachförderung im Mathematikunterricht gelingen kann. Zu der Frage, welche Ge­rech­tig­keits­pflich­ten große, in­ter­na­ti­o­na­le Un­ter­neh­men haben, forscht Prof. Christian Neuhäuser vom Institut für Philosophie und Politikwissenschaft.

Eigene Stelle, Projektförderungen und Heisenberg-Pro­fes­sur: Bei der Soziologin Prof. Maxi­mili­ane Wilkesmann zieht sich die Unter­stütz­ung der DFG durch einen großen Teil ihrer wis­sen­schaft­lichen Karriere. Sie be­schäf­tigt sich unter an­de­rem mit den Themen Wissenstransfer in Krankenhäusern, Solo-Selbst­stän­dig­keit sowie Konkurrenzbeziehungen zwischen Beschäftigten und Künstlicher In­tel­li­genz.

Diese Auswahl zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der von der DFG geförderten Projekte an der TU Dort­mund. Daher wer­den die Organisation und ih­re zahlreichen Verbindungen zur TU Dort­mund auf sechs Sonderseiten vorgestellt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.