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Tag der digitalen Lehre

Die zunehmende Di­gi­ta­li­sie­rung macht sich in allen Bereichen unseres Lebens bemerkbar – auch in der Lehre. Welche Chancen bieten sich dadurch? Welche neuen Lehr- und Lernformate sind denkbar?

Um einen Überblick über die Ent­wick­lungen zu geben und Ideen aus­zu­tau­schen, laden wir Lehrende, Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler der TU Dort­mund herzlich zum ersten „Tag der digitalen Lehre“ an der TU Dort­mund ein.

Veranstaltung im Seminarraumgebäude © Oliver Schaper​/​TU Dort­mund

Tag der digitalen Lehre
27. November 2019, 13 bis 18 Uhr
Rudolf-Chaudoire-Pavillon
Baroper Straße 297

Anmeldung

Pro­gramm

13 Uhr

Begrüßung
Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dort­mund

13:15 bis 14 Uhr

Keynote
Di­gi­ta­li­sie­rung in der Hochschullehre – Quo vadis? (Serviceportal)
Videomitschnitt der Keynote (Serviceportal)
Dr. habil. Malte Persike, RWTH Aachen

14 bis 15 Uhr Markt der Digitalen Mög­lich­keiten
15 bis 16:30 Uhr Sessions
16:30 Uhr Feedback
17 Uhr Get together

Markt der digitalen Mög­lich­keiten

Rudolf-Chaudoire-Pavillon

  • Ingenieure ohne Grenzen Challenge – Handlungsorientiertes Service-Learning im Blended Learning Seminar Projektmanagement 
    Silke Frye & Dr. Tobias Haertel, Fakultät Ma­schi­nen­bau
  • Teaching Logic with ILTIS
    Dr. Thomas Zeume und andere, Fakultät Informatik
  • Transportprozesse 4.0
    Stefan Schlüter, Kai Kruber, PD Dr.-Ing. Christoph Held, Fakultät Bio- und Chemie­ingenieur­wesen
  • Allgemeine Sicherheitsunterweisung als Online-Kurs für den Makerspace an der Ingenieurdidaktik
    Tobias R. Ortelt, Karsten Lensing, Heinz Malcherek, Besnik Xhaferi, Dr. Tobias Haertel, Fakultät Ma­schi­nen­bau
  • E-Learning im Projektstudium
    Dr. Jana York, Fakultät Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten
  • Students’ satisfaction with Digital Learning Environment: Study of German and Swedish Universities
    Dr. Mehwish Waheed, Prof. Dr. Liudvika Leisyte, Zentrum für HochschulBildung zhb
  • Stände von Uni­versi­täts­biblio­thek, zhb, ITMC und Hochschulforum Di­gi­ta­li­sie­rung

Sessions

Kurzvortrag/Work­shop mit „Hands-On“

15:00 bis 16:30 Uhr, Rudolf-Chaudoire-Pavillon

  • Ein Live-Feedback-System in der Informatik
    Prof. apl. Dr. Beate Bollig, Fakultät Informatik
    Der Einsatz eines Live-Feedback-Systems wie PINGO fördert insbesondere in größeren Lehr­ver­an­stal­tun­gen die aktive Be­tei­li­gung Studierender und den Dialog mit Dozentinnen und Dozenten. Fachliche Fragen unterstützen die Einführung in neue Lehrinhalte und helfen, den Lehrstoff anzupassen. Stu­die­ren­de können sich mit anderen vergleichen, Verständnislücken aufdecken und das eigene Lern- und Arbeitsverhalten korrigieren.

  • Digitale Tools zur Steigerung der Interaktivität im Hörsaal
    Tobias R. Ortelt, Dr. Tobias Haertel, Fakultät Ma­schi­nen­bau
    Im Work­shop werden sowohl Lö­sun­gen für Echtzeit-Feedback (tweedback und Mentimeter) als auch ein System mit einem Gamification-Ansatz (Kahoot!) präsentiert. Im Mit­tel­punkt steht dabei die Steigerung von Interaktivität zwischen Lehrenden und Stu­die­ren­den. Gemeinsam sollen die Dos and Don'ts für die Integration in die eigene Vorlesung diskutiert werden.

Kurzvortrag/Work­shop mit „Hands-On“

15:00 bis 16:30 Uhr, Seminarraum 1.001 im MB III, Campus Süd

  • Moodle-Arbeitsraum „Mikro­öko­nomie
    JProf. Dr. Lars Metzger, Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften
    Am Beispiel des Moodle-Arbeitsraums „Mikro­öko­nomie“ wird der konkrete organisatorische Mehrwert von Moodle für Lehrende und Stu­die­ren­de dargestellt. Es wird dargestellt, welche Mög­lich­keiten des interaktiven Lernens, Anreizsetzung wie auch Lernkontrolle eingebunden werden können.  Dabei werden unmittelbar spezifische An­wen­dungen wie zum Beispiel die Einbindung von selbstproduzierten Lehr-Lernvideos gezeigt.
  • Digitale Inhalte in der Ingenieurs-Aus­bil­dung: Höhere Mathe­matik I/II (BCi/BW/MLW)
    Dr. Martin Scheer, Fakultät Mathe­matik
    Seit einigen Semestern werden in HöMa I/II Lehr- und Lernvideos zu sämtlichen Übungen und Tutorien produziert. Diese werden den Stu­die­ren­den in einem eigenen YouTube-Channel zum Selbststudium angeboten. Im Vortrag wird dargestellt, wie die Videos hergestellt werden, welche Fehler anfangs ge­macht wurden und was eigentlich die Stu­die­ren­den dazu sagen.

Work­shop mit „Hands-On“

15:00 bis 16:30 Uhr, Seminarraum 1.002 im MB III, Campus Süd

  • Blended-Learning-Seminar „Kollaborativer Jour­na­lis­mus – Chancen und Heraus­forde­rungen“ 
    Nadia Leihs, Erich-Brost-Institut
    Kollaborativer Jour­na­lis­mus und insbesondere grenzüberschreitende Jour­na­lis­mus-Projekte erweitern journalistische Mög­lich­keiten und bündeln personelle und finanzielle Ressourcen. Im Blended-Learning- Seminar wird das Wissen an Stu­die­ren­de durch einen Mix von englischsprachigen E-Learning-Materialien und Prä­senz­ver­an­stal­tung­en vermittelt. Gezeigt werden bisherige E-Learning-Module mit un­ter­schied­lichen Formen des Wissenserwerbs und weiter­führen­den Fragen, die eigenständiges Denken und den Einsatz von Problemlösungsstrategien anregen.
    Das Blended-Learning-Seminar ist Teil des Erasmus+-Projekts „Newsreel - New skills for the next generation of journalists“.
  • Digitale Lernplattform: Mathe-Deutsch: Wie spricht man Mathe?
    Dr. Peter Furlan, Dr. Meni Syrou, Dr. Carsten Martin, Fakultät Mathe­matik und zhb
    Internationale Stu­die­ren­de stehen zu Beginn des Stu­di­ums oft vor sprachlichen Heraus­forde­rungen auch in Bezug auf die Fachsprache des gewählten Studienfachs. Das Projekt „Mathe-Deutsch: wie spricht man Mathe?“ möchte den Zugang zur Fachsprache Mathe­matik auf einfache Art ermöglichen. Im Work­shop wird die Projektseite vorgestellt, welche die „Vokabeln“ aus den Grundlagenbereichen der Mathe­matik aufbereitet (in Symbolen, in deutscher Schriftsprache und als Audio oder Video), dabei ist jedes Themengebiet in übersichtliche Lerneinheiten gegliedert. 

  • Internationalisierung „on the Web“ – Digitale Studienvorbereitung am Beispiel des Master of Science in Manufacturing Technology
    Silke Frye und Monika Radtke, Fakultät Ma­schi­nen­bau und zhb
    Die Arbeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren wird zunehmend globaler, bereits im Studium gilt es, fachübergreifende, „globale“ Kompetenzen zu fördern. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes „ELLI 2“ (Exzellentes Lehren und Ler­nen in den In­ge­ni­eur­wis­sen­schaf­ten) wird u.a. der in­no­va­ti­ve Ansatz der Internationalisierung „on the Web“ un­ter­sucht. Im Work­shop wird die inhaltliche, didaktische und methodische „digitale“ Konzeption des evaluierten Lehr- und Lernformats vorgestellt, in welchem u.a. Stu­die­ren­de in Gruppen online in Remote-Laboren gemeinsam Experimente durchführen können.

Work­shop mit „Hands-On“

15:00 bis 16:30 Uhr,  Seminarraum 3.016 im MB III, Campus Süd

  • Enhancing Competence in Materials Engineering and Testing Education Using Digital Teaching Methods
    Mustafa Awd, Ramin Hajavifard, Prof. Dr.-Ing. habil. Frank Walther, Fakultät Ma­schi­nen­bau
    Modern remote control and data transfer methods enable wider availability of utilization of laboratory equipment and experimental data for engineering students. At the Department of Materials Test Engineering (WPT) at TU Dort­mund University, the potential of remote digital education in mechanical and virtual testing laboratories was investigated in several courses, e.g. live transfer of laboratory experiments for all students even when classes have more than two hundred students, modern testing systems with advanced online control and safety systems, materials testing experiments with access to an extensive amount of experimental data through the servers or using the simulation infra­structure by the students.

    Moderne Fernsteuerungs- und Datenübertragungsmethoden ermöglichen eine bessere Nutzbarkeit von Laborgeräten und experimentellen Daten für Stu­die­ren­de der In­ge­ni­eur­wis­sen­schaf­ten. Am Lehrstuhl für Werkstoffprüftechnik (WPT) der Uni­ver­si­tät Dort­mund wurde das Potenzial der digitalen Fernausbildung in mechanischen und virtuellen Prüflabors in mehreren Kursen un­ter­sucht, Inhalte sind z.B. Live-Übertragung von Laborexperimenten auch bei mehr als zweihundert Stu­die­ren­den, moderne Prüfsysteme mit Online-Steuerungs- und Sicherheitssystemen, Materialprüfungsversuche mit Zugriff auf umfangreiche Versuchsdaten über die Server bis hin zur Nutzung der Simulationsinfrastruktur durch die Stu­die­ren­den.
  • Strömungsmechanik in der virtuellen Realität
    Dr. Konrad Boettcher, Fakultät Bio- und Chemie­ingenieur­wesen
    In Vorlesungen und Übungen zur Strömungsmechanik werden häufig Simulationen eingesetzt, um physikalische Sachverhalte zu verdeutlichen. Im vorliegenden Projekt können Stu­die­ren­de statt nur Videos zu konsumieren, (virtuell) direkt in die Strömung eintauchen, sie beeinflussen, in der Strömungsgeometrie herumlaufen und damit Strömungsphysik in ihren Facetten selbst untersuchen und begreifen. Der Work­shop gibt Einblicke in die Programmierung der digitalen Lernumgebung sowie in das didaktische Konzept und bietet Gelegenheit zum Ausprobieren.

  • Flipped classroom-Konzept „Materialcharakterisierung in der Umformtechnik“
    Joshua Grodotzki, Fakultät Ma­schi­nen­bau
    In der neuen Lehr­ver­an­stal­tung  „Materialcharakterisierung in der Umformtechnik“ werden mittels flipped classroom-Konzept in moodle ver­schie­de­ne Versuche in Videoeinheiten behandelt. Zudem können Stu­die­ren­de sich durch Online-Quizzes Zertifikate für Remote- oder Hands-On-Versuche erarbeiten. Die Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmer der Lehr­ver­an­stal­tung können zuhause Computersimulationen der Versuche auf ihren Handys als Augmented-Reality Lab betrachten und dadurch „ins Material schauen“. Nach kurzem Vortrag werden im Hands-On-Teil ein Remote-Versuch sowie das Augmented-Reality präsentiert.

© kantver​/​shotshop.com

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.