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Millionen-Förderung vom Land NRW

TU Dortmund forscht mit Partnern zu 5G

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Prof. Gabriele Sadowski, Prof. Andreas Pinkwart und Prof. Christian Wietfeld © MWIDE NRW
Prof. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Digitalisierungsminister von NRW, übergab Prof. Gabriele Sadowski und Prof. Christian Wietfeld (r.) den Förderbescheid für das Forschungsprojekt für den Mobilfunkstandard 5G.

Die neue Mobilfunkgeneration 5G bildet die Basis für einen immensen Innovationsschub. Das neue Forschungsprojekt „Competence Center 5G.NRW“ (CC5G.NRW) soll helfen, dass NRW Leitmarkt für 5G wird. Dafür gibt das Land 3,3 Mio. Euro Förderung für einen Zeitraum von drei Jahren; rund 1,2 Mio. Euro fließen davon an die TU Dortmund.

Die TU Dortmund übernimmt im Rahmen des Forschungsprojekts den Aufbau und Betrieb einer flexiblen 5G-Experimentalplattform, die in einzigartiger Weise auch in Unternehmen „vor Ort“ die Umsetzung von innovativen 5G-Demonstratoren ermöglicht. Prof. Christian Wietfeld unterstrich bei der Übergabe des Förderbescheids durch Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, dass „neben den hohen Bandbreiten dabei insbesondere die Erfüllung von Qualitätsgarantien für hochzuverlässige und hochskalierbare Kommunikation mittels 5G Network Slicing im Fokus steht.“

 „Brücke zwischen Grundlagenforschung und innovativen Einsatzszenarien“

Das Team der Dortmunder Wissen­schaft­ler untersucht die Nutzung der aktuell versteigerten 5G-Frequenzen und wird darüber hinaus auch die mobile Gigabit-Übertragung im neu zu erschließenden 5G-Frequenzbereich bei 26 GHz mit neuartigen, dynamisch nachführenden Antennen erproben. Prof. Gabriele Sadowski, Prorektorin Forschung der TU Dortmund, ist erfreut, dass „mit dem Competence Center 5G.NRW eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung im Dortmunder DFG Sonder­forschungs­bereich 876 und innovativen 5G-Einsatzszenarien in NRW-Unternehmen geschlagen werden kann“.

Das Competence Center 5G.NRW wird von vier Partnern getragen: Unter der Konsortialführung durch das Institut für Systemforschung der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie (SIKoM+) an der Bergischen Universität Wuppertal sind das neben der TU Dortmund die Universität Duisburg-Essen (UDE) sowie das Institut FIR an der RWTH Aachen. Das schlagkräftige Konsortium will die Einführung der 5G-Technik forcieren, um dessen Stärken und auch Schwächen in der Praxis zu überprüfen. Daraus sollen realistische Empfehlungen für den Einsatz abgeleitet werden und zur Optimierung der Systeme ein Beitrag geleistet werden.

Einsatz von 5G für zunehmende industrielle Digitalisierung wichtig

Für die zunehmende industrielle Digitalisierung wird der Mobilfunkstandard 5G die erforderliche Qualität, Geschwindigkeit und Kapazität der Vernetzung und Datenübertragung realisieren. Anwendungen wie zum Beispiel autonomes Fahren, Remote-Roboterchirurgie und Augmented-Reality-Support in Wartungs- und Reparatursituationen werden ermöglicht und dabei stetig verbessert. Im Forschungsprojekt „Competence Center 5G.NRW“ werden technische Eintrittshürden für Unternehmen reduziert, wirtschaftliche Potenziale für die vertikalen Märkte – wie Automotive und Mobilität, Energie, Lebensmittel und Landwirtschaft, Smart Cities, Gesundheitswesen und Produktion und viele mehr – entwickelt und die Innovationen beschleunigt. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab am 17. Juni den Förderbescheid an Vertreter des Projektkonsortiums.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.