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Studium und Lehre

Organisatorisches

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt mög­lich. Diese Regelung ist bereits für das Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet worden und gilt auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 für alle Stu­di­en­gän­ge. Die einzige Ausnahme gilt für Lehramtsstudierende, die ins Praxissemester starten wollen: Hier musste die Umschreibung in den Master bis zum 13. November 2020 erfolgen.

Die Vorlesungszeit endet für alle Fach­se­mes­ter am 12. Februar 2021.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich laut Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Semester. Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Semester erhöht, wird diese um ein weiteres Semester erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen sind.

Nach aktuellem Stand wird erwartet, dass das Som­mer­se­mes­ter 2021 wieder ein Hybridsemester wer­den wird. Es ist aktuell nicht davon auszugehen, dass von Mitte April an bei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen auf Abstand verzichtet wer­den kann. Aufgrund der beschränkten Platzkapazität wird die Online-Lehre voraus­sicht­lich in einem gewissen Umfang weiterhin er­for­der­lich sein.

In Kreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz über 200 kann entsprechend der Co­ro­na-Regionalverordnung der Bewegungsradius auf 15 Ki­lo­me­ter ein­ge­schränkt wer­den. Anwohnerinnen und Anwohner dürfen diesen Bereich dann nur aus triftigem Grund verlassen. Hoch­schu­len dürfen von Stu­die­ren­den aufgesucht wer­den, wenn gewichtige Gründe vorliegen, zum Beispiel die Teilnahme an ausnahmsweise zulässigen Lehr­ver­an­stal­tun­gen oder Prüfungen. Sofern ein Nachweis zu erbringen ist, sollen Stu­die­ren­de der TU Dort­mund dafür ih­re UniCard vorlegen.

Prä­senz­be­trieb

Entsprechend der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung dürfen Lehr­ver­an­stal­tun­gen nur dann in Präsenz zugelassen wer­den, „wenn diese nicht ohne schwere Nachteile für die Stu­die­ren­den oder Auszubildenden entweder ohne Präsenz durch­ge­führt oder averschoben wer­den können“ (§6 Abs. 1). Dafür gelten weiterhin die einschlägigen Abstands- und Hy­gie­ne­maß­nah­men. Es ist er­for­der­lich, die Begründung für die Ausnahmefälle zu dokumentieren. Eine Ausnahme besteht laut §9 Abs. 4 zudem weiterhin für sportpraktische Übungen.

Die Zentralbibliothek und die Emil-Figge-Bibliothek sind bis vorerst 31. Januar nur noch für Angehörige der TU Dort­mund für die Abholung vorbestellter Medien sowie deren Rückgabe geöffnet. Die Lernplätze können bis auf Weiteres nicht mehr gebucht wer­den, alle Reservierungen wer­den storniert. Die weiteren Lernplätze auf dem Campus bleiben vorerst geschlossen. Der Abbau der Aufenthaltszelte wird in den kommenden Wochen fortgesetzt.

Digitale Lehre

Bereits vor der Co­ro­na-Krise hat die TU Dort­mund digitale Plattformen wie LSF und Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Zudem hat die TU-Dort­mund massiv ih­re IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu können, ins­be­son­de­re über Webex und Zoom. Das ITMC hat zudem Kameras beschafft, die das Aufzeichnen von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hörsaal erleichtern, indem sie den Dozenten oder die Dozentin verfolgen. Stu­die­ren­den stehen Cam­pus­li­zen­zen für MATLAB und Zoom zur Ver­fü­gung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Cam­pus­li­zen­zen und zum Download finden Sie im Service­Portal.

Das TU-Webportal „Digitale Lehre“ gibt einen Überblick über Konzepte und Tools. Es erweitert die Handreichungen in Moodle sowie die FAQ-Liste im Service-Portal. Der Bereich Hoch­schul­didak­tik des Zentrums für HochschulBildung (zhb) und das ITMC bieten Weiterbildungen zum The­ma Digitale Lehre an.

Zudem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB, dem zhb und der In­ge­nieur­di­dak­tik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online-Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Für digitale Lehr­ver­an­stal­tun­gen sollen keine strengeren Regeln gelten als für Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Wie in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen kann auch in di­gi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen die Anwesenheit anhand der Namen der Teil­neh­men­den do­ku­men­tiert wer­den, sofern eine berechtigte Anwesenheitsverpflichtung besteht. Darüber hinausgehende An­for­der­ungen, zum Beispiel die Kamera einzuschalten, gibt es nicht. 

Prüfungen

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat daher im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Am 23. De­zem­ber 2020 ist eine Änderung der Co­ro­na-Ordnung in Kraft getreten, die für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 neue Re­ge­lung­en zu Bonusversuchen und Regel­studien­zeit umfasst. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Prüfungen sollen vorerst nicht in Präsenz statt­finden. Derzeit wer­den Vorbereitungen getroffen, um ab Februar im Rahmen der Mög­lich­keiten auch digitale Klausuren an­bie­ten zu können. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter Digitale Prüfungen. Sollten Prüfungen nach den Bestimmungen der Allgemeinverfügung trotzdem in Präsenz statt­finden, muss dies gegenüber dem Rektorat begründet wer­den.

Im Som­mer­se­mes­ter 2020 fanden Klausuren bis 200 Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmern auf dem Campus statt, für größere Klausuren wurden die West­fa­len­hallen angemietet. Für Prüfungen, die zwingend in Präsenz ge­schrie­ben wer­den müssen, hat die TU Dort­mund für den Fall, dass in der vorlesungsfreien Zeit Präsenzprüfungen rechtlich erlaubt sind, vorsorglich die West­fa­len­hallen angemietet. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 m wird während der Klausuren ein­ge­hal­ten. Einige wenige Klausuren könnten unter denselben Bedingungen in den Hörsälen auf dem Campus durch­ge­führt wer­den. Das Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment steht dazu in engem Kontakt mit den Fa­kul­tä­ten.

Zur Unter­stütz­ung für eine Umstellung auf digitale Prüfungen wer­den derzeit Leitfäden für Lehrende erarbeitet, die in einem Moodle-Raum veröffentlicht wer­den. Auch eine Zusammenfassung der Hygieneregeln für Klausuren findet sich im Service­Portal. 

Mündliche Prüfungen sollen vorerst möglichst digital erfolgen. Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung erlaubt dies ausdrücklich. Sollten Prüfungen nach den Bestimmungen der Allgemeinverfügung trotzdem in Präsenzz statt­finden, muss dies gegenüber dem Rektorat begründet wer­den.

Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar.

Sofern berechtigte Gründe vorliegen (bei­spiels­weise, wenn aufgrund des Betretungsverbots keine Messungen im Labor vorgenommen wer­den können), kann in Absprache mit der Prüferin oder dem Prüfer und gegebenenfalls in Abstimmung mit dem zuständigen Prü­fungs­aus­schuss die Ab­gabe­frist von fristgebundenen Arbeiten (Ab­schluss­ar­bei­ten, Hausarbeiten, TP-Bericht etc.) auf Antrag individuell ver­längert wer­den. Bei Ab­schluss­ar­bei­ten ist die Zentrale Prü­fungs­ver­wal­tung darüber durch die Prüferin oder den Prüfer zu in­for­mie­ren. Die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten ist digital mög­lich, Details sind mit der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung und der Betreuerin oder dem Betreuer zu klären.

Im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gelten an der TU Dort­mund die üblichen Abmeldefristen, die in den jeweiligen Prüfungsordnungen festgelegt sind. Kann man die Prüfung kurzfristig krankheitsbedingt nicht antreten, so muss wie üblich ein Nachweis eingereicht wer­den. Wird die Prüfung aus kurzfristigen besonderen Umständen, die der Pandemie geschuldet sind, versäumt, so sind die Gründe gegenüber der/dem Prüfungsausschussvorsitzenden und/oder der Prü­fungs­ver­wal­tung glaubhaft darzulegen.

Ja, aufgrund der zunehmenden Beschränkungen im Lehrbetrieb gelten für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 seit dem 23. De­zem­ber dieselben Re­ge­lung­en wie im Som­mer­se­mes­ter zuvor: Prüfungen, die im Som­mer­se­mes­ter 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines weiteren Versuchs (Bonusversuch). Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch.

Der Bonusversuch gilt nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Über einen Bonusversuch bei weiteren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Stu­die­ren­den, die krankheitsbedingt einer Co­ro­na-Risikogruppe angehören, stehen ver­schie­de­ne Wege offen, um Einsicht in Prüfungsunterlagen zu nehmen. So können besondere Hy­gie­ne­maß­nah­men vor Ort getroffen wer­den, Termine können individuell ver­schoben wer­den oder es kann auf Antrag eine elek­tro­nische Einsichtnahme gemäß §9 der Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund erfolgen. Die Stu­die­ren­den müssen dafür bei der Prüferin oder dem Prüfer einen Antrag einreichen und mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen, dass sie zu einer Risikogruppe gehören. Nähere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in einem Leitfaden im Service­Portal.

Finanzielles und Be­ra­tung

Die Höhe des Semesterbeitrags von 315,87 Euro legen das Stu­die­ren­den­par­la­ment sowie das Studierendenwerk fest. Der Se­mes­ter­bei­trag setzt sich aus dem Semesterticket und Beiträgen für die Stu­die­ren­den­schaft und das Studierendenwerk Dort­mund zu­sam­men.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie mög­lich zu halten. Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche in­di­vi­du­elle nachteilige Folgen im Studium entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote der Uni­ver­si­tät in Anspruch nehmen. Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung hat am 13. März bekannt gegeben, dass Stu­die­ren­den aus der Co­rona­krise kein Nachteil beim BAföG entstehen soll. Das BAföG wird auch dann weitergezahlt, wenn pandemiebedingt Prüfungen ausfallen, die vorlesungsfreie Zeit ver­längert wird oder Hoch­schu­len schließen. Gibt es ersatzweise reguläre Online-Angebote, wird  eine Teilnahme jedoch vorausgesetzt. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung legt zudem fest, dass sich für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben waren, die in­di­vi­du­elle Regel­studien­zeit um ein Semester erhöht (§10). Dadurch ver­längert sich auch die För­der­ungs­höchst­dauer für das BAföG. Über wei­tere Details informiert die offizielle BAföG-Webseite des Bundes sowie eine FAQ-Seite des Studierendenwerks Dort­mund.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter an­de­rem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über zinslose Kredite der KfW-Bank und den Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.