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Rück­ver­folg­bar­keit

Die TU Dort­mund hat ein System ent­wi­ckelt, mit dem die Teil­neh­men­den bei Prä­senz­ver­an­stal­tung­en im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 an ihrem Sitzplatz oder in der Bibliothek digital ein- und auschecken können. Dies geschieht durch das Scannen von QR-Codes am Platz. Ein Sonderfall ist die Uni­versi­täts­biblio­thek: Hier erfolgt das Ein- und Auschecken für die Buchausleihe am Ein- und Ausgang.  (Auch die Testphase startet dort mit dem Ein- und Auschecken am Ein- und Ausgang.)

Bei Präsenzlehre ist es rechtlich er­for­der­lich, die Rück­ver­folg­bar­keit für einen etwaigen Infektionsfall sicherzustellen, d.h. es müssen für jede Präsenzveranstaltung Teilnehmerlisten und Sitzpläne hinterlegt werden. Sollte es Co­ro­na-Fälle im Umfeld einer Lehr­ver­an­stal­tung geben, können so mögliche Kontaktpersonen ausfindig ge­macht und informiert werden. Dasselbe gilt für den Präsenzbetrieb in der Uni­versi­täts­biblio­thek.

Das System kommt mit Beginn der Vorkurse ab dem 19. Oktober an der TU Dort­mund verpflichtend zum Einsatz. Anfang Oktober ist bereits eine Testphase in der Uni­versi­täts­biblio­thek gestartet.

Zum Beginn der Vorkurse und der Vorlesungszeit sind die QR-Codes auf Aufklebern direkt am Sitzplatz zu finden. In den Hörsälen befinden sich die QR-Codes auf der Unterseite der Klapptische, ebenso bei den klappbaren Schreibtablaren, die an Stühlen angebracht sind. Es werden alle Räume, die für die Lehre genutzt werden, sowie die Lernplätze in der UB und in den Zelten gekennzeichnet. Auf dem Aufkleber befinden sich neben dem QR-Code, eine ID-Nummer und gegebenenfalls eine Sitzplatznummer. Für die Testphase in der Uni­versi­täts­biblio­thek (UB) sind die QR-Codes zunächst nur am Ein- und Ausgang zu finden.

Am einfachsten funktioniert das Ein- und Auschecken mit einer neuen Funktion in der TU-App namens „Platz scannen“. Bei Ankunft am Platz oder in der UB muss die TU-App geöffnet werden und dann der QR-Code fotografiert werden. Um die QR-Codes zu fotografieren, muss bei der ersten Nutzung der Zugriff auf die Kamera erlaubt werden. (Bei manchen Smartphones reicht schon das Öffnen der Kamera. Diese erkennt den QR-Code dann automatisch und es muss nur noch bestätigt werden, dass die Platzdaten gesendet werden dürfen.) Auf dem Smartphone kann auch ein vor­ins­tal­lier­ter QR-Code-Scanner verwendet werden, wenn die TU-App installiert ist. Man wird dann automatisch in die TU-App an die richtige Stelle weitergeleitet. Beim Verlassen des Platzes oder der UB muss auf gleiche Weise ausgecheckt werden: Dafür muss der Code wieder fotografiert und das Auschecken bestätigt werden.

Die TU-App ist für alle Smartphones mit iOS oder Android kostenlos unter folgendem Link erhältlich: https://www.tu-dortmund.de/tu-app/

Alle TU-Mitglieder können sich zum Ein- und Auschecken über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden oder die mobile Datenverbindung ihres Handy-Vertrages nutzen.

Das Ein- und Auschecken kann auch über einen Webbrowser erfolgen. Der Link dafür ist: https://service.tu-dortmund.de/de/group/intra/rueckverfolgbarkeit. Ein beliebiges Gerät mit Internetzugang reicht aus, um sich ein- und auszuchecken. Dazu wird die ID-Nummer eingegeben, die auf den Aufklebern unter dem QR-Code steht. Alle TU-Mitglieder können sich über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden.

Wer über kein mobiles Gerät mit Internetzugang verfügt, muss sich schriftlich in eine Papierliste eintragen lassen, so wie es auch bei Res­tau­rant­be­such­en üblich ist. Die Lehrperson wird Ihre Daten erfassen und die digitale Nachpflege sicherstellen.

Wenn man sich in der App bereits an­ge­mel­det hat, so muss bei Erstanmeldungen im System nur die private Telefonnummer eingegeben werden. Ohne Anmeldung in der App muss der Name, die private Adresse und eine private Telefonnummer angegeben werden. Es sind dabei Festnetznummern und Mobilfunknummern erlaubt. Die gleichen Angaben werden auch bei dem Ein- und Auschecken über den Webbrowser benötigt. Die Daten werden in der App gespeichert und müssen bei weiterer Nutzung nicht noch einmal eingegeben werden. Sie können jederzeit geändert werden.

Es wich­tig, dass Sie sich nach dem Besuch der Unibib bzw. nach der Lehr­ver­an­stal­tung wieder auschecken. Sie werden beim Verlassen der Unibib bzw. am Ende einer Lehr­ver­an­stal­tung nicht unmittelbar automatisch ausgecheckt. Erfolgt zwischenzeitlich keine Neuanmeldung an einem anderen Platz, werden Sie erst nach mehreren Stunden automatisch abgemeldet.

Um im Infektionsfall die Kontaktpersonen präzise ermitteln zu können, bitten wir Sie, immer an das Auschecken zu denken. Andersfalls laufen Sie Gefahr, aufgrund der Datenlage fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu werden.

Die Platzdaten werden für die rechtlich vorgeschriebene Rück­ver­folg­bar­keit an eine Datenbank geschickt, dort vier Wochen lang gespeichert und dann gelöscht. Die Platzdaten werden getrennt von Ihren Kon­takt­da­ten aufbewahrt. Die erfassten Platzdaten werden streng vertraulich behandelt: Sie werden nur für die Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall genutzt, nicht für studienbezogene Meldungen wie z.B. Anwesenheitslisten. In Infektionsfall haben nur das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz und das Ge­sund­heits­amt Zugriff darauf. Die Kon­takt­da­ten werden vier Wochen nach Ausscheiden aus der TU Dort­mund und spätestens am Ende der Pandemie gelöscht.

Über das System zur Rück­ver­folg­bar­keit sind alle Personen, die Kontaktpersonen waren, identifizierbar. Deren Kon­takt­da­ten werden aus der separaten Stammdatenbank ermittelt und gemäß §2a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung an das Ge­sund­heits­amt weitergeleitet. Den Prozess koordiniert das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz der TU Dort­mund.

Rechtliche Grundlagen

Die Daten werden auf Grundlage von §2a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung und §§2 und 8 der Einschreibeordnung der TU Dort­mund vom 20. August 2020 erfasst.

Gemäß der Allgemeinverfügung für den Hochschulbetrieb muss die Rück­ver­folg­bar­keit gemäß §2a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung bei Prüfungen und Lehrveranstatlungen sichergestellt werden. Das bedeutet, dass neben Name und Adresse auch die Telefonnummer der Anwesenden erfasst werden muss. Die Einschreibeordnung der TU Dort­mund wurde entsprechend angepasst und im August vom Senat verabschiedet. Die Telefonnummer wird bei Anlässen wie Bewerbung und Einschreibung über das Studierenden­sekretariat (HIS) oder von den Systemen LSF und BOSS, z.B. bei Rückmeldung, Prüfungsanmeldung oder Anmeldung zu einer Lehr­ver­an­stal­tung  einmalig abgefragt und gespeichert.

Die Platzdaten werden nach §2a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung vier Wochen lang gespeichert und danach gelöscht.

Die Platzdaten werden aus­schließ­lich zur Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall nach §2a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung genutzt. Es werden keine Anwesenheitslisten für den Lehrbetrieb generiert.

Die TU Dort­mund ist rechtlich verpflichtet, die Rück­ver­folg­bar­keit sicherzustellen. Personen, die nicht einchecken wollen, sind deswegen vom Lehrbetrieb in Präsenz auszuschließen. Wer sich nicht einchecken möchte, muss auf die Online-Lehrangebote zurückgreifen.

Bei der Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung liegen die Daten beim Nutzer und nicht bei der Einrichtung. Die TU Dort­mund muss als Einrichtung aber die Rück­ver­folg­bar­keit sicherstellen und auf den Schutz aller achten. Deshalb reicht es nicht aus, wenn TU-Mitglieder die Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung nutzen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.