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Corona­virus

Maß­nahmen an der TU Dort­mund

Trotz der Lockerungen, die Bund und Länder am 6. Mai in der Co­rona­krise vereinbart haben, bleibt der Betrieb an der TU Dort­mund eingeschränkt. Ziel ist es weiterhin, die sozialen Kontakte zu reduzieren, um die Verbreitung der Infektion einzudämmen. Die Lehre erfolgt im Sommer­semester deshalb digital. Lehr­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz sind nur dann erlaubt, wenn eine besondere (räumliche) Ausstattung er­for­der­lich ist und Hygienemaßnahmen nachweislich eingehalten werden können.

Seit Montag, 16. März, gilt bis auf Weiteres für alle Studierenden ein generelles Be­tre­tungs­verbot für die Gebäude der TU Dort­mund. Eine Ausnahme gilt seit dem 20. April für die Buchausleihe aus der Zentralbibliothek. Für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ist seit dem 18. März das Homeoffice der Regel­arbeits­ort. Gleichwohl können derzeit Hygienekonzepte erarbeitet werden, damit Fakultäten und Ver­wal­tung ihre Arbeit auch wieder in Präsenz verrichten dürfen. Gremien dürfen unter Einhaltung der Hygienevorschriften tagen. Sonstige Veranstaltungen sind verboten. An­samm­lungen von Personen aus mehr als zwei Haushalten sind gemäß der Corona-Schutzverordnung untersagt. Ab dem 30. Mai darf sich eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öf­fent­lichen Raum treffen. Details dazu finden Sie tagesaktuell in den FAQ.

Auf einen Blick

Die Situation ist sehr dynamisch. Am 11. März hat die Weltgesundheitsorganisation die Verbreitung des Virus zur „Pandemie“ erklärt. In Deutsch­land beobachtet das Robert-Koch-Institut (RKI) die Situation kontinuierlich. Seit dem 17. März bewertet das RKI das Risiko für die Bevölkerung in Deutsch­land als „insgesamt hoch“, seit dem 26. März für Risikogruppen als „sehr hoch“. Bitte informieren Sie sich dort zum aktuellen Stand: Robert-Koch-Institut

Zum Vorlesungsbeginn des Sommer­se­mes­ters am 20. April wurden aus­schließ­lich Online-Veranstaltungen angeboten. Ab Mai sind auf Antrag Praxisveranstaltungen in Präsenzform möglich, sofern dafür zwingend eine besondere räumliche Ausstattung er­for­der­lich ist und die notwendigen Hygienevorschriften eingehalten werden können. Die übrigen Lehr­ver­an­stal­tun­gen werden bis zum Ende der Vorlesungszeit online fortgesetzt.

Um die Ansteckungsgefahr durch Pub­li­kums­verkehr zu reduzieren, dürfen seit dem 16. März Stu­die­ren­de TU-Gebäude nicht mehr betreten. Eine Ausnahme gilt seit dem 20. April für die Buchausleihe aus der Zentralbibliothek. Für Be­schäf­tigte ist seit dem 18. März das Homeoffice der Regel­arbeits­ort. Präsenzarbeit in Fakultäten und Ver­wal­tung ist ab Mitte Mai möglich, sobald das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein bereichsspezifisches Hygienekonzept dafür genehmigt hat (siehe Arbeits­orga­ni­sa­tion). Gemäß der Corona-Schutzverordnung sollen Kontakte in der Belegschaft sowie Kundenkontakte so weit wie möglich vermieden werden. Prozesse sollen wo immer möglich elektronisch angeboten werden. Bis auf weiteres sind alle Veranstaltungen verboten; Großveranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt. An­samm­lungen von Personen aus mehr als zwei Haushalten sind  untersagt. Ab dem 30. Mai darf sich eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öf­fent­lichen Raum treffen.

Personen, die in Kontakt mit einer infizierten Person standen, müssen in Abstimmung mit dem Ge­sund­heits­amt eine 14-tägige Qua­ran­täne einhalten. Sie dürfen den Campus nicht betreten. 

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich ebenfalls an die aktuellen Quarantänevorgaben halten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

Die TU Dort­mund beobachtet die Lage und informiert alle Angehörigen tagesaktuell über die Homepage und die TU-App sowie bei Bedarf auch per Rundmail. Bitte prüfen Sie diese Kommunikationswege regelmäßig (derzeit möglichst täglich), auch wenn Sie zuhause sind. Ein Archiv aller Rundmails finden TU-Mitglieder im Service­Portal.

Betrieb

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, gilt seit dem 16. März für alle Studierenden ein generelles Be­tre­tungs­verbot für die Gebäude der TU Dort­mund. Mit dieser Maßnahme werden Stu­die­ren­de und Be­schäf­tigte vor einer Ansteckung geschützt und eine wei­tere Ausbreitung des Virus wird eingedämmt. Eine Ausnahme gilt seit dem 20. April für die Buchausleihe aus der Zentralbibliothek, die zum Vorlesungsbeginn unter Auflagen wieder geöffnet hat. Von dem Be­tre­tungs­verbot ausgenommen sind ab Mai außerdem Stu­die­ren­de, die in den Gebäuden der TU Dort­mund eine Prüfung ablegen bzw. an einer Präsenzveranstaltung (z.B. Laborpraktikum) teilnehmen. Der Gebäudeeinlass erfolgt jeweils über die Fakultät, die die Veranstaltung ausrichtet.

Die Gebäude sind seit dem 20. März abgeschlossen. Ab Mai ist Präsenzarbeit in Fakultäten und Ver­wal­tung möglich, sobald das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz dafür ein bereichsspezifisches Hygienekonzept genehmigt hat (siehe Ar­beits­orga­ni­sa­tion). Wer die Gebäude betreten will, führt bitte seinen Schlüssel mit sich. Bei Gebäuden mit elektronischen Schließanlagen bleiben die Schließberechtigungen erhalten. Zudem wird der Dienst durch die Pförtner ähnlich des bekannten Wochenendbetriebs fortgeführt. In den Fluren soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, da hier die Mindestabstände nicht sicher eingehalten werden können.

Die Corona-Schutzverordnung untersagt in §13 Veranstaltungen und Versammlungen bis auf weiteres; Ausnahmen gibt es für Sitzungen rechtlich vorgesehener Gremien (§13 Abs. 3 Nr. 2) sowie interne dienstliche Veranstaltungen aus nicht-geselligem Anlass (§4 Abs. 1). Großveranstaltungen sind bis mindestens 31. August untersagt (§13 Abs. 1).

Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen sind aus­schließ­lich für Kulturbetriebe (§8) sowie für „außerschulische Bil­dungs­ein­richt­ungen“ (§7) wie Volkshochschulen oder Weiterbildungsakademien erlaubt. Die Corona-Schutzverordnung stellt ausdrücklich klar, dass Hochschulen nicht als „außerschulische Bil­dungs­ein­richt­ungen“ gelten. Die Ausnahmen gelten somit nur für Kultur- und Bildungsbetriebe, deren wirtschaftliches Überleben davon abhängt, Veranstaltungen für eine zahlende Kundschaft anbieten zu dürfen. Hier tritt der In­fek­tions­schutz als unverhältnismäßig zurück.

Den Besonderheiten der Hochschulen trägt die Allgemeinverfügung für die Hochschullehre Rechnung (siehe „Hoch­schul­recht“). Im Bereich Cam­pus­leben ist lediglich der Hochschulsport gestattet.

Die Bibliotheken wurden am 16. März für den Pub­li­kums­verkehr geschlossen, die Beschäftigten sind digital ansprechbar. Seit dem 20. April ist die Zentralbibliothek für die Ausleihe unter Auflagen wieder geöffnet. Das Angebot des Hochschulsports wurde ausgesetzt, hält TU-Mitglieder aber mit Online-Kursen weiter fit. Alle Präsenz-Veranstaltungen der internen Wei­ter­bil­dung wurden ver­schoben, ein alternatives Online-Angebot befindet sich im Aufbau. Das Studierendenwerk Dort­mund hat die Mensen und Cafeterien geschlossen. Die studentische Beratung ist nur noch telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Die Corona-Schutzverordnung und die Allgemeinverfügung für die Hochschullehre erlauben sportpraktische Veranstaltungen in Studiengängen sowie kontaktfreie Angebote im Hochschulsport. Derzeit erarbeiten die Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften und der Hochschulsport noch gemeinsam Hygienekonzepte dafür. Es ist avisiert, ab Juni Sportkurse anzubieten, sofern die erforderlichen Hygienevorschriften eingehalten werden können. Sollten Engpässe bei personellen oder materiellen Ressourcen für den In­fek­tions­schutz auftreten, so hat die Lehre Vorrang vor dem Freizeitangebot. Der Hochschulsport bietet nach wie vor ein Online-Angebot an.

Die Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen regelt, unter welchen Bedingungen Hochschulgremien gemäß der Corona-Schutzverordnung in Präsenz tagen dürfen. Demzufolge dürfen dienstliche nicht-öffentliche Veranstaltungen nach §4 der Corona-Schutzverordnung stattfinden (7.1); ausgenommen sind gesellige Anlässe. Hochschulgremien, die rechtlich vorgesehen sind, dürfen nach §13 Absatz 3 der Corona-Schutzverordnung tagen (7.2). Dies umfasst auch die Gremien der Studierendenschaft (7.1). Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand sind dabei sicherzustellen. Das Verbot von Gremiensitzungen vom 23. April gilt seit dem 4. Mai nicht mehr.

Eine Handreichung zur Gremienarbeit finden Sie im Service-Portal. Das Dokument erläutert insbesondere, welche Alternativen zu Sitzungen in Präsenzform möglich sind.

In Berufungsverfahren können die Berufungskommissionen die Vorstellungsgespräche und Interviews mit den eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten in Präsenz durchführen. Wenn alle eingeladenen Kandidatinnen und Kandidatinnen an die TU Dort­mund kommen wollen, gilt wie bisher, dass geltende Hygienestandards eingehalten werden müssen. Sollte eine Kandidatin oder ein Kandidat aus Risikogründen oder wegen Reise­be­schrän­kungen nicht an die TU Dort­mund kommen können, müssen alle Kandidatinnen und Kandidaten aus Gleichbehandlungsgründen online vortragen bzw. online interviewed werden. Ob von diesem Prinzip ggf. abgewichen werden kann, wird zurzeit juristisch geprüft. Aufgrund der Tragweite von Berufungsentscheidungen sollte zunächst erwogen werden, die Berufungsvorträge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, zu dem Präsenzformate wieder für alle möglich sind. Bitte nehmen Sie in jedem Fall Kontakt mit dem Berufungsmanagement auf, bevor Sie die Termine für die Berufungsvorträge planen.

Externe Mitglieder von Berufungskommissionen können, wenn sie einer Risikogruppe angehören oder für sie Reise­be­schrän­kungen gelten, an den Vorträgen / Interviews auch online teilnehmen.

Für alle weiteren Sitzungen der Berufungskommissionen gilt weiterhin, dass diese online erfolgen können. In diesen Online-Sitzungen kann auch weiterhin mit geeigneten Abstimmungstools geheim abgestimmt werden.

Trotz der aktuellen Situation arbeitet die Post der TU Dort­mund weiter. Sämtliche Eingangs- und Ausgangspost wird zugestellt und versendet. Nach welchem Plan dies erfolgt, können TU-Mitglieder im Service­Portal nachlesen. Der Tourenplan wurde am 13. Mai aktualisiert.

Aktuell sollen nur Waren bestellt werden, die für den Arbeitsbetrieb zwingend notwendig sind. Waren, die in der zentralen Paketannahmestelle eingehen, werden weiter wie gewohnt durch den Fahrdienst zu den vorgesehen Paketablagestellen transportiert. Für Waren, die üblicherweise an die Dienstadresse gesendet werden, müssen die entsprechenden Präsenzregeln beachtet werden. Weitere Informationen dazu sind im Service­Portal zu finden.

Studium und Lehre

Mit Erlass vom 13. März hat das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft NRW den Vorlesungsbeginn des Sommer­se­mes­ters auf den 20. April ver­schoben, die Vorlesungszeit endet weiterhin plangemäß am 17. Juli. Auch die anschließende Prüfungsphase soll nach derzeitigem Stand plangemäß starten. Die TU Dort­mund bietet seit Vorlesungsbeginn zunächst aus­schließ­lich digitale Lehre an. Dazu hat sie die Mög­lich­keiten von Webkonferenzen, Eventstreaming und Webinaren massiv ausgebaut, um – wo immer er­for­der­lich – Lehr­formate live zu übertragen und interaktiv durch­zu­führen.

Gemäß der Allgemeinverfügung des Landes NRW dürfen nur solche Lehr- und Praxisveranstaltungen in Präsenz angeboten werden, für die besondere Räumlichkeiten oder Ausstattungen zwingend er­for­der­lich sind, dazu zählen etwa Labore oder Tonstudios (mehr zur Allgemeinverfügung lesen Sie unter dem Punkt Hoch­schul­recht). Die Allgemeinverfügung besagt zudem, dass nicht mehr als 20 Personen an solchen Lehr­ver­an­stal­tun­gen teilnehmen dürfen. Die Corona-Schutzverordnung erlaubt Sportkurse im Rahmen von Studiengängen. Die praktische Umsetzung aller Prä­senz­ver­an­stal­tung­en muss jedoch immer erst geprüft werden und kann gegebenenfalls nicht realisiert werden. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz hat ein allgemeines Hygienekonzept erarbeitet, welches laufend aktualisiert und verfeinert wird. Die Fakultäten erarbeiten darauf aufbauend bereichsspezifische Hygienekonzepte. Die Lockerungen, die Bund und Länder am 15. April beschlossen haben, gelten derzeit ausdrücklich nicht für Seminare und Vorlesungen. Sämtliche Veranstaltungen, die derzeit digital angeboten werden, bleiben während der gesamten Vorlesungszeit rein digital.

Die TU Dort­mund bietet seit dem Vorlesungsbeginn am 20. April Lehr­ver­an­stal­tun­gen zunächst aus­schließ­lich digital an. Bestehende digitale Plattformen wie LSF und Moodle stehen dazu weiterhin zur Verfügung. Zudem hat die TU-Dort­mund massiv ihre IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu können, insbesondere über Webex und Zoom. Studierenden stehen Campuslizenzen für MATLAB und Zoom zur Verfügung. Weitere Informationen zu Campuslizenzen und zum Download finden Sie im Service­Portal.
Seit dem 10. April gibt das TU-Webportal „Digitale Lehre“ einen Überblick über Konzepte und Tools. Es erweitert die Handreichungen in Moodle sowie die FAQ-Liste im Service-Portal. Zudem bietet das ITMC nun im Wechsel mit der UB,  dem zhb und der Ingenieurdidaktik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online- Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Veranstaltungen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Die vom Land NRW erlassene Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fakultäten unter anderem prüfungsrechtliche Regelungen zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet werden. Die TU Dort­mund hat daher am 27. Mai eine Corona-Ordnung für den Studien- und Prüfungsbetrieb beschlossen. Diese trifft etwa Regelungen zu Einschreibevoraussetzungen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der Anerkennung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Weitere Informationen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Am 15. März waren Klausuren für das Win­ter­semester 2019/20 bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Prüfungen sind gemäß der Allgemeinverfügung für die Hochschullehre inzwischen in Präsenz wieder möglich, sofern der Mindestabstand eingehalten und auch beim Einlass Gedränge vermieden wird. Die TU Dort­mund plant entsprechend des neuen Hygienekonzepts, Klausuren mit bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Räumlichkeiten der Uni­ver­si­tät durch­zu­führen. Größere Klausuren werden in den Westfallenhallen stattfinden. Durch die räumlichen Bedingungen können dort für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Maßgaben zum In­fek­tions­schutz sichergestellt werden. Die Klausuren werden ab dem 8. Juni nach­geholt; in wenigen Ausnahmefällen wurde in Abstimmung mit den Studierenden ein früherer Termin festgesetzt. Für die Klausuren in den Westfallenhallen ist der Zeitraum von 25. Juni bis zum 3. Juli vorgesehen. Die Fakultäten informieren alle Studierenden über die Ersatztermine und teilen im Vorfeld auch die spezifischen Modalitäten mit. Eine Zusammenfassung der Hygieneregeln für Klausuren findet sich im Service­Portal.

Noch nicht. Die TU Dort­mund hat verschiedene Tools für Online-Klausuren analysiert. Für bestimmte Klausurformate wie etwa Multiple-Choice-Tests wurden kommerziell erhältliche Tools als praktikable Lösung eingestuft. Für die Nachholtermine des Wintersemesters im Juni/Juli können digitale Klausuren noch nicht angeboten werden, weil die Softwarefirmen für diesen Zeitraum kurzfristig keine Verfügbarkeit zusichern konnten. Die TU Dort­mund beabsichtigt jedoch, für die Klausurphase am Ende des Sommer­se­mes­ters eine Lösung für Online-Klausuren bereitzustellen.

Online-Klausuren basieren auf einer Videobeobachtung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am heimischen Arbeitsplatz. Alle bearbeiten die Klausur gleichzeitig in einem vorgegebenen Online-Tool am heimischen Rechner, was per Webcam aufgezeichnet wird. Am Ende wird die Klausur online abgegeben. Während der Klausurbearbeitung beobachtet entweder eine Person rund ein Dutzend Prüflinge live oder aber ein Algorithmus markiert Auffälligkeiten, die im Nachgang angeschaut werden. So können Täuschungsversuche identifiziert werden.

Beim Anmeldeverfahren für die nachzuholenden Klausuren gibt es zwei unterschiedliche Vorgehensweisen: In fast allen Fakultäten bleibt die Anmeldeliste aus März bestehen. Wenn Sie sich also bereits für die Klausur angemeldet hatten, sind Sie automatisch für die Nachholklausur angemeldet. In Einzelfällen können sich außerdem noch Stu­die­ren­de für die Nachholklausur anmelden, die sich für den eigentlichen Klausurtermin im März nicht angemeldet hatten. Die Möglichkeit der Nachmeldungen ist wegen der Einhaltung der Hygienevorschriften jedoch beschränkt und muss individuell bei der Prüferin oder beim Prüfer angefragt werden.

Die Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften geht einen anderen Weg: hier werden die „alten“ Anmeldelisten aus März komplett gelöscht. Für die Nachholklausuren müssen sich die Studierenden somit wieder neu anmelden. Für diese Klausuren der Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften kann sich dann jeder anmelden, auch diejenigen, die sich für den eigentlichen Termin im März nicht angemeldet hatten.

Mit Rektoratsbeschluss vom 18. März verschiebt sich bei allen fristgebundenen Arbeiten (Ab­schluss­ar­bei­ten, Hausarbeiten, TP-Bericht etc.) die ursprüngliche Ab­gabe­frist automatisch zunächst um zwei Wochen nach hinten. Sofern berechtigte Gründe vorliegen (beispielsweise, wenn aufgrund des Betretungsverbots keine Messungen im Labor vorgenommen werden können), kann in Absprache mit der Prüferin oder dem Prüfer und gegebenenfalls in Abstimmung mit dem zuständigen Prüfungsausschuss die Frist auf Antrag individuell verlängert werden. Bei Ab­schluss­ar­bei­ten ist die Zentrale Prüfungsverwaltung darüber durch die Prüferin oder den Prüfer zu informieren. Die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten ist digital möglich, Details sind mit der Zentralen Prüfungsverwaltung und der Betreuerin oder dem Betreuer zu klären.

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Stu­die­ren­de sollen diese Option auf eigenen Wunsch nach Möglichkeit wählen können. Die Hochschulleitung hat diese Aus­nahme­rege­lung getroffen, um den In­teres­sen der Beteiligten in dieser un­ver­schul­deten Krisensituation gerecht zu werden. Die Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung vom 15. Mai erlaubt dies ausdrücklich. Diese Regelung gilt sowohl für mündliche Prüfungen im Studium als auch für Disputationen. Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar.

Mündliche Prüfungen können gemäß der Allgemeinverfügung unter denselben Bedingungen in Präsenz durchgeführt werden wie Klausuren. Die TU Dort­mund empfiehlt jedoch weiterhin, hier von der Möglichkeit der digitalen Prüfungsform Gebrauch zu machen.

Angesichts der Co­rona­krise verzichtet die TU Dort­mund bis zum Ende des Sommer­se­mes­ters 2020 auf Abmeldefristen für mündliche Prüfungen und Klausuren. Dies bedeutet, dass sich Stu­die­ren­de ohne Angabe von Gründen von einer Prüfung, für die sie sich angemeldet haben, jederzeit wieder abmelden können. Sogar ein Nicht-Antritt der Prüfung ohne Abmeldung hat keine prüfungsrechtlichen Kon­se­quenzen. Dennoch werden alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aufgefordert, sich so früh wie möglich abzumelden, um die Planungen für die Prüfungsorganisation zu unterstützen.
Mit dieser Regelung soll verhindert werden, dass sich kurzfristig erkrankte Stu­die­ren­de in eine Arztpraxis begeben müssen, um ein Attest zu bekommen.

Für Prüfungen, die im Sommer­semester 2020 stattfinden – und somit auch für aus dem Win­ter­semester 2019/2020 nachgeholte Prüfungen – gilt: Sofern ein Prüfungsanspruch für die zu absolvierende Prüfung besteht und diese Prüfung nicht bestanden wurde, erhält die Kandidatin oder der Kandidat einen Bonusversuch für die nicht bestandene Prüfung. Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für die Kandidatin oder den Kandidaten. Die Regelung gilt für Klausuren und mündliche Prüfungen, nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Hinsichtlich weiterer Prüfungsformen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss.

Stu­die­ren­de, die einer Corona-Risikogruppe angehören und im Sommer­semester 2020 an Präsenzprüfungen teilnehmen sollen, können bei der Zentralen Prüfungsverwaltung ein ärztliches Attest einreichen. Aus diesem muss deutlich hervorgehen, dass aufgrund bestehender Vorerkrankungen und trotz der an der TU Dort­mund ergriffenen Hygienemaßnahmen eine Teilnahme an der Präsenzprüfung nicht möglich ist. Der zuständige Prüfungsausschuss entscheidet dann in Absprache mit den Beteiligten, ob die Prüfung unter besonderen Vor­sichts­maß­nahmen durchgeführt werden kann, ver­schoben wird oder eine angemessene alternative Prüfungsleistung erbracht werden soll. Weitere Details zum Vorgehen finden Sie in einem Leitfaden im Service­Portal.

Beratung und Unter­stütz­ung bietet der Bereich Behinderung und Studium (DoBuS).

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat den 15. Juni als weiteren Einstellungstermin in den Vorbereitungsdienst (Re­fe­ren­da­riat) für die Lehrämter festgelegt. Eingestellt werden können nur Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits fristgerecht für den Einstellungstermin zum 1. Mai beworben haben und diesen unverschuldet nicht antreten konnten. Die bereits erfolgten Zuweisungen zu den Ausbildungsstandorten bleiben bestehen. Die erforderlichen Unterlagen und Nachweise können bis zum 8. Juni nachgereicht werden. In Fällen, in denen Bewerberinnen und Bewerbern bislang noch kein Zeugnis ausgehändigt werden konnte, verzichtet das Ministerium für Schule und Bildung ausnahmsweise im Vorfeld auf Vorlage gedruckter und beglaubigter Dokumente. Sofern die Bewerberinnen und Bewerber damit einverstanden sind (ausdrückliche Daten­schutz-Ein­ver­ständ­nis­erklä­rung er­for­der­lich), meldet die TU Dort­mund die Daten zum erfolgreichen Studienabschluss elektronisch an das Ministerium für Schule und Bildung. Die gedruckten und beglaubigten Dokumente müssen später nachgereicht werden. Ansprechpartner ist Herr Hohmann, Abteilungsleiter Zentrale Prüfungsverwaltung im Dezernat Studierendenservice. Stu­die­ren­de, die ihr Re­fe­ren­da­riat zum 15. Juni beginnen, werden gebeten, sich vorab direkt beim Sachgebiet Lehrerbildung zu melden.

Der Vorbereitungsdienst dauert wie gewohnt 18 Monate. Die Bewerbungsfrist für das Einstellungsverfahren zum 1. November wurde auf den 15. Juni verlängert.

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt möglich. Diese Regelung wird für das Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet. Einzig für Lehramtsstudierende, die im Win­ter­semester 2020/21 das Praxissemester antreten möchten, gilt folgende Frist: Sie müssen sich bis zum 8. Juni 2020 in den Master umschreiben.

Die Kultusministerkonferenz hat am 2. April folgende Eckpunkte vorgesehen: Die Bewerbungsphase für das Win­ter­semester 2020/21 wird ver­schoben. Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) hat am 15. Mai bekannt gegeben, dass das Bewerbungsportal  Hochschulstart  zum 1. Juli geöffnet werden soll; als Bewerbungsschluss ist der 20. August vorgesehen. Zusagen und Absagen werden voraus­sicht­lich bis zum 30. September verschickt, das Nachrückverfahren soll am 20. Oktober enden. Als Vorlesungsbeginn für die Erstsemester wird der 2. November anvisiert; für Stu­die­ren­de höherer Semester könnte der Start früher erfolgen. Die Termine stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die politischen Gremien. Anfang Juni werden die Termine dann konkret beschlossen.

Vorläufig wird am Semesterplan festgehalten. Sollten bestimmte Veranstaltungen im Sommer­semester aufgrund der Co­rona­krise jedoch nicht angeboten werden können, könnten die Fakultäten entscheiden, diese im Win­ter­semester nachzuholen.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie möglich zu halten. Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche individuelle nachteilige Folgen im Studium entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote der Uni­ver­si­tät in Anspruch nehmen. Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung hat am 13. März bekannt gegeben, dass Studierenden aus der Co­rona­krise kein Nachteil beim BAföG entstehen soll. Das BAföG wird auch dann weitergezahlt, wenn pandemiebedingt Prüfungen ausfallen, die vorlesungsfreie Zeit verlängert wird oder Hochschulen schließen. Gibt es ersatzweise reguläre Online-Angebote, wird  eine Teilnahme jedoch vorausgesetzt. Die Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung legt zudem fest, dass sich für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben sind, die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester erhöht (§10). Dadurch verlängert sich auch die Förderungshöchstdauer für das BAföG. Über wei­tere Details informiert die offizielle BAföG-Webseite des Bundes sowie eine FAQ-Seite des Studierendenwerks Dort­mund.

Die Abteilung Zentrale Studienberatung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter anderem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über zinslose Kredite der KfW-Bank und den Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Seit dem 3. April können Stu­die­ren­de über einen VPN-Client wieder auf das Netz­werk der TU Dort­mund zugreifen. Dieser Notzugang steht für die Dauer der Co­rona­krise zur Verfügung. Für Stu­die­ren­de, die MacOs-Betriebssysteme und Unitymedia als Provider nutzen, ist seit dem 22. April ein aktualisierter Client verfügbar. Weitere Informationen und eine Anleitung finden Sie im Service­Portal. Am 18. März war der reguläre VPN-Zugang für Stu­die­ren­de  abgeschaltet worden, um sicherzustellen, dass alle Beschäftigten der TU Dort­mund im Homeoffice im Einsatz bleiben können.

TU-Mitglieder können über einen VPN-Client elek­tro­nische Ressourcen der UB nutzen. Über Shibboleth können sie auch ohne VPN-Client auf eine Vielzahl von E-Books, elektronischen Zeitschriften und Datenbanken zugreifen. Zudem informiert die UB darüber, welche Verlage ihr Angebot vorübergehend frei zur Verfügung stellen.

Seit Beginn der Vorlesungszeit am 20. April ist die Zentralbibliothek unter Auflagen wieder für die Buchausleihe und Rückgabe geöffnet, die Lernorte und Arbeitsplätze bleiben gesperrt. Es darf nur eine begrenzte Personenanzahl das Gebäude für jeweils 15 Minuten betreten. Der Wachdienst kontrolliert den Zugang. Für die Buchausleihe aus den Präsenzbibliotheken bietet die UB weiterhin eine Notfallversorgung an. Hochschullehrende, die Scans für die elektronischen Semesterapparate in Moodle benötigen, können dafür das Bestellformular Semesterapparat nutzen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Universi­tätsbibliothek. Fragen dazu richten Sie gerne per E-Mail an die Universitäts­bibliothek.

Hoch­schul­recht

Der Landtag hat am 14. April ein Paket an Gesetzesänderungen zur Bewältigung der Co­rona­krise beschlossen, darunter auch eine Änderung des Hochschulgesetzes. Der neue Paragraph 82aMaß­nahmen zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie“ hat das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft dazu ermächtigt, eine Rechts­ver­ord­nung zu erlassen, die den Hochschulen Abweichungen von den Regelungen im Normalbetrieb erlaubt, um während der Co­rona­krise den Lehrbetrieb und die Funktionstüchtigkeit der Selbstverwaltung sicherzustellen. Ermöglicht werden sollen Abweichungen bei Prüfungen sowie der Anerkennung von Prüfungsleistungen, der Regelstudienzeit, der Einschreibung und der Arbeit und Amtszeit von Gremien.

Die entsprechende Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung wurde am 15. April veröffentlicht. Die TU Dort­mund prüft derzeit, welche Handlungsspielräume sich dadurch eröffnen. Das Rektorat beabsichtigt, flexible Regelungen so weit wie möglich zu nutzen, um insbesondere Nachteile für Stu­die­ren­de aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb zu mindern.

Die Corona-Schutzverordnung regelt in §6, dass der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen nach Maßgabe gesonderter Anordnungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz zulässig ist. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat dazu eine aktualisierte Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen veröffentlicht, deren Regelungen im Folgenden erläutert werden.

Corona-Ordnung der TU Dort­mund

Die vom Land NRW erlassene Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fakultäten unter anderem prüfungsrechtliche Regelungen zu erlassen, die die geltenden Prüfungs-ordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus-forderungen durch die Co­rona­krise begegnet werden. Die TU Dort­mund hat daher am 27. Mai eine Corona-Ordnung für den Studien- und Prüfungsbetrieb beschlossen. Diese trifft etwa Regelungen zu Einschreibevoraussetzungen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der Anerkennung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen (s. unten).

Die in dieser Ordnung getroffenen Regelungen gelten vorrangig vor den Regelungen in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (§2 Abs. 1). Für Bereiche des Studien- und Prüfungsbetriebs, die in dieser Ordnung nicht geregelt sind, können die jeweils zuständigen Prüfungsausschüsse ergänzende Regelungen unter Berücksichtigung der Anforderungen der Stu­di­en­gän­ge und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erlassen (§14). Die Corona-Ordnung der TU Dort­mund gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020 (§16 Abs. 3).

Wenn aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen eine besondere Einschreibevoraussetzung (künstlerische oder sonstige Eignung oder praktische Tätigkeit), die für die Zulassung zum Win­ter­semester 2020/2021 er­for­der­lich ist, nicht erbracht oder nachgewiesen werden konnte, entscheidet der jeweilige Prüfungsausschuss bzw. die Fakultät, inwieweit andere Leistungen zu erbringen sind (§3).

Wenn eine Prüfung aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen in der ursprünglich vorgesehenen Form durchgeführt werden kann, kann der zuständige Prüfungsausschuss über einen Wechsel der Prüfungsform entscheiden (§5 Abs. 1). Wurde bereits vor Inkrafttreten dieser Ordnung erfolglos ein Prüfungsversuch unternommen, ist für die Wiederholungsprüfung ebenfalls ein Wechsel der Prüfungsform möglich (§7 Abs. 1).

Für Prüfungen, die im Sommer­semester 2020 stattfinden – und somit auch für aus dem Win­ter­semester 2019/2020 nachgeholte Prüfungen – gilt: Sofern ein Prüfungsanspruch für die zu absolvierende Prüfung besteht und diese Prüfung nicht bestanden wurde, erhält die Kandidatin oder der Kandidat einen Bonusversuch für die nicht bestandene Prüfung (§6). Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für die Kandidatin oder den Kandidaten. Die Regelung gilt für Klausuren und mündliche Prüfungen, nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Hinsichtlich weiterer Prüfungsformen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss (§6 Abs. 3).

Die Abmeldung von einer Prüfung, insbesondere einer Klausur oder münd­lichen Prüfung, ist bis zu ihrem Beginn zulässig. Auch das Versäumnis einer Prüfung hat keine prüfungsrechtlichen Kon­se­quenzen (§8 Abs. 1). Dennoch werden alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aufgefordert, sich so früh wie möglich abzumelden, um die Planungen für die Prüfungsorganisation zu unterstützen (§8 Abs. 2).

Die Prüferinnen und Prüfer ermöglichen es den Studierenden, innerhalb einer angemessenen Frist die Prüfungsunterlagen einzusehen (§9 Abs. 1). Dies kann auf elektronischem Weg oder vor Ort unter Beachtung der Hygienevorschriften erfolgen. Für Stu­die­ren­de, die hinsichtlich des Corona­virus SARS-CoV-2 zu Risikogruppen gehören oder Angehörige haben, die zu Risikogruppen gehören, kann auf Antrag eine Einsichtnahme aus­schließ­lich auf elektronischem Weg vorgesehen werden. In diesem Fall ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe er­for­der­lich (§9 Abs. 2).

Die Voraus­setz­ungen für ein im Studiengang integriertes Auslandssemester, Praxissemester oder eine andere berufspraktische Studienphase können zu einem späteren Zeitpunkt nach­geholt werden. Zudem kann der Prüfungsausschuss über mögliche fachlich und inhaltlich angemessene Alternativen entscheiden (§11 Abs. 1). Können im Studienverlaufsplan vorgesehene Praktika derzeit nicht abgeleistet oder bereits begonnene Praktika nicht beendet werden, kann der Prüfungsausschuss über angemessene Ersatzleistungen entscheiden. Dabei sollen folgende Richtlinien gelten: Bei externen Praktika (außer Lehramt) reichen 75% der üblichen Leistungen für eine Anerkennung aus. Bei 50 bis 75% wird eine zusätzliche, vom Prüfungsausschuss festzulegende Ersatzleistung gefordert. Wurde weniger als die Hälfe erbracht, muss die Leistung wiederholt werden.

Die Ordnung beschreibt in §11 Abs. 2 Regelungen für folgende Praxisphasen in Lehramtsstudiengängen: das Berufsfeldpraktikum, das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester. Weitere Regelungen betreffen die Ausgestaltung der Theorie-Praxis-Berichte bzw. der Theorie-Praxis-Reflexion. Details dazu erläutert das DoKoLL.

Der zuständige Prüfungsausschuss kann regeln, dass Zulassungsvoraussetzungen wie die erfolgreiche Teilnahme an anderen Veranstaltungen für alle Studierenden des Studiengangs übergangsweise gelockert oder ausgesetzt werden (§12 Abs. 1). Da wegen der Co­rona­krise einige Prüfungen abgesagt werden mussten, soll es möglich sein, auch jene Studienabschnitte zu wählen, für die die oder der Stu­die­ren­de noch nicht die erforderliche Anzahl an Leistungspunkten erreicht hat (§12 Abs. 2). Dies gilt ebenfalls für die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten und sonstigen schriftlichen Hausarbeiten (§12 Abs. 3).

Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung

Mit der vom Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) erlassenen „Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ wird festgelegt, dass sich die Regelstudienzeit für im Sommer­semester eingeschriebene Stu­die­ren­de um ein Semester erhöht. Zudem erlaubt das MKW den Rektoraten, Sonderregelungen zu treffen, um den Lehrbetrieb und die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung aufrecht zu erhalten. Dazu gehören insbesondere Regelungen zu Prüfungsformen, Teilnahmevoraussetzung und Anerkennung von Prüfungsleistungen oder sonstigen Leistungen, aber auch zu Lehrformaten. Fristen zur Einschreibung und Einreichung der erforderlichen Nachweise können ver­schoben werden. Das MKW behält sich vor, wei­tere Bestimmungen zu Einschreibefristen, insbesondere in Hinblick auf das Bewerbungsverfahren über das Portal Hochschulstart, zu erlassen. Gremien können Sitzungen digital durchführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege fassen. Auch können Gremienwahlen verlegt werden, wenn Wahlen nicht durchführbar sind. Details dazu finden Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

Die „Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ erlaubt den Hochschulen ausdrücklich Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6), was an der TU Dort­mund für mündliche Prüfungen auch bereits praktiziert wird. Die Hochschulen dürfen zudem Sonderregelungen zur Prüfungsform treffen (§7 Abs. 1), sodass etwa Klausuren durch andere Prüfungsformen ersetzt werden könnten. Auch Teilnahmevoraussetzungen dürfen geändert werden (§7 Abs. 2), damit ausfallende Angebote den allgemeinen Studienfortschritt nicht stoppen. Einzelheiten zu Prüfungsregelungen trifft das Rektorat im Benehmen mit den Fakultäten (§7 Abs. 5). Die Rektorate dürfen auch Sonderregelungen erlassen, um die Anerkennung von Prüfungsleistungen zu erleichtern (§9).

Die Rektorate dürfen Sonderregelungen zur Art der Durchführung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen erlassen (§8), damit Formate sachgerecht an die neuen Anforderungen angepasst werden können. Auch können Lehr­ver­an­stal­tun­gen vom Semesterplan abweichend auf einen anderen Zeitpunkt ver­schoben werden (§8).

Die Sonderregelungen haben keine Aus­wir­kungen auf die Akkreditierung der Stu­di­en­gän­ge (§11). Der Akkreditierungsrat hatte bereits mit Beschluss vom 27. März die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen ausgesetzt.

Für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben sind, erhöht sich die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester (§10). Auf diese Weise können nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert werden.

Die Hochschulen dürfen kurzfristig Fristen für die Einschreibung anpassen (§12 Abs. 1). Das MKW behält sich vor, insbesondere in Hinblick auf das Bewerbungsverfahren über das Portal Hochschulstart, wei­tere Bestimmungen zu Einschreibefristen zu erlassen (§12 Abs. 2).

Die Universitäten des Landes beabsichtigen, Nachholtermine für solche Prüfungen, die im Win­ter­semester wegen der Co­rona­krise abgesagt werden mussten, formal dem Win­ter­semester zuzuordnen. Dadurch müssen Stu­die­ren­de, die ihr Studium im Win­ter­semester allein aufgrund der verschobenen Prüfungstermine noch nicht abschließen konnten, sich zur Teilnahme an den Nachholterminen nicht zum Sommer­semester zurückmelden und auch keinen Se­mes­ter­bei­trag für das Sommer­semester bezahlen (ermöglicht durch §7 Abs. 3). Beachten Sie hierzu auch die Frage „Wie erhalte ich den Se­mes­ter­bei­trag für das Sommer­semester zurück, wenn ich mich nur zurückgemeldet habe, um verschobene Abschlussprüfungen wahrzunehmen“ unter „Studium und Lehre“.

Gremien können ihre Sitzungen während der Co­rona­krise per Video- oder Telefonkonferenz durchführen, auch eine Mischform aus elektronischer und physischer Anwesenheit ist zulässig (§5 Abs. 5). Zudem ermöglicht die Rechts­ver­ord­nung, dass Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst werden. Über die Beschlüsse ist die Öffentlichkeit durch geeignete Maß­nahmen zu informieren (§5 Abs. 2). Eine Handreichung zur digitalen Arbeit der Gremien steht im Service­Portal zur Verfügung.

Das Rektorat kann Wahlen zur Besetzung von Hochschulgremien verschieben, wenn diese nicht durchführbar sind; das gilt jedoch nicht für Rektoratswahlen (§3). Der AStA kann selbiges für Gremien der Studierendenschaft entscheiden (§4). Die Amtszeit der neu gewählten Mitglieder endet davon unberührt zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt (§3 Abs. 2 und §4 Abs. 2). Da die TU Dort­mund über ein erprobtes Online-Wahlportal verfügt, können die Gremienwahlen und die Wahl zum Studierendenparlament an der TU Dort­mund in der Zeit vom 15. bis 25. Juni plangemäß durchgeführt werden.

Die Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester ist durch die Veröffentlichung der Rechts­ver­ord­nung bereits wirksam (§10). Über die Ausgestaltung der weiteren Sonderregelungen entscheidet das Rektorat. Bei Regelungen zu Prüfungen stellt das Rektorat das Benehmen mit den Fakultäten her (§7 Abs. 5). Dazu hat bereits ein intensiver Austausch mit den Dekaninnen und Dekanen begonnen. Die universitätsweiten Regelungen treten mit Veröffentlichung in den Amtlichen Mitteilungen der Uni­ver­si­tät in Kraft (§13 Abs. 3). Sie gelten längstens bis zum 31. Dezember 2020 (§13 Abs. 4, §17 Abs.2).

Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen

Die „Allgemeinverfügung zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an Hochschulen in NRW“ definiert die Rahmenbedingungen, unter denen Lehr­ver­an­stal­tun­gen sowie Prüfungen an den Hochschulen in NRW in Präsenzform stattfinden dürfen. Für alle Veranstaltungen und Prüfungen gilt, dass die Hygieneregeln und Richtlinien des Robert Koch-Instituts strikt einzuhalten sind.

Präsenzprüfungen dürfen nur stattfinden, wenn sichergestellt werden kann, dass sich bei Einlass und Beendigung der Prüfung keine Menschenansammlungen oder  Warteschlangen bilden (2.1). Ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer ist durch die Zuteilung der Plätze sicherzustellen (2.2). Der Mindestabstand muss auch in Durchgangsbereichen eingehalten werden. Weiterhin soll überprüft werden, ob Gruppengrößen reduziert und wei­tere Räumlichkeiten genutzt werden können (2.5).

Die Allgemeinverfügung besagt, dass nur Lehr- und Praxisveranstaltungen, die auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen angewiesen sind, in Präsenzform stattfinden dürfen (3.1). Dazu zählen zum Beispiel Lehr­ver­an­stal­tun­gen, für die Werkstätten oder Labore benötigt werden, sowie bestimmte künstlerische Lehr­ver­an­stal­tun­gen. Gemäß §9 der Corona-Schutzverordnung vom 11. Mai sind sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen erlaubt (5).

An den Lehr­ver­an­stal­tun­gen dürfen nicht mehr als 20 Personen teilnehmen (3.2). Ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern muss zwischen jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer eingehalten werden. Wenn dies im Einzelfall nicht sichergestellt werden kann, müssen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtend eine textile Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) tragen (3.3).

Hochschulbibliotheken und Archive können gemäß §6 Abs. 3 Corona-Schutzverordnung öffnen, wenn sie den Zugang zu ihren An­ge­boten beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen gestatten. Diese Schutzauflagen beinhalten insbesondere die Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von zwei Metern, Hygienemaßnahmen sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen. Dies schließt aber nicht aus, dass der Zugang zu An­ge­boten für Besucherinnen und Besucher gänzlich ausgesetzt wird (4). Die Zentralbibliothek der TU Dort­mund bleibt weiterhin unter Auflagen für die Buchausleihe und Rückgabe geöffnet. Weitere Informationen dazu finden Sie unter „Studium und Lehre“ und auf der Website der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek.

Die Allgemeinverfügung regelt, unter welchen Bedingungen Hochschulgremien gemäß der Corona-Schutzverordnung in Präsenz tagen dürfen. Demnach dürfen dienstliche nicht-öffentliche Veranstaltungen nach §4 Abs. 1 der Corona-Schutzverordnung stattfinden (7.1); ausgenommen sind gesellige Anlässe. Hochschulgremien, die rechtlich vorgesehen sind, dürfen nach §13 Abs. 3 der Corona-Schutzverordnung tagen (7.2). Dies umfasst auch die Gremien der Studierendenschaft (7.1). Hygienemaßnahmen und ein Mindestabstand sind dabei sicherzustellen. Das Verbot von Gremiensitzungen vom 23. April gilt seit dem 4. Mai nicht mehr.

Eine Handreichung zur Gremienarbeit finden Sie im Service-Portal. Das Dokument erläutert insbesondere, welche Alternativen zu Sitzungen in Präsenzform möglich sind.

For­schung

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Dok­toran­dinnen und Doktoranden sollen diese Option auf eigenen Wunsch nach Möglichkeit wählen können. Die Hochschulleitung hat diese Aus­nahme­rege­lung getroffen, um den In­teres­sen der Beteiligten in dieser un­ver­schul­deten Krisensituation gerecht zu werden.  Die Corona-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung vom 15. Mai erlaubt dies ausdrücklich. Diese Regelung gilt sowohl für mündliche Prüfungen im Studium als auch für Disputationen. Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar. Disputationen können gemäß der Allgemeinverfügung unter denselben Bedingungen in Präsenz durchgeführt werden wie Klausuren. Die TU Dort­mund empfiehlt jedoch weiterhin, hier von der Möglichkeit der digitalen Prüfungsform Gebrauch zu machen.

Für experimentelle For­schung in Laboren oder Werkstätten können beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz bereichsspezifische Hygienekonzepte zur Genehmigung eingereicht werden. Die jeweiligen Bereiche müssen für die neue Betriebsweise eine Arbeitsplatzbeschreibung und ein Schutzkonzept aufstellen. Weitere Informationen zu den Anträgen finden Sie unter „Arbeits­orga­ni­sa­tion“. Von Forschungs­arbeiten, die Pub­li­kums­verkehr erfordern, ist möglichst abzusehen.

Ja, die Geschäftsstellen der großen Fördergeber arbeiten weiter, wenn auch teilweise mit leichten Ein­schrän­kungen. Derzeit gibt es keinen Grund anzunehmen, dass sich die Co­rona­krise auf Fördervolumina oder Bewilligungsquoten auswirkt. Bei der Begutachtung ist allerdings von Verzögerungen oder Abweichungen vom regulären Verfahren auszugehen. Viele Fördergeber haben Fristen und Stichtage ver­schoben (s. u. für weiterführende Informationen). Bei Fragen zur Antragstellung und -ausarbeitung un­ter­stützt das Referat Forschungsförderung.
 

Die großen Fördergeber zeigen sich weitgehend kulant hinsichtlich Mittelbedarfen, -fortzahlungen und Berichtspflichten. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) hat etwa Förderungen von Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie von Stipendiatinnen und Sti­pen­diaten um drei Monate verlängert. Auch Abrechnungs- und Berichtszeiträume werden verlängert, Mehrbedarfe aufgrund der ein­ge­schränk­ten For­schung sollen aufgefangen werden können. Auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) erleichtert die Bedingungen für die Projektförderung. Die konkrete Umsetzung liegt dabei weiterhin bei den einzelnen Projektträgern. Im Rahmen des Programms Horizon 2020 wurde signalisiert, dass hinsichtlich der Verschiebung von Deadlines und der Verlängerung von Projekten individuelle Absprachen möglich sind. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt mit Ihrem Fördergeber auf.

Um Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase mehr Flexibilität und Planungssicherheit zu gewährleisten, verlängert sich die zulässige Befristungsdauer für Arbeitsverhältnisse, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen oder bestanden haben, um sechs Monate. Durch eine Rechts­ver­ord­nung wird das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) ermächtigt, diesen Zeitraum ggf. um bis zu sechs wei­tere Monate zu verlängern. 

Die Regelung bedeutet nicht, dass sich entsprechend bestehende Arbeitsverhältnisse automatisch verlängern. Es bedarf in jedem Einzelfall eines gesonderten Antrags der Fakultäten und Ein­rich­tun­gen in der üblichen Form. Weitere Informationen dazu finden Sie im Service­Portal.

Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Die Hochschulleitung hat am 16. März im Einvernehmen mit den Personalräten beschlossen, dass für alle Beschäftigten der TU Dort­mund - sowohl für das wis­sen­schaft­liche und künstlerische Personal als auch für die Beschäftigten in Technik und Ver­wal­tung - das Homeoffice im Rahmen der Mög­lich­keiten ab dem 18. März der Regel­arbeits­ort sein soll. Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem wird für die Dauer dieser Regelung ausgesetzt. Im Zuge einer vorsichtigen Öffnung ist es ab Mitte Mai auch wieder zulässig, vor Ort zu arbeiten, sofern die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts dabei eingehalten werden. Dazu müssen Vorgesetzte ein Hygienekonzept für ihren Bereich beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz zur Genehmigung einreichen.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz entwickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder können die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen (letzter Stand: 13. Mai). Es beschreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für verschiedene Szenarien wie Arbeit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, mündliche Prüfungen, Klausuren (neu), For­schung im Labor und Laborpraktika.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet werden soll. Wo dies nicht möglich ist und die Räume groß genug sind (10 qm pro Person), können mehrere Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln in einem Raum arbeiten. Beim Betreten der Gebäude soll jeder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, da in den Fluren der Mindestabstand von 1,5 m nicht sicher eingehalten werden kann. Es müssen Anwesenheitslisten geführt werden, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das Hygienekonzept beschreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie (neu) die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer möglich, sollte die Kommunikation digital erfolgen.

Für die Wiederaufnahme der Arbeit im Büro können bereichsspezifische Hygienekonzepte beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz zur Genehmigung eingereicht werden. Bereits bestehende „Notdienst-Regelungen“ bleiben davon unberührt.

Die Entscheidung, wo wieder in Präsenz gearbeitet werden soll, treffen die Vor­gesetz­ten der jeweiligen Organisationseinheiten, z. B. Dezernatsleitungen, Referatsleitungen, Einrichtungsleitungen, dienstvorgesetzte Pro­fesso­rin­nen und Professoren sowie Dekaninnen und Dekane. Die Einrichtungsleitungen entscheiden wie bisher, für welche Teammitglieder Präsenz er­for­der­lich ist. Darüber hinaus dürfen sie Präsenzdienste ab Mitte Mai auch anderen Teammitgliedern unter Berücksichtigung der dienstlichen Belange erlauben.

Voraussetzung für die Genehmigung der Präsenzarbeit im Büro ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts eingehalten werden. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept (Stand 13.5.) erarbeitet und zudem ein Videotutorial erstellt. Die Vor­gesetz­ten müssen in ihrem Hygienekonzept darlegen, wie sie diese Vorgaben in ihrem Bereich umsetzen. Die Fakultäten werden gebeten, die Hygienekonzepte gebündelt einzureichen. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz prüft die Unterlagen – dies kann je nach Menge der gleichzeitig eingehenden Anträge ein paar Tage in Anspruch nehmen. Nach erfolgter Genehmigung darf die Arbeit im Büro wieder auf­ge­nom­men werden. 

Seit Anfang Mai ist auf Antrag ein Präsenzbetrieb für For­schung und Lehre möglich, sofern die geltenden Hygienemaßnahmen des Arbeitsschutzes sowie die Vorgaben der geltenden Allgemeinverfügung für die Hochschullehre nachweislich eingehalten werden können. Dazu ist ein bereichsspezifisches Hygienekonzept über das Dekanat oder die Leitung zentraler Ein­rich­tun­gen beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz einzureichen. Den Unterlagen ist eine Stellungnahme des oder der Pandemiebeauftragten der Fakultät oder zentralen Einrichtung anzufügen. Die Anträge sollten vorzugsweise gebündelt eingereicht werden. Damit soll erreicht werden, dass mit Beteiligung der Bereichs-Pandemiebeauftragten ein Best-Practice-Standard für die fachspezifischen Forschungs­arbeiten und praktischen Lehrformate entwickelt werden kann.

Im bereichsspezifischen Hygienekonzept muss dargelegt werden, welche Hygienemaßnahmen ergriffen werden und welche Personen vor Ort arbeiten. Das allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund bietet dafür einen Rahmen. In der Lehre dürfen laut Allgemeinverfügung für Hochschullehre vom 10. Mai nur solche Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden, die aufgrund einer besonderen (räumlichen) Ausstattung nicht digital angeboten werden können (siehe Abschnitte „Studium und Lehre“ und „Hoch­schul­recht“).

Die Beschäftigten, die ihren Dienst im Homeoffice verrichten, haben in jedem Fall während der Kernarbeitszeit ihre Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ihre Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Trotz der schrittweisen Öffnung von Kitas und Schulen bleibt die Kinderbetreuung eine Herausforderung für viele Eltern. Im Rahmen der Homeoffice-Regelung dürfen Vorgesetzte den Arbeitseinsatz auch außerhalb der Kernarbeitszeit erlauben, sofern dies möglich ist. Dabei obliegt es den Dienstvorgesetzten grundsätzlich zu entscheiden, welche Präsenzregeln zur Aufrechterhaltung des Betriebes er­for­der­lich sind. Alternativ können Lö­sun­gen wie Erholungsurlaub, Abbau von Überstunden oder Sonderurlaub ohne Entgeltzahlung vereinbart werden.
Der Familien-Service der TU Dort­mund berät  Eltern zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In Fällen, in denen Kinder durch die schrittweise Öffnung von Kitas und Schulen nicht hinreichend betreut werden, ist in Ausnahmen eine Kindernotbetreuung möglich:

Gemäß der Corona-Betreuungsverordnung NRW gibt es eine Notbetreuung für Kleinkinder und Schul­kinder (Jahrgangsstufe 1 bis 6) u.a. für solche Berufsgruppen, die der Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur dienen. In Anlage 2 zur Betreuungsverordnung ist aufgelistet, welche Berufsgruppen dies seit dem 23. April betrifft. Darunter zählt etwa Personal in Medizin und Pflege, Polizei und Feuerwehr, Energieversorgung und Abfallentsorgung, Lebensmittelhandel und Landwirtschaft.

Be­schäf­tigte an Hochschulen, die derzeit die Online-Lehre aufrechterhalten, sind eindeutig nicht in Anlage 2 aufgeführt. Im Hochschulbetrieb können somit allenfalls solche Personen als „Schlüsselpersonal“ gelten, die für die Aufrechterhaltung der essentiellen Infrastruktur vor Ort unabkömmlich sind. FuE-Projekte, die sicherheits- oder krisenrelevant sind, sind bislang an der TU Dort­mund nicht gemeldet worden.

Wer als Schlüsselpersonal gemäß Anlage 2 gilt, ist im Einzelfall zu prüfen. Anträge für die Bescheinigung der Unabkömmlichkeit durch den Arbeitgeber (§3 Absatz 3 Ziffer 2) sind bei der Leitung des Dezernats Personal und Recht einzureichen. Die Notbetreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann (§3 Absatz 1). In der Vergangenheit hatte der Gesetzgeber unterstellt, dass dies bei Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort möglich sei.

Für Alleinerziehende gelten zusätzliche Regelungen (s.u.).

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Hinweis: Laut der Corona-Betreuungsverordnung NRW vom 19. Mai wird ab dem 8. Juni ein eingeschränkter Regelbetrieb in der Kinderbetreuung gelten. Alle Kinder dürfen dann zu einem reduzierten Betreuungsumfang wieder in die Kitas kommen. Die bisherige Notbetreuung in den Kitas wird nach dem 7. Juni aufgelöst.

In Fällen, in denen Kinder durch die schrittweise Öffnung von Kitas und Schulen nicht hinreichend betreut werden, ist in Ausnahmen eine Kindernotbetreuung möglich:

Gemäß der Corona-Betreuungsverordnung NRW haben Alleinerziehende aller Berufsgruppen sowie alleinerziehende Stu­die­ren­de in Abschlussprüfungen seit dem 27. April einen Anspruch auf Kinderbetreuung (§3 Absatz 1 Nr. 2). Sie müssen eine Eigenerklärung abgeben, dass eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann (§3 Absatz 4 Nr. 2). Alleinerziehende Be­schäf­tigte benötigen zudem eine Bescheinigung des Arbeitgebers zum Umfang und Lage der Arbeitszeit (§3 Absatz 4 Nr. 1). Be­schäf­tigte der TU Dort­mund können diese beim Dezernat Personal und Recht beantragen.

Alleinerziehende Stu­die­ren­de benötigen von der Hoch­schu­le einen Nachweis, dass sie sich in einer Abschlussprüfung befinden (§3 Absatz 4 Nr. 1). Stu­die­ren­de, denen höchstens 30 Leistungspunkte bis zum Abschluss fehlen, können von der Zentralen Prüfungsverwaltung der TU Dort­mund eine Bestätigung erhalten, dass sie sich in einer Abschlussprüfung befinden. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre Ansprechpersonen in den Teams der Zentralen Prüfungsverwaltung.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Hinweis: Laut der Corona-Betreuungsverordnung NRW vom 19. Mai wird ab dem 8. Juni ein eingeschränkter Regelbetrieb in der Kinderbetreuung gelten. Alle Kinder dürfen dann zu einem reduzierten Betreuungsumfang wieder in die Kitas kommen. Die bisherige Notbetreuung in den Kitas wird nach dem 7. Juni aufgelöst.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Regelungen zum Krankengeld.

Weitere Hinweise für Führungskräfte

Die TU Dort­mund hat ein allgemeines Hygienekonzept entworfen, das kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert wird. Sie finden die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal. Zudem steht im Service-Portal ein Videotutorial zum Hygienekonzept für Büroarbeit zur Verfügung.

Identifizieren Sie Schlüsselelemente in den Arbeitsabläufen und sorgen Sie für Vertretungsregeln in diesen Bereichen, damit die krankheitsbedingte Abwesenheit einer Person nicht die Funktionsfähigkeit der gesamten Organisationseinheit gefährdet oder beeinträchtigt.

Bitte treffen Sie Planungen für verschiedene mögliche Szenarien einer Schließung. Dieser Punkt bleibt auch angesichts des Lockerungskurs seit Anfang Mai aktuell, da regional ein Lockdown er­for­der­lich sei kann, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert werden (Stand 6. Mai).

(1) Derzeit ist der Universitätsbetrieb eingeschränkt und das Homeoffice als Regel­arbeits­ort definiert. Damit sind derzeit im Präsenzbetrieb solche Arbeiten möglich, die dringend und zwingend vor Ort erledigt werden müssen (siehe Arbeits­orga­ni­sa­tion).

(2) Im Falle einer Ausgangssperre könnten für dringend erforderliche Arbeiten, die zwingend vor Ort erledigt werden müssen, Passierscheine ausgestellt werden. Das Dezernat Personal und Recht würde dazu allen Vor­gesetz­ten rechtzeitig eine Anleitung zur Verfügung stellen.

(3) Ein weiteres denkbares Szenario wäre ein behördlich angeordnetes Be­tre­tungs­verbot. In diesem Fall könnten vor Ort nur noch solche Arbeiten durchgeführt werden, die zur Abwehr von Gefahren und Schäden dringend er­for­der­lich sind. Bitte halten Sie dafür Listen von Schlüsselpersonen und erforderlichen Materialien bereit.

(4) Sollte für einen Teilbereich ein Be­tre­tungs­verbot aufgrund eines lokal erhöhten Infektionsrisikos behördlich angeordnet werden, ist den Vorgaben der Behörden Folge zu leisten.

Führungskräfte, die einen besonders sensiblen Bereich verantworten, sollten sich zur Planung der Szenarien 3 und 4 mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz (Gefahrenbewertung) sowie dem Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment (Zugangsregelungen) in Ver­bin­dung setzen.

Die TU Dort­mund informiert ihre Mitglieder zu gegebenen Anlässen über die Homepage und / oder E-Mail. Bitte machen Sie Ihre Teammitglieder darauf aufmerksam. Bitte erfragen Sie gegebenenfalls alternative Kommunikationsmöglichkeiten und pflegen Sie bei Bedarf entsprechende Kontaktlisten.

In­ter­natio­na­ler Austausch

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich an die aktuellen Quarantänevorgaben halten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

TU-Mitglieder, die Besuch aus dem Ausland erwarten, werden gebeten, die Gäste über sämtliche geltenden Beschränkungen zu informieren und den Aufenthalt gegebenenfalls abzusagen oder zu verschieben.

Internationale Stu­die­ren­de

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich an die aktuellen Quarantänevorgaben halten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

Zudem hat die Europäische Union am 17. März ihre Außengrenzen geschlossen. Einreisen aus nicht EU-Staaten sind somit ohne dringenden Grund nicht möglich. 

Das Referat Inter­natio­nales steht mit allen inter­natio­nalen Studierenden, die zum Sommer­semester erwartet werden, in direktem Kontakt. Bei Schwierigkeiten mit der Anreise wird den Betroffenen geraten, den Aufenthalt um ein bis zwei Semester zu verschieben.

Bitte senden Sie die von Ihnen ausgefüllte Anmeldung zur Immatrikulation, die wir Ihnen mit Ihrem Zugangs- oder Zu­lassungs­bescheid zugeschickt haben, mit allen erforderlichen Unterlagen postalisch an den Zu­lassungs­be­reich des Referats Inter­natio­nales.

Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund
Referat Inter­natio­nales
- Zu­lassungs­be­reich -
Emil-Figge-Str. 61
44227 Dort­mund

Einschreibung in einen Bachelor­studien­gang:

  • Fristende für die Einschreibung in zulassungsfreie Bachelor­stu­dien­gänge war der 17.04.2020.

Einschreibung in einen Master­studien­gang:

  • Die Fristen variieren je nach Fakultät und Studiengang.

Einschreibung in einen studien­vor­be­rei­tenden Deutschkurs:

  • Bitte entnehmen Sie Ihrem Zugangsbescheid den Einschreibzeitraum.

Stu­die­ren­de, Studienbewerberinnen und Studienbewerber erreichen den Zu­lassungs­be­reich ab sofort aus­schließ­lich per E-Mail und Telefon.

E-Mail: zulassungsbereich.referat4tu-dortmundde

Tel.: +49 (0) 231 755-6349

Der Vorlesungsbeginn wurde zunächst um zwei Wochen auf den 20. April 2020 ver­schoben. Die TU Dort­mund bietet seit Vorlesungsbeginn zunächst aus­schließ­lich ein digitales Lehrangebot an. Ab Mai können unter besonderen Hygienebedingungen Lehr­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz stattfinden, die eine besondere Ausstattung erfordern, etwa Labore oder Tonstudios. Sollten Sie Bedenken haben, wegen der weltweiten Reise­be­schrän­kungen zu gegebener Zeit nicht vor Ort sein zu können, bewerben Sie sich bitte für das Winter­semester 2020/2021. So haben Sie die Möglichkeit Ihr Studium im Oktober zu beginnen, falls eine fristgerechte Einschreibung bzw. Teilnahme an den Vorlesungen im Sommer­semester nicht möglich ist.

Eine direkte Verschiebung der Zulassung ist nicht möglich, es muss erneut eine form- und fristgerechte Bewerbung für das Win­ter­semester eingereicht werden.

Daher gilt: Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die sich aktuell nicht einschreiben können, bewerben sich bitte für das Win­ter­semester 2020/2021 neu und fügen der Bewerbung ihren Zugangs- oder Zu­lassungs­bescheid für das Sommer­semester 2020 bei.

Erasmus-Stu­die­ren­de können sich mit all ihren Fragen an erasmustu-dortmundde richten. Das Erasmus-Team steht für alle Fragen bereit.

Stu­die­ren­de im Übersee-Pro­gramm (ISEP, USA-Pro­gramm, weltweit) können sich an das Exchange-Students-Team wenden (exchange-studentstu-dortmundde).

Informationen bietet auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Aus­tausch­stu­die­rende (Outgoings)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) rät mit Stand vom 17. März dringend von allen nicht notwendigen Reisen ab. Bei Stipendiatinnen und Sti­pen­diaten aus Deutsch­land, die sich im Ausland befinden, sind nach Auskunft des DAAD Rückreisen möglich und erstattbar. Einzelne für Frühjahr und Sommer geplante Programme wird der DAAD gänzlich aussetzen. Informationen zu Erasmus+ und anderen Mobilitätsprogrammen vermittelt das Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund.

Nein. Versuchen Sie, die Kurse noch online abzuschließen, falls diese Möglichkeit an der Gasthochschule angeboten wird.

Im Rahmen der einzelnen Sti­pen­dien­pro­gramme wird es Regelungen geben, damit Sie einen Teil der Förderung behalten können, auch wenn Ihr Aufenthalt nicht den Mindestzeitraum für das Sti­pen­dium erfüllt. Momentan ist der Prozess sehr dynamisch. Da sich das Referat Inter­natio­nales erst einen Überblick verschaffen muss, werden alle Studierenden zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Aktuelle Ent­wick­lungen gehen allen Studierenden bereits jetzt per E-Mail zu.

Beim Studiengebührenerlass an einer Partnerhochschule: Sie müssen natürlich nichts davon zurückzahlen.

Das Referat Inter­natio­nales hat beschlossen, bis Ende Juli 2020 alle neuen von der TU Dort­mund geförderten Mobilitäten auszusetzen. Danach wird die Situation in Hinblick auf das Win­ter­semester 2020/21 neu bewertet.

Wir hoffen, dass die Situation sich bald beruhigt und planen im Moment, alle Programme im Win­ter­semester 2020/21 fortsetzen zu können.

Reiseverkehr

Gemäß der Landesverordnung Ein- und Rückreisende müssen sich Personen, die aus Mitgliedstaaten der Euro­päi­schen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich (wieder-)einreisen, grundsätzlich nicht mehr in eine 14-tägige Qua­ran­täne begeben. Personen, die sich länger als drei Tage im Ausland außerhalb der genannten Staaten aufgehalten haben, müssen sich jedoch weiterhin in eine 14-tägige Qua­ran­täne begeben. Sie dürfen somit den Campus für diese Zeit nicht betreten. Dies gilt für Be­schäf­tigte, Stu­die­ren­de und Gäste der TU Dort­mund gleichermaßen und ist unabhängig von Staatsangehörigkeit und Herkunftsort.

Für Drittstaaten kann eine Ausnahme gelten, wenn das Robert-Koch-Institut (RKI) die Qua­ran­täne für entbehrlich hält. Ebenso kann eine Qua­ran­täne für Rückkehrer aus der EU und den oben genannten Staaten er­for­der­lich werden, wenn eine Obergrenze an Neuinfektionen überschritten wird (mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner kumulativ in den ver­gang­enen sieben Tagen). Einen aktuellen Überblick der Neuinfektionen in Europa bietet das RKI auf seiner Website.

Betroffene Be­schäf­tigte sollen sich beim Dezernat Personal und Recht melden. Um die Kommunikation mit inter­natio­nalen Studierenden kümmert sich das Referat Inter­natio­nales.

Kontaktbeschränkungen gelten deutschlandweit bis mindestens 5. Juni.  Touristische Reisen innerhalb Deutschlands sind abhängig von länderspezifischen Bestimmungen absehbar wieder erlaubt. In NRW dürfen Hotels und Pensionen ab dem 18. Mai wieder Übernachtungen für Personen mit Wohnsitz in Deutsch­land anbieten. Regeln anderer Bundesländer hat die Bundesregierung in einer Übersicht zusammengestellt.

Das Auswärtige Amt hat am 17. März eine weltweite Reisewarnung für nicht not­wen­dige, touristische Reisen ins Ausland ausgesprochen. Es ist auch künftig mit drastischen Ein­schrän­kungen im inter­natio­nalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Ein­reise­be­schrän­kungen, Qua­ran­täne­maß­nahmen und Ein­schrän­kungen des öf­fent­lichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen.
Tagesaktuelle Informationen dazu finden Sie bei der IATA (auf Englisch) oder beim Auswärtigen Amt.

Das Auswärtige Amt hat am 17. März eine weltweite Reisewarnung für nicht not­wen­dige, touristische Reisen ins Ausland ausgesprochen. Die TU Dort­mund schließt sich dieser Warnung ausdrücklich an. Bis auf Weiteres dürfen keine Ge­neh­mi­gungen und Buchungen vorgenommen werden. Eine Ausnahme gibt es fortan für Dienstreisen im Inland, die zwingend er­for­der­lich sind, um Kernaufgaben in For­schung und Lehre zu erfüllen, und bei der die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden können. In derlei Fällen dürfen Vorgesetzte Dienstreisen unter Berücksichtigung dienstlicher Belange nun wieder genehmigen. Für alle übrigen Reisen gilt weiterhin: Bis zum Stichtag 30. Juni müssen alle bereits gebuchten Dienstreisen storniert werden. Welche weiteren Regeln für Ge­neh­mi­gungen, Stornierungen und Buchungen gelten, können TU-Angehörige im Service­Portal nachlesen.

An den Grenzen zu Deutschlands Nachbarländern werden seit dem 16. März Grenzkontrollen durchgeführt. Reisende „ohne triftigen Grund“ (Ausnahme sind z.B. Berufspendlerinnen und -pendler) werden abgewiesen. Die Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz wurden bis zum 15. Juni verlängert, ab dem 16. Mai gelten aber gewisse Lockerungen: So können die Grenzen wieder über alle Verkehrswege passiert werden. Zudem erfolgt die Kontrolle nicht mehr systematisch, sondern flexibel. Weiterhin ist ein triftiger Einreisegrund er­for­der­lich, es soll aber mehr Ausnahmen bei Reisen aus familiären oder persönlichen Gründen geben. Die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg enden am 15. Mai. Es ist geplant, die Kontrolle an der Grenze zu Dänemark ebenfalls einzustellen. Deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie Personen mit einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung können weiterhin nach Deutsch­land einreisen.  Weitere Informationen bietet das Bundesinnenministerium.

Die Europäische Union hat am 17. März ihre Außengrenzen geschlossen. Einreisen aus Nicht-EU-Staaten sind somit nicht möglich. Die Beschränkungen wurden zunächst bis zum 15. Juni verlängert. Der Einreisestopp betrifft alle Flug- und Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt außerhalb der Euro­päi­schen Union haben. Ausnahmen gelten für Drittstaatangehörige mit einem längerfristigen Aufenthaltsrecht in einem EU-Staat oder wenn ein dringender Einreisegrund vorliegt. Hierfür ist ein ent­sprech­en­der Nachweis mitzuführen.
Staatsangehörigen von EU-Staaten und ihren Angehörigen ist die Durchreise durch Deutsch­land gestattet. Das gilt auch für Bürgerinnen und Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Seit dem 18. März erfolgen außerdem Grenzkontrollen bei Einreisen per Flugzeug oder Schiff aus Italien, Spanien und Dänemark. Grenzübertritte sind nur noch bei dringendem Einreisegrund oder für Berufspendlerinnen und -pendler möglich.

Schutz vor Ansteckung

Fakultäten und Ver­wal­tung können ihre Arbeit wieder in Präsenz verrichten, wenn dafür ein bereichsspezifisches Hygienekonzept vom Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz genehmigt wurde. Als Orientierung dient das allgemeine Hygienekonzept, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Weitere Informationen zum allgemeinen Hygienekonzept finden Sie unter „Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht“. Zudem steht im Service-Portal ein Videotutorial zum Hygienekonzept für Büroarbeiten zur Verfügung.

Für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen gilt die Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

In NRW besteht die Pflicht, im ÖPNV, in Geschäften, Arztpraxen, Museen und weiteren Ein­rich­tun­gen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Mund und Nase müssen dabei mit einer sogenannten (nicht-medizinischen) Alltagsmaske oder Community-Maske oder einem Schal bedeckt werden. Es wird weiter dringend empfohlen, diese Masken auch dort zu tragen, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht immer gewährleistet ist. An der TU Dort­mund besteht seit dem 28. April die Pflicht, beim Besuch der Zentralbibliothek einen Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dabei ist zu beachten, dass die Masken nicht davor schützen, sich selbst anzustecken, sondern vielmehr einen Beitrag dazu leisten, andere nicht anzustecken.

Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen (mind. 30 Sekunden). Mehrmaliges Stoßlüften am Tag verringert die Zahl der Viren im Raum und sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit, die gut für Mund- und Nasenschleimhäute ist. Nichtmedizinische Mundschutz-Masken schützen nicht davor, sich selbst anzustecken, können aber dazu dienen, andere nicht anzustecken.

Gemäß der Corona-Schutzverordnung dürfen sich in der Öffentlichkeit Personengruppen aus maximal zwei Haushalten treffen. Ab dem 30. Mai darf sich zudem eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öf­fent­lichen Raum treffen.
Halten Sie bei Begegnungen im Alltag Abstand zu Ihrem Gegenüber. Achten Sie auf regelmäßige und ausreichende Hand­hygiene und auf die Husten- und Nies-Etikette.

Achten Sie auf die Husten- und Nies-Etikette: von Anwesenden abwenden, nicht in die Hand husten, sondern Mund und Nase bedecken und dabei möglichst in die Armbeuge husten. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher schnell. Wer eine (nicht-medizinische) Mundschutz-Maske trägt, kann andere vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

Laut RKI gehören zu den Risikogruppen Men­schen, die ein reduziertes Immunsystem haben, z.B durch:

-          Chronische Erkrankungen an Herz, Lunge, Leber und Nieren
-          Chronische Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. einen Diabetes mellitus
-          Schwere sonstige Grunderkrankungen
-          Einnahme von Immunsuppressiva einschließlich Cortison (z.B. bei Krebserkrankungen, Organtransplantationen oder auch bei sonstigen Erkrankungen)
-          Lebensalter > 60 Jahre, da sich im Alter das Immunsystem verändert

Bei älteren Men­schen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt. Welche Kombination von Risikofaktoren mit weiteren (Lebens-)Umständen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 darstellen, ist noch nicht hinreichend bekannt.

Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in sich tragen, dürfen für Präsenzdienste an der TU Dort­mund nicht eingesetzt werden. Wer einer Risikogruppe angehört, sollte deshalb einen Nachweis beim Dezernat Personal und Recht einreichen. Bei Nachfragen bezüglich des Nachweises wenden Sie sich bitte an die Leitung der Abteilung Personal. Stu­die­ren­de, die einer Risikogruppe angehören, dürfen im Sommer­semester nicht gezwungen werden, an Prä­senz­ver­an­stal­tung­en teilzunehmen. Sie haben das Recht auf einen Nachteilsausgleich. Dazu berät unter anderem DoBuS. Entscheidungen darüber trifft der zuständige Prüfungsausschuss.

Ist an einem Arbeitsplatz der TU Dort­mund ein geringer Pub­li­kums­verkehr unabdingbar, so müssen alle Personen vor Infektionen geschützt werden. Bei einem Aerosolschutz oder auch „Tröpfchenschutz“ handelt es sich um Plexiglasscheiben, die variabel am Arbeitsbereich aufgestellt werden können. Sie verhindern eine Ansteckung durch Tröpfcheninfektion, wenn der Mindestabstand von 1,5 m zwischen zwei Personen nicht eingehalten werden kann. Die TU Dort­mund stellt diesen zur Verfügung. Sie finden alle Informationen dazu in einem FAQ im Serviceportal.

Im Service­Portal findet sich eine Sammlung an Informationsmaterialien zum In­fek­tions­schutz. Dazu gehören Poster, Tischaufsteller und Handzettel.

Im Verdachtsfall

Die Krankheitsverläufe sind nach Angaben des RKI „unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum ‚typischen‘ Krankheitsverlauf machen.“ Bei Infektionen mit dem neuartigen Corona­virus traten in Deutsch­land laut RKI-Situationsbericht vom 9. Mai bisher folgende Symptome am häufigsten auf: Husten (49%), Fieber (42%) und Schnupfen (21%). Eine Lungenentzündung entwickelte sich in ca. 3% der gemeldeten Fälle. In Deutsch­land wurden nach Angaben des RKI rund 18% der Fälle im Krankenhaus behandelt.

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem Virus infiziert zu haben, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder in den Stunden zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr den kassenärztlichen Notdienst unter 116 117. Die Dort­mun­der Hotline des Gesundheitsamtes 0231/ 50-13150 ist tagsüber auch geschaltet. Es wird empfohlen, die