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Corona­virus

Maß­nahmen an der TU Dort­mund

Die TU Dort­mund beobachtet die Entwicklung des Infektionsgeschehens genau und hat ih­re Schutz­maß­nah­men für den Start des hybriden Lehrbetriebs am 2. November verstärkt. Es soll unter den geltenden Infek­tions­schutz­maß­nah­men ins­be­son­de­re für die Erstsemester ein Minimum an Präsenzlehre an­ge­bo­ten wer­den. Derzeit sind Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen mit 50 Personen erlaubt. Auch am Platz gilt eine Mas­ken­pflicht, der Min­dest­ab­stand von 1,5 m zwischen den Sitzplätzen muss ein­ge­hal­ten wer­den. Die Rück­ver­folg­bar­keit wird mittels eines di­gi­ta­len Systems zum Ein- und Auschecken sichergestellt. Der Online-Lehre kommt ins­be­son­de­re für große Ver­an­stal­tun­gen eine wichtige Rolle zu, sodass die sozialen Kontakte auf dem Campus um voraus­sicht­lich mehr als 80 Prozent reduziert wer­den.

Die Gebäude sind seit dem 26. Oktober grundsätzlich wieder für Stu­die­ren­de und Be­schäf­tigte zugänglich. Auf dem gesamten Campus muss sowohl in den Gebäuden als auch auf dem Außengelände eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wer­den. Stu­die­ren­de dürfen nur auf den Campus kommen, wenn es für das Studium er­for­der­lich ist. Es dürfen sich maximal Gruppen aus zwei Haushalten bilden. Alle Ver­an­stal­tun­gen, die Freizeit und Unterhaltung zuzuordnen sind, sind bis auf Weiteres untersagt. Bei der Wahl des Arbeitsortes ist dem Home­office nach Möglichkeit Vorrang zu geben. Für den Präsenzbetrieb gelten die Bedingungen des Allgemeinen Hygienekonzepts sowie die ge­neh­mig­ten bereichsspezifischen Hy­giene­kon­zepte.

Auf einen Blick

Das Robert-Koch-Institut (RKI) beobachtet die Situation in Deutsch­land kontinuierlich. Es veröffentlicht täglich einen Situationsbericht, in dem ins­be­son­de­re die besonders betroffenen Gebiete in Deutsch­land ausgewiesen sind. Zudem aktualisiert es fortlaufend die Liste der Ri­si­ko­ge­biete im Ausland, für die automatisch eine Reisewarnung gilt. Tagesaktuelle Infektionszahlen in NRW veröffentlicht auch das Landeszentrum für Gesundheit. Die Stadt Dort­mund veröffentlicht Zahlen zum lokalen Infektionsgeschehen täglich auf ihrer Webseite.

Die TU Dort­mund hat sich auf einen hybriden Lehrbetrieb für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 vorbereitet: Unter den geltenden Infek­tions­schutz­maß­nah­men soll ins­be­son­de­re für Erstsemester ein Minimum an Präsenzlehre an­ge­bo­ten wer­den. Dies ist derzeit nur für Gruppen bis maximal 50 Personen mög­lich, sodass der Onlinelehre weiterhin eine wichtige Rolle zukommt. Die Fa­kul­tä­ten ent­schei­den selbst, welche Angebote in Präsenz und welche online statt­finden. Pflichtveranstaltungen sollen allen Stu­die­ren­den zugänglich ge­macht wer­den, indem Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen bei­spiels­weise aufgezeichnet wer­den. Um zwischen Präsenz- und Onlinelehre wechseln zu können, wurden auf dem Campus fünf Zelte für Lernplätze aufgebaut.

Gemäß der Allgemeinverfügung für den Lehrbetrieb an Hoch­schu­len dürfen Ver­an­stal­tun­gen mit höchs­tens 50 Personen durchgeführt wer­den. An der TU Dort­mund muss ein Min­dest­ab­stand von 1,5 m zwischen den Sitzplätzen ein­ge­hal­ten wer­den. Es muss dauerhaft eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wer­den, auch am Sitzplatz. Trinken und Essen ist während der Ver­an­stal­tung nicht erlaubt. Wer et­was trinken möchte, muss dafür den Raum kurz verlassen. Lehrende dürfen dann auf die Mund-Nasen-Bedeckung verzichten, wenn sie einen Min­dest­ab­stand von 4 m zu den Teil­neh­men­den einhalten können. Zwischen den Lehr­ver­an­stal­tun­gen erfolgt eine Reinigung der Plätze; es ist für eine gute Durchlüftung der Räume zu sorgen. Um im Infektionsfall die Rück­ver­folg­bar­keit zu gewährleisten, hat die TU Dort­mund in den Lehrräumen alle Plätze mit QR-Codes gekennzeichnet, sodass die Teil­neh­men­den digital ein- und auschecken können. Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit besonderer Interaktion, in Sport oder Musik müssen gesonderte Hy­giene­kon­zepte beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz eingereicht wer­den.

Ja, auf dem gesamten Campus muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wer­den Die Pflicht besteht sowohl in sämtlichen Gebäuden als auch auf dem Außengelände. Eine Maske muss demnach unter an­de­rem auch auf den Sitzplätzen in Lehr­ver­an­stal­tun­gen, öf­fent­lichen Sitzungen, sonstigen Ver­an­stal­tun­gen und Lernplätzen sowie auf den Fluren, Gängen und Toi­let­ten­an­la­gen getragen wer­den. Auf das Tragen einer Maske darf an der TU Dort­mund nur am Arbeitsplatz verzichtet wer­den, wenn die Hygieneregeln und der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den können. Dies gilt auch für Dienstbesprechungen. Lehrende dürfen auf das Tragen einer Maske verzichten, wenn sie einen Min­dest­ab­stand von 4 m zu den Teil­neh­men­den einhalten können.

Die TU Dort­mund beobachtet die Lage und informiert alle Angehörigen aktuell über die Homepage und die TU-App sowie bei Bedarf auch per Rundmail. Bitte prüfen Sie diese Kommunikationswege regelmäßig (derzeit möglichst täglich), auch wenn Sie zuhause sind. Ein Archiv aller Rundmails finden TU-Mitglieder im Service­Portal.

Die Bund-Länder-Beschlüsse vom 25. November zu den Schutz­maß­nah­men im Dezember müssen zu­nächst in Landesrecht überführt wer­den. Es ist davon auszugehen, dass die bisher geltenden Maß­nahmen ver­längert wer­den. Ob es im Dezember wei­tere Ein­schrän­kungen für den Campusbetrieb gibt, kann die TU Dort­mund erst nach Veröffentlichung der entsprechenden Rechtsgrundlagen prüfen. Wir wer­den die TU-Mitglieder so schnell wie mög­lich darüber informieren.

Betrieb

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, wurden Mitte März die Gebäude der TU Dort­mund für Stu­die­ren­de geschlossen. Seit Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 ist die Zugänglichkeit der Gebäude wieder so geregelt, wie sie im Normalbetrieb vor März 2020 üblich war. Ausnahmen gelten für Gebäude, in denen nur ein geringer studentischer Pub­li­kums­verkehr erwartet wird.

Für die meisten Gebäude auf dem Campus gelten in der Vorlesungszeit wieder folgende Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 06:30 – 18 Uhr

Für folgende Gebäude gelten abweichende Zeiten:

  • Universitäts­bibliothek: Montag - Sonntag 8 – 20 Uhr
  • Au­di­max: Montag bis Freitag 6:30 – 22 Uhr
  • Hör­saal­ge­bäu­de II: Montag bis Freitag 6:30 – 22 Uhr
  • SRG I: Montag bis Freitag 6:30 – 22 Uhr
  • Sport: Montag bis Freitag 7 – 22 Uhr
  • Emil-Figge-Straße 50: Montag bis Freitag 6:30 – 22 Uhr, Samstag 8:30 – 16.30 Uhr

In den Pausen zwischen den Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Präsenzbetrieb erfolgt eine Kontaktflächenreinigung der genutzten Sitzplätze, Tische und/oder Tablare. Die genutzten Sitzplätze wer­den durch einen farbigen Aufkleber gekennzeichnet.

In den zentral verwalteten Hörsälen und Seminarräumen übernimmt ein externer Reinigungsdienstleister die Zwi­schen­rei­ni­gung der gekennzeichneten Sitzplätze. In den dezentral verwalteten Seminar- und Praktikumsräumen erfolgen die Zwi­schen­rei­ni­gun­gen der Kon­takt­flä­chen durch die Nutzerinnen und Nutzer zu Beginn der Ver­an­stal­tung.

Detaillierte In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in der Handreichung zum Präsenzbetrieb in der Lehre im Service­Portal.

Seit Beginn der Vorlesungszeit am 26. Oktober ist die Zugänglichkeit der Gebäude wieder so geregelt, wie sie im Normalbetrieb vor März 2020 üblich war. Ausnahmen gelten für Gebäude, in denen nur ein geringer studentischer Pub­li­kums­verkehr erwartet wird. Wer diese Gebäude betreten will, führt bitte seinen Schlüssel mit sich. Bei Gebäuden mit elektronischen Schließ­an­la­gen bleiben die Schließberechtigungen erhalten.

Bei Präsenzarbeit in Fa­kul­tä­ten und Ver­wal­tung sind die Re­ge­lung­en des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen (siehe Ar­beits­orga­ni­sa­tion).

Damit der Abstand im Begegnungsverkehr auf den Gängen möglichst groß ist, gilt analog zum Straßenverkehr ein „Rechts-Geh-Gebot“. Darüber hinaus wird campusweit sowohl in den Gebäuden als auch im Außenbereich ein zusätzliches Co­ro­na-Beschilderungssystem (Ab­stands­ge­bot, Wegeführung, Toilettennutzung, Ein­bahn­straßen­re­ge­lun­gen) installiert.

In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln der TU Dort­mund ein­ge­hal­ten wer­den.

Die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung sieht vor, dass Ver­an­stal­tun­gen jenseits des Lehrbetriebs bis auf Weiteres untersagt sind. 

Die Akademische Jahresfeier kann aufgrund der Co­ro­na-Pan­de­mie in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt im Au­di­max gefeiert wer­den. Als Alternative wird eine Website ein­ge­rich­tet, auf der die Preisträgerinnen und Preisträger u. a. mit Videobeiträgen vorgestellt wer­den. Die Seite wird am 16. Dezember um 17 Uhr freigeschalten.

Seit dem 3. April können Stu­die­ren­de über einen VPN-Client wieder auf das Netz­werk der TU Dort­mund zugreifen. Dieser Notzugang steht für die Dauer der Co­rona­krise zur Ver­fü­gung. Für Stu­die­ren­de, die MacOs-Betriebssysteme und Unitymedia als Provider nutzen, ist seit dem 22. April ein aktualisierter Client verfügbar. Weitere In­for­ma­ti­onen und eine Anleitung finden Sie im Service­Portal. Am 18. März war der reguläre VPN-Zugang für Stu­die­ren­de  abgeschaltet worden, um sicherzustellen, dass alle Beschäftigten der TU Dort­mund im Home­office im Einsatz bleiben können.

TU-Mitglieder können über einen VPN-Client elek­tro­nische Ressourcen der UB nutzen. Über Shibboleth können sie auch ohne VPN-Client auf eine Vielzahl von E-Books, elektronischen Zeitschriften und Da­ten­ban­ken zugreifen. Zudem informiert die UB darüber, welche Verlage ihr Angebot vorübergehend frei zur Ver­fü­gung stellen.

Die Zentralbibliothek ist unter Auflagen für die Buchausleihe und Rückgabe geöffnet. Dabei darf nur eine begrenzte Per­so­nen­an­zahl das Gebäude für jeweils 30 Minuten betreten. Außerdem können in begrenztem Umfang Lernplätze gebucht wer­den (siehe nächste Frage). Der Wach­dienst kontrolliert den Zugang. Für die Buchausleihe aus den Präsenzbibliotheken bietet die UB weiterhin eine Notfallversorgung an. Hochschullehrende, die Scans für die elektronischen Semesterapparate in Moodle benötigen, können dafür das Bestellformular Semesterapparat nutzen.

Die Emil-Figge-Bibliothek ist seit dem 26. Oktober wieder geöffnet. Informa­ti­onen dazu finden Sie auf der Webseite der Universi­tätsbibliothek. Fragen dazu richten Sie gerne per E-Mail an die Universitäts­bibliothek.

Die Hauptmensa auf dem Campus Nord und die Archeteria auf dem Campus Süd sind geöffnet. Es stehen Sitzmöglichkeiten zur Ver­fü­gung. Aufgrund der notwendigen Kontaktverfolgung müssen Sie sich am Eingang mit einen Reservierungstool registrieren.

In den gastronomischen Ein­rich­tun­gen kann nur noch bargeldlos bezahlt wer­den.

Gemäß §9 der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung sind Sportkurse vor Ort bis auf Weiteres untersagt. Der Hoch­schul­sport bietet deswegen ein Online-Sportangebot an.

Allen Hochschulgremien wird empfohlen, weiterhin möglichst digital zu tagen. Ist eine Sitzung in Präsenz er­for­der­lich, dürfen gemäß §13 Absatz 3 der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung maximal 20 Personen teilnehmen. Größere Sitzungen sind nur nach Genehmigung der zuständigen Behörden erlaubt. Die Hy­gie­ne­vorschriften müssen ein­ge­hal­ten wer­den.

Eine Handreichung zur Gremienarbeit finden Sie im Service-Portal. Das Dokument erläutert ins­be­son­de­re, welche Alternativen zu Sitzungen in Präsenzform mög­lich sind. Bei Gremiensitzungen vor Ort muss das allgemeine Hygienekonzept ein­ge­hal­ten wer­den. In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im Service-Portal. (Achtung: Tische dürfen nicht verrückt wer­den, andernfalls geben die QR-Codes am Platz den hinterlegten Sitzplan nicht wieder!)

In Berufungsverfahren können die Be­ru­fungs­kom­mis­sio­nen die Vor­stel­lungs­ge­spräche und Interviews mit den eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten in Präsenz durchführen. Wenn alle eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten an die TU Dort­mund kommen wollen, gilt wie bisher, dass geltende Hy­giene­stan­dards ein­ge­hal­ten wer­den müssen. Sollte eine Kandidatin oder ein Kandidat aus Risikogründen oder wegen Reise­be­schrän­kungen nicht an die TU Dort­mund kommen können, müssen alle Kandidatinnen und Kandidaten aus Gleichbehandlungsgründen online vortragen bzw. online interviewed wer­den. Aufgrund der Tragweite von Berufungsentscheidungen sollte zu­nächst erwogen wer­den, die Berufungsvorträge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, zu dem Präsenzformate wieder für alle mög­lich sind. Bitte nehmen Sie in jedem Fall Kontakt mit dem Berufungsmanagement auf, bevor Sie die Termine für die Berufungsvorträge planen.

Externe Mitglieder von Be­ru­fungs­kom­mis­sio­nen können, wenn sie einer Risikogruppe angehören oder für sie Reise­be­schrän­kungen gelten, an den Vorträgen / Interviews auch online teilnehmen.

Für alle weiteren Sitzungen der Be­ru­fungs­kom­mis­sio­nen gilt weiterhin, dass diese online erfolgen können. In diesen Online-Sitzungen kann auch weiterhin mit geeigneten Abstimmungstools geheim abgestimmt wer­den.

Bis auf Weiteres dürfen studentische AGs nicht in den Räumen der TU Dort­mund tagen. Ausnahmen sind abschluss- und prüfungsrelevante Lerngruppen, die durch eine Ansprechperson der jeweiligen Fa­kul­tät vor Ort betreut wer­den.   

Nein, die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung untersagt Betriebsfeiern bis auf Weiteres.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie verschiebt der AStA gemäß §4 Absatz 1 Satz 1 der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung NRW die Wahlen zum Fachschaftrat auf einen späteren Zeitpunkt. Aktuell ist es weder räumlich mög­lich noch verantwortungsvoll, Fachschaftsvollversammlungen (FVV) mit Wahlen in Präsenz abzuhalten. Ein neuer Zeitpunkt ist abhängig von der Pandemielage. Sobald Räume für FVV gebucht wer­den können, wer­den die Fachschaften über die Möglichkeit von Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen unter Hygi­ene­auf­la­gen informiert. Auf Grundlage von §4 Absatz 5 der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung (gültig seit 10.11.2020) prüft der AStA, ob und wie Online-Wahlen ermöglicht wer­den können.

Sämtliche Eingangs- und Ausgangspost wird seit dem 12.10.2020 einmal täglich zugestellt und versendet. Details sowie die Öffnungszeiten der Poststellen können TU-Mitglieder im Service­Portal nachlesen.

Aktuell sollen nur Waren bestellt wer­den, die für den Arbeitsbetrieb zwingend notwendig sind. Waren, die in der zentralen Paketannahmestelle eingehen, wer­den weiter wie gewohnt durch den Fahrdienst zu den vorgesehen Paketablagestellen transportiert. Für Waren, die üblicherweise an die Dienstadresse gesendet wer­den, müssen die entsprechenden Präsenzregeln beachtet wer­den. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu sind im Service­Portal zu finden.

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember gelten verringerte Umsatzsteuersätze in Deutsch­land. Der reguläre Satz sinkt von 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte von sieben auf fünf Prozent. Das Dezernat Finanzen und Beschaffung hat zu­sam­men mit dem ITMC die Änderung in SAP vorbereitet. Wer in SAP eine Bestellung bearbeitet, sollte darauf achten, den korrekten Steuersatz auszuwählen. Achtung: Für die Auswahl des Umsatzsteuersatzes ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung ausschlaggebend, nicht das Datum der Bestellung bzw. der zu erwartenden Rechnung.

Bei der Rechnungsbearbeitung achtet das Dezernat 5 auf den korrekten Umsatzsteuersatz. Für Leistungen, die vor dem 1. Juli sowie nach dem 31. Dezember erbracht wurden bzw. wer­den, gilt daher weiter der bisherige Umsatzsteuersatz.

Studium und Lehre

Organisatorisches

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt mög­lich. Diese Regelung ist bereits für das Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet worden und gilt auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 für alle Stu­di­en­gän­ge. Die einzige Ausnahme gilt für Lehramtsstudierende, die ins Praxissemester starten wollen: Hier musste die Umschreibung in den Master bis zum 13. November 2020 erfolgen.

Die Vorlesungszeit endet für alle Fach­se­mes­ter am 12. Februar 2021.

Nein. Das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) hat im April mit der „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ festgelegt, dass sich die individualisierte Regel­studien­zeit für im Sommer­semester 2020 eingeschriebene Stu­die­ren­de um ein Semester erhöht. Für Stu­die­ren­de, die sich im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 neu eingeschrieben haben, gilt die Regelung nicht.

Präsenzbetrieb

Das Winter­semester 2020/21 findet als hybrides Semester statt. Dazu hat die TU Dort­mund ih­re Schutz­maß­nah­men verstärkt und zielt darauf, Kontakte möglichst zu reduzieren. Es soll ein absolut notwendiges und vertretbares Minimum an Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen an­ge­bo­ten wer­den. Die digitale Lehre wird deswegen auch im Winter­semester ein wichtiger Bestandteil bleiben.

Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen sind gemäß aktueller Rechtslage erlaubt

  • mit maximal 50 Teil­neh­men­den (inkl. Lehrpersonal)
  • sofern der Min­dest­ab­stand von 1,5 m ein­ge­hal­ten wer­den kann
  • sofern eine sitzplatzscharfe Erfassung und Dokumentation der Teil­neh­men­den sichergestellt wird
  • sofern die Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmer während der Ver­an­stal­tung einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Lehrkräfte dürfen nur auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten, sofern ein Abstand von mindestens 4 Metern ein­ge­hal­ten wer­den kann.

Im Service­Portal gibt es Video zum Hygienekonzept für Stu­die­ren­de.

Insbesondere die rechtlich vorgegebenen Gruppengrößen sowie der Min­dest­ab­stand von 1,5 m beschränken die Mög­lich­keiten des Präsenzbetriebs.

Große Lehr­ver­an­stal­tun­gen finden auch im Winter­semester aus­schließ­lich digital statt­. Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen sowie kleine Vorlesungen, Seminare und Übungen können in Präsenz statt­finden. Die Fa­kul­tä­ten legen selbst fest, welche Ver­an­stal­tun­gen in Präsenz und welche digital durchgeführt wer­den sollen. Die neue Hochschulleitung führt seit September Gespräche mit den Fa­kul­tä­ten, welche Optionen im Rahmen der rechtlichen und logistischen Mög­lich­keiten bestehen.

Ein absolut notwendiges und vertretbares Minimum an Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen soll im In­te­res­se­ unserer Stu­die­ren­den an­ge­bo­ten wer­den. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Präsenzangeboten für Stu­dien­an­fäng­erin­nen und Stu­dien­an­fän­ger. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihren Campus ken­nen­zu­ler­nen und neue Kontakte un­ter­ei­nan­der zu knüpfen, damit der Stu­dien­start gelingen kann. Fachschaften und Fa­kul­tä­ten sollen für diese Gruppe die Mög­lich­keiten des Präsenzbetriebs bevorzugt ausschöpfen, gegebenenfalls mit wechselnden Kohorten.

Die Hochschulleitung hat gemeinsam mit der Ver­wal­tung Maß­nahmen ergriffen, um Rück­ver­folg­bar­keit und Abstandsgebote bei der Präsenzlehre zu gewährleisten. Die Sitzplätze in den Lehrräumen sind mithilfe von QR-Codes durchnummeriert worden, damit mittels elektronischer Registrierung Sitzpläne hinterlegt wer­den können. In den Gebäuden wurde ein Leitsystem ein­ge­rich­tet, um Besucherströme zu lenken und deren Durchmischung zu vermeiden. Es wurden fünf beheizbare Zelte aufgebaut, um zusätzliche Lernplätze und Auf­ent­halts­räu­me für Stu­die­ren­de zu schaffen. Um alle erforderlichen Daten für die Rück­ver­folg­bar­keit bereithalten zu können, müssen zusätzlich aktuelle Telefonnummern der Stu­die­ren­den erfasst wer­den.

Detaillierte In­for­ma­ti­onen zur Rück­ver­folg­bar­keit

Für die Durchführung von Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen in zentral verwalteten Lehrräumen stehen den Lehrenden in einem zwei­stün­di­gen Block (z.B. 10 bis 12 Uhr) aufgrund der erforderlichen Zwi­schen­rei­ni­gun­gen lediglich maximal 75 Minuten für das Abhalten der Vorlesung zur Ver­fü­gung.

Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, sind daher festgelegte Zeitfenster zu berücksichtigen, hier beispielhaft für die beiden Blöcke zwischen 8 und 12 Uhr:

  • 08:00 – 08:15 Uhr Betreten und Einloggen
  • 08:15 – 09:30 Uhr Vorlesung
  • 09:30 – 09:40 Uhr Ausloggen und Verlassen
  • 09:40 – 10:05 Uhr Zwi­schen­rei­ni­gung der Kon­takt­flä­chen
  • 10:05 – 10:15 Uhr Betreten und Einloggen
  • 10:15 – 11:30 Uhr Vorlesung
  • 11:30 – 11:40 Uhr Ausloggen und Verlassen
  • 11:40 – 12:05 Uhr Zwi­schen­rei­ni­gung der Kon­takt­flä­chen

In den kleineren, dezentralen verwalteten Seminarräumen wird es weniger Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmer geben, zudem ist die Zwi­schen­rei­ni­gung dezentral or­ga­ni­siert (siehe nächste Frage). Daher ist zu erwarten, dass die üblicherweise praktizierte Wechselzeit von 30 Minuten (XX:45 Uhr – XY:15 Uhr) ausreicht. Hier stehen somit wie gewohnt 90 Minuten für die Lehr­ver­an­stal­tung zur Ver­fü­gung.

In den Pausen zwischen den Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Präsenzbetrieb erfolgt eine Kontaktflächenreinigung der genutzten Sitzplätze, Tische und/oder Tablare. Die Sitzplätze, die während einer Lehr­ver­an­stal­tung genutzt wurden, sollen durch einen farbigen Aufkleber gekennzeichnet wer­den.

In den zentral verwalteten Hörsälen und Seminarräumen übernimmt ein externer Dienstleister die Zwi­schen­rei­ni­gung der durch die Aufkleber gekennzeichneten Sitzplätze. In den dezentral verwalteten Seminar- und Praktikumsräumen erfolgen die Zwi­schen­rei­ni­gun­gen der Kon­takt­flä­chen durch die Nutzerinnen und Nutzer zu Beginn der Ver­an­stal­tung.

Detaillierte In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in der Handreichung zum Präsenzbetrieb in der Lehre im Service­Portal.

Ja, es muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wer­den, auch am Sitzplatz und bei besonderer Rück­ver­folg­bar­keit. Im Einklang mit der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung kann die Dozentin oder der Dozent auf nur die Maske verzichten, sofern ein Ab­stand von mindestens 4 Metern gewahrt ist.

Dozentinnen und Dozenten sollen Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit Teilnahmepflicht grundsätzlich in einer Form anbieten, die allen Stu­die­ren­den eine Teilnahme ermöglicht. Hierzu bieten sich bei­spiels­weise Onlineformate an, die ergänzend zur Präsenzveranstaltung an­ge­bo­ten wer­den können, etwa Video-Aufzeichnungen. Bei Wahlveranstaltungen sollen nach Möglichkeit und Erfordernis innerhalb der Module sowohl Präsenz- als auch Online-Ver­an­stal­tun­gen an­ge­bo­ten wer­den

Im Einzelfall sollte Rücksprache mit den Studienfachberaterinnen und -beratern der jeweiligen Fa­kul­tä­t gehalten wer­den. Der Bereich Be­hin­derung und Studium (DoBuS) steht zudem für Beratungen gerne zur Ver­fü­gung.

In der Zentralbibliothek können Lernplätze in Raum E1 sowie in den Grup­pen­ar­beits­räu­men gebucht wer­den, wei­tere Lernplätze stehen im Se­mi­nar­raum­ge­bäu­de zur Ver­fü­gung. Die Reservierungsmöglichkeit über das Online-Buchungssystem ist auf dem Blog der UB zu finden. Darüber hinaus wurden auf dem Campus fünf beheizbare Zelte aufgestellt, um im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 zusätzliche Lernplätze und Auf­ent­halts­räu­me für Stu­die­ren­de zu schaffen (siehe nächste Frage). 

Zusätzlich zu den üblichen Auf­ent­halts­be­rei­chen auf dem Campus wer­den den Stu­die­ren­den im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 fünf Aufenthaltszelte an­ge­bo­ten: Vier auf dem Campus Nord, eins auf dem Campus Süd. Zwei Zelte stehen auf der Wiese vor der Mensa, eins auf dem Martin-Schmeißer-Platz direkt an der Mensa. Auch vor dem Se­mi­nar­raum­ge­bäu­de und am Campus Süd auf dem Parkplatz südlich des Rudolf-Chaudoire-Pavillons befindet sich jeweils ein Zelt. In­for­ma­ti­onen zu den Öffnungszeiten der Zelte finden Sie auf der Website der UB.

Die beheizten Zelte sind mit Tischen und Stühlen aus­ge­stattet und bieten die Möglichkeit des Aufenthalts zwischen zwei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Die Stu­die­ren­den müssen sich auf den von ihnen genutzten Arbeitsplätzen registrieren.

Wer keinen Platz im Zelt findet und sich zwischen zwei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen in einem freien Raum oder Hörsaal aufhält, darf dies nur unter Einhaltung der geltenden Regeln tun: Min­dest­ab­stand von 1,5 m einhalten, Mund-Nasen-Schutz tragen und per Platz-Scanner am Sitzplatz ein- und ausloggen.

Digitale Lehre

Bereits vor der Co­ro­na-Krise hat die TU Dort­mund digitale Plattformen wie LSF und Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Zudem hat die TU-Dort­mund massiv ih­re IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu können, ins­be­son­de­re über Webex und Zoom. Das ITMC hat zudem Kameras beschafft, die das Aufzeichnen von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hörsaal erleichtern, indem sie den Dozenten oder die Dozentin verfolgen. Stu­die­ren­den stehen Cam­pus­li­zen­zen für MATLAB und Zoom zur Ver­fü­gung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Cam­pus­li­zen­zen und zum Download finden Sie im Service­Portal.

Das TU-Webportal „Digitale Lehre“ gibt einen Überblick über Konzepte und Tools. Es erweitert die Handreichungen in Moodle sowie die FAQ-Liste im Service-Portal. Der Bereich Hoch­schul­didak­tik des Zentrums für HochschulBildung (zhb) und das ITMC bieten Weiterbildungen zum The­ma Digitale Lehre an.

Zudem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB, dem zhb und der In­ge­nieur­di­dak­tik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online-Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Für digitale Lehr­ver­an­stal­tun­gen sollen keine strengeren Regeln gelten als für Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Wie in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen kann auch in di­gi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen die Anwesenheit anhand der Namen der Teil­neh­men­den do­ku­men­tiert wer­den, sofern eine berechtigte Anwesenheitsverpflichtung besteht. Darüber hinausgehende An­for­der­ungen, zum Beispiel die Kamera einzuschalten, gibt es nicht. 

Prüfungen

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat daher am 27. Mai eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb beschlossen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Im Som­mer­se­mes­ter 2020 fanden Klausuren bis 200 Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmern auf dem Campus statt, für größere Klausuren wurden die West­fa­len­hallen angemietet.

Prüfungsveranstaltungen in Präsenz sind gemäß aktueller Rechtslage erlaubt

  • ohne Teilnehmerbegrenzung
  • ohne Min­dest­ab­stand von 1,5 m, falls der Raum es nicht anders ermöglicht
  • sofern die Teil­neh­mer­in­nen und Teilnehmer während der Klausur einen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • sofern eine sitzplatzscharfe Erfassung und Dokumentation der Teil­neh­men­den sichergestellt wird („besondere Rück­ver­folg­bar­keit“).

Die schriftlichen Prüfungen des Wintersemesters 2020/21 könnten unter diesen Voraus­setz­ungen zum Teil wieder auf dem Campus durchgeführt wer­den. Für große Prüfungsveranstaltungen wird geprüft, ob erneut externe Räum­lich­kei­ten, zum Beispiel in den West­fa­len­hallen, angemietet wer­den.

Eine Zusammenfassung der Hygieneregeln für Klausuren findet sich im Service­Portal. 

Im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gelten an der TU Dort­mund die üblichen Abmeldefristen, die in den jeweiligen Prüfungsordnungen festgelegt sind. Kann man die Prüfung kurzfristig krankheitsbedingt nicht antreten, so muss wie üblich ein Nachweis eingereicht wer­den. Wird die Prüfung aus kurzfristigen besonderen Umständen, die der Pandemie geschuldet sind, versäumt, so sind die Gründe gegenüber der/dem Prüfungsausschussvorsitzenden und/oder der Prü­fungs­ver­wal­tung glaubhaft darzulegen.

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Stu­die­ren­de sollen diese Option auf eigenen Wunsch nach Möglichkeit wählen können. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung vom 15. Mai erlaubt dies ausdrücklich. Diese Regelung gilt sowohl für mündliche Prüfungen im Studium als auch für Disputationen. Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar.

Mündliche Prüfungen können gemäß der Allgemeinverfügung unter denselben Bedingungen in Präsenz durchgeführt wer­den wie Klausuren. Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund gibt dafür einen Rahmen vor.  Mündliche Prüfungen in Präsenz und in digitaler Form stehen gleichberechtigt ne­ben­ei­nan­der.

Im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 wird es grundsätzlich nur für Stu­die­ren­de im ersten Fach­se­mes­ter bzw. ersten Hoch­schul­semester einen Bonusversuch für nicht bestandene Prüfungen geben. Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch.

Stu­die­ren­de in höheren Semestern erhalten im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 nur für Klausuren und mündliche Prüfungen, die im letzten Versuch nicht bestanden wurden, einen Bonusversuch. Dieser Bonusversuch gilt nicht für Prüfungen, die bereits im Som­mer­se­mes­ter 2020 im Bonusversuch letztmalig nicht bestanden wurden, oder für Ab­schluss­ar­bei­ten. Über einen Bonusversuch bei weiteren Prüfungsformen, die im letzten Versuch nicht bestanden wurden – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Stu­die­ren­den, die krankheitsbedingt einer Co­ro­na-Risikogruppe angehören, stehen ver­schie­de­ne Wege offen, um Einsicht in Prüfungsunterlagen zu nehmen. So können besondere Hy­gie­ne­maß­nah­men vor Ort getroffen wer­den, Termine können individuell ver­schoben wer­den oder es kann auf Antrag eine elek­tro­nische Einsichtnahme gemäß §9 der Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund erfolgen. Die Stu­die­ren­den müssen dafür bei der Prüferin oder dem Prüfer einen Antrag einreichen und mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen, dass sie zu einer Risikogruppe gehören. Nähere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in einem Leitfaden im Service­Portal.

Finanzielles und Beratung

Die Höhe des Semesterbeitrags von 314,87 Euro legen das Stu­die­ren­den­par­la­ment sowie das Studierendenwerk fest.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie mög­lich zu halten. Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche in­di­vi­du­elle nachteilige Folgen im Studium entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote der Uni­ver­si­tät in Anspruch nehmen. Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung hat am 13. März bekannt gegeben, dass Stu­die­ren­den aus der Co­rona­krise kein Nachteil beim BAföG entstehen soll. Das BAföG wird auch dann weitergezahlt, wenn pandemiebedingt Prüfungen ausfallen, die vorlesungsfreie Zeit ver­längert wird oder Hoch­schu­len schließen. Gibt es ersatzweise reguläre Online-Angebote, wird  eine Teilnahme jedoch vorausgesetzt. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung legt zudem fest, dass sich für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben waren, die in­di­vi­du­elle Regel­studien­zeit um ein Semester erhöht (§10). Dadurch ver­längert sich auch die För­der­ungs­höchst­dauer für das BAföG. Über wei­tere Details informiert die offizielle BAföG-Webseite des Bundes sowie eine FAQ-Seite des Studierendenwerks Dort­mund.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter an­de­rem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über zinslose Kredite der KfW-Bank und den Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Rück­ver­folg­bar­keit

Die TU Dort­mund hat ein System ent­wi­ckelt, mit dem die Teil­neh­men­den bei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 an ihrem Sitzplatz oder in der Bibliothek digital ein- und auschecken können. Dies geschieht durch das Scannen von QR-Codes am Platz. Ein Sonderfall ist die Universitäts­bibliothek: Hier erfolgt das Ein- und Auschecken für die Buchausleihe am Ein- und Ausgang.

Bei Präsenzlehre ist es rechtlich er­for­der­lich, die Rück­ver­folg­bar­keit für einen etwaigen Infektionsfall sicherzustellen, d.h. es müssen für jede Präsenzveranstaltung Teilnehmerlisten und Sitzpläne hinterlegt wer­den. Sollte es Co­ro­na-Fälle im Umfeld einer Lehr­ver­an­stal­tung geben, können so mögliche Kontaktpersonen ausfindig ge­macht und informiert wer­den. Dasselbe gilt für den Präsenzbetrieb in der Universitäts­bibliothek.

In den großen Räumen dürfen nur markierte Sitzplätze genutzt wer­den. In kleineren Räumen kümmern sich die Fa­kul­tä­ten direkt um die Sitzverteilung. Schauen Sie im Raum nach Anweisungen oder Markierungen oder fragen Sie die Lehrperson. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 m muss ein­ge­hal­ten wer­den. Generell ist wich­tig, dass sich pro Sitzplatz nur eine Person eincheckt.

In den Hörsälen befinden sich die QR-Codes auf der Unterseite der Klapptische, ebenso bei den klappbaren Schreibtablaren, die an Stühlen angebracht sind. Es wer­den alle Räume, die für die Lehre genutzt wer­den, sowie die Lernplätze in der UB und in den Zelten gekennzeichnet. Auf dem Aufkleber befinden sich neben dem QR-Code, eine ID-Nummer und gegebenenfalls eine Sitzplatznummer.

Am einfachsten funktioniert das Ein- und Auschecken mit einer neuen Funktion in der TU-App namens „Platz scannen“. Bei Ankunft am Platz oder in der UB muss die TU-App geöffnet wer­den und dann der QR-Code fotografiert wer­den. Um die QR-Codes zu fotografieren, muss bei der ersten Nutzung der Zugriff auf die Kamera erlaubt wer­den. (Bei manchen Smartphones reicht schon das Öffnen der Kamera. Diese erkennt den QR-Code dann automatisch und es muss nur noch bestätigt wer­den, dass die Platzdaten gesendet wer­den dürfen.) Auf dem Smartphone kann auch ein vor­ins­tal­lier­ter QR-Code-Scanner ver­wen­det wer­den, wenn die TU-App installiert ist. Man wird dann automatisch in die TU-App an die richtige Stelle weitergeleitet. Beim Verlassen des Platzes oder der UB muss per App wieder ausgecheckt wer­den. Dafür auf "ausbuchen" klicken und das Auschecken bestätigten oder den QR-Code ein zweites Mal scannen.

Wenn Sie das Auschecken vergessen haben, können Sie sich auch noch nachträglich per „Platz scannen“-Funktion auschecken. Klicken Sie dafür auf den roten Button in der App und bestätigen Sie das Auschecken. Achten Sie aber darauf, sich direkt nach Veranstaltungsende an Ihrem Sitzplatz auszuchecken. Durch verspätetes Auschecken laufen Sie Gefahr, fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu wer­den.

Für blinde und sehbeeinträchtigte Stu­die­ren­de hat DoBuS eine Anleitung zusammengestellt, wie das Ein- und Auschecken mit der TU-App per Voiceover funktioniert.

Die TU-App ist für alle Smartphones mit iOS oder Android kostenlos unter folgendem Link erhältlich: https://www.tu-dortmund.de/tu-app/

Alle TU-Mitglieder können sich zum Ein- und Auschecken über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden oder die mobile Datenverbindung ihres Handy-Vertrages nutzen.

Wenn die TU-App nicht genutzt wer­den kann, kann der QR-Code auch mit der Handykamera oder der Kamera am Laptop/Tablet fotografiert wer­den. Dann muss auf dem aufgezeigten Link geklickt wer­den, der direkt auf die richtige Seite im Service­Portal führt. Anschließend müssen noch die Kon­takt­da­ten eingegeben und das Einchecken bestätigt wer­den. Verfügt Ihr mobiles Endgerät nicht über eine Kamera, kann das Ein- und Auschecken auch über einen Webbrowser erfolgen.  Der Link dafür ist: https://service.tu-dortmund.de/de/group/intra/rueckverfolgbarkeit. Ein beliebiges Gerät mit Internetzugang reicht aus, um sich ein- und auszuchecken. Dazu wird die ID-Nummer eingegeben, die auf den Aufklebern unter dem QR-Code steht. Alle TU-Mitglieder können sich über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden.

Wer über kein mobiles Gerät mit Internetzugang verfügt, muss sich schriftlich in eine Papierliste eintragen lassen. Die Lehrperson wird Ihre Daten erfassen und die digitale Nachpflege sicherstellen.

Wenn man sich in der App bereits an­ge­mel­det hat, so muss bei Erstanmeldungen im System nur die private Telefonnummer eingegeben wer­den. Ohne Anmeldung in der App muss der Name, die private Adresse und eine private Telefonnummer angegeben wer­den. Es sind dabei Festnetznummern und Mobilfunknummern erlaubt. Die gleichen Angaben wer­den auch bei dem Ein- und Auschecken über den Webbrowser benötigt. Die Daten wer­den in der App gespeichert und müssen bei weiterer Nutzung nicht noch einmal eingegeben wer­den. Sie können jederzeit geändert wer­den.

Es wich­tig, dass Sie sich nach dem Besuch der Unibib bzw. nach der Lehr­ver­an­stal­tung wieder auschecken. Sie wer­den beim Verlassen der Unibib bzw. am Ende einer Lehr­ver­an­stal­tung nicht unmittelbar automatisch ausgecheckt. Erfolgt zwischenzeitlich keine Neuanmeldung an einem anderen Platz, wer­den Sie erst nach mehreren Stunden automatisch abgemeldet.

Um im Infektionsfall die Kontaktpersonen präzise ermitteln zu können, bitten wir Sie, immer an das Auschecken zu denken. Andersfalls laufen Sie Gefahr, aufgrund der Datenlage fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu wer­den.

Die Platzdaten wer­den für die rechtlich vorgeschriebene Rück­ver­folg­bar­keit an eine Datenbank geschickt, dort vier Wochen lang gespeichert und dann gelöscht. Die Platzdaten wer­den getrennt von Ihren Kon­takt­da­ten aufbewahrt. Die erfassten Platzdaten wer­den streng vertraulich behandelt: Sie wer­den nur für die Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall genutzt, nicht für studienbezogene Meldungen wie z.B. Anwesenheitslisten. In Infektionsfall haben nur das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz und das Ge­sund­heits­amt Zugriff darauf. Die Kon­takt­da­ten wer­den vier Wochen nach Ausscheiden aus der TU Dort­mund und spätestens am Ende der Pandemie gelöscht.

Über das System zur Rück­ver­folg­bar­keit sind alle Personen, die Kontaktpersonen waren, identifizierbar. Deren Kon­takt­da­ten wer­den aus der separaten Stammdatenbank ermittelt und gemäß §4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung an das Ge­sund­heits­amt weitergeleitet. Den Prozess koordiniert das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz der TU Dort­mund.

Rechtliche Grundlagen

Die Daten wer­den auf Grundlage von §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung und §§2 und 8 der Einschreibeordnung der TU Dort­mund vom 20. August 2020 erfasst.

Gemäß der Allgemeinverfügung für den Hochschulbetrieb muss die Rück­ver­folg­bar­keit gemäß §4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung bei Prüfungen und Lehr­ver­an­stal­tun­gen sichergestellt wer­den. Das bedeutet, dass neben Name und Adresse auch die Telefonnummer der Anwesenden erfasst wer­den muss. Die Einschreibeordnung der TU Dort­mund wurde entsprechend angepasst und im August vom Senat ver­ab­schie­det. Die Telefonnummer wird bei Anlässen wie Bewerbung und Einschreibung über das Studierenden­sekretariat (HIS) oder von den Systemen LSF und BOSS, z.B. bei Rückmeldung, Prüfungsanmeldung oder Anmeldung zu einer Lehr­ver­an­stal­tung  einmalig abgefragt und gespeichert.

Die Platzdaten wer­den nach §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung vier Wochen lang gespeichert und danach gelöscht.

Die Platzdaten wer­den aus­schließ­lich zur Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall nach §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung genutzt. Es wer­den keine Anwesenheitslisten für den Lehrbetrieb generiert.

Die TU Dort­mund ist rechtlich verpflichtet, die Rück­ver­folg­bar­keit sicherzustellen. Personen, die nicht einchecken wollen, sind deswegen vom Lehrbetrieb in Präsenz auszuschließen. Wer sich nicht einchecken möchte, muss auf die Online-Lehrangebote zurückgreifen.

Bei der Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung liegen die Daten beim Nutzer und nicht bei der Einrichtung. Die TU Dort­mund muss als Einrichtung aber die Rück­ver­folg­bar­keit sicherstellen und auf den Schutz aller achten. Deshalb reicht es nicht aus, wenn TU-Mitglieder die Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung nutzen.

Hoch­schul­recht

Der Landtag hat am 14. April ein Paket an Gesetzesänderungen zur Bewältigung der Co­rona­krise beschlossen, darunter auch eine Änderung des Hochschulgesetzes. Der neue Paragraph 82aMaß­nahmen zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie“ hat das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft dazu ermächtigt, eine Rechts­ver­ord­nung zu erlassen, die den Hoch­schu­len Abweichungen von den Re­ge­lung­en im Normalbetrieb erlaubt, um während der Co­rona­krise den Lehrbetrieb und die Funktionstüchtigkeit der Selbstverwaltung sicherzustellen. Ermöglicht wer­den sollen Abweichungen bei Prüfungen sowie der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, der Regel­studien­zeit, der Einschreibung und der Arbeit und Amtszeit von Gremien.

Die ent­spre­chende Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung wurde am 15. April veröffentlicht und zuletzt am 26. November geändert. Am 27. Mai hat die TU Dort­mund eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb beschlossen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzt bzw. ersetzt. Die Re­ge­lung­en wer­den im Folgenden erläutert.

Die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung regelt in §6, dass der Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len nach Maßgabe gesonderter Anordnungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz zulässig ist. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat dazu eine Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len veröffentlicht, deren Re­ge­lung­en weiter unten erläutert wer­den.

Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat daher am 27. Mai eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb beschlossen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen (s. unten).

Die in dieser Ordnung getroffenen Re­ge­lung­en gelten vorrangig vor den Re­ge­lung­en in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (§2 Abs. 1). Für Bereiche des Studien- und Prüfungsbetriebs, die in dieser Ordnung nicht geregelt sind, können die jeweils zuständigen Prüfungsausschüsse ergänzende Re­ge­lung­en unter Berücksichtigung der An­for­der­ungen der Stu­di­en­gän­ge und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erlassen (§14). Die Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020 (§16 Abs. 3). Es ist aber davon auszugehen, dass die bestehenden Sonderregelungen das gesamte Win­ter­se­mes­ter 2020/21 grundsätzlich Gültigkeit haben wer­den.

Wenn aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men eine besondere Einschreibevoraussetzung (künstlerische oder sonstige Eignung oder praktische Tätigkeit), die für die Zulassung zum Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 er­for­der­lich ist, nicht erbracht oder nach­ge­wie­sen wer­den konnte, entscheidet der jeweilige Prü­fungs­aus­schuss bzw. die Fa­kul­tät, inwieweit andere Leistungen zu erbringen sind (§3).

Wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen in der ursprünglich vorgesehenen Form durchgeführt wer­den kann, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss über einen Wechsel der Prüfungsform ent­schei­den (§5 Abs. 1). Wurde bereits vor Inkrafttreten dieser Ordnung erfolglos ein Prüfungsversuch unternommen, ist für die Wiederholungsprüfung ebenfalls ein Wechsel der Prüfungsform mög­lich (§7 Abs. 1).

Für Prüfungen, die im Sommer­semester 2020 stattgefunden haben – und somit auch für aus dem Win­ter­semester 2019/2020 nachgeholte Prüfungen – gilt: Sofern ein Prüfungsanspruch für die zu absolvierende Prüfung besteht und diese Prüfung nicht bestanden wurde, erhält die Kandidatin oder der Kandidat einen Bonusversuch für die nicht bestandene Prüfung (§6). Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für die Kandidatin oder den Kandidaten. Die Regelung gilt für Klausuren und mündliche Prüfungen, nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Hinsichtlich weiterer Prüfungsformen entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss (§6 Abs. 3).

Die Abmeldung von einer Prüfung, ins­be­son­de­re einer Klausur oder münd­lichen Prüfung, ist bis zu ihrem Beginn zulässig. Auch das Versäumnis einer Prüfung hat keine prüfungsrechtlichen Kon­se­quenzen (§8 Abs. 1). Dennoch wer­den alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aufgefordert, sich so früh wie mög­lich abzumelden, um die Planungen für die Prüfungsorganisation zu unterstützen (§8 Abs. 2).

Die Prüferinnen und Prüfer ermöglichen es den Stu­die­ren­den, innerhalb einer angemessenen Frist die Prüfungsunterlagen einzusehen (§9 Abs. 1). Dies kann auf elektronischem Weg oder vor Ort unter Beachtung der Hy­giene­vor­schriften erfolgen. Für Stu­die­ren­de, die hinsichtlich des Corona­virus SARS-CoV-2 zu Risikogruppen gehören oder Angehörige haben, die zu Risikogruppen gehören, kann auf Antrag eine Einsichtnahme aus­schließ­lich auf elektronischem Weg vorgesehen wer­den. In diesem Fall ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe er­for­der­lich (§9 Abs. 2).

Bei einer Einsichtnahme vor Ort muss das Hygienekonzept ein­ge­hal­ten wer­den. In­for­ma­ti­onen finden Sie dazu im Service-Portal.

Die Voraus­set­zun­gen für ein im Studiengang integriertes Auslandssemester, Praxissemester oder eine andere berufspraktische Studienphase können zu einem späteren Zeitpunkt nach­geholt wer­den. Zudem kann der Prü­fungs­aus­schuss über mögliche fachlich und inhaltlich angemessene Alternativen ent­schei­den (§11 Abs. 1). Können im Studienverlaufsplan vorgesehene Praktika derzeit nicht abgeleistet oder bereits begonnene Praktika nicht beendet wer­den, kann der Prü­fungs­aus­schuss über angemessene Ersatzleistungen ent­schei­den. Dabei sollen folgende Richtlinien gelten: Bei externen Praktika (außer Lehramt) reichen 75% der üblichen Leistungen für eine An­er­ken­nung aus. Bei 50 bis 75% wird eine zusätzliche, vom Prü­fungs­aus­schuss festzulegende Ersatzleistung gefordert. Wurde weniger als die Hälfe erbracht, muss die Leistung wie­der­holt wer­den.

Die Ordnung beschreibt in §11 Abs. 2 Re­ge­lung­en für folgende Praxisphasen in Lehramtsstudiengängen: das Berufsfeldpraktikum, das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester. Weitere Re­ge­lung­en betreffen die Ausgestaltung der Theorie-Praxis-Berichte bzw. der Theorie-Praxis-Reflexion. Details dazu erläutert das DoKoLL.

Der zuständige Prü­fungs­aus­schuss kann regeln, dass Zulassungsvoraussetzungen wie die erfolgreiche Teilnahme an anderen Ver­an­stal­tun­gen für alle Stu­die­ren­den des Studiengangs übergangsweise gelockert oder ausgesetzt wer­den (§12 Abs. 1). Da wegen der Co­rona­krise im Win­ter­se­mes­ter 2019/20 einige Prüfungen abgesagt wer­den mussten, soll es mög­lich sein, auch jene Studienabschnitte zu wählen, für die die oder der Stu­die­ren­de noch nicht die erforderliche Anzahl an Leistungspunkten erreicht hat (§12 Abs. 2). Dies gilt ebenfalls für die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten und sonstigen schriftlichen Hausarbeiten (§12 Abs. 3).

Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung

Mit der vom Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) erlassenen „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ wird festgelegt, dass sich die Regel­studien­zeit für im Sommer­semester 2020 eingeschriebene Stu­die­ren­de um ein Semester erhöht. Zudem erlaubt das MKW den Rektoraten, Sonderregelungen zu treffen, um den Lehrbetrieb und die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung aufrecht zu erhalten. Dazu gehören ins­be­son­de­re Re­ge­lung­en zu Prüfungsformen, Teilnahmevoraussetzung und An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen oder sonstigen Leistungen, aber auch zu Lehrformaten. Fristen zur Einschreibung und Einreichung der erforderlichen Nachweise können ver­schoben wer­den. Gremien können Sitzungen digital durchführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege fassen. Auch können Gremienwahlen verlegt wer­den, wenn Wahlen nicht durchführbar sind. Details dazu finden Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

Die „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6), was an der TU Dort­mund für mündliche Prüfungen auch bereits praktiziert wird. Die Hoch­schu­len dürfen zudem Sonderregelungen zur Prüfungsform treffen (§7 Abs. 1), sodass etwa Klausuren durch andere Prüfungsformen ersetzt wer­den könnten. Auch Teilnahmevoraussetzungen dürfen geändert wer­den (§7 Abs. 2), damit ausfallende Angebote den allgemeinen Studienfortschritt nicht stoppen. Einzelheiten zu Prüfungsregelungen trifft das Rektorat im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten (§7 Abs. 5). Die Rektorate dürfen auch Sonderregelungen erlassen, um die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen zu erleichtern (§9). Welche Re­ge­lung­en das Rektorat der TU Dort­mund auf dieser Grundlage erlassen hat, ist unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben).

Die Rektorate dürfen Sonderregelungen zur Art der Durchführung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen erlassen (§8), damit Formate sachgerecht an die neuen An­for­der­ungen angepasst wer­den können. Die Re­ge­lung­en, die das Rektorat der TU Dort­mund diesbezüglich erlassen hat, sind unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben). Auch können Lehr­ver­an­stal­tun­gen vom Semesterplan abweichend auf einen anderen Zeitpunkt ver­schoben wer­den (§8).

Die Sonderregelungen haben keine Aus­wir­kungen auf die Akkreditierung der Stu­di­en­gän­ge (§11). Der Akkreditierungsrat hatte bereits mit Beschluss vom 27. März die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen ausgesetzt.

Für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben waren, erhöht sich die individualisierte Regel­studien­zeit um ein Semester (§10). Auf diese Weise können nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert wer­den. Mit der Erhöhung der individualisierten Regel­studien­zeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher, wie das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung Anfang Juni bestätigt hat. Die Regelung gilt einmalig und aus­schließ­lich für Personen, die im Som­mer­se­mes­ter 2020 eingeschrieben waren.

Die Hoch­schu­len dürfen kurzfristig Fristen für die Einschreibung anpassen (§12 Abs. 1).

Gremien können ih­re Sitzungen während der Co­rona­krise per Video- oder Telefonkonferenz durchführen, auch eine Mischform aus elektronischer und physischer Anwesenheit ist zulässig (§5 Abs. 5). Zudem ermöglicht die Rechts­ver­ord­nung, dass Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst wer­den. Über die Beschlüsse ist die Öffentlichkeit durch geeignete Maß­nahmen zu informieren (§5 Abs. 2). Eine Handreichung zur di­gi­ta­len Arbeit der Gremien steht im Service­Portal zur Ver­fü­gung.

Das Rektorat kann Wahlen zur Besetzung von Hochschulgremien verschieben, wenn diese nicht durchführbar sind; das gilt jedoch nicht für Rektoratswahlen (§3). Der AStA kann selbiges für Gremien der Stu­die­ren­den­schaft ent­schei­den (§4). Die Amtszeit der neu gewählten Mitglieder endet davon unberührt zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt (§3 Abs. 2 und §4 Abs. 2). Da die TU Dort­mund über ein erprobtes Online-Wahlportal verfügt, konnten die Gremienwahlen und die Wahl zum Stu­die­ren­den­par­la­ment an der TU Dort­mund in der Zeit vom 15. bis 25. Juni plangemäß durchgeführt wer­den. Auch der AStA prüft, ob die Möglichkeit einer Stimmabgabe in elektronischer Form eingeführt wird (§4 Abs. 5).

Die Erhöhung der Regel­studien­zeit um ein Semester ist durch die Veröffentlichung der Rechts­ver­ord­nung unmittelbar wirksam geworden (§10). Die universitätseigenen Re­ge­lung­en sind mit Veröffentlichung der Co­ro­na-Ordnung in den Amtlichen Mitteilungen der TU Dort­mund Ende Mai in Kraft getreten (§13 Abs. 3). Sie gelten vorerst bis zum 31. Dezember 2020 (§13 Abs. 4, §17 Abs.2).

Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len

Die „Allgemeinverfügung zur Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen sowie Prüfungen an Hoch­schu­len in NRW“ definiert die Rahmenbedingungen, unter denen Lehr­ver­an­stal­tun­gen sowie Prüfungen an den Hoch­schu­len in NRW in Präsenzform statt­finden dürfen. Für alle Ver­an­stal­tun­gen und Prüfungen gilt, dass die Hygieneregeln und Richtlinien des Robert Koch-Instituts strikt einzuhalten sind.

Präsenzprüfungen dürfen nur statt­finden, wenn sichergestellt wer­den kann, dass sich bei Einlass und Beendigung der Prüfung keine Menschenansammlungen oder Warteschlangen bilden (3.1). Die einfache Rück­ver­folg­bar­keit ist für alle Präsenzprüfungen sicherzustellen (3.3). Der Min­dest­ab­stand von 1,5 m zwischen den Teil­neh­men­den ist einzuhalten (3.2). Lediglich wenn die Raumgröße dies nicht zulässt, kann das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen den Personen durch die Sicherstellung der besonderen Rück­ver­folg­bar­keit nach § 4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung (sitzplatzscharfe Erfassung der Kon­takt­da­ten) ersetzt wer­den (3.4). Es besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese darf auch am Sitzplatz nicht abgenommen wer­den (2.2).

Die Allgemeinverfügung besagt, dass Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 50 Personen statt­finden dürfen (4.1). Gemäß §9 der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung sind sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen erlaubt. Die einfache Rück­ver­folg­bar­keit ist für alle Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen, die in Präsenz durchgeführt wer­den, sicherzustellen (4.3). Der Min­dest­ab­stand von 1,5 m zwischen den Teil­neh­men­den ist einzuhalten (4.2). Lediglich wenn die Raumgröße dies nicht zulässt, kann das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen den Personen durch die Sicherstellung der besonderen Rück­ver­folg­bar­keit nach § 4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung (sitzplatzscharfe Erfassung der Kon­takt­da­ten) ersetzt wer­den (4.4). Es besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese darf auch am Sitzplatz nicht abgenommen wer­den (2.2).

Die Allgemeinverfügung verweist auf §6 Abs. 3 der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung. Demnach ist der Zugang zu den An­ge­boten von Hochschulbibliotheken und Archiven zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen gestattet. Diese Schutzauflagen beinhalten ins­be­son­de­re die Besucherregistrierung mit Kon­takt­da­ten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 1,5 Metern, Hy­gie­ne­maß­nah­men sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hy­gie­ne­maß­nah­men. Der Min­dest­ab­stand kann entfallen, wenn ein Sitzplan mit Kon­takt­da­ten hinterlegt wird. Die Zentralbibliothek der TU Dort­mund ist unter Auflagen für die Buchausleihe sowie seit dem 16. Juni für reservierte Lernplätze geöffnet. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter „Betrieb“ und auf der Website der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek.

For­schung

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Dok­toran­dinnen und Doktoranden sollen diese Option auf eigenen Wunsch nach Möglichkeit wählen können. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung vom 15. Mai erlaubt dies ausdrücklich. Diese Regelung gilt sowohl für mündliche Prüfungen im Studium als auch für Disputationen. Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar. Disputationen können gemäß der Allgemeinverfügung so wie mündliche Prüfungen in Präsenz erfolgen; das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund gibt dafür einen Rahmen vor.

Mündliche Prüfungen in Präsenz und in digitaler Form stehen gleichberechtigt ne­ben­ei­nan­der.

Für ex­peri­men­telle For­schung in Laboren oder Werkstätten können beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz bereichsspezifische Hy­giene­kon­zepte zur Genehmigung eingereicht wer­den. Die jeweiligen Bereiche müssen für die neue Betriebsweise eine Arbeitsplatzbeschreibung und ein Schutzkonzept aufstellen. Weitere In­for­ma­ti­onen zu den Anträgen finden Sie unter „Arbeits­orga­ni­sa­tion“. Von Forschungs­arbeiten, die Pub­li­kums­verkehr erfordern, ist möglichst abzusehen.

Ja, die Geschäftsstellen der großen Fördergeber arbeiten weiter, wenn auch teilweise mit leichten Ein­schrän­kungen. Derzeit gibt es keinen Grund anzunehmen, dass sich die Co­rona­krise auf Fördervolumina oder Bewilligungsquoten auswirkt. Bei der Begutachtung ist allerdings von Verzögerungen oder Abweichungen vom regulären Verfahren auszugehen. Viele Fördergeber haben Fristen und Stichtage ver­schoben (s. u. für weiterführende In­for­ma­ti­onen). Bei Fragen zur Antragstellung und -ausarbeitung un­ter­stützt das Referat Forschungsförderung.

Die großen Fördergeber zeigen sich weitgehend kulant hinsichtlich Mittelbedarfen, -fortzahlungen und Berichtspflichten. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) hat etwa Förderungen von Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie von Sti­pen­di­at­in­nen und Sti­pen­diaten um drei Monate ver­längert. Auch Abrechnungs- und Berichtszeiträume wer­den ver­längert, Mehrbedarfe aufgrund der ein­ge­schränk­ten For­schung sollen aufgefangen wer­den können. Auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) erleichtert die Bedingungen für die Projektförderung. Die konkrete Umsetzung liegt dabei weiterhin bei den einzelnen Projektträgern. Im Rahmen des Pro­gramms Horizon 2020 wurde signalisiert, dass hinsichtlich der Verschiebung von Deadlines und der Verlängerung von Projekten in­di­vi­du­elle Absprachen mög­lich sind. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt mit Ihrem Fördergeber auf.

Um Wissen­schaft­lerinnen und Wis­sen­schaft­lern in der Qualifizierungsphase mehr Flexibilität und Planungssicherheit zu gewährleisten, ver­längert sich die zulässige Befristungsdauer für Ar­beits­ver­hält­nis­se, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestanden haben, um sechs Monate. Durch eine Rechts­ver­ord­nung wird das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) ermächtigt, diesen Zeitraum ggf. um bis zu sechs wei­tere Monate zu verlängern. 

Die Regelung bedeutet nicht, dass sich entsprechend be­ste­hen­de Ar­beits­ver­hält­nis­se automatisch verlängern. Es bedarf in jedem Einzelfall eines gesonderten Antrags der Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen in der üblichen Form. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im Service­Portal.

Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Seit dem 4. November ist dem Home­office als Arbeitsort Vorrang einzuräumen. In Präsenz sollen nur diejenigen Beschäftigten tätig sein, deren persönliche Anwesenheit auf dem Campus zwingend er­for­der­lich ist, um den notwendigen Betrieb oder die essenzielle Infrastruktur der Uni­ver­si­tät aufrecht zu erhalten. Bei der Arbeit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter erzielt wird, haben die Vorgesetzen dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Arbeit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wi­ckelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder können die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen. Es beschreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Arbeit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, mündliche Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Beschäftigung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. August aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räume groß genug sind (10 qm pro Person), können mehrere Personen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in einem Raum arbeiten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Es müssen Anwesenheitslisten geführt wer­den, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das Hygienekonzept beschreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kommunikation digital erfolgen.