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Corona­virus

Maß­nahmen an der TU Dort­mund

Am 10. Februar haben Bund und Länder eine wei­tere Verlängerung des bun­des­wei­ten, harten Lockdowns bis Anfang März be­schlos­sen. Ziel ist es, Kontakte so weit wie mög­lich zu reduzieren. Entsprechend gelten auch an der TU Dort­mund weit­rei­chen­de Maß­nahmen. So sollen Be­schäf­tigte ih­re Ar­beit im Home­office verrichten und nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort arbeiten. Gremiensitzungen müssen digital statt­finden. Alle Gebäude sind seit dem 16. De­zem­ber ab­ge­schlos­sen. Für das Betreten müssen Be­schäf­tigte folglich ihren Schlüssel mitführen. Die Präsenzlehre ruht weiterhin. Prüfungen sollen vorerst digital erfolgen. Die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek ist nur für TU-Mitglieder für die Ausleihe bestellter Me­di­en geöffnet.

Weiterhin gilt: Auf dem gesamten Campus muss sowohl in den Gebäuden als auch auf dem Außen­ge­län­de eine medizinische Maske getragen wer­den. Es dürfen sich maximal Gruppen aus Angehörigen eines Hausstands mit einer wei­te­ren Person bilden. Alle Ver­an­stal­tun­gen sind bis auf Weiteres untersagt. Für den Prä­senz­be­trieb gelten die Bedingungen des Allgemeinen Hygienekonzepts sowie die ge­neh­mig­ten be­reichs­spe­zi­fi­schen Hy­giene­kon­zepte.

Auf einen Blick

Das Robert-Koch-Institut (RKI) beobachtet die Situation in Deutsch­land kontinuierlich. Es ver­öf­fent­licht täglich einen Situationsbericht. Zudem aktualisiert es fortlaufend die Liste der Ri­si­ko­ge­biete im Ausland, für die automatisch eine Reisewarnung gilt. Tagesaktuelle Infektionszahlen in NRW ver­öf­fent­licht auch das Landeszentrum für Gesundheit. Die Stadt Dort­mund ver­öf­fent­licht Zahlen zum lokalen In­fek­tions­ge­sche­hen täglich auf ihrer Webseite.

Lehr­ver­an­stal­tun­gen sind entsprechend der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung nur dann in Präsenz zugelassen, wenn diese nicht ohne schwe­re Nachteile für die Stu­die­ren­den entweder ohne Präsenz durch­ge­führt oder ver­schoben wer­den kön­nen. Prüfungen und darauf vorbereitende Maß­nahmen dürfen lediglich dann in Präsenz durch­ge­führt wer­den, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht verlegt wer­den kön­nen oder eine Verlegung den Prüflingen nicht zumutbar ist (§6 Abs. 1). Dafür gelten weiterhin die einschlägigen Abstands- und Hy­gie­ne­maß­nah­men. Es ist er­for­der­lich, die Begründung für die Ausnahmefälle zu dokumentieren. Eine Ausnahme besteht laut §9 Abs. 4 zudem weiterhin für sportpraktische Übungen. Bereits zum 1. De­zem­ber war der Lehrbetrieb grundsätzlich auf digitale Lehre um­ge­stellt worden. Am 12. Februar endete die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21.

Auf dem gesamten Campus muss eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) getragen wer­den. Die Pflicht besteht sowohl in sämtlichen Gebäuden als auch auf dem Außen­ge­län­de. Eine medizinische Maske muss demnach unter an­de­rem auch auf den Sitzplätzen in Lehr­ver­an­stal­tun­gen und Lernplätzen sowie auf den Fluren, Gängen und Toi­let­ten­an­la­gen getragen wer­den. Auf das Tragen einer Maske darf an der TU Dort­mund nur am Arbeitsplatz verzichtet wer­den, wenn die Hygieneregeln und der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen. Lehrende dürfen auf das Tragen einer Maske verzichten, wenn sie einen Min­dest­ab­stand von 4 m zu den Teil­neh­men­den einhalten kön­nen.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sonstigen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in besonderen Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Ein Video im Service­Portal er­klärt den richtigen Umgang mit FFP2-Masken.

Die TU Dort­mund beobachtet die Lage und informiert alle Angehörigen aktuell über die Homepage und die TU-App sowie bei Bedarf auch per Rundmail. Bitte prüfen Sie diese Kommunikationswege regelmäßig (derzeit möglichst täglich), auch wenn Sie zuhause sind. Ein Archiv aller Rundmails finden TU-Mitglieder im Service­Portal.

Betrieb

Auf Grundlage der Bund-Länder-Beschlüsse sind bis auf Weiteres alle Gebäude geschlossen. Stu­die­ren­de, die aus­nahms­weise die Gebäude betreten müssen, müssen von Betreuerinnen oder Betreuern reingelassen wer­den. Anders als im Som­mer­se­mes­ter 2020 besteht kein generelles Be­tre­tungs­verbot für Stu­die­ren­de.

Alle TU-Gebäude sind bis auf Weiteres geschlossen.

Die Zentralbibliothek und die Emil-Figge-Bibliothek sind nur für TU-Mitglieder für die Abholung vorbestellter Me­di­en geöffnet (Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr).

Die Gebäude der TU Dort­mund sind derzeit geschlossen. Wer die Gebäude betreten will, führt bitte seinen Schlüssel mit sich. Bei Gebäuden mit elektronischen Schließ­an­la­gen bleiben die Schließberechtigungen er­hal­ten.

Bei zwingend dienstlicher Präsenzarbeit in Fa­kul­tä­ten und Ver­wal­tung sind die Re­ge­lung­en des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen (siehe Ar­beits­orga­ni­sa­tion).

Damit der Abstand im Begegnungsverkehr auf den Gängen möglichst groß ist, gilt analog zum Straßenverkehr ein „Rechts-Geh-Gebot“. Darüber hinaus wurde campusweit sowohl in den Gebäuden als auch im Außenbereich ein zusätzliches Co­ro­na-Beschilderungssystem (Ab­stands­ge­bot, Wegeführung, Toilettennutzung, Ein­bahn­straßen­re­ge­lun­gen) installiert.

In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) zu tragen. Eine medizinische Maske muss demnach unter an­de­rem auch auf den Sitzplätzen in Lehr­ver­an­stal­tun­gen und Lernplätzen sowie auf den Fluren, Gängen und Toi­let­ten­an­la­gen getragen wer­den. Auf das Tragen einer Maske darf an der TU Dort­mund nur am Arbeitsplatz verzichtet wer­den, wenn die Hygieneregeln und der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen. Lehrende dürfen auf das Tragen einer Maske verzichten, wenn sie einen Min­dest­ab­stand von 4 m zu den Teil­neh­men­den einhalten kön­nen.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sonstigen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in besonderen Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung sieht vor, dass Ver­an­stal­tun­gen bis auf Weiteres untersagt sind. 

Die TU Dort­mund plant für das Som­mer­se­mes­ter 2021 einen hybriden Lehrbetrieb: Da Abstands- und Hygieneregeln wegen der Co­ro­na-Pan­de­mie weiterhin notwendig sein wer­den, sind vollbesetzte Hörsäle ab April undenkbar. Ein Großteil der Lehr­ver­an­stal­tun­gen wird deshalb weiterhin digital statt­finden. Labor- und Werkstattpraktika kön­nen jedoch ebenso wenig online an­ge­bo­ten wer­den wie praktische Übungen in Fächern wie Musik, Kunst, Sport oder Jour­na­lis­tik. Geschätzt betrifft dies rund 20 Pro­zent der 33.400 Stu­die­ren­den der TU Dort­mund. Für diese Gruppe sowie für Be­schäf­tigte plant die TU Dort­mund ein Test­an­ge­bot, damit sie sicher in Präsenz arbeiten kön­nen und das In­fek­tions­ge­sche­hen kontrolliert wer­den kann. De­tail­lier­te In­for­ma­ti­onen dazu sowie das Strategiepapier der TU Dort­mund finden Sie hier.

Stu­die­ren­de über einen VPN-Client wieder auf das Netz­werk der TU Dort­mund zugreifen. Dieser Notzugang steht für die Dauer der Co­rona­krise zur Ver­fü­gung. FWeitere In­for­ma­ti­onen und eine Anleitung finden Sie im Service­Portal. Im März war der reguläre VPN-Zugang für Stu­die­ren­de  abgeschaltet worden, um sicherzustellen, dass alle Be­schäf­tig­ten der TU Dort­mund im Home­office im Ein­satz bleiben kön­nen.

TU-Mitglieder kön­nen über einen VPN-Client elek­tro­nische Ressourcen der UB nut­zen. Über Shibboleth kön­nen sie auch ohne VPN-Client auf eine Vielzahl von E-Books, elektronischen Zeitschriften und Da­ten­ban­ken zugreifen. Zudem informiert die UB darüber, welche Verlage ihr Angebot vorübergehend frei zur Ver­fü­gung stellen.

Die Zentralbibliothek und die Emil-Figge-Bibliothek sind derzeit nur für TU-Mitglieder für die Abholung bestellter Me­di­en geöffnet. In­for­ma­ti­onen zur Bestellung und zur Abholung finden sich auf der Seite der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek. Die TU-Mitglieder wer­den durch den Pförtner reingelassen. Für die Bibliotheken auf dem Südcampus wird wie bisher ein Lieferdienst in die Zentralbibliothek an­ge­bo­ten. Die Lernplätze kön­nen nicht mehr gebucht wer­den, alle Reservierungen wurden storniert.

Für die Buchausleihe aus den Präsenzbibliotheken bietet die UB weiterhin eine Notfallversorgung an. Hochschullehrende, die Scans für die elektronischen Semesterapparate in Moodle benötigen, kön­nen dafür das Bestellformular Semesterapparat nut­zen.

Weitere Informa­ti­onen dazu finden Sie auf der Webseite der Universi­tätsbibliothek. Fragen dazu richten Sie gerne per E-Mail an die Universitäts­bibliothek.

Aktuell bietet die Genusswerkstatt am Campus Nord Mahlzeiten zum Mitnehmen an. Die anderen gastronomischen Ein­rich­tun­gen sind einstweilen geschlossen.  Gemäß den Angaben des Studierendenwerks Dort­mund muss im Men­sa­ge­bäu­de eine medizinische Maske (OP-Maske, FFP2-Maske, KN95-Maske) getragen wer­den. Die Masken müssen auf den Allgemeinflächen, in den Trep­pen­häu­sern und in Gemeinschafträumen des Men­sa­ge­bäu­des getragen wer­den.

Gemäß §9 der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung sind Sportkurse außerhalb von Studiengängen bis auf Weiteres untersagt. Der Hoch­schul­sport bietet deswegen ein Online-Sportangebot an.

Beschäftige sollen bis auf Weiteres nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort arbeiten. Alle Hochschulgremien sollen deswegen digital tagen. Gemäß §13 Absatz 3 der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung dürften an einer Sitzung in Präsenz maximal 20 Personen teilnehmen.
Eine Handreichung zur Gremienarbeit finden Sie im Service-Portal. Das Dokument erläutert ins­be­son­de­re, welche Alternativen zu Sitzungen in Präsenzform mög­lich sind.

Beschäftige sollen bis auf Weiteres nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort arbeiten. Finden derzeit im Berufungsverfahren Vor­stel­lungs­ge­spräche statt, sollten diese online durch­ge­führt wer­den. Aufgrund der Tragweite von Berufungsentscheidungen sollte zu­nächst erwogen wer­den, die Berufungsvorträge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, zu dem Präsenzformate wieder mög­lich sind. Bitte nehmen Sie in jedem Fall Kontakt mit dem Berufungsmanagement auf, bevor Sie die Termine für die Berufungsvorträge planen.

Auch alle wei­te­ren Sitzungen der Be­ru­fungs­kom­mis­sio­nen in diesem Zeitraum sollten online erfolgen. In diesen Online-Sitzungen kann auch mit geeigneten Abstimmungstools geheim abgestimmt wer­den.

Bis auf Weiteres dürfen studentische AGs nicht in den Räumen der TU Dort­mund tagen.

Auf Grundlage von §4 Absatz 5 der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung kön­nen seit Anfang Januar 2021 Fachschaftsvollversammlungen (FVV) und somit auch Fachschaftswahlen online durch­ge­führt wer­den. Die Fachschaften sind darüber informiert worden und haben eine Handreichung des ITMC zum Wahlverfahren er­hal­ten. Dieses kann bei Bedarf per E-Mail bei den Fachschaftsbeauftragten oder beim AStA angefragt wer­den. Damit die Wahl elektronisch erfolgen kann, muss auf der FVV ein Beschluss darüber erfolgen. Zudem sind alle Vorgaben der Handreichung zwingend einzuhalten. Die Wahlleitung muss eine externe Person übernehmen; dazu kön­nen die Fachschaften auf den AStA oder die Fachschaftenbeauftragten zurückgreifen. Kassenprüfungen müssen wie üblich vorher durch­ge­führt wer­den. Bei Bedarf kann dafür der große AStA-Seminarraum genutzt wer­den.

Sämtliche Eingangs- und Ausgangspost wird seit dem 12.10.2020 einmal täglich zugestellt und versendet. Details sowie die Öffnungszeiten der Poststellen kön­nen TU-Mitglieder im Service­Portal nachlesen.

Aktuell sollen nur Waren bestellt wer­den, die für den Arbeitsbetrieb zwingend notwendig sind. Waren, die in der zen­tra­len Paketannahmestelle ein­ge­hen, wer­den weiter wie gewohnt durch den Fahrdienst zu den vorgesehenen Paketablagestellen transportiert. Für Waren, die üblicherweise an die Dienstadresse gesendet wer­den, müssen die entsprechenden Präsenzregeln beachtet wer­den. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu sind im Service­Portal zu finden.

Vom 1. Juli bis zum 31. De­zem­ber 2020 galten verringerte Umsatzsteuersätze in Deutsch­land. Der reguläre Satz sank von 19 auf 16 Pro­zent, der ermäßigte von sieben auf fünf Pro­zent. Das Dezernat Finanzen und Beschaffung hat zu­sam­men mit dem ITMC die Änderung in SAP vorbereitet. Wer in SAP eine Bestellung bearbeitet, sollte darauf achten, den korrekten Steuersatz auszuwählen. Achtung: Für die Auswahl des Umsatzsteuersatzes ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung ausschlaggebend, nicht das Datum der Bestellung bzw. der zu erwartenden Rechnung.

Bei der Rechnungsbearbeitung achtet das Dezernat 5 auf den korrekten Umsatzsteuersatz. Für Leis­tun­gen, die vor dem 1. Juli sowie nach dem 31. De­zem­ber 2020 erbracht wurden bzw. wer­den, gilt daher weiter der bisherige Umsatzsteuersatz.

Stu­di­um und Lehre

Organisatorisches

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt mög­lich. Diese Regelung ist bereits für das Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet worden und gilt auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 für alle Stu­di­en­gän­ge. Die einzige Ausnahme gilt für Lehramtsstudierende, die ins Praxissemester starten wol­len: Hier musste die Umschreibung in den Master bis zum 13. November 2020 erfolgen.

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 endete für alle Fach­se­mes­ter am 12. Februar 2021. Die Vorlesungszeit des Sommer­se­mes­ters 2021 beginnt am 12. April.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich laut Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Semester. Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Semester erhöht, wird diese um ein weiteres Semester erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen sind.

Die TU Dort­mund plant für das Som­mer­se­mes­ter 2021 einen hybriden Lehrbetrieb: Da Abstands- und Hygieneregeln wegen der Co­ro­na-Pan­de­mie weiterhin notwendig sein wer­den, sind vollbesetzte Hörsäle ab April undenkbar. Ein Großteil der Lehr­ver­an­stal­tun­gen wird deshalb weiterhin digital statt­finden. Labor- und Werkstattpraktika kön­nen jedoch ebenso wenig online an­ge­bo­ten wer­den wie praktische Übungen in Fächern wie Musik, Kunst, Sport oder Jour­na­lis­tik. Geschätzt betrifft dies rund 20 Pro­zent der 33.400 Stu­die­ren­den der TU Dort­mund. Für diese Gruppe sowie für Be­schäf­tigte plant die TU Dort­mund ein Test­an­ge­bot, damit sie sicher in Präsenz arbeiten kön­nen und das In­fek­tions­ge­sche­hen kontrolliert wer­den kann. De­tail­lier­te In­for­ma­ti­onen dazu sowie das Strategiepapier der TU Dort­mund finden Sie hier.

In Kreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz über 200 kann entsprechend der Co­ro­na-Regionalverordnung der Bewegungsradius auf 15 Ki­lo­me­ter ein­ge­schränkt wer­den. Anwohnerinnen und Anwohner dürfen diesen Bereich dann nur aus triftigem Grund verlassen. Hoch­schu­len dürfen von Stu­die­ren­den aufgesucht wer­den, wenn gewichtige Gründe vorliegen, zum Beispiel die Teilnahme an aus­nahms­weise zulässigen Lehr­ver­an­stal­tun­gen oder Prüfungen. Sofern ein Nachweis zu erbringen ist, sollen Stu­die­ren­de der TU Dort­mund dafür ih­re UniCard vorlegen.

Prä­senz­be­trieb

Entsprechend der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung dürfen Lehr­ver­an­stal­tun­gen nur dann in Präsenz zugelassen wer­den, „wenn diese nicht ohne schwe­re Nachteile für die Stu­die­ren­den oder Auszubildenden entweder ohne Präsenz durch­ge­führt oder ver­schoben wer­den kön­nen“ (§6 Abs. 1). Dafür gelten weiterhin die einschlägigen Abstands- und Hy­gie­ne­maß­nah­men. Es ist er­for­der­lich, die Begründung für die Ausnahmefälle zu dokumentieren. Eine Ausnahme besteht laut §9 Abs. 4 zudem weiterhin für sportpraktische Übungen.

Die Zentralbibliothek und die Emil-Figge-Bibliothek sind nur noch für Angehörige der TU Dort­mund für die Abholung vorbestellter Me­di­en sowie deren Rückgabe geöffnet. Die Lernplätze kön­nen bis auf Weiteres nicht mehr gebucht wer­den, alle Reservierungen wurden storniert. Die wei­te­ren Lernplätze auf dem Campus bleiben vorerst geschlossen.

Digitale Lehre

Bereits vor der Co­ro­na-Krise hat die TU Dort­mund digitale Plattformen wie LSF und Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Zudem hat die TU-Dort­mund massiv ih­re IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu kön­nen, ins­be­son­de­re über Webex und Zoom. Das ITMC hat zudem Kameras beschafft, die das Aufzeichnen von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hörsaal erleichtern, indem sie den Dozenten oder die Dozentin verfolgen. Stu­die­ren­den stehen Cam­pus­li­zen­zen für MATLAB, Zoom und Sciebo zur Ver­fü­gung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Cam­pus­li­zen­zen und zum Download finden Sie im Service­Portal.

Das TU-Webportal „Digitale Lehre“ gibt einen Überblick über Konzepte und Tools. In Moodle finden sich zudem ausführliche Handreichungen zu den Online-Tools. In ei­nem zweiten Moodle-Raum finden Lehrende seit Mitte Januar ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen zum The­ma Digitale Prüfungen. Der Bereich Hoch­schul­didak­tik des Zentrums für Hoch­schul­Bil­dung (zhb) und das ITMC bieten Weiterbildungen zum The­ma Digitale Lehre an.

Zudem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB, dem zhb und der In­ge­nieur­di­dak­tik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online-Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Bei technischen Fragen kön­nen sich Lehrende (ebenso wie Stu­die­ren­de) an den ServiceDesk des ITMC wenden. Der ServiceDesk ist per E-Mail erreichbar sowie telefonisch montags bis donnerstags von 7:30 bis 17:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr unter 0231 755-2444. 

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Für digitale Lehr­ver­an­stal­tun­gen sollen keine strengeren Regeln gelten als für Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Wie in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen kann auch in di­gi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen die Anwesenheit anhand der Namen der Teil­neh­men­den do­ku­men­tiert wer­den, sofern eine berechtigte Anwesenheitsverpflichtung besteht. Darüber hinausgehende An­for­der­ungen, zum Beispiel die Kamera einzuschalten, gibt es nicht. 

Prüfungen

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat daher im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Am 23. De­zem­ber 2020 ist eine Änderung der Co­ro­na-Ordnung in Kraft getreten, die für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 neue Re­ge­lung­en zu Bonusversuchen und Regel­studien­zeit umfasst. Am 5. Februar 2021 wurde eine Regelung zu Online-Prüfungen ergänzt. Die Ordnung gilt bis zum Ende des Sommer­se­mes­ters 2021. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Im laufenden Win­ter­se­mes­ter sollen durchgängig bevorzugt digitale Prüfungen an­ge­bo­ten wer­den, um den In­fek­tions­schutz zu gewährleisten, Planungssicherheit zu schaffen und Verzögerungen im Studienfortschritt zu vermeiden. Details zu di­gi­ta­len Prüfungen sind in den FAQ unter einer eigenen Kachel zu finden.

Prüfungen, die zwingend in Präsenz statt­finden müssen, dürfen ab Mitte Februar in absoluten Ausnahmefällen in Präsenz erfolgen, wenn sie gemäß Punkt 3.1 der gültigen All­ge­mein­ver­fü­gung des Landes NRW zulässig sind. Dies ist derzeit der Fall, wenn sie „aus tatsächlichen Gründen nicht verlegt wer­denkön­nen. Da der Klausurzeitplan unweigerlich an die Verfügbarkeit räumlicher Kapazitäten gekoppelt ist, kön­nen ins­be­son­de­re jene Prüfungen, für die im März eigens die West­fa­len­hallen angemietet worden sind, nicht ver­schoben wer­den. Da sich jedoch inzwischen abzeichnet, dass dort nun weniger Prüfungen statt­finden wer­den als geplant, könnten sehr große Kohorten geteilt wer­den, um zwischen den Prüfungsplätzen Abstände von mehr als 1,5 m zu gewährleisten. Auf Wunsch wer­den vor Ort wahlweise OP- oder FFP2-Masken zur Ver­fü­gung gestellt.

Eine Zusammenfassung der Hygieneregeln für Klausuren findet sich im Service­Portal. 

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung erlaubt dies ausdrücklich. Sollten Prüfungen nach den Bestimmungen der All­ge­mein­ver­fü­gung trotzdem in Präsenz statt­finden, muss dies gegenüber dem Rektorat begründet wer­den.

Im Service­Portal ist ein Leit­fa­den für Videoprüfungen verfügbar.

Sofern berechtigte Gründe vorliegen (bei­spiels­weise, wenn keine Messungen im Labor vorgenommen wer­den kön­nen), kann in Absprache mit der Prüferin oder dem Prüfer und gegebenenfalls in Abstimmung mit dem zuständigen Prü­fungs­aus­schuss die Ab­gabe­frist von fristgebundenen Arbeiten (Ab­schluss­ar­bei­ten, Hausarbeiten, TP-Bericht etc.) auf Antrag individuell ver­längert wer­den. Bei Ab­schluss­ar­bei­ten ist die Zentrale Prü­fungs­ver­wal­tung darüber durch die Prüferin oder den Prüfer zu in­for­mie­ren. Die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten ist digital mög­lich, Details sind mit der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung und der Betreuerin oder dem Betreuer zu klären.

Im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gelten an der TU Dort­mund die üblichen Abmeldefristen, die in den jeweiligen Prüfungsordnungen festgelegt sind. Kann man die Prüfung kurzfristig krankheitsbedingt nicht antreten, so muss wie üblich ein Nachweis eingereicht wer­den. Wird die Prüfung aus kurzfristigen besonderen Umständen, die der Pandemie geschuldet sind, versäumt, so sind die Gründe gegenüber der/dem Prüfungsausschussvorsitzenden und/oder der Prü­fungs­ver­wal­tung glaubhaft darzulegen.

Ja, aufgrund der zunehmenden Beschränkungen im Lehrbetrieb gelten für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 seit dem 23. De­zem­ber dieselben Re­ge­lung­en wie im Som­mer­se­mes­ter zuvor: Prüfungen, die im Som­mer­se­mes­ter 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines wei­te­ren Versuchs (Bonusversuch). Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch. Der Bonusversuch gilt auch für Prüfungen, die zur Prüfungsphase des Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gehören, aus organisatorischen Gründen aber nach dem 31. März 2021 abgelegt wer­den.

Der Bonusversuch gilt nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten und für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs nicht bestanden oder als nicht ausreichend bewertet wurden. Über einen Bonusversuch bei wei­te­ren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Stu­die­ren­den, die krankheitsbedingt einer Co­ro­na-Risikogruppe angehören, stehen ver­schie­de­ne Wege offen, um Einsicht in Prüfungsunterlagen zu nehmen. So kön­nen besondere Hy­gie­ne­maß­nah­men vor Ort getroffen wer­den, Termine kön­nen individuell ver­schoben wer­den oder es kann auf Antrag eine elek­tro­nische Einsichtnahme gemäß §9 der Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund erfolgen. Die Stu­die­ren­den müssen dafür bei der Prüferin oder dem Prüfer einen Antrag einreichen und mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen, dass sie zu einer Risikogruppe gehören. Nähere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in ei­nem Leit­fa­den im Service­Portal.

Finanzielles und Be­ra­tung

Die Höhe des Semesterbeitrags von 315,87 Euro legen das Stu­die­ren­den­par­la­ment sowie das Studierendenwerk fest. Der Se­mes­ter­bei­trag setzt sich aus dem Semesterticket und Beiträgen für die Stu­die­ren­den­schaft und das Studierendenwerk Dort­mund zu­sam­men.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben kön­nen, so gering wie mög­lich zu halten. Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche in­di­vi­du­elle nachteilige Folgen im Stu­di­um entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote der Uni­ver­si­tät in Anspruch nehmen. Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung hat am 13. März bekannt gegeben, dass Stu­die­ren­den aus der Co­rona­krise kein Nachteil beim BAföG entstehen soll. Das BAföG wird auch dann weitergezahlt, wenn pandemiebedingt Prüfungen ausfallen, die vorlesungsfreie Zeit ver­längert wird oder Hoch­schu­len schließen. Gibt es ersatzweise reguläre Online-Angebote, wird  eine Teilnahme jedoch vorausgesetzt. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung legt zudem fest, dass sich für alle, die im Sommer­semester 2020 und im Win­ter­se­mes­ter 2021 eingeschrieben waren, die in­di­vi­du­elle Regel­studien­zeit um jeweils ein Semester erhöht (§10). Dadurch ver­längert sich auch die För­der­ungs­höchst­dauer für das BAföG. Über wei­tere Details informiert die offizielle BAföG-Webseite des Bundes sowie eine FAQ-Seite des Studierendenwerks Dort­mund.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter an­de­rem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über zinslose Kredite der KfW-Bank und den Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach wei­te­ren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Digitale Prüfungen

Umstellung auf digitale Prüfungen

Ja, die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung des Landes NRW erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich, auf Beschluss des jeweiligen Prüfungsausschusses Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6). So wer­den mündliche digitale Prüfungen an der TU Dort­mund bereits seit dem Som­mer­se­mes­ter 2020 er­folg­reich praktiziert. Aufgrund der geltenden Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men sollen digitale Klausuren im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 bevorzugt durch­ge­führt wer­den. Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende dafür seit Mitte Januar ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen.

Ja. Auf Basis der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung des Landes NRW hat die TU Dort­mund  im Som­mer­se­mes­ter 2020 die Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese ermöglicht den Wechsel der Prüfungsform, wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen in der ursprünglich vorgesehenen Form durch­ge­führt wer­den kann. Der Prü­fungs­aus­schuss muss dies beschließen. Je nach Fach und Prüfungsstoff sind anstelle von Klausuren etwa mündliche Prüfungen, Haus­auf­gaben oder Hausarbeiten mög­lich. Wird die Prüfungsform geändert, so gilt dies einheitlich für alle teil­neh­men­den Stu­die­ren­den. Unbenommen davon sind Härtefälle oder der Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de. An- und Abmeldefristen kön­nen sich mit der jeweils neuen Prüfungsform ändern.

Bis zum 7. März dürfen Präsenzprüfungen gemäß der All­ge­mein­ver­fü­gung des Landes nur in besonderen Ausnahmefällen vor Ort erfolgen. Ob diese Regelung darüber hinaus ver­längert wird, ist derzeit unklar. Um zu vermeiden, dass Prüfungen auf unbestimmte Zeit ver­schoben wer­den müssen, sollen bevorzugt digitale Prüfungen geplant und durch­ge­führt wer­den. Wie dies umgesetzt wird, liegt im Ermessen der Fa­kul­tä­ten. Sind Präsenzprüfungen zum aktuellen Zeitpunkt unumgänglich, müssen die entsprechenden Gründe hierfür do­ku­men­tiert wer­den.

Nein: Die Prüfungsform, die durch den Prü­fungs­aus­schuss festgelegt wurde, gilt. Es kön­nen aber Ausnahmen ge­macht wer­den. Wenn Stu­die­ren­de nachweislich nicht an der di­gi­ta­len Prüfung teilnehmen kön­nen (z.B. wegen fehlender technischer Aus­stat­tung, siehe unten), kann die Lehrperson eine Alternative festlegen.

Nein, für spätere Versuche muss die Entscheidung neu vom Prü­fungs­aus­schuss getroffen und begründet wer­den.

Im Prüfungsrecht ist für die Informationspflicht keine konkrete Frist genannt. Es wird empfohlen, dass Stu­die­ren­de, wenn dies organisatorisch mög­lich ist, spätestens 14 Tage vor der Prüfung informiert wer­den, wo und wie sie stattfindet oder ob sie ggf. ver­schoben wird.

Grundsätzlich ja. An den bestehenden Klausurterminen soll festgehalten wer­den, damit die Stu­die­ren­den Planungssicherheit haben und sich die Prüfungsdichte nicht erhöht. Durch Einhaltung der Prüfungstermine wird zudem eine Überlastung der IT-Systeme vermieden. Sollten Verschiebungen aufgrund einer kurzfristigen Änderung der Rechtslage er­for­der­lich sein, so wer­den die neuen Termine bestmöglich in den Klausurplan integriert und rechtzeitig kommuniziert.

Durchführung digitaler Prüfungen

Im Service­Portal stehen eine ausführliche Checkliste sowie ein Schaubild mit allgemeinen Hinweisen zu Online-Klausuren zur Ver­fü­gung.

Prüferinnen und Prüfer kön­nen anstelle einer schriftlichen Klausur in Präsenz ver­schie­de­ne digitale Alternativen wählen. Möglich sind bei­spiels­weise Klausuren in Moodle oder Open-Book-Klausuren zum Download und Upload innerhalb einer festgelegten zeitlichen Frist. Bei Open-Book-Klausuren ist die Aufgabenstellung so konzipiert, dass nicht nachschlagbares Wissen, sondern ein höheres Maß an Ver­ständ­nis im Mit­tel­punkt steht, weshalb Hilfsmittel erlaubt sind.

Möglich ist aber auch eine Hausaufgabe (Take Home Exam), bei der die Stu­die­ren­den innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine Aus­ar­bei­tung zu einer komplexeren Problemstellung schreiben, oder der Wechsel zu münd­lichen Prüfungen. Prüfungen, die bisher schon mit EvaExam Online erfolgen, kön­nen auch weiterhin damit durch­ge­führt wer­den.

Ja: Die Lehrperson darf und muss überprüfen, ob die oder der Stu­die­ren­de tatsächlich die Person ist, die zur Teilnahme an der Prüfung durch Anmeldung berechtigt ist. In beaufsichtigten Prüfungen kann das z.B. über die Videokonferenz erfolgen.

Die Lehrperson darf von den Stu­die­ren­den verlangen, ein Ausweisdokument (UniCard, Personalausweis oder anderer amtlicher Lichtbildausweis) in die Kamera zu halten.  Bei Prüfungen mit mehreren Teil­neh­men­den, z.B. di­gi­ta­len Klausuren oder anderen Gruppenprüfungen, muss bei der Identitätsfeststellung darauf geachtet wer­den, dass sie einzeln in ei­nem geschützten Bereich der Videokonferenz erfolgt, bei­spiels­weise in ei­nem Breakout-Room. So wird vermieden, dass die übrigen Teil­neh­men­den persönliche Daten aus Dokumenten wie dem Personalausweis sehen kön­nen. Ebenso bleibt so ein erweiterter Einblick in die privaten Räum­lich­kei­ten geschützt, wenn – wie etwa bei münd­lichen Prüfungen üblich – eingangs auch der gesamte Raum einmal per Webcam gezeigt wer­den soll. Auf dem Ausweisdokument dürfen alle Angaben abgeklebt wer­den außer Vor- und Nachname sowie das Foto. Die Identitätsfeststellung kann aus zeitlichen Gründen auch parallel durch mehrere Aufsichtspersonen in mehreren Breakout-Räumen erfolgen.

Die Lehrenden kön­nen auch beschließen, dass die Identitätsprüfung über die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung erfolgt, in der die Stu­die­ren­den versichern, dass sie rechtmäßig an der Prüfung teilnehmen, sie eigenständig bearbeiten und prüfungsfähig sind.

Ja, das ist rechtlich zulässig und datenschutzseitig statthaft. Die Lehrperson darf Stu­die­ren­de per Video beaufsichtigen und sich vor der Prüfung auch einmal ihren Raum zeigen lassen. Die Beobachtung ist nur aus einer Perspektive (also nicht mehr als einer Kamera) zulässig. Über die Breakout-Funktion in Zoom kann auch die Identitätsfeststellung erfolgen. Eine Aufzeichnung während der Klausur oder die Nutzung KI-gestützter Software zur Videoüberwachung ist dagegen datenschutzrechtlich nicht erlaubt und durch die verfügbaren Systeme technisch auch nicht mög­lich. Es erfolgt auch keine Beobachtung der Bildschirme. Für Lehrende gibt es in ei­nem Moodle-Raum Hinweise und Tipps zur Organisation und Durchführung von di­gi­ta­len Klausuren.

Ja, Stu­die­ren­de dürfen zum Schutz der Privatsphäre auf eigenen Wunsch die Hintergrund-Funktion z.B. bei Zoom verwenden. Bei Verdacht auf Täuschung kön­nen die Prüferinnen und Prüfer eine Klärung in einer Breakout-Session einfordern, bei der das Hintergrundbild kurz ausgeblendet wird.

Digitale Prüfungen kön­nen über die bestehenden Systeme Moodle, Zoom und Webex erfolgen. Auch Sciebo und UniMail kön­nen eingesetzt wer­den. Bereits geschulte Lehrkräfte kön­nen zudem Eva Exam Online nut­zen. Kurzfristige Neuanschaffungen sind nicht geplant.

Viele Aufgaben kön­nen digital bearbeitet und im Anschluss hochgeladen wer­den. Für die Bearbeitung oder Di­gi­ta­li­sie­rung kann die Installation bestimmter Programme (z.B. Scan-Apps oder PDF-Annotationssoftware) er­for­der­lich sein. Abgabeformate/Dateiformate müssen rechtzeitig geklärt sein. Aufgaben, die auf Papier bearbeitet wer­den, kön­nen mit dem Handy abfotografiert und hochgeladen wer­den. Lehrende kön­nen den Prüflingen zusätzlich alternative Mög­lich­keiten zur Abgabe ihrer Er­geb­nisse an­bie­ten, bei­spiels­weise per E-Mail. So kann auch eine rechtzeitige Abgabe der Er­geb­nisse sichergestellt wer­den, falls bei­spiels­weise technische Probleme bei Moodle auf­tre­ten sollten.

Stu­die­ren­de sind – wie bei analogen Prüfungen – dafür verantwortlich, dass ih­re Lö­sun­gen für die Prüferin oder den Prüfer leserlich ist. Das gilt auch für die Leserlichkeit von Scans.

Lehrende dürfen nicht verlangen, dass Stu­die­ren­de sich eine zusätzliche Aus­stat­tung für die Prüfung beschaffen. Es besteht zwar kein genereller Anspruch auf einen Prüfungsplatz auf dem Campus oder auf eine alternative Prüfungsform, sollte ein Prüfling aber nicht über die erforderliche Aus­stat­tung verfügen, darf der oder die Prüfende im Einzelfall eine Ermessensentscheidung treffen und einen Raum zur Ver­fü­gung stellen. Der Anspruch auf Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de bleibt unberührt. Allgemeine In­for­ma­ti­onen zum Nach­teils­aus­gleich finden Sie auf der Homepage des DoBuS.

Wenn nachweislich unverschuldet Probleme technischer Art eintreten, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss den Sachverhalt prüfen und bei­spiels­weise einen Wiederholungsversuch gewähren. Stu­die­ren­de sollten auftretende Störungen dokumentieren, zum Beispiel per Screenshot. Lehrende kön­nen den Prüflingen zusätzlich alternative Mög­lich­keiten zur Abgabe ihrer Er­geb­nisse an­bie­ten, bei­spiels­weise per E-Mail.

Stu­die­ren­de, die an einer di­gi­ta­len Prüfung teilnehmen, müssen eine Eigenständigkeitserklärung abgeben. Dafür wird im Moodle-Raum für Prüferinnen und Prüfer ein Textbaustein vom Prüfungsamt bereitgestellt.

Wie in der analogen Prüfung dürfen Täuschungsversuche im Verdachtsfall kontrolliert wer­den. Es ist also mög­lich, dass Lehrende Stu­die­ren­de während der Prüfung in einen Breakout-Room bitten, um dort eine Kon­trol­le durch­zu­führen.

Ja, Lehrende dürfen Toilettengänge während der Prüfung nicht untersagen. Wie auch bei Prüfungen vor Ort dürfen die Lehr­per­so­nen solche Prüfungsunterbrechungen aber dokumentieren.

Ja, auch bei der kurzfristigen Umstellung von schriftlichen Klausuren in Präsenzform auf digitale Formate müssen chancengleiche Prüfungsbedingungen für Stu­die­ren­de mit Be­ein­träch­ti­gungen gewährleistet bleiben. Weitere In­for­ma­ti­onen zum Nach­teils­aus­gleich bei di­gi­ta­len Klausuren finden Sie auf der DoBuS-Website.

Sonstiges

Die Prüfungshoheit liegt in den Fa­kul­tä­ten. Deshalb sind die Prüfungsausschüsse in der TU-Co­ro­na-Ordnung als Entscheidungsinstanz benannt. Sie müssen den Wechsel der Prüfungsform (z.B. von Präsenz- zu digitaler Prüfung) freigeben, und sie ent­schei­den auch über Einsprüche.

Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende seit Mitte Januar ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen. Der Bereich Hoch­schul­didak­tik im zhb kann Fragen zur Gestaltung von Open-Book-Klausuren beantworten. Im Service­Portal ist ein Leit­fa­den für Videoprüfungen verfügbar.

Rück­ver­folg­bar­keit

Die TU Dort­mund hat ein System ent­wi­ckelt, mit dem die Teil­neh­men­den bei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen an ihrem Sitzplatz oder in der Bibliothek digital ein- und auschecken kön­nen. Dies geschieht durch das Scannen von QR-Codes am Platz. Ein Sonderfall ist die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek: Hier erfolgt das Ein- und Auschecken für die Buchausleihe am Ein- und Ausgang.

Bei Präsenzlehre ist es rechtlich er­for­der­lich, die Rück­ver­folg­bar­keit für einen etwaigen Infektionsfall sicherzustellen, d.h. es müssen für jede Präsenzveranstaltung Teilnehmerlisten und Sitzpläne hinterlegt wer­den. Sollte es Co­ro­na-Fälle im Umfeld einer Lehr­ver­an­stal­tung geben, kön­nen so mögliche Kontaktpersonen ausfindig ge­macht und informiert wer­den. Dasselbe gilt für den Prä­senz­be­trieb in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek.

In den großen Räumen dürfen nur markierte Sitzplätze genutzt wer­den. In kleineren Räumen kümmern sich die Fa­kul­tä­ten direkt um die Sitzverteilung. Schauen Sie im Raum nach Anweisungen oder Markierungen oder fragen Sie die Lehrperson. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 m muss ein­ge­hal­ten wer­den. Generell ist wich­tig, dass sich pro Sitzplatz nur eine Person eincheckt.

In den Hörsälen befinden sich die QR-Codes auf der Unterseite der Klapptische, ebenso bei den klappbaren Schreibtablaren, die an Stühlen angebracht sind. Es wer­den alle Räu­me, die für die Lehre genutzt wer­den, sowie die Lernplätze in der UB gekennzeichnet. Auf dem Aufkleber befinden sich neben dem QR-Code, eine ID-Nummer und gegebenenfalls eine Sitzplatznummer.

Am einfachsten funktioniert das Ein- und Auschecken mit einer neuen Funktion in der TU-App namens „Platz scannen“. Bei Ankunft am Platz oder in der UB muss die TU-App geöffnet wer­den und dann der QR-Code fotografiert wer­den. Um die QR-Codes zu fotografieren, muss bei der ersten Nutzung der Zugriff auf die Kamera erlaubt wer­den. (Bei manchen Smartphones reicht schon das Öffnen der Kamera. Diese erkennt den QR-Code dann automatisch und es muss nur noch bestätigt wer­den, dass die Platzdaten gesendet wer­den dürfen.) Auf dem Smartphone kann auch ein vor­ins­tal­lier­ter QR-Code-Scanner ver­wen­det wer­den, wenn die TU-App installiert ist. Man wird dann automatisch in die TU-App an die richtige Stelle weitergeleitet. Beim Verlassen des Platzes oder der UB muss per App wieder ausgecheckt wer­den. Dafür auf "ausbuchen" klicken und das Auschecken bestätigten oder den QR-Code ein zweites Mal scannen.

Wenn Sie das Auschecken vergessen haben, kön­nen Sie sich auch noch nachträglich per „Platz scannen“-Funktion auschecken. Klicken Sie dafür auf den roten Button in der App und bestätigen Sie das Auschecken. Achten Sie aber darauf, sich direkt nach Veranstaltungsende an Ihrem Sitzplatz auszuchecken. Durch verspätetes Auschecken laufen Sie Gefahr, fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu wer­den.

Für blinde und sehbeeinträchtigte Stu­die­ren­de hat DoBuS eine Anleitung zusammengestellt, wie das Ein- und Auschecken mit der TU-App per Voiceover funktioniert.

Die TU-App ist für alle Smartphones mit iOS oder Android kostenlos unter folgendem Link erhältlich: https://www.tu-dortmund.de/tu-app/

Alle TU-Mitglieder kön­nen sich zum Ein- und Auschecken über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden oder die mobile Datenverbindung ihres Handy-Vertrages nut­zen.

Wenn die TU-App nicht genutzt wer­den kann, kann der QR-Code auch mit der Handykamera oder der Kamera am Laptop/Tablet fotografiert wer­den. Dann muss auf dem aufgezeigten Link geklickt wer­den, der direkt auf die richtige Seite im Service­Portal führt. Anschließend müssen noch die Kon­takt­da­ten eingegeben und das Einchecken bestätigt wer­den.

Verfügt Ihr mobiles Endgerät nicht über eine Kamera, kann das Ein- und Auschecken auch über einen Webbrowser erfolgen.  Der Link dafür ist: https://service.tu-dortmund.de/de/group/intra/rueckverfolgbarkeit. Ein beliebiges Gerät mit Internetzugang reicht aus, um sich ein- und auszuchecken. Dazu wird die ID-Nummer eingegeben, die auf den Aufklebern unter dem QR-Code steht. Alle TU-Mitglieder kön­nen sich über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden.

Wer über kein mobiles Gerät mit Internetzugang verfügt, muss sich schriftlich in eine Papierliste eintragen lassen. Die Lehrperson wird Ihre Daten erfassen und die digitale Nachpflege sicherstellen.

Wenn man sich in der App bereits an­ge­mel­det hat, so muss bei Erstanmeldungen im System nur die private Telefonnummer eingegeben wer­den. Ohne Anmeldung in der App muss der Name, die private Adresse und eine private Telefonnummer angegeben wer­den. Es sind dabei Festnetznummern und Mobilfunknummern erlaubt. Die gleichen Angaben wer­den auch bei dem Ein- und Auschecken über den Webbrowser benötigt. Die Daten wer­den in der App gespeichert und müssen bei weiterer Nutzung nicht noch einmal eingegeben wer­den. Sie kön­nen jederzeit geändert wer­den.

Es wich­tig, dass Sie sich nach dem Besuch der Unibib bzw. nach der Lehr­ver­an­stal­tung wieder auschecken. Sie wer­den beim Verlassen der Unibib bzw. am Ende einer Lehr­ver­an­stal­tung nicht unmittelbar automatisch ausgecheckt. Erfolgt zwischenzeitlich keine Neuanmeldung an ei­nem anderen Platz, wer­den Sie erst nach mehreren Stunden automatisch abgemeldet.

Um im Infektionsfall die Kontaktpersonen präzise ermitteln zu kön­nen, bitten wir Sie, immer an das Auschecken zu denken. Andersfalls laufen Sie Gefahr, aufgrund der Datenlage fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu wer­den.

Die Platzdaten wer­den für die rechtlich vorgeschriebene Rück­ver­folg­bar­keit an eine Datenbank geschickt, dort vier Wochen lang gespeichert und dann gelöscht. Die Platzdaten wer­den getrennt von Ihren Kon­takt­da­ten aufbewahrt. Die erfassten Platzdaten wer­den streng vertraulich behandelt: Sie wer­den nur für die Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall genutzt, nicht für studienbezogene Meldungen wie z.B. Anwesenheitslisten. In Infektionsfall haben nur das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz und das Ge­sund­heits­amt Zugriff darauf. Die Kon­takt­da­ten wer­den vier Wochen nach Ausscheiden aus der TU Dort­mund und spätestens am Ende der Pandemie gelöscht.

Über das System zur Rück­ver­folg­bar­keit sind alle Personen, die Kontaktpersonen waren, identifizierbar. Deren Kon­takt­da­ten wer­den aus der separaten Stammdatenbank er­mit­telt und gemäß §4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung an das Ge­sund­heits­amt weitergeleitet. Den Prozess koordiniert das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz der TU Dort­mund.

Rechtliche Grundlagen

Die Daten wer­den auf Grundlage von §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung und §§2 und 8 der Einschreibeordnung der TU Dort­mund vom 20. August 2020 erfasst.

Gemäß der All­ge­mein­ver­fü­gung für den Hochschulbetrieb muss die Rück­ver­folg­bar­keit gemäß §4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung bei Prüfungen und Lehr­ver­an­stal­tun­gen sichergestellt wer­den. Das bedeutet, dass neben Name und Adresse auch die Telefonnummer der Anwesenden erfasst wer­den muss. Die Einschreibeordnung der TU Dort­mund wurde entsprechend angepasst und im August vom Senat ver­ab­schie­det. Die Telefonnummer wird bei Anlässen wie Bewerbung und Einschreibung über das Studierenden­sekretariat (HIS) oder von den Systemen LSF und BOSS, z.B. bei Rückmeldung, Prüfungsanmeldung oder Anmeldung zu einer Lehr­ver­an­stal­tung  einmalig abgefragt und gespeichert.

Die Platzdaten wer­den nach §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung vier Wochen lang gespeichert und danach gelöscht.

Die Platzdaten wer­den aus­schließ­lich zur Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall nach §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung genutzt. Es wer­den keine Anwesenheitslisten für den Lehrbetrieb generiert.

Die TU Dort­mund ist rechtlich verpflichtet, die Rück­ver­folg­bar­keit sicherzustellen. Personen, die nicht einchecken wol­len, sind deswegen vom Lehrbetrieb in Präsenz auszuschließen. Wer sich nicht einchecken möch­te, muss auf die Online-Lehrangebote zurückgreifen.

Bei der Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung liegen die Daten beim Nutzer und nicht bei der Ein­rich­tung. Die TU Dort­mund muss als Ein­rich­tung aber die Rück­ver­folg­bar­keit sicherstellen und auf den Schutz aller achten. Deshalb reicht es nicht aus, wenn TU-Mitglieder die Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung nut­zen.

Hoch­schul­recht

Der Landtag hat am 14. April 2020 ein Paket an Gesetzesänderungen zur Bewältigung der Co­rona­krise be­schlos­sen, darunter auch eine Änderung des Hochschulgesetzes. Der neue Paragraph 82aMaß­nahmen zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie“ hat das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft dazu ermächtigt, eine Rechts­ver­ord­nung zu erlassen, die den Hoch­schu­len Abweichungen von den Re­ge­lung­en im Normalbetrieb erlaubt, um während der Co­rona­krise den Lehrbetrieb und die Funktionstüchtigkeit der Selbstverwaltung sicherzustellen. Ermöglicht wer­den sollen Abweichungen bei Prüfungen sowie der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, der Regel­studien­zeit, der Einschreibung und der Ar­beit und Amtszeit von Gremien.

Die ent­spre­chende Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung wurde am 15. April 2020 ver­öf­fent­licht und zuletzt am 31. De­zem­ber 2020 geändert. Am 27. Mai 2020 hat die TU Dort­mund eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzt bzw. ersetzt. Die Re­ge­lung­en wer­den im Folgenden erläutert.

Die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung regelt in §6, dass der Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len nach Maßgabe gesonderter Anordnungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz zulässig ist. Das Ministerium für Ar­beit, Gesundheit und Soziales hat dazu eine All­ge­mein­ver­fü­gung für den Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len ver­öf­fent­licht, deren Re­ge­lung­en weiter unten erläutert wer­den.

Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den He­raus­for­de­rung­en durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat daher im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen (s. unten). Am 23. De­zem­ber 2020 ist eine Änderung der Co­ro­na-Ordnung in Kraft getreten, die für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 neue Re­ge­lung­en zu Bonusversuchen und Regel­studien­zeit umfasst. Am 5. Februar wurde ein Absatz zu Online-Prüfungen ergänzt.

Die in dieser Ordnung getroffenen Re­ge­lung­en gelten vorrangig vor den Re­ge­lung­en in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (§2 Abs. 1). Für Bereiche des Studien- und Prüfungsbetriebs, die in dieser Ordnung nicht geregelt sind, kön­nen die jeweils zuständigen Prüfungsausschüsse ergänzende Re­ge­lung­en unter Berücksichtigung der An­for­der­ungen der Stu­di­en­gän­ge und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erlassen (§14). Die geänderte Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund gilt bis zum 30. September 2021. 

Wenn aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men eine besondere Einschreibevoraussetzung (künstlerische oder sonstige Eignung oder praktische Tätigkeit), die für die Zulassung er­for­der­lich ist, nicht erbracht oder nach­ge­wie­sen wer­den konnte, entscheidet der jeweilige Prü­fungs­aus­schuss bzw. die Fa­kul­tät, inwieweit andere Leis­tun­gen zu erbringen sind (§3).

Wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen in der ursprünglich vorgesehenen Form durch­ge­führt wer­den kann, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss über einen Wechsel der Prüfungsform ent­schei­den (§5 Abs. 1). Wurde bereits vor Inkrafttreten dieser Ordnung erfolglos ein Prüfungsversuch unternommen, ist für die Wiederholungsprüfung ebenfalls ein Wechsel der Prüfungsform mög­lich (§7 Abs. 1).

Aufgrund der zunehmenden Beschränkungen im Lehrbetrieb gelten für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 seit dem 23. De­zem­ber dieselben Re­ge­lung­en wie im Som­mer­se­mes­ter zuvor: Prüfungen, die im Som­mer­se­mes­ter 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines wei­te­ren Versuchs (Bonusversuch). Der Bonusversuch gilt auch für Prüfungen, die zur Prüfungsphase des Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gehören, aus organisatorischen Gründen aber nach dem 31. März 2021 abgelegt wer­den.

Von der Regelung ausgenommen sind Prüfungsversuche, die aufgrund eines Täuschungsversuchs mit „nicht bestanden“ bzw. „nicht ausreichend“ bewertet wer­den. Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch. 

Der Bonusversuch gilt nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Über einen Bonusversuch bei wei­te­ren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Die Abmeldung von einer Prüfung richtet sich nach den Re­ge­lung­en der jeweiligen Prüfungsordnung. Kann man die Prüfung kurzfristig krankheitsbedingt nicht antreten, so muss wie üblich ein Nachweis eingereicht wer­den. Wird die Prüfung aus kurzfristigen besonderen Umständen, die der Pandemie geschuldet sind, versäumt, so sind die Gründe gegenüber der/dem Prüfungsausschussvorsitzenden und/oder der Prü­fungs­ver­wal­tung glaubhaft darzulegen.

Die Prüferinnen und Prüfer ermöglichen es den Stu­die­ren­den, innerhalb einer angemessenen Frist die Prüfungsunterlagen einzusehen (§9 Abs. 1). Dies kann auf elektronischem Weg oder vor Ort unter Beachtung der Hy­giene­vor­schriften erfolgen. Für Stu­die­ren­de, die hinsichtlich des Corona­virus SARS-CoV-2 zu Risikogruppen gehören oder Angehörige haben, die zu Risikogruppen gehören, kann auf Antrag eine Einsichtnahme aus­schließ­lich auf elektronischem Weg vorgesehen wer­den. In diesem Fall ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe er­for­der­lich (§9 Abs. 2).

Bei einer Einsichtnahme vor Ort muss das Hygienekonzept ein­ge­hal­ten wer­den. In­for­ma­ti­onen finden Sie dazu im Service-Portal.

Die Voraus­set­zun­gen für ein im Studiengang integriertes Auslandssemester, Praxissemester oder eine andere berufspraktische Studienphase kön­nen zu ei­nem späteren Zeitpunkt nach­geholt wer­den. Zudem kann der Prü­fungs­aus­schuss über mögliche fachlich und inhaltlich angemessene Alternativen ent­schei­den (§11 Abs. 1). Können im Studienverlaufsplan vorgesehene Praktika derzeit nicht abgeleistet oder bereits begonnene Praktika nicht beendet wer­den, kann der Prü­fungs­aus­schuss über angemessene Ersatzleistungen ent­schei­den. Dabei sollen folgende Richtlinien gelten: Bei externen Praktika (außer Lehramt) reichen 75% der üblichen Leis­tun­gen für eine An­er­ken­nung aus. Bei 50 bis 75% wird eine zusätzliche, vom Prü­fungs­aus­schuss festzulegende Ersatzleistung gefordert. Wurde weniger als die Hälfe erbracht, muss die Leistung wie­der­holt wer­den.

Die Ordnung beschreibt in §11 Abs. 2 Re­ge­lung­en für folgende Praxisphasen in Lehr­amts­stu­dien­gäng­en: das Berufsfeldpraktikum, das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester. Weitere Re­ge­lung­en betreffen die Ausgestaltung der The­o­rie-Praxis-Berichte bzw. der The­o­rie-Praxis-Reflexion. Details dazu erläutert das DoKoLL.

Der zuständige Prü­fungs­aus­schuss kann regeln, dass Zulassungsvoraussetzungen wie die erfolgreiche Teilnahme an anderen Ver­an­stal­tun­gen für alle Stu­die­ren­den des Studiengangs übergangsweise gelockert oder ausgesetzt wer­den (§12 Abs. 1). Es soll mög­lich sein, auch jene Studienabschnitte zu wählen, für die die oder der Stu­die­ren­de noch nicht die erforderliche Anzahl an Leistungspunkten erreicht hat (§12 Abs. 2). Dies gilt ebenfalls für die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten und sonstigen schriftlichen Hausarbeiten (§12 Abs. 3).

Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung

Mit der vom Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) erlassenen „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ wird festgelegt, dass sich die Regel­studien­zeit für im Sommer­semester 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter 2021 eingeschriebene Stu­die­ren­de um jeweils ein Semester erhöht. Zudem erlaubt das MKW den Rektoraten, Sonderregelungen zu treffen, um den Lehrbetrieb und die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung aufrecht zu er­hal­ten. Dazu gehören ins­be­son­de­re Re­ge­lung­en zu Prüfungsformen, Teilnahmevoraussetzung und An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen oder sonstigen Leis­tun­gen, aber auch zu Lehrformaten. Fristen zur Einschreibung und Einreichung der erforderlichen Nachweise kön­nen ver­schoben wer­den. Gremien kön­nen Sitzungen digital durchführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege fassen. Auch kön­nen Gremienwahlen verlegt wer­den, wenn Wahlen nicht durchführbar sind. Details dazu finden Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

Die „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6). Die Hoch­schu­len dürfen zudem Sonderregelungen zur Prüfungsform treffen (§7 Abs. 1), sodass etwa Klausuren auch durch andere Prüfungsformen ersetzt wer­den könnten. Auch Teilnahmevoraussetzungen dürfen geändert wer­den (§7 Abs. 2), damit ausfallende Angebote den allgemeinen Studienfortschritt nicht stoppen. Einzelheiten zu Prüfungsregelungen trifft das Rektorat im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten (§7 Abs. 5). Die Rektorate dürfen auch Sonderregelungen erlassen, um die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen zu erleichtern (§9). Welche Re­ge­lung­en das Rektorat der TU Dort­mund auf dieser Grundlage erlassen hat, ist unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben).

Die Rektorate dürfen Sonderregelungen zur Art der Durchführung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen erlassen (§8), damit Formate sachgerecht an die neuen An­for­der­ungen angepasst wer­den kön­nen. Die Re­ge­lung­en, die das Rektorat der TU Dort­mund diesbezüglich erlassen hat, sind unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben). Auch kön­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen vom Semesterplan abweichend auf einen anderen Zeitpunkt ver­schoben wer­den (§8).

Die Sonderregelungen haben keine Aus­wir­kungen auf die Akkreditierung der Stu­di­en­gän­ge (§11). Der Akkreditierungsrat hatte bereits mit Beschluss vom 27. März 2020 die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen ausgesetzt.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Semester (§10). Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Semester erhöht, wird diese um ein weiteres Semester erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen sind. Auf diese Weise kön­nen nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert wer­den. Mit der Erhöhung der individualisierten Regel­studien­zeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um zwei Semester einher.

Die Hoch­schu­len dürfen kurzfristig Fristen für die Einschreibung anpassen. Zudem kann das Rektorat Re­ge­lung­en erlassen, die die Art und Weise betreffen, in der der Nachweis einer studiengangsbezogenen besonderen Vorbildung oder sonstigen Eignung erbracht wird (§12 Abs. 1).

Gremien kön­nen ih­re Sitzungen während der Co­rona­krise per Video- oder Telefonkonferenz durchführen, auch eine Mischform aus elektronischer und physischer Anwesenheit ist zulässig (§5 Abs. 5). Zudem ermöglicht die Rechts­ver­ord­nung, dass Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst wer­den. Über die Beschlüsse ist die Öffentlichkeit durch geeignete Maß­nahmen zu in­for­mie­ren (§5 Abs. 2). Eine Handreichung zur di­gi­ta­len Ar­beit der Gremien steht im Service­Portal zur Ver­fü­gung.