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Corona­virus

Maß­nahmen an der TU Dort­mund

Trotz der Lockerungen, die Bund und Länder seit Anfang Mai in der Co­rona­krise vereinbart haben, bleibt der Betrieb an der TU Dort­mund ein­ge­schränkt. Ziel ist es weiterhin, die sozialen Kontakte zu reduzieren, um die Verbreitung der Infektion ein­zu­däm­men. Die Lehre erfolgt im Sommer­semester deshalb digital. Lehr­ver­an­stal­tun­gen können in Präsenz statt­finden, wenn eine besondere (räumliche) Aus­stat­tung er­for­der­lich ist und Hy­gie­ne­maß­nah­men nachweislich eingehalten werden können.

Seit Montag, 16. März, gilt bis auf Weiteres für alle Stu­die­ren­den ein generelles Be­tre­tungs­verbot für die Gebäude der TU Dort­mund. Eine Ausnahme gilt für die Zentralbibliothek. Für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund bestehen seit dem 3. August das Homeoffice und der Präsenzarbeitsplatz als gleichberechtigte Arbeitsorte nebeneinander. Inzwischen wurden mehr als 200 Hy­giene­kon­zepte erarbeitet, mit denen Fa­kul­tä­ten und Ver­wal­tung ihre Arbeit wieder in Präsenz verrichten können. Gremien dürfen unter Einhaltung der Hy­giene­vor­schriften tagen. Details dazu finden Sie tagesaktuell in den FAQ.

Auf einen Blick

Die Situation ist sehr dynamisch. Am 11. März hat die Welt­gesund­heits­orga­ni­sation die Verbreitung des Virus zur „Pandemie“ erklärt. In Deutsch­land beobachtet das Robert-Koch-Institut (RKI) die Situation kontinuierlich. Seit dem 17. März bewertet das RKI das Risiko für die Bevölkerung in Deutsch­land als „insgesamt hoch“, seit dem 26. März für Risikogruppen als „sehr hoch“. Bitte informieren Sie sich dort zum aktuellen Stand: Robert-Koch-Institut

Zum Vorlesungsbeginn des Sommer­se­mes­ters am 20. April wurden aus­schließ­lich Online-Ver­an­stal­tun­gen angeboten. Lehr­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz können bis auf Weiteres statt­finden, wenn eine besondere (räumliche) Aus­stat­tung er­for­der­lich ist und Hy­gie­ne­maß­nah­men nachweislich eingehalten werden können. Das Sommer­semester wird im letzten Drittel grundsätzlich digital zu Ende geführt. Eine Ausweitung der Präsenzlehre gemäß der Allgemeinverfügung vom 15. Juni ist unter Einhaltung des Infektionsschutzes logistisch nicht umsetzbar.

Um die Ansteckungsgefahr durch Pub­li­kums­verkehr zu reduzieren, dürfen seit dem 16. März Stu­die­ren­de TU-Gebäude nicht mehr betreten. Eine Ausnahme gilt für die Buchausleihe und reservierte Lernplätze in der Zentralbibliothek. Für Be­schäf­tigte bestehen seit dem 3. August das Homeoffice und der Präsenzarbeitsplatz als gleichberechtigte Arbeitsorte nebeneinander. Präsenzarbeit in Fa­kul­tä­ten und Ver­wal­tung ist bereits seit Mitte Mai möglich, sofern das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein bereichsspezifisches Hygienekonzept dafür genehmigt hat (siehe Ar­beits­orga­ni­sa­tion). Gemäß der Co­ro­na-Schutzverordnung sollen Kontakte in der Belegschaft sowie Kundenkontakte so weit wie möglich vermieden werden. Prozesse sollen wo immer möglich elektronisch angeboten werden. Festliche Großveranstaltungen sind bis zum 31. Oktober untersagt. Seit dem 30. Mai dürfen sich Angehörige von zwei Haushalten oder Gruppen von bis zu zehn Personen im öf­fent­lichen Raum treffen.

Personen, die in Kontakt mit einer infizierten Person standen, müssen in Abstimmung mit dem Ge­sund­heits­amt eine 14-tägige Qua­ran­täne einhalten. Sie dürfen den Campus nicht betreten. 

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich ebenfalls an die aktuellen Quarantänevorgaben halten. Mehr In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

Die TU Dort­mund beobachtet die Lage und informiert alle Angehörigen tagesaktuell über die Homepage und die TU-App sowie bei Bedarf auch per Rundmail. Bitte prüfen Sie diese Kommunikationswege regelmäßig (derzeit möglichst täglich), auch wenn Sie zuhause sind. Ein Archiv aller Rundmails finden TU-Mitglieder im Service­Portal.

Betrieb

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, gilt seit dem 16. März für alle Stu­die­ren­den ein generelles Be­tre­tungs­verbot für die Gebäude der TU Dort­mund. Mit dieser Maßnahme werden Stu­die­ren­de und Be­schäf­tigte vor einer Ansteckung geschützt und eine wei­tere Ausbreitung des Virus wird eingedämmt. Eine Ausnahme gilt für die Buchausleihe und Lernplätze in der Zentralbibliothek.

Von dem Be­tre­tungs­verbot ausgenommen sind außerdem Stu­die­ren­de, die in den Gebäuden der TU Dort­mund eine Prüfung ablegen bzw. an einer Präsenzveranstaltung (z.B. Laborpraktikum) teilnehmen. Der Gebäudeeinlass erfolgt jeweils über die Fakultät, die die Veranstaltung ausrichtet.

 

Die Gebäude sind seit dem 20. März abgeschlossen. Seit Mai ist Präsenzarbeit in Fa­kul­tä­ten und Ver­wal­tung möglich, sofern das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz dafür ein bereichsspezifisches Hygienekonzept genehmigt hat (siehe Ar­beits­orga­ni­sa­tion). Wer die Gebäude betreten will, führt bitte seinen Schlüssel mit sich. Bei Gebäuden mit elektronischen Schließanlagen bleiben die Schließberechtigungen erhalten. Zudem wird der Dienst durch die Pförtner ähnlich des bekannten Wochenendbetriebs fortgeführt. In den Fluren soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, da hier die Mindestabstände nicht sicher eingehalten werden können.

Die Zentralbibliothek ist seit Vorlesungsbeginn für die Ausleihe unter Auflagen geöffnet. Die Bereichsbibliotheken sind seit dem 16. März geschlossen. Seit dem 16. Juni wird eine steigende Zahl an reservierbaren Lernplätzen in der Zentralbibliothek und im Seminarraumgebäude angeboten.

Seit dem 8. Juni bietet der Hochschulsport wieder Präsenzkurse an, auch das Fitnessförderwerk ist wieder geöffnet. Darüber hinaus gibt es weiterhin ein Angebot an Online-Sportkursen. Alle Präsenz-Ver­an­stal­tun­gen der internen Wei­ter­bil­dung wurden ver­schoben, ein alternatives Online-Angebot befindet sich im Ausbau. Mit der Galerie, der Genusswerkstatt und dem Infopoint haben drei Angebote des Studierendenwerks Dort­mund wieder geöffnet (Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr).  Die studentische Beratung ist telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Die Co­ro­na-Schutzverordnung und die Allgemeinverfügung für die Hochschullehre erlauben sportpraktische Ver­an­stal­tun­gen in Studiengängen. Auch im Hochschulsport sind Angebote unter Auflagen gemäß §9 der Co­ro­na-Schutzverordnung wieder erlaubt. Seit dem 8. Juni bietet der Hochschulsport Dort­mund deshalb wieder einige Sportkurse vor Ort an, die nach wie vor durch ein Online-Angebot ergänzt werden. Sollten Engpässe bei personellen oder materiellen Ressourcen für den In­fek­tions­schutz auftreten, so hat die Lehre Vorrang vor dem Freizeitangebot. 

Zwar gilt das Verbot von Gremiensitzungen vom 23. April seit dem 4. Mai nicht mehr. Allen Hochschulgremien wird dennoch empfohlen, weiterhin möglichst digital zu tagen. Ist eine Sitzung in Präsenz er­for­der­lich, so müssen die Hy­gie­ne­maß­nah­men eingehalten werden. Es wird zudem empfohlen, aus Gründen des Infektionsschutzes auch weiterhin den Abstand von 1,5 m am Sitzplatz einzuhalten. Geschieht dies im Einvernehmen aller nicht, so muss der oder die Vorsitzende einen Sitzplan mit Kontaktdaten (Name, Telefonnummer, Adresse) vier Wochen lang aufbewahren, um im Infektionsfall die Rückverfolgung durch die Gesundheitsämter zu ermöglichen. Es wird empfohlen, dass alle Teilnehmenden die Co­ro­na-Warn-App der Bun­des­re­gie­rung installieren.

Eine Handreichung zur Gremienarbeit finden Sie im Service-Portal. Das Dokument erläutert insbesondere, welche Alternativen zu Sitzungen in Präsenzform möglich sind. Bei Gremiensitzungen vor Ort muss das allgemeine Hygienekonzept eingehalten werden. In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im Service-Portal.

In Berufungsverfahren können die Berufungskommissionen die Vorstellungsgespräche und Interviews mit den eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten in Präsenz durchführen. Wenn alle eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten an die TU Dort­mund kommen wollen, gilt wie bisher, dass geltende Hy­giene­stan­dards eingehalten werden müssen. Sollte eine Kandidatin oder ein Kandidat aus Risikogründen oder wegen Reise­be­schrän­kungen nicht an die TU Dort­mund kommen können, müssen alle Kandidatinnen und Kandidaten aus Gleichbehandlungsgründen online vortragen bzw. online interviewed werden. Aufgrund der Tragweite von Berufungsentscheidungen sollte zunächst erwogen werden, die Berufungsvorträge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, zu dem Präsenzformate wieder für alle möglich sind. Bitte nehmen Sie in jedem Fall Kontakt mit dem Berufungsmanagement auf, bevor Sie die Termine für die Berufungsvorträge planen.

Externe Mitglieder von Berufungskommissionen können, wenn sie einer Risikogruppe angehören oder für sie Reise­be­schrän­kungen gelten, an den Vorträgen / Interviews auch online teilnehmen.

Für alle weiteren Sitzungen der Berufungskommissionen gilt weiterhin, dass diese online erfolgen können. In diesen Online-Sitzungen kann auch weiterhin mit geeigneten Abstimmungstools geheim abgestimmt werden.

Trotz der aktuellen Situation arbeitet die Post der TU Dort­mund weiter. Sämtliche Eingangs- und Ausgangspost wird zugestellt und versendet. Nach welchem Plan dies erfolgt, können TU-Mitglieder im Service­Portal nachlesen. Der Tourenplan wurde am 29. Juni aktualisiert.

Aktuell sollen nur Waren bestellt werden, die für den Arbeitsbetrieb zwingend notwendig sind. Waren, die in der zentralen Paketannahmestelle eingehen, werden weiter wie gewohnt durch den Fahrdienst zu den vorgesehen Paketablagestellen transportiert. Für Waren, die üblicherweise an die Dienstadresse gesendet werden, müssen die entsprechenden Präsenzregeln beachtet werden. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu sind im Service­Portal zu finden.

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember gelten verringerte Umsatzsteuersätze in Deutsch­land. Der reguläre Satz sinkt von 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte von sieben auf fünf Prozent. Das Dezernat Finanzen und Beschaffung hat zusammen mit dem ITMC die Änderung in SAP vorbereitet. Wer in SAP eine Bestellung bearbeitet, sollte darauf achten, den korrekten Steuersatz auszuwählen. Achtung: Für die Auswahl des Umsatzsteuersatzes ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung ausschlaggebend, nicht das Datum der Bestellung bzw. der zu erwartenden Rechnung.

Bei der Rechnungsbearbeitung achtet das Dezernat 5 auf den korrekten Umsatzsteuersatz. Für Leistungen, die vor dem 1. Juli sowie nach dem 31. Dezember erbracht wurden bzw. werden, gilt daher weiter der bisherige Umsatzsteuersatz.

Studium und Lehre

Mit Erlass vom 13. März hat das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft NRW den Vorlesungsbeginn des Sommer­se­mes­ters auf den 20. April ver­schoben, die Vorlesungszeit endet weiterhin plangemäß am 17. Juli. Auch die anschließende Prüfungsphase soll nach derzeitigem Stand plangemäß starten. Die TU Dort­mund bietet seit Vorlesungsbeginn zunächst aus­schließ­lich digitale Lehre an. Dazu hat sie die Mög­lich­keiten von Webkonferenzen, Eventstreaming und Web-Se­mi­na­ren massiv ausgebaut, um – wo immer er­for­der­lich – Lehr­formate live zu übertragen und interaktiv durch­zu­führen.

Lehr­ver­an­stal­tun­gen, die eine besondere räumliche Aus­stat­tung erfordern, z.B. Labore oder Tonstudios, können nach Genehmigung eines Hygienekonzepts in Präsenz statt­finden. Die Co­ro­na-Schutzverordnung erlaubt Sportkurse im Rahmen von Studiengängen. Die praktische Umsetzung aller Prä­senz­ver­an­stal­tung­en muss jedoch immer erst geprüft werden und kann gegebenenfalls nicht realisiert werden. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz hat ein allgemeines Hygienekonzept erarbeitet, welches laufend aktualisiert und verfeinert wird. Die Fa­kul­tä­ten erarbeiten darauf aufbauend bereichsspezifische Hy­giene­kon­zepte. Grundsätzlich wird das Sommer­semester auch im letzten Drittel digital zu Ende geführt. Eine Ausweitung der Präsenzlehre gemäß der Allgemeinverfügung vom 15. Juni kann unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen logistisch nicht umgesetzt werden.

Die TU Dort­mund bietet seit dem Vorlesungsbeginn am 20. April Lehr­ver­an­stal­tun­gen zunächst aus­schließ­lich digital an. Bestehende digitale Plattformen wie LSF und Moodle stehen dazu weiterhin zur Verfügung. Zudem hat die TU-Dort­mund massiv ihre IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu können, insbesondere über Webex und Zoom. Stu­die­ren­den stehen Campuslizenzen für MATLAB und Zoom zur Verfügung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Campuslizenzen und zum Download finden Sie im Service­Portal.
Seit dem 10. April gibt das TU-Webportal „Digitale Lehre“ einen Überblick über Konzepte und Tools. Es erweitert die Handreichungen in Moodle sowie die FAQ-Liste im Service-Portal. Zudem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB,  dem zhb und der Ingenieurdidaktik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online- Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter anderem prüfungsrechtliche Regelungen zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet werden. Die TU Dort­mund hat daher am 27. Mai eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prüfungsbetrieb beschlossen. Diese trifft etwa Regelungen zu Einschreibevoraussetzungen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Am 15. März waren Klausuren für das Winter­semester 2019/20 bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Prüfungen sind gemäß der Allgemeinverfügung für die Hochschullehre inzwischen unter Einhaltung der Hy­gie­ne­maß­nah­men wieder in Präsenz möglich. Die TU Dort­mund führt entsprechend des Hygienekonzepts Klausuren mit bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Räumlichkeiten der Uni­ver­si­tät durch. Größere Klausuren finden in den Westfallenhallen statt. Die Klausuren werden seit dem 8. Juni nach­geholt; in wenigen Ausnahmefällen wurde in Abstimmung mit den Stu­die­ren­den ein früherer Termin festgesetzt. Für die Klausuren in den Westfallenhallen ist der Zeitraum von 25. Juni bis zum 3. Juli vorgesehen. Die Fa­kul­tä­ten informieren alle Stu­die­ren­den über die Ersatztermine und teilen im Vorfeld auch die spezifischen Modalitäten mit. Eine Zusammenfassung der Hygieneregeln für Klausuren findet sich im Service­Portal. Die Nachholklausuren des Wintersemesters werden wie geplant unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern durchgeführt.

Nach aktueller Lage finden die Klausuren des Sommer­se­mes­ters statt. Bitte fragen Sie Ihre Prüferinnen und Prüfer nach den Terminen. Bei allen Klausuren, die bis zum 31. August statt­finden, werden die Hygiene- und Ab­stands­re­geln des allgemeinen Hygienekonzepts der TU Dort­mund eingehalten. Klausuren bis 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden auf dem Campus statt, für größere Klausuren werden im Zeitraum von 18. Juli bis 8. August die West­fa­len­hallen angemietet. Die Fa­kul­tä­ten informieren die Stu­die­ren­den im Vorfeld über die Maß­nahmen zum In­fek­tions­schutz. Eine Zusammenfassung der Hygieneregeln für Klausuren findet sich im Service­Portal. Wie Klausuren ab September durchgeführt werden, ist noch offen.

Die Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prüfungsbetrieb regelt, dass Hoch­schu­len bei Präsenzprüfungen gemäß § 2a Abs. 1 der Coronaschutzverordnung eine Rückverfolgung sicherstellen müssen. Aus diesem Grund ist die TU Dort­mund verpflichtet, persönliche Kontaktdaten der Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu erfassen und vier Wochen aufzubewahren. Im Infektionsfall können somit alle Kontaktpersonen zeitnah informiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen ihren Vor-und Nachnamen, ihre Matrikelnummer, ihre Adresse und ihre Telefonnummer angeben. Die Daten werden üblicherweise durch ein Vorblatt der Klausur erfasst. Ein Merkblatt zur Rückverfolgbarkeit bei Präsenzprüfungen findet sich im Service-Portal.

Für die Prüfungen im Sommer­semester sehr wahrscheinlich nicht. Grundsätzlich ist die TU Dort­mund darum bemüht, mittelfristig eine Lösung für Online-Klausuren bereitzustellen und analysiert weiterhin ver­schie­de­ne Tools für Online-Klausuren. Für bestimmte Klausurformate wie etwa Multiple-Choice-Tests wurden kommerziell erhältliche Tools als praktikable Lösung eingestuft. Vor einem Einsatz müssen derzeit jedoch noch komplexe Fragen bezüglich der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen final geklärt werden. 

Bei Online-Klausuren basiert die Aufsicht und Identitätsfeststellung  auf einer Videobeobachtung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am heimischen Arbeitsplatz. Alle bearbeiten die Klausur gleichzeitig in einem vorgegebenen Online-Tool am heimischen Rechner, was per Webcam verfolgt werden kann. Am Ende wird die Klausur online abgegeben. Während der Klausurbearbeitung beobachten eine oder mehrere Personen rund ein Dutzend Prüflinge live. So können Täuschungsversuche identifiziert werden.

Beim Anmeldeverfahren für die nachzuholenden Klausuren gibt es zwei unterschiedliche Vorgehensweisen: In fast allen Fa­kul­tä­ten bleibt die Anmeldeliste aus März bestehen. Wenn Sie sich also bereits für die Klausur angemeldet hatten, sind Sie automatisch für die Nachholklausur angemeldet. In Einzelfällen können sich außerdem noch Stu­die­ren­de für die Nachholklausur anmelden, die sich für den eigentlichen Klausurtermin im März nicht angemeldet hatten. Die Möglichkeit der Nachmeldungen ist wegen der Einhaltung der Hy­giene­vor­schriften jedoch beschränkt und muss individuell bei der Prüferin oder beim Prüfer angefragt werden.

Die Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften geht einen anderen Weg: hier werden die „alten“ Anmeldelisten aus März komplett gelöscht. Für die Nachholklausuren müssen sich die Stu­die­ren­den somit wieder neu anmelden. Für diese Klausuren der Fakultät Wirtschafts­wissen­schaften kann sich dann jeder anmelden, auch diejenigen, die sich für den eigentlichen Termin im März nicht angemeldet hatten.

Mit Rektoratsbeschluss vom 18. März verschiebt sich bei allen fristgebundenen Arbeiten (Ab­schluss­ar­bei­ten, Hausarbeiten, TP-Bericht etc.) die ursprüngliche Ab­gabe­frist automatisch zunächst um zwei Wochen nach hinten. Sofern berechtigte Gründe vorliegen (bei­spiels­weise, wenn aufgrund des Betretungsverbots keine Messungen im Labor vorgenommen werden können), kann in Absprache mit der Prüferin oder dem Prüfer und gegebenenfalls in Abstimmung mit dem zuständigen Prüfungsausschuss die Frist auf Antrag individuell verlängert werden. Bei Ab­schluss­ar­bei­ten ist die Zentrale Prüfungsverwaltung darüber durch die Prüferin oder den Prüfer zu informieren. Die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten ist digital möglich, Details sind mit der Zentralen Prüfungsverwaltung und der Betreuerin oder dem Betreuer zu klären.

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Stu­die­ren­de sollen diese Option auf eigenen Wunsch nach Möglichkeit wählen können. Die Hochschulleitung hat diese Aus­nahme­rege­lung getroffen, um den In­teres­sen der Beteiligten in dieser un­ver­schul­deten Krisensituation gerecht zu werden. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung vom 15. Mai erlaubt dies ausdrücklich. Diese Regelung gilt sowohl für mündliche Prüfungen im Studium als auch für Disputationen. Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar.

Mündliche Prüfungen können gemäß der Allgemeinverfügung unter denselben Bedingungen in Präsenz durchgeführt werden wie Klausuren. Die TU Dort­mund empfiehlt jedoch weiterhin, hier von der Möglichkeit der digitalen Prüfungsform Gebrauch zu machen.

Angesichts der Co­rona­krise verzichtet die TU Dort­mund bis zum Ende des Sommer­se­mes­ters 2020 auf Abmeldefristen für mündliche Prüfungen und Klausuren. Dies bedeutet, dass sich Stu­die­ren­de ohne Angabe von Gründen von einer Prüfung, für die sie sich angemeldet haben, jederzeit wieder abmelden können. Sogar ein Nicht-Antritt der Prüfung ohne Abmeldung hat keine prüfungsrechtlichen Kon­se­quenzen. Dennoch werden alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aufgefordert, sich so früh wie möglich abzumelden, um die Planungen für die Prüfungsorganisation zu unterstützen.
Mit dieser Regelung soll verhindert werden, dass sich kurzfristig erkrankte Stu­die­ren­de in eine Arztpraxis begeben müssen, um ein Attest zu bekommen.

Für Prüfungen, die im Sommer­semester 2020 statt­finden – und somit auch für aus dem Winter­semester 2019/2020 nachgeholte Prüfungen – gilt: Sofern ein Prüfungsanspruch für die zu absolvierende Prüfung besteht und diese Prüfung nicht bestanden wurde, erhält die Kandidatin oder der Kandidat einen Bonusversuch für die nicht bestandene Prüfung. Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für die Kandidatin oder den Kandidaten. Die Regelung gilt für Klausuren und mündliche Prüfungen, nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Hinsichtlich weiterer Prüfungsformen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss.

Stu­die­ren­de, die einer Co­ro­na-Risikogruppe angehören und im Sommer­semester 2020 an Präsenzprüfungen teilnehmen sollen, können bei der Zentralen Prüfungsverwaltung ein ärztliches Attest einreichen. Aus diesem muss deutlich hervorgehen, dass aufgrund bestehender Vorerkrankungen und trotz der an der TU Dort­mund ergriffenen Hy­gie­ne­maß­nah­men eine Teilnahme an der Präsenzprüfung nicht möglich ist. Der zuständige Prüfungsausschuss entscheidet dann in Absprache mit den Beteiligten, ob die Prüfung unter besonderen Vor­sichts­maß­nahmen durchgeführt werden kann, ver­schoben wird oder eine angemessene alternative Prüfungsleistung erbracht werden soll. Weitere Details zum Vorgehen finden Sie in einem Leitfaden im Service­Portal.

Beratung und Unter­stütz­ung bietet der Bereich Be­hin­derung und Studium (DoBuS).

Stu­die­ren­den, die krankheitsbedingt einer Co­ro­na-Risikogruppe angehören, stehen ver­schie­de­ne Wege offen, um Einsicht in Prüfungsunterlagen zu nehmen. So können besondere Hy­gie­ne­maß­nah­men vor Ort getroffen werden, Termine können individuell ver­schoben werden oder es kann auf Antrag eine elek­tro­nische Einsichtnahme gemäß §9 der Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund erfolgen. Die Stu­die­ren­den müssen dafür bei der Prüferin oder dem Prüfer einen Antrag einreichen und mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen, dass sie zu einer Risikogruppe gehören. Nähere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in einem Leitfaden im Service­Portal.

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt möglich. Diese Regelung wird für das Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet. Einzig für Lehramtsstudierende, die im Winter­semester 2020/21 das Praxissemester antreten möchten, gilt folgende Frist: Sie mussten sich bis zum 8. Juni 2020 in den Master umschreiben.

Vorläufig wird am Semesterplan festgehalten. Sollten bestimmte Ver­an­stal­tun­gen im Sommer­semester aufgrund der Co­rona­krise jedoch nicht angeboten werden können, könnten die Fa­kul­tä­ten entscheiden, diese im Winter­semester nachzuholen.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie möglich zu halten. Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche individuelle nachteilige Folgen im Studium entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote der Uni­ver­si­tät in Anspruch nehmen. Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung hat am 13. März bekannt gegeben, dass Stu­die­ren­den aus der Co­rona­krise kein Nachteil beim BAföG entstehen soll. Das BAföG wird auch dann weitergezahlt, wenn pandemiebedingt Prüfungen ausfallen, die vorlesungsfreie Zeit verlängert wird oder Hoch­schu­len schließen. Gibt es ersatzweise reguläre Online-Angebote, wird  eine Teilnahme jedoch vorausgesetzt. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung legt zudem fest, dass sich für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben sind, die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester erhöht (§10). Dadurch verlängert sich auch die Förderungshöchstdauer für das BAföG. Über wei­tere Details informiert die offizielle BAföG-Webseite des Bundes sowie eine FAQ-Seite des Studierendenwerks Dort­mund.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter anderem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über zinslose Kredite der KfW-Bank und den Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Seit dem 3. April können Stu­die­ren­de über einen VPN-Client wieder auf das Netz­werk der TU Dort­mund zugreifen. Dieser Notzugang steht für die Dauer der Co­rona­krise zur Verfügung. Für Stu­die­ren­de, die MacOs-Betriebssysteme und Unitymedia als Provider nutzen, ist seit dem 22. April ein aktualisierter Client verfügbar. Weitere In­for­ma­ti­onen und eine Anleitung finden Sie im Service­Portal. Am 18. März war der reguläre VPN-Zugang für Stu­die­ren­de  abgeschaltet worden, um sicherzustellen, dass alle Beschäftigten der TU Dort­mund im Homeoffice im Einsatz bleiben können.

TU-Mitglieder können über einen VPN-Client elek­tro­nische Ressourcen der UB nutzen. Über Shibboleth können sie auch ohne VPN-Client auf eine Vielzahl von E-Books, elektronischen Zeitschriften und Datenbanken zugreifen. Zudem informiert die UB darüber, welche Verlage ihr Angebot vorübergehend frei zur Verfügung stellen.

Seit Beginn der Vorlesungszeit am 20. April ist die Zentralbibliothek unter Auflagen wieder für die Buchausleihe und Rückgabe geöffnet. Dabei darf nur eine begrenzte Personenanzahl das Gebäude für jeweils 30 Minuten betreten. Der Wachdienst kontrolliert den Zugang. Seit dem 29. Juni stehen wieder Drucker und Scanner zur Verfügung. Für die Buchausleihe aus den Präsenzbibliotheken bietet die UB weiterhin eine Notfallversorgung an. Hochschullehrende, die Scans für die elektronischen Semesterapparate in Moodle benötigen, können dafür das Bestellformular Semesterapparat nutzen.

Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie auf der Webseite der Universi­tätsbibliothek. Fragen dazu richten Sie gerne per E-Mail an die Universitäts­bibliothek.

Seit dem 16. Juni können in der Zentralbibliothek Lernplätze in Raum E1 gebucht werden. Seit dem 29. Juni stehen wei­tere Lernplätze in den Gruppenarbeitsräumen der Zentralbibliothek sowie im Seminarraumgebäude zur Verfügung. Die Reservierungsmöglichkeit über das Online-Buchungssystem ist auf dem Blog der UB zu finden. 

Winter­semester 2020/21

Die Bewerbungsphase für das Win­ter­semester 2020/21 wurde ver­schoben. Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) hat das Bewerbungsportal  Hochschulstart  zum 1. Juli geöffnet wird; Bewerbungsschluss ist der 20. August. Zusagen und Absagen werden bis zum 30. September verschickt, das Nachrückverfahren endet am 20. Oktober. Für das Lehramt erfolgt die Bewerbung nicht über Hochschulstart, sondern direkt an der TU Dort­mund. Die Bewerbung ist seit dem 22. Juni möglich. Die Frist endet am 20. August. Vorlesungsbeginn für die Erstsemester im Bachelor ist am 2. November.

Das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat Mitte Juni bekannt gegeben, dass die Vorlesungszeit „grundsätzlich“ am 26. Oktober beginnt. Für alle Erstsemester im Bachelor verschiebt sich der Vorlesungsbeginn jedoch auf den 2. November, wie in der Kultusministerkonferenz zuvor vereinbart. Die Fa­kul­tä­ten der TU Dort­mund hatten sich im Vorfeld darauf verständigt, dass die Lehre möglichst für alle Stu­die­ren­den zeitgleich beginnen soll. Folglich ist es möglich, dass der Lehrbetrieb auch für höhere Fachsemester erst am 2. November startet. Die Vorlesungszeit endet für alle Fachsemester am 12. Februar 2021.

Das Winter­semester 2020/21 wird voraus­sicht­lich als hybrides Semester statt­finden. Für alle Stu­die­ren­den soll so viel Präsenzlehre angeboten werden, wie unter den dann geltenden Infektionsschutzmaßnahmen möglich ist. Es ist jedoch absehbar, dass ein vollständiger Normalbetreib mit mehr als 34.000 Stu­die­ren­den auf dem Campus nicht möglich sein wird. Die digitale Lehre wird deswegen wohl auch im Winter­semester ein wichtiger Bestandteil bleiben.

Bleiben die Bedingungen so, wie sie derzeit sind, dann beschränken insbesondere die Rückverfolgbarkeit und gegebenenfalls auch Abstandsgebote die Mög­lich­keiten des Präsenzbetriebs. Es ist davon auszugehen, dass große Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch im Winter­semester meist noch digital statt­finden.

Praxisveranstaltungen sowie kleine Vorlesungen, Seminare und Übungen könnten in Präsenz statt­finden. Die Fa­kul­tä­ten sollen selbst festlegen, welche Ver­an­stal­tun­gen in Präsenz und welche digital durchgeführt werden sollten. In der Fakultätskonferenz wurde vereinbart, dass die Dekaninnen und Dekane der Hochschulleitung bis zum Ende der Vorlesungszeit die Wünsche ihrer Fakultät melden. Anschließend wird ihnen ein entsprechendes Kontingent an Räumen, Plätzen und Zeiten zugeteilt.

Alle Stu­die­ren­den sollen im Winter­semester möglichst Präsenzangebote wahrnehmen können. Ein besonderes Augenmerk muss auf Präsenzangeboten für Studienanfängerinnen und Studienanfänger liegen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihren Campus kennenzulernen und neue Kontakte untereinander zu knüpfen, damit der Studienstart gelingen kann. Fachschaften und Fa­kul­tä­ten sollen für diese Gruppe die Mög­lich­keiten des Präsenzbetriebs bevorzugt ausschöpfen, gegebenenfalls mit wechselnden Kohorten.

Die TU Dort­mund möchte auch in kommenden Winter­semester die traditionelle Erstsemesterbegrüßung am 2. November im Stadion ermöglichen. Die TU Dort­mund steht deswegen bereits mit dem BVB im Gespräch.

Die amtierende sowie die neu gewählte Hochschulleitung treffen bereits gemeinsam mit der Ver­wal­tung die Vorbereitungen, um Abstandsgebote und Rückverfolgbarkeit bei Präsenzlehre zu gewährleisten. Die Sitzplätze in den Lehrräumen werden durchnummeriert, damit Sitzpläne hinterlegt werden können. Im den Gebäuden wird ein Leitsystem eingerichtet, um Besucherströme zu lenken und deren Durchmischung zu vermeiden. Es wird zudem geprüft, ob eine Anmietung der West­fa­len­hallen nicht nur für Prüfungen, sondern auch für Lehr­ver­an­stal­tun­gen möglich ist. Um alle erforderlichen Daten für die Rückverfolgbarkeit bereithalten zu können, müssen zu­künf­tig zusätzlich aktuelle Telefonnummern der Stu­die­ren­den erfasst werden.

Die Höhe des Semesterbeitrags von 314, 87 Euro legen das Stu­die­ren­den­par­la­ment sowie das Studierendenwerk fest.

Hoch­schul­recht

Der Landtag hat am 14. April ein Paket an Gesetzesänderungen zur Bewältigung der Co­rona­krise beschlossen, darunter auch eine Änderung des Hochschulgesetzes. Der neue Paragraph 82aMaß­nahmen zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie“ hat das Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft dazu ermächtigt, eine Rechts­ver­ord­nung zu erlassen, die den Hoch­schu­len Abweichungen von den Regelungen im Normalbetrieb erlaubt, um während der Co­rona­krise den Lehrbetrieb und die Funktionstüchtigkeit der Selbstverwaltung sicherzustellen. Ermöglicht werden sollen Abweichungen bei Prüfungen sowie der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, der Regelstudienzeit, der Einschreibung und der Arbeit und Amtszeit von Gremien.

Die entsprechende Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung wurde am 15. April veröffentlicht. Am 27. Mai hat die TU Dort­mund eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prüfungsbetrieb beschlossen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzt bzw. ersetzt. Die Regelungen werden im Folgenden erläutert.

Die Co­ro­na-Schutzverordnung regelt in §6, dass der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hoch­schu­len nach Maßgabe gesonderter Anordnungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz zulässig ist. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat dazu eine aktualisierte Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hoch­schu­len veröffentlicht, deren Regelungen weiter unten erläutert werden.

Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter anderem prüfungsrechtliche Regelungen zu erlassen, die die geltenden Prüfungs-ordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus-forderungen durch die Co­rona­krise begegnet werden. Die TU Dort­mund hat daher am 27. Mai eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prüfungsbetrieb beschlossen. Diese trifft etwa Regelungen zu Einschreibevoraussetzungen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen (s. unten).

Die in dieser Ordnung getroffenen Regelungen gelten vorrangig vor den Regelungen in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (§2 Abs. 1). Für Bereiche des Studien- und Prüfungsbetriebs, die in dieser Ordnung nicht geregelt sind, können die jeweils zuständigen Prüfungsausschüsse ergänzende Regelungen unter Berücksichtigung der An­for­der­ungen der Stu­di­en­gän­ge und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erlassen (§14). Die Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020 (§16 Abs. 3).

Wenn aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men eine besondere Einschreibevoraussetzung (künstlerische oder sonstige Eignung oder praktische Tätigkeit), die für die Zulassung zum Winter­semester 2020/2021 er­for­der­lich ist, nicht erbracht oder nach­ge­wie­sen werden konnte, entscheidet der jeweilige Prüfungsausschuss bzw. die Fakultät, inwieweit andere Leistungen zu erbringen sind (§3).

Wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen in der ursprünglich vorgesehenen Form durchgeführt werden kann, kann der zuständige Prüfungsausschuss über einen Wechsel der Prüfungsform entscheiden (§5 Abs. 1). Wurde bereits vor Inkrafttreten dieser Ordnung erfolglos ein Prüfungsversuch unternommen, ist für die Wiederholungsprüfung ebenfalls ein Wechsel der Prüfungsform möglich (§7 Abs. 1).

Für Prüfungen, die im Sommer­semester 2020 statt­finden – und somit auch für aus dem Win­ter­semester 2019/2020 nachgeholte Prüfungen – gilt: Sofern ein Prüfungsanspruch für die zu absolvierende Prüfung besteht und diese Prüfung nicht bestanden wurde, erhält die Kandidatin oder der Kandidat einen Bonusversuch für die nicht bestandene Prüfung (§6). Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für die Kandidatin oder den Kandidaten. Die Regelung gilt für Klausuren und mündliche Prüfungen, nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Hinsichtlich weiterer Prüfungsformen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss (§6 Abs. 3).

Die Abmeldung von einer Prüfung, insbesondere einer Klausur oder münd­lichen Prüfung, ist bis zu ihrem Beginn zulässig. Auch das Versäumnis einer Prüfung hat keine prüfungsrechtlichen Kon­se­quenzen (§8 Abs. 1). Dennoch werden alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aufgefordert, sich so früh wie möglich abzumelden, um die Planungen für die Prüfungsorganisation zu unterstützen (§8 Abs. 2).

Die Prüferinnen und Prüfer ermöglichen es den Stu­die­ren­den, innerhalb einer angemessenen Frist die Prüfungsunterlagen einzusehen (§9 Abs. 1). Dies kann auf elektronischem Weg oder vor Ort unter Beachtung der Hy­giene­vor­schriften erfolgen. Für Stu­die­ren­de, die hinsichtlich des Corona­virus SARS-CoV-2 zu Risikogruppen gehören oder Angehörige haben, die zu Risikogruppen gehören, kann auf Antrag eine Einsichtnahme aus­schließ­lich auf elektronischem Weg vorgesehen werden. In diesem Fall ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe er­for­der­lich (§9 Abs. 2).

Bei einer Einsichtnahme vor Ort muss das Hygienekonzept eingehalten werden. In­for­ma­ti­onen finden Sie dazu im Service-Portal.

Die Voraus­setz­ungen für ein im Studiengang integriertes Auslandssemester, Praxissemester oder eine andere berufspraktische Studienphase können zu einem späteren Zeitpunkt nach­geholt werden. Zudem kann der Prüfungsausschuss über mögliche fachlich und inhaltlich angemessene Alternativen entscheiden (§11 Abs. 1). Können im Studienverlaufsplan vorgesehene Praktika derzeit nicht abgeleistet oder bereits begonnene Praktika nicht beendet werden, kann der Prüfungsausschuss über angemessene Ersatzleistungen entscheiden. Dabei sollen folgende Richtlinien gelten: Bei externen Praktika (außer Lehramt) reichen 75% der üblichen Leistungen für eine An­er­ken­nung aus. Bei 50 bis 75% wird eine zusätzliche, vom Prüfungsausschuss festzulegende Ersatzleistung gefordert. Wurde weniger als die Hälfe erbracht, muss die Leistung wiederholt werden.

Die Ordnung beschreibt in §11 Abs. 2 Regelungen für folgende Praxisphasen in Lehramtsstudiengängen: das Berufsfeldpraktikum, das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester. Weitere Regelungen betreffen die Ausgestaltung der Theorie-Praxis-Berichte bzw. der Theorie-Praxis-Reflexion. Details dazu erläutert das DoKoLL.

Der zuständige Prüfungsausschuss kann regeln, dass Zulassungsvoraussetzungen wie die erfolgreiche Teilnahme an anderen Ver­an­stal­tun­gen für alle Stu­die­ren­den des Studiengangs übergangsweise gelockert oder ausgesetzt werden (§12 Abs. 1). Da wegen der Co­rona­krise einige Prüfungen abgesagt werden mussten, soll es möglich sein, auch jene Studienabschnitte zu wählen, für die die oder der Stu­die­ren­de noch nicht die erforderliche Anzahl an Leistungspunkten erreicht hat (§12 Abs. 2). Dies gilt ebenfalls für die Anmeldung von Ab­schluss­ar­bei­ten und sonstigen schriftlichen Hausarbeiten (§12 Abs. 3).

Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung

Mit der vom Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) erlassenen „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ wird festgelegt, dass sich die Regelstudienzeit für im Sommer­semester eingeschriebene Stu­die­ren­de um ein Semester erhöht. Zudem erlaubt das MKW den Rektoraten, Sonderregelungen zu treffen, um den Lehrbetrieb und die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung aufrecht zu erhalten. Dazu gehören insbesondere Regelungen zu Prüfungsformen, Teilnahmevoraussetzung und An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen oder sonstigen Leistungen, aber auch zu Lehrformaten. Fristen zur Einschreibung und Einreichung der erforderlichen Nachweise können ver­schoben werden. Das MKW behält sich vor, wei­tere Bestimmungen zu Einschreibefristen, insbesondere in Hinblick auf das Bewerbungsverfahren über das Portal Hochschulstart, zu erlassen. Gremien können Sitzungen digital durchführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege fassen. Auch können Gremienwahlen verlegt werden, wenn Wahlen nicht durchführbar sind. Details dazu finden Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

Die „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6), was an der TU Dort­mund für mündliche Prüfungen auch bereits praktiziert wird. Die Hoch­schu­len dürfen zudem Sonderregelungen zur Prüfungsform treffen (§7 Abs. 1), sodass etwa Klausuren durch andere Prüfungsformen ersetzt werden könnten. Auch Teilnahmevoraussetzungen dürfen geändert werden (§7 Abs. 2), damit ausfallende Angebote den allgemeinen Studienfortschritt nicht stoppen. Einzelheiten zu Prüfungsregelungen trifft das Rektorat im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten (§7 Abs. 5). Die Rektorate dürfen auch Sonderregelungen erlassen, um die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen zu erleichtern (§9). Welche Regelungen das Rektorat der TU Dort­mund auf dieser Grundlage erlassen hat, ist unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben).

Die Rektorate dürfen Sonderregelungen zur Art der Durchführung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen erlassen (§8), damit Formate sachgerecht an die neuen An­for­der­ungen angepasst werden können. Die Regelungen, die das Rektorat der TU Dort­mund diesbezüglich erlassen hat, sind unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben). Auch können Lehr­ver­an­stal­tun­gen vom Semesterplan abweichend auf einen anderen Zeitpunkt ver­schoben werden (§8).

Die Sonderregelungen haben keine Aus­wir­kungen auf die Akkreditierung der Stu­di­en­gän­ge (§11). Der Akkreditierungsrat hatte bereits mit Beschluss vom 27. März die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen ausgesetzt.

Für alle, die im Sommer­semester 2020 eingeschrieben sind, erhöht sich die individualisierte Regelstudienzeit um ein Semester (§10). Auf diese Weise können nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert werden. Mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher, wie das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung Anfang Juni bestätigt hat.

Die Hoch­schu­len dürfen kurzfristig Fristen für die Einschreibung anpassen (§12 Abs. 1). Das MKW behält sich vor, insbesondere in Hinblick auf das Bewerbungsverfahren über das Portal Hochschulstart, wei­tere Bestimmungen zu Einschreibefristen zu erlassen (§12 Abs. 2).

Die TU Dort­mund hat beschlossen, Nachholtermine für solche Prüfungen, die im Win­ter­semester wegen der Co­rona­krise abgesagt werden mussten, formal dem Win­ter­semester zuzuordnen. Dadurch müssen Stu­die­ren­de, die ihr Studium im Win­ter­semester allein aufgrund der verschobenen Prüfungstermine noch nicht abschließen konnten, sich zur Teilnahme an den Nachholterminen nicht zum Sommer­semester 2020 zurückmelden und auch keinen Se­mes­ter­bei­trag für das Sommer­semester bezahlen (ermöglicht durch §7 Abs. 3). 

Gremien können ihre Sitzungen während der Co­rona­krise per Video- oder Telefonkonferenz durchführen, auch eine Mischform aus elektronischer und physischer Anwesenheit ist zulässig (§5 Abs. 5). Zudem ermöglicht die Rechts­ver­ord­nung, dass Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst werden. Über die Beschlüsse ist die Öffentlichkeit durch geeignete Maß­nahmen zu informieren (§5 Abs. 2). Eine Handreichung zur digitalen Arbeit der Gremien steht im Service­Portal zur Verfügung.

Das Rektorat kann Wahlen zur Besetzung von Hochschulgremien verschieben, wenn diese nicht durchführbar sind; das gilt jedoch nicht für Rektoratswahlen (§3). Der AStA kann selbiges für Gremien der Studierendenschaft entscheiden (§4). Die Amtszeit der neu gewählten Mitglieder endet davon unberührt zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt (§3 Abs. 2 und §4 Abs. 2). Da die TU Dort­mund über ein erprobtes Online-Wahlportal verfügt, können die Gremienwahlen und die Wahl zum Stu­die­ren­den­par­la­ment an der TU Dort­mund in der Zeit vom 15. bis 25. Juni plangemäß durchgeführt werden.

Die Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester ist durch die Veröffentlichung der Rechts­ver­ord­nung unmittelbar wirksam geworden (§10). Die universitätseigenen Regelungen sind mit Veröffentlichung der Co­ro­na-Ordnung in den Amtlichen Mitteilungen der TU Dort­mund Ende Mai in Kraft getreten (§13 Abs. 3). Sie gelten längstens bis zum 31. Dezember 2020 (§13 Abs. 4, §17 Abs.2).

Allgemeinverfügung für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hoch­schu­len

Die „Allgemeinverfügung zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an Hoch­schu­len in NRW“ definiert die Rahmenbedingungen, unter denen Lehr­ver­an­stal­tun­gen sowie Prüfungen an den Hoch­schu­len in NRW in Präsenzform statt­finden dürfen. Für alle Ver­an­stal­tun­gen und Prüfungen gilt, dass die Hygieneregeln und Richtlinien des Robert Koch-Instituts strikt einzuhalten sind.

Präsenzprüfungen dürfen nur statt­finden, wenn sichergestellt werden kann, dass sich bei Einlass und Beendigung der Prüfung keine Menschenansammlungen oder Warteschlangen bilden (2.1). Die Rückverfolgbarkeit ist für alle Präsenzprüfungen sicherzustellen. Sofern alle erforderlichen Daten hinterlegt sind, genügt hierfür die Erfassung der Matrikelnummer (2.3). Außerhalb des Sitzplatzes ist verpflichtend eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (2.4).   Obschon es seit dem 16. Juni rechtlich erlaubt wäre, auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sitzplätzen zu verzichten, wird die TU Dort­mund den Abstand bei allen Klausuren bis Ende August weiter gewährleisten.

Die Allgemeinverfügung besagt, dass seit dem 16. Juni Lehr- und Praxisveranstaltungen mit bis zu 50 Personen statt­finden dürfen (3.1). Gemäß §9 der Co­ro­na-Schutzverordnung sind sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen erlaubt. Die Rückverfolgbarkeit ist für alle Lehr- und Praxisveranstaltungen, die in Präsenz durchgeführt werden, sicherzustellen. Sofern alle erforderlichen Daten hinterlegt sind, genügt hierfür die Erfassung der Matrikelnummer (3.3). Außerhalb des Sitzplatzes ist verpflichtend eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (3.4).

An der TU Dort­mund werden weiterhin nur Ver­an­stal­tun­gen, die eine besondere räumliche Aus­stat­tung erfordern, z.B. Labore oder Tonstudios, nach Genehmigung eines Hygienekonzepts in Präsenz statt­finden. Jenseits dessen ist eine flächendeckende Präsenzlehre logistisch nicht umsetzbar: Jene Räume, die unter Beachtung der Ab­stands­re­geln nutzbar sind, sind durch Nachholklausuren belegt. Auch ließen sich Menschenansammlungen in Foyers und Fluren nicht vermeiden.

Die Allgemeinverfügung verweist auf §6 Abs. 3 der Co­ro­na-Schutzverordnung. Demnach ist der Zugang zu den An­ge­boten von Hochschulbibliotheken und Archiven zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen gestattet. Diese Schutzauflagen beinhalten insbesondere die Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 1,5 Metern, Hy­gie­ne­maß­nah­men sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hy­gie­ne­maß­nah­men. Der Mindestabstand kann entfallen, wenn ein Sitzplan mit Kontaktdaten hinterlegt wird. Die Zentralbibliothek der TU Dort­mund ist unter Auflagen für die Buchausleihe sowie seit dem 16. Juni für reservierte Lernplätze geöffnet. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen diesen Arbeitsplätzen wird weiterhin gewährleistet. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter „Studium und Lehre“ und auf der Website der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek.

For­schung

Die TU Dort­mund eröffnet derzeit die Möglichkeit, mündliche Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Dok­toran­dinnen und Doktoranden sollen diese Option auf eigenen Wunsch nach Möglichkeit wählen können. Die Hochschulleitung hat diese Aus­nahme­rege­lung getroffen, um den In­teres­sen der Beteiligten in dieser un­ver­schul­deten Krisensituation gerecht zu werden.  Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung vom 15. Mai erlaubt dies ausdrücklich. Diese Regelung gilt sowohl für mündliche Prüfungen im Studium als auch für Disputationen. Im Service­Portal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar. Disputationen können gemäß der Allgemeinverfügung unter denselben Bedingungen in Präsenz durchgeführt werden wie Klausuren. Die TU Dort­mund empfiehlt jedoch weiterhin, hier von der Möglichkeit der digitalen Prüfungsform Gebrauch zu machen.

Für ex­peri­men­telle For­schung in Laboren oder Werkstätten können beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz bereichsspezifische Hy­giene­kon­zepte zur Genehmigung eingereicht werden. Die jeweiligen Bereiche müssen für die neue Betriebsweise eine Arbeitsplatzbeschreibung und ein Schutzkonzept aufstellen. Weitere In­for­ma­ti­onen zu den Anträgen finden Sie unter „Arbeits­orga­ni­sa­tion“. Von Forschungs­arbeiten, die Pub­li­kums­verkehr erfordern, ist möglichst abzusehen.

Ja, die Geschäftsstellen der großen Fördergeber arbeiten weiter, wenn auch teilweise mit leichten Ein­schrän­kungen. Derzeit gibt es keinen Grund anzunehmen, dass sich die Co­rona­krise auf Fördervolumina oder Bewilligungsquoten auswirkt. Bei der Begutachtung ist allerdings von Verzögerungen oder Abweichungen vom regulären Verfahren auszugehen. Viele Fördergeber haben Fristen und Stichtage ver­schoben (s. u. für weiterführende In­for­ma­ti­onen). Bei Fragen zur Antragstellung und -ausarbeitung un­ter­stützt das Referat Forschungsförderung.
 

Die großen Fördergeber zeigen sich weitgehend kulant hinsichtlich Mittelbedarfen, -fortzahlungen und Berichtspflichten. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) hat etwa Förderungen von Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie von Stipendiatinnen und Sti­pen­diaten um drei Monate verlängert. Auch Abrechnungs- und Berichtszeiträume werden verlängert, Mehrbedarfe aufgrund der ein­ge­schränk­ten For­schung sollen aufgefangen werden können. Auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) erleichtert die Bedingungen für die Projektförderung. Die konkrete Umsetzung liegt dabei weiterhin bei den einzelnen Projektträgern. Im Rahmen des Programms Horizon 2020 wurde signalisiert, dass hinsichtlich der Verschiebung von Deadlines und der Verlängerung von Projekten individuelle Absprachen möglich sind. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt mit Ihrem Fördergeber auf.

Um Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase mehr Flexibilität und Planungssicherheit zu gewährleisten, verlängert sich die zulässige Befristungsdauer für Arbeitsverhältnisse, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen oder bestanden haben, um sechs Monate. Durch eine Rechts­ver­ord­nung wird das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) ermächtigt, diesen Zeitraum ggf. um bis zu sechs wei­tere Monate zu verlängern. 

Die Regelung bedeutet nicht, dass sich entsprechend be­ste­hen­de Arbeitsverhältnisse automatisch verlängern. Es bedarf in jedem Einzelfall eines gesonderten Antrags der Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen in der üblichen Form. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im Service­Portal.

Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Die Hochschulleitung hat am 16. März im Einvernehmen mit den Personalräten beschlossen, dass für alle Beschäftigten der TU Dort­mund - sowohl für das wis­sen­schaft­liche und künstlerische Personal als auch für die Beschäftigten in Technik und Ver­wal­tung - das Homeoffice im Rahmen der Mög­lich­keiten ab dem 18. März der Regel­arbeits­ort sein soll. Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem wird für die Dauer dieser Regelung ausgesetzt. Im Zuge einer vorsichtigen Öffnung ist es seit Mitte Mai auch wieder zulässig, vor Ort zu arbeiten, sofern die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts dabei eingehalten werden. Dazu müssen Vorgesetzte ein Hygienekonzept für ihren Bereich beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz zur Genehmigung einreichen. Seit dem 3. August bestehen das Homeoffice und der Präsenzarbeitsplatz als gleichberechtigte Arbeitsorte nebeneinander. Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt. Nähere In­for­ma­ti­onen finden Be­schäf­tigte in einem Dokument im Service­Portal.

Die TU Dort­mund zahlt vor dem Hintergrund der Co­rona­krise für jeden Urlaubstag, der in dem Zeitraum vom 1. März bis zum 31. August 2020 genommen wurde oder wird, eine steuerfreie Beihilfe in Höhe von 30 Euro. Damit soll einem krisenbedingten Urlaubsstau entgegengewirkt werden. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie in einem FAQ-Dokument im Service­Portal. Das Dokument wurde am 10. Juni aktualisiert.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz entwickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder können die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen (letzter Stand: 15. Juli). Es beschreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Arbeit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, mündliche Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten (neu), Sitzungen/Besprechungen (neu), For­schung im Labor und Laborpraktika.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet werden soll. Wo dies nicht möglich ist und die Räume groß genug sind (10 qm pro Person), können mehrere Personen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in einem Raum arbeiten. Beim Betreten der Gebäude soll jeder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, da in den Fluren der Mindestabstand von 1,5 m nicht sicher eingehalten werden kann. Es müssen Anwesenheitslisten geführt werden, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das Hygienekonzept beschreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer möglich, sollte die Kommunikation digital erfolgen.

Für die Wiederaufnahme der Arbeit im Büro können bereichsspezifische Hy­giene­kon­zepte beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz zur Genehmigung eingereicht werden. Bereits be­ste­hen­de „Notdienst-Regelungen“ bleiben davon unberührt.

Die Entscheidung, wo wieder in Präsenz gearbeitet werden soll, treffen die Vor­gesetz­ten der jeweiligen Organisationseinheiten im Einvernehmen mit den Beschäftigten. Nähere In­for­ma­ti­onen sind in einem Dokument im Service­Portal zu finden.

Voraussetzung für die Genehmigung der Präsenzarbeit im Büro ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts eingehalten werden. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept (Stand 13.5.) erarbeitet und zudem ein Videotutorial erstellt. Die Vor­gesetz­ten müssen in ihrem Hygienekonzept darlegen, wie sie diese Vorgaben in ihrem Bereich umsetzen. Die Fa­kul­tä­ten werden gebeten, die Hy­giene­kon­zepte gebündelt einzureichen. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz prüft die Unterlagen – dies kann je nach Menge der gleichzeitig eingehenden Anträge ein paar Tage in Anspruch nehmen. Nach erfolgter Genehmigung darf die Arbeit im Büro wieder auf­ge­nom­men werden. 

Seit Anfang Mai ist auf Antrag ein Präsenzbetrieb für For­schung und Lehre möglich, sofern die geltenden Hy­gie­ne­maß­nah­men des Arbeitsschutzes sowie die Vorgaben der geltenden Allgemeinverfügung für die Hochschullehre nachweislich eingehalten werden können. Dazu ist ein bereichsspezifisches Hygienekonzept über das Dekanat oder die Leitung zentraler Ein­rich­tun­gen beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz einzureichen. Den Unterlagen ist eine Stellungnahme des oder der Pandemiebeauftragten der Fakultät oder zentralen Einrichtung anzufügen. Die Anträge sollten vorzugsweise gebündelt eingereicht werden. Damit soll erreicht werden, dass mit Be­tei­li­gung der Bereichs-Pandemiebeauftragten ein Best-Practice-Standard für die fachspezifischen Forschungs­arbeiten und praktischen Lehrformate entwickelt werden kann.

Im bereichsspezifischen Hygienekonzept muss dargelegt werden, welche Hy­gie­ne­maß­nah­men ergriffen werden und welche Personen vor Ort arbeiten. Das allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund bietet dafür einen Rahmen. In der Lehre dürfen Ver­an­stal­tun­gen, die eine besondere räumliche Aus­stat­tung erfordern, z.B. Labore oder Tonstudios, nach Genehmigung eines bereichsspezifischen Hygienekonzepts in Präsenz statt­finden (siehe Abschnitte „Studium und Lehre“ und „Hoch­schul­recht“).

Die Beschäftigten, die ihren Dienst im Homeoffice verrichten, haben in jedem Fall während der Kernarbeitszeit ihre Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ihre Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Trotz der schrittweisen Öffnung von Kitas und Schulen bleibt die Kinderbetreuung eine Her­aus­for­de­rung für viele Eltern. Im Rahmen der Homeoffice-Regelung dürfen Vorgesetzte den Arbeitseinsatz auch außerhalb der Kernarbeitszeit erlauben, sofern dies möglich ist. Dabei obliegt es den Dienstvorgesetzten grundsätzlich zu entscheiden, welche Präsenzregeln zur Aufrechterhaltung des Betriebes er­for­der­lich sind. Alternativ können Lö­sun­gen wie Erholungsurlaub, Abbau von Überstunden oder Sonderurlaub ohne Entgeltzahlung vereinbart werden.
Der Familien-Service der TU Dort­mund berät  Eltern zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Kinder-Notbetreuung gilt seit dem 15. Juni nur noch für Kinder der Klassen 5 bis 6 an weiter­führen­den Schulen, nicht mehr für Kinder die in Kitas und Grundschulen im Regelbetrieb betreut werden.

Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW gibt es eine Notbetreuung für Schul­kinder u.a. für solche Berufsgruppen, die der Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur dienen. In Anlage 2 zur Betreuungsverordnung ist aufgelistet, welche Berufsgruppen dies seit dem 23. April betrifft. Darunter zählt etwa Personal in Medizin und Pflege, Polizei und Feuerwehr, Energieversorgung und Abfallentsorgung, Lebensmittelhandel und Landwirtschaft.

Be­schäf­tigte an Hoch­schu­len, die derzeit die Online-Lehre aufrechterhalten, sind eindeutig nicht in Anlage 2 aufgeführt. Im Hochschulbetrieb können somit allenfalls solche Personen als „Schlüsselpersonal“ gelten, die für die Aufrechterhaltung der essentiellen Infrastruktur vor Ort unabkömmlich sind. FuE-Projekte, die sicherheits- oder krisenrelevant sind, sind bislang an der TU Dort­mund nicht gemeldet worden.

Wer als Schlüsselpersonal gemäß Anlage 2 gilt, ist im Einzelfall zu prüfen. Anträge für die Bescheinigung der Unabkömmlichkeit durch den Arbeitgeber (§3 Absatz 3 Ziffer 2) sind bei der Leitung des Dezernats Personal und Recht einzureichen. Die Notbetreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann (§3 Absatz 1). In der Vergangenheit hatte der Gesetzgeber unterstellt, dass dies bei Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort möglich sei.

Für Alleinerziehende gelten zusätzliche Regelungen (s.u.).

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Die Kinder-Notbetreuung gilt seit dem 15. Juni nur noch für Kinder der Klassen 5 bis 6 an weiter­führen­den Schulen, nicht mehr für Kinder die in Kitas und Grundschulen im Regelbetrieb betreut werden.

Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW haben Alleinerziehende aller Berufsgruppen sowie alleinerziehende Stu­die­ren­de in Abschlussprüfungen seit dem 27. April einen Anspruch auf Kinderbetreuung (§3 Absatz 1 Nr. 2). Sie müssen eine Eigenerklärung abgeben, dass eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann (§3 Absatz 4 Nr. 2). Alleinerziehende Be­schäf­tigte benötigen zudem eine Bescheinigung des Arbeitgebers zum Umfang und Lage der Arbeitszeit (§3 Absatz 4 Nr. 1). Be­schäf­tigte der TU Dort­mund können diese beim Dezernat Personal und Recht beantragen.

Alleinerziehende Stu­die­ren­de benötigen von der Hoch­schu­le einen Nachweis, dass sie sich in einer Abschlussprüfung befinden (§3 Absatz 4 Nr. 1). Stu­die­ren­de, denen höchstens 30 Leistungspunkte bis zum Abschluss fehlen, können von der Zentralen Prüfungsverwaltung der TU Dort­mund eine Bestätigung erhalten, dass sie sich in einer Abschlussprüfung befinden. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre Ansprechpersonen in den Teams der Zentralen Prüfungsverwaltung.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Regelungen zum Krankengeld.

Weitere Hinweise für Führungskräfte

Die TU Dort­mund hat ein allgemeines Hygienekonzept entworfen, das kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert wird. Sie finden die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal. Zudem steht im Service-Portal ein Videotutorial zum Hygienekonzept für Büroarbeit zur Verfügung.

Identifizieren Sie Schlüsselelemente in den Arbeitsabläufen und sorgen Sie für Vertretungsregeln in diesen Bereichen, damit die krankheitsbedingte Abwesenheit einer Person nicht die Funktionsfähigkeit der gesamten Organisationseinheit gefährdet oder beeinträchtigt.

Bitte treffen Sie Planungen für ver­schie­de­ne mögliche Szenarien einer Schließung. Dieser Punkt bleibt auch angesichts des Lockerungskurs seit Anfang Mai aktuell, da regional ein Lockdown er­for­der­lich sein kann, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert werden (Stand 6. Mai).

(1) Derzeit ist der Universitätsbetrieb ein­ge­schränkt und das Homeoffice als Regel­arbeits­ort definiert. Arbeiten im Präsenzbetrieb ist nach Genehmigung eines bereichsspezifischen Hygienekonzepts seit Mitte Mai möglich (siehe Arbeits­orga­ni­sa­tion).

(2) Im Falle einer Ausgangssperre könnten für dringend erforderliche Arbeiten, die zwingend vor Ort erledigt werden müssen, Passierscheine ausgestellt werden. Das Dezernat Personal und Recht würde dazu allen Vor­gesetz­ten rechtzeitig eine Anleitung zur Verfügung stellen.

(3) Ein weiteres denkbares Szenario wäre ein behördlich angeordnetes Be­tre­tungs­verbot. In diesem Fall könnten vor Ort nur noch solche Arbeiten durchgeführt werden, die zur Abwehr von Gefahren und Schäden dringend er­for­der­lich sind. Bitte halten Sie dafür Listen von Schlüsselpersonen und erforderlichen Materialien bereit.

(4) Sollte für einen Teilbereich ein Be­tre­tungs­verbot aufgrund eines lokal erhöhten Infektionsrisikos behördlich angeordnet werden, ist den Vorgaben der Behörden Folge zu leisten.

Führungskräfte, die einen besonders sensiblen Bereich verantworten, sollten sich zur Planung der Szenarien 3 und 4 mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz (Gefahrenbewertung) sowie dem Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment (Zugangsregelungen) in Ver­bin­dung setzen.

Die TU Dort­mund informiert ihre Mitglieder zu gegebenen Anlässen über die Homepage und / oder E-Mail. Bitte machen Sie Ihre Teammitglieder darauf aufmerksam. Bitte erfragen Sie gegebenenfalls alternative Kommunikationsmöglichkeiten und pflegen Sie bei Bedarf entsprechende Kontaktlisten.

In­ter­natio­na­ler Austausch

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich an die aktuellen Quarantänevorgaben halten. Mehr In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

TU-Mitglieder, die Besuch aus dem Ausland erwarten, werden gebeten, die Gäste über sämtliche geltenden Beschränkungen zu informieren und den Aufenthalt gegebenenfalls abzusagen oder zu verschieben.

Internationale Stu­die­ren­de

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich an die aktuellen Quarantänevorgaben halten. Die Europäische Union hat am 17. März ihre Außengrenzen geschlossen. Seit dem 1. Juli erlaubt die EU wieder Einreisen für Bürger aus Drittstaaten, sofern bestimmte Voraus­setz­ungen erfüllt sind. Mehr In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

Das Referat Inter­natio­nales steht mit allen inter­natio­nalen Stu­die­ren­den, die zum Sommer­semester erwartet werden, in direktem Kontakt. Bei Schwierigkeiten mit der Anreise wird den Betroffenen geraten, den Aufenthalt um ein bis zwei Semester zu verschieben.

Bitte senden Sie die von Ihnen ausgefüllte Anmeldung zur Immatrikulation, die wir Ihnen mit Ihrem Zugangs- oder Zu­lassungs­bescheid zugeschickt haben, mit allen erforderlichen Unterlagen postalisch an den Zu­lassungs­be­reich des Referats Inter­natio­nales.

Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund
Referat Inter­natio­nales
- Zu­lassungs­be­reich -
Emil-Figge-Str. 61
44227 Dort­mund

Einschreibung in einen Bachelor­studien­gang:

  • Fristende für die Einschreibung in zulassungsfreie Bachelor­stu­dien­gänge war der 17.04.2020.

Einschreibung in einen Master­studien­gang:

  • Die Fristen variieren je nach Fakultät und Studiengang.

Einschreibung in einen studien­vor­be­rei­tenden Deutschkurs:

  • Bitte entnehmen Sie Ihrem Zugangsbescheid den Einschreibzeitraum.

Stu­die­ren­de, Studienbewerberinnen und Studienbewerber erreichen den Zu­lassungs­be­reich ab sofort aus­schließ­lich per E-Mail und Telefon.

E-Mail: zulassungsbereich.referat4tu-dortmundde

Tel.: +49 (0) 231 755-6349

Eine direkte Verschiebung der Zulassung ist nicht möglich, es muss erneut eine form- und fristgerechte Bewerbung für das Winter­semester eingereicht werden.

Daher gilt: Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die sich aktuell nicht einschreiben können, bewerben sich bitte für das Winter­semester 2020/2021 neu und fügen der Bewerbung ihren Zugangs- oder Zu­lassungs­bescheid für das Sommer­semester 2020 bei. Die Bewerbung für das Winter­semester 2020/ 2021 ist ab sofort möglich.

Erasmus-Stu­die­ren­de können sich mit all ihren Fragen an erasmustu-dortmundde richten. Das Erasmus-Team steht für alle Fragen bereit.

Stu­die­ren­de im Übersee-Pro­gramm (ISEP, USA-Pro­gramm, weltweit) können sich an das Exchange-Students-Team wenden (exchange-studentstu-dortmundde).

In­for­ma­ti­onen bietet auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Im In­te­res­se­ der Stu­die­ren­den und angesichts von Unsicherheiten hinsichtlich (Ein-)Reise­be­schrän­kungen, finanziellen Verpflichtungen (z.B. bezüglich der Unterkunft) und nicht zuletzt des Umstands, dass keine Garantie gegeben werden kann, dass im Herbst tatsächlich Prä­senz­ver­an­stal­tung­en stattfindet können, hat die TU Dort­mund beschlossen, im Winter­semester 2020/21 (September 2020 bis Februar 2021) keine inter­natio­nalen Aus­tausch­studie­renden vor Ort zu empfangen. Als Alternative wird derzeit ein begrenztes, aber abwechslungsreiches Online-Kursprogramm erarbeitet, über das die Stu­die­ren­den persönlich informiert werden.

Bei Fragen können sich Erasmus-Stu­die­ren­de an das Erasmus-Team (erasmus@tu-dortmund.de) und Stu­die­ren­de im Übersee-Pro­gramm (ISEP, USA-Pro­gramm, weltweit) an das Exchange-Students-Team wenden (exchange-students@tu-dortmund.de) wenden. 

 

 

Aus­tausch­stu­die­rende (Outgoings)

Einzelne für Frühjahr und Sommer 2020 geplante Programme hat der DAAD gänzlich ausgesetzt. Mög­lich­keiten für Outgoings werden im Winter­semester 2020/2021 beschränkt sein. TU-Stu­die­ren­de können im Ausland studieren, sofern keine Reise­be­schrän­kungen vorliegen UND die Gastuniversität Incoming Stu­die­ren­de aufnimmt. In­for­ma­ti­onen zu Erasmus+ und anderen Mobilitätsprogrammen vermittelt das Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund.

Nein. Versuchen Sie, die Kurse noch online abzuschließen, falls diese Möglichkeit an der Gasthochschule angeboten wird.

Im Rahmen der einzelnen Sti­pen­dien­pro­gramme wird es Regelungen geben, damit Sie einen Teil der Förderung behalten können, auch wenn Ihr Aufenthalt nicht den Mindestzeitraum für das Sti­pen­dium erfüllt. Momentan ist der Prozess sehr dynamisch. Alle betroffenen Stu­die­ren­den werden zu einem späteren Zeitpunkt via E-Mail informiert. Aktuelle Ent­wick­lungen gehen allen Stu­die­ren­den bereits jetzt per E-Mail zu.

Beim Studiengebührenerlass an einer Partnerhochschule: Sie müssen natürlich nichts davon zurückzahlen.

Das Referat Inter­natio­nales hat beschlossen, bis Ende Juli 2020 alle neuen von der TU Dort­mund geförderten Mobilitäten auszusetzen. Danach wird die Situation in Hinblick auf das Winter­semester 2020/21 neu bewertet.

Reiseverkehr

Gemäß der Coronaeinreiseverordnung des Landes NRW müssen sich Personen, die aus Risikoländern (wieder-)einreisen, in eine 14-tägige Qua­ran­täne begeben. Sie dürfen somit den Campus für diese Zeit nicht betreten. Dies gilt für Be­schäf­tigte, Stu­die­ren­de und Gäste der TU Dort­mund gleichermaßen und ist unabhängig von Staatsangehörigkeit und Herkunftsort. Ausnahmen gelten unter anderem für Personen, denen ein ärztliches Attest bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Co­ro­na-Infektion vorliegen.

Die Liste der Risikoländer wird auf der Website des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Betroffene Be­schäf­tigte sollen sich beim Dezernat Personal und Recht melden. Um die Kommunikation mit inter­natio­nalen Stu­die­ren­den kümmert sich das Referat Inter­natio­nales.

 

Kontakt­beschrän­kungen gelten fast im gesamten Bundesgebiet zunächst bis zum 29. Juni. Touristische Reisen innerhalb Deutschlands sind abhängig von länderspezifischen Bestimmungen wieder erlaubt. In NRW dürfen Hotels und Pensionen seit dem 30. Mai wieder Übernachtungen für Personen mit Wohnsitz in der EU, in Island, Liechtenstein, Norwegen, in der Schweiz oder im Vereinigten Königreich anbieten. Regeln anderer Bundesländer hat die Bun­des­re­gie­rung in einer Übersicht zusammengestellt.