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Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Seit dem 4. November ist dem Home­office als Arbeitsort Vorrang einzuräumen. In Präsenz sollen nur diejenigen Beschäftigten tätig sein, deren persönliche Anwesenheit auf dem Campus zwingend er­for­der­lich ist, um den notwendigen Betrieb oder die essenzielle Infrastruktur der Uni­ver­si­tät aufrecht zu erhalten. Bei der Arbeit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter erzielt wird, haben die Vorgesetzen dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Arbeit in Präsenz detalliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wi­ckelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder können die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen. Es beschreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Arbeit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, mündliche Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Beschäftigung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. August aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räume groß genug sind (10 qm pro Person), können mehrere Personen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in einem Raum arbeiten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Es müssen Anwesenheitslisten geführt wer­den, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das Hygienekonzept beschreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kommunikation digital erfolgen.

Zwingende Voraussetzung für die Präsenzarbeit im Büro ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ein­ge­hal­ten wer­den. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept erarbeitet und zudem ein Videotutorial erstellt. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen.

 

Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund wurde um eine Handreichung für die Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz ergänzt, sodass Fa­kul­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen, die den dort beschriebenen Rahmen einhalten, kein eigenes gesondertes Hygienekonzept erstellen müssen.

Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit besonderer Interaktion, in Sport oder Musik muss weiterhin mit einem gesonderten Hygienekonzept die Einhaltung der notwendigen Infek­tions­schutz­maß­nah­men sichergestellt wer­den. Für den For­schungs­be­trieb in Laboren und Werkstätten ist es ebenfalls er­for­der­lich, ein bereichsspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

Die erarbeiteten Hy­giene­kon­zepte wer­den vom Referat Ar­beits-, Umwelt und Ge­sund­heits­schutz überprüft. Das Team des Referats steht auch zur Beratung gerne zur Ver­fü­gung.

Die Beschäftigten, die ihren Dienst im Home­office verrichten, haben in jedem Fall während der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Re­ge­lung­en zum Krankengeld.

Weitere Hinweise für Führungskräfte

Die TU Dort­mund hat ein allgemeines Hygienekonzept entworfen, das kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert wird. Sie finden die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal. Zudem steht im Service-Portal ein Videotutorial zum Hygienekonzept für Büroarbeit zur Ver­fü­gung.

Identifizieren Sie Schlüsselelemente in den Arbeitsabläufen und sorgen Sie für Vertretungsregeln in diesen Bereichen, damit die krankheitsbedingte Abwesenheit einer Person nicht die Funktionsfähigkeit der gesamten Organisationseinheit gefährdet oder beeinträchtigt.

Bitte treffen Sie Planungen für ver­schie­de­ne mögliche Szenarien einer Schließung. Dieser Punkt bleibt aktuell, da das Infektionsgeschehen sehr dynamisch ist und kurzfristig neue Maß­nahmen beschlossen wer­den können.

(1) Im Falle einer Ausgangssperre könnten für dringend erforderliche Arbeiten, die zwingend vor Ort erledigt wer­den müssen, Passierscheine ausgestellt wer­den. Das Dezernat Personal und Recht würde dazu allen Vor­gesetz­ten rechtzeitig eine Anleitung zur Ver­fü­gung stellen.

(2) Ein weiteres denkbares Szenario wäre ein behördlich angeordnetes Be­tre­tungs­verbot. In diesem Fall könnten vor Ort nur noch solche Arbeiten durchgeführt wer­den, die zur Abwehr von Gefahren und Schäden dringend er­for­der­lich sind. Bitte halten Sie dafür Listen von Schlüsselpersonen und erforderlichen Materialien bereit.

(3) Sollte für einen Teilbereich ein Be­tre­tungs­verbot aufgrund eines lokal erhöhten Infektionsrisikos behördlich angeordnet wer­den, ist den Vorgaben der Behörden Folge zu leisten.

Führungskräfte, die einen besonders sensiblen Bereich verantworten, sollten sich zur Planung der Szenarien 2 und 3 mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz (Gefahrenbewertung) sowie dem Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment (Zugangsregelungen) in Ver­bin­dung setzen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.