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Wissen­schafts­jour­nalist gibt spannende Einblicke in seine Arbeit

TV-Meteorologe Karsten Schwanke zu Besuch an der TU Dort­mund

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Karsten Schwanke steht vor der Tafel © Felix Schmale​/​TU Dort­mund
TV-Meteorologe Karsten Schwanke hat in sei­nem Gast­vor­trag an der TU Dort­mund Einblicke in seinen Arbeitsalltag gegeben.

Zehn Sendungen am Tag hat Karsten Schwanke, Meteorologe und Wissen­schafts­jour­nalist, „vor der Brust“, wenn er im ersten Pro­gramm „das Wetter vor Acht“ und mehreren ARD-Regionalsendern das Wetter ansagt. „Live und aktuell und richtig“ müssten seine Vor­her­sagen sein – diesen Anspruch an sich formulierte Schwanke am Montag, 13. Januar, bei sei­nem Gast­vor­trag an der TU Dort­mund im gut be­such­ten Hörsaal 1.

Seinen Zuhörerinnen und Zuhörern gab er spannende Einblicke in seinen Berufs­all­tag und einen Tipp mit auf dem Weg: Apps, die Wettervorhersagen von zwei Wochen oder länger versprechen, könne man sich sparen. „Sieben bis acht Tage können wir das Wetter gesichert vorhersagen“, berichtet er. Länger wäre dies nicht möglich, wobei die Zeitspanne von bis zu acht Tagen sich gegenüber den 80er-Jahren verdoppelt habe.

Karsten Schwanke macht sich „wenig Sorgen“ um Zukunft des TV-Wetters

Schwanke garniert seine Vor­her­sagen – „ich habe das Wetter im Kopf“ – gern mit kleinen Wissensbeiträgen zu Wetter und Klima. Dann schlägt bei ihm der Wissen­schafts­jour­nalist durch. Mit dieser Profession und einigen Wissenschaftssendungen hatte er seine Laufbahn im öffentlich-rechtlichen Fernsehen begonnen. Trotz der großen Konkurrenz durch Apps macht Schwanke sich „große Gedanken, aber wenig Sorgen“ um die Zukunft des TV-Wetters: Er sieht zusätzliche Aufgaben in der Begleitung von Unwettern und der Einordnung von Wetter und Klima.

Seine Zuhörerinnen und Zuhörer überraschte der Meteorologe mit interessanten Erkenntnissen: Er erläuterte, wie Kohlendioxid die Strahlung in der Atmosphäre beeinflusst, dass die Sahara der größte Kühlschrank des Globus ist und wie eine begrünte Sahel-Zone die Erwärmung der Erde weiter beschleunigen würde. Der Vortrag gehörte zu der Gastvortragsreihe „Die Wis­sens­ma­cher" vom Bereich Wis­sen­schafts­jour­na­lis­mus der TU Dort­mund.

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Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

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