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Informativ & hilfreich

Finanzen

Stu­die­ren­de und Beschäftigte mit Kindern stehen nicht nur vor der Herausforderung, Studium bzw. Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, sondern auch, ihren eigenen und den Lebensunterhalt ihres Kindes zu sichern.

Es gibt für Eltern mit Kindern einige finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, die hier dargestellt sind. Genauere Informationen zu den einzelnen finanziellen Hilfen bieten die Beratungsstellen auf dem Campus und in Dort­mund.

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ wurde gegründet, um schwangeren Frauen in Notlagen unbürokratisch zu helfen und ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. Die Stiftung kann v. a. bei der Erstausstattung des Kindes, der Weiterführung des Haushaltes, bei der Wohnung und Einrichtung sowie der Betreuung des Kindes helfen.

Die Höhe und Dauer der Unterstützung richten sich nach den besonderen Umständen der persönlichen Notlage. Voraussetzungen für die Hilfe sind:

  • eine finanzielle Notlage
  • eine bestehende Schwangerschaft
  • eine Beratung durch eine Schwangerschaftsberatungsstelle und dortiger Antrag auf Hilfe durch die Bundesstiftung vor der Entbindung
  • Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutsch­land

Anträge auf Unterstützungsleistungen können bis zur 20. Schwangerschaftswoche in den Dort­mun­der Schwangerschaftsberatungsstellen gestellt werden:

AWO
Klosterstraße 8-10
44135 Dort­mund
Tel.: (0231) 99 34-2 22

Donum Vitae
Betenstraße 1
44137 Dort­mund
Tel.: (0231) 1 76 38 74

SKF
Propsteihof 10
44137 Dort­mund
Tel.: (0231) 18 48-2 20

WEITERE INFOS ZUR STIFTUNG

Nach der Geburt des Kindes können Eltern für ihr Kind Kindergeld  in Höhe von 204 (219) € für die ersten beiden Kinder, 210 (225) € für das dritte Kind und 235 (250) € ab dem vierten Kind beantragen (Regelhöhe ab 2019 (2021)).

Die Antragstellung erfolgt bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit.

Das Elterngeld ersetzt 65% bzw. 67% des bisherigen Einkommens des erziehenden Elternteils, beträgt jedoch höchstens 1.800,- €. Elterngeld kann in den ersten 14 Monaten des Kindes in Anspruch genommen werden. Beide Elternteile können den Zeitraum frei untereinander aufteilen wobei ein Elternteil mindestens für 2 Monate und höchstens für 12 Monate Elterngeld erhalten kann. Es gibt einen einkommensunabhängigen Sockelbetrag von 300,- € pro Monat. Wer mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet, hat keinen Anspruch auf Elterngeld. Für Stu­die­ren­de bedeutet das i. d. R. einen Elterngeldsatz von monatlich 300,- €.

Weitere Informationen zum Elterngeld gibt es beim Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Familie.

Eltern haben einen Anspruch auf Kinderzuschlag für ihre unverheirateten, unter 25 Jahre alten Kinder, mit denen sie gemeinsam in einem Haushalt leben, wenn

  • sie für diese Kinder Kindergeld beziehen,
  • die monatlichen Einnahmen der Eltern eine Mindesteinkommensgrenze erreichen,
  • das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen die Höchsteinkommensgrenze nicht übersteigt
  • der Bedarf der Familie durch die Zahlung des Kinderzuschlags gedeckt wird und so kein Anspruch auf ALG II/Sozialgeld besteht (Mehrbedarfe sind hiervon ausgenommen).

Die Höhe des Kinderzuschlags beträgt maximal 170 € im Monat für jedes im Haushalt lebende Kind. Das zu berücksichtigende Einkommen der Eltern muss sich im Bereich zwischen Mindesteinkommensgrenze und Höchsteinkommensgrenze bewegen. Für Elternpaare liegt diese Grenze bei 900 € und für allein Erziehende bei 600 €. Der maximale Betrag des Kinderzuschlags von 170 € mindert sich, wenn das Einkommen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze übersteigt. Einkünfte des Kindes werden ebenfalls berücksichtigt. Der Anspruch auf Kinderzuschlag entfällt, wenn das Kind Einkünfte in Höhe des Kinderzuschlags oder höhere Einkünfte hat. Wohngeld und Kindergeld zählen hierbei nicht als Einkommen. Alleinerziehende, die Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss für ihr Kind erhalten, haben aus diesem Grund generell keinen oder nur einen sehr geringen Anspruch auf Kinderzuschlag.

MEHR ZUM KINDERZUSCHLAG

Mütter, die sich in einem Beschäftigungsverhältnis befinden und in der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig oder pflichtversichert sind, können bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Mutterschaftsgeld stellen, das während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung gezahlt wird. Für das Mutterschaftsgeld für familienversicherte oder privat-krankenversichterte Arbeitnehmerinnen ist das Bundesversicherungsamt zuständig.

WEITERE INFORMATIONEN

Wohngeld steht allen zu, die wegen ihrer Einkommensverhältnisse allein nicht in der Lage sind, eine angemessene Wohnung zu finanzieren.
Anträge können bei den Bürgerdiensten, jeweils in der zuständigen Bezirksverwaltungsstelle der Stadt Dort­mund gestellt werden.

Kontakt zur Wohngeldstelle in Dort­mund

WEITERE INFORMATIONEN ZUM THEMA WOHNGELD

In Fällen, in denen der unterhaltsverpflichtete Elternteil nicht oder nur teilweise oder nicht regelmäßig Unterhalt in Höhe des gesetzlichen Mindestunterhalts zahlt, kann beim Jugendamt für das Kind einen Unterhaltsvorschuss beantragt werden. Der barunterhaltspflichtige Elternteil soll hierbei durch die staatliche Leistung nicht entlastet werden. Aus diesem Grund gehen etwaige Unterhaltsansprüche des Kindes auf das Land über, das diese Ansprüche geltend macht und ggf. einklagt und vollstreckt.

Unterhaltsvorschuss erhält ein Kind, wenn es

  • in Deutsch­land einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und
  • bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt und
  • von dem anderen Elternteil nicht oder nur teilweise oder nur unregelmäßig Unterhalt in Höhe des Mindestunterhalts erhält und
  • die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem Alter des Kindes und wurde 2018 erhöht: 
    • Kinder bis unter 6 Jahren: 154€
    • Kinder von 6 bis unter 12 Jahren: 205 €
    • Kinder von 12 bis 17 Jahren: 273€

Die Dauer der Unterhaltsvorschussleistungen ist seit Juli 2017 nicht mehr zeitlich begrenzt und wird ggf. bis zum 18. Geburtstag des Kindes gezahlt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.