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Familie und Co­ro­na

Liebe Hochschulangehörige,

mit der Co­ro­na-Pandemie befinden wir uns in einer besonderen Situation.

Gerade Be­schäf­tigte und Stu­die­ren­de mit Familienverantwortung stehen vor großen Heraus­forde­rungen und müssen ihren Ar­beits- und Lebensalltag neu organisieren.

Um Ihre Situation ein wenig zu erleichtern, haben wir Ihnen einige In­for­ma­ti­onen auf dieser Webseite zusammengestellt.

Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW seit dem 2. Juli gilt weiterhin in allen Kindertageseinrichtungen ein eingeschränkter Regelbetrieb mit einer reduzierten Stundenzahl. Die bisherige Notbetreuung in Kitas für Eltern in systemrelevanten Berufen und Alleinerziehende wurde damit aufgelöst.
Für Schul­kinder der Jahrgangsstufen 5-6, die nicht hinreichend betreut werden, ist in Ausnahmen weiterhin eine Kindernotbetreuung möglich. Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW  ab dem 16. Juni gibt es eine Notbetreuung für die Schul­kinder der Klassen 5 und 6, wenn ihre Eltern in den Berufsgruppen arbeiten, die der Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur dienen. In Anlage 2 zur Betreuungsverordnung ist aufgelistet, welche Berufsgruppen dies seit dem 23. April betrifft. Darunter zählt etwa Personal in Medizin und Pflege, Polizei und Feuerwehr, Energieversorgung und Abfallentsorgung, Lebensmittelhandel und Landwirtschaft.
Be­schäf­tigte an Hoch­schu­len, die derzeit die Online-Lehre aufrechterhalten, sind eindeutig nicht in Anlage 2 aufgeführt. Im Hochschulbetrieb können somit allenfalls solche Personen als „Schlüsselpersonal“ gelten, die für die Aufrechterhaltung der essentiellen Infrastruktur vor Ort unabkömmlich sind. FuE-Projekte, die sicherheits- oder krisenrelevant sind, sind bislang an der TU Dort­mund nicht gemeldet worden.
Wer als Schlüsselpersonal gemäß Anlage 2 gilt, ist im Einzelfall zu prüfen. Anträge für die Bescheinigung der Unabkömmlichkeit durch den Arbeitgeber (§3 Absatz 3 Ziffer 3) sind bei der Leitung des Dezernats Personal und Recht einzureichen. Die Notbetreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann (§3 Absatz 1). In der Vergangenheit hatte der Gesetzgeber unterstellt, dass dies bei Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort möglich sei.
Neue Fragen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan. Für Alleinerziehende gelten zusätzliche Regelungen (s.u.). Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

 

Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW ab dem 2. Juli gilt in allen Kindertageseinrichtungen ein eingeschränkter Regelbetrieb mit einer reduzierten Stundenzahl. Die bisherige Notbetreuung in Kitas für Eltern in systemrelevanten Berufen und Alleinerziehende wurde damit aufgelöst.
Für Schul­kinder der Jahrgangsstufen 5-6, die nicht hinreichend betreut werden, ist in Ausnahmen weiterhin eine Kindernotbetreuung möglich. Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW (2. Juli) haben alleinerziehende beschäftigte Eltern oder alleinerziehende Stu­die­ren­de in Abschlussprüfungen einen Anspruch auf eine Notbetreuung für Ihre Schul­kinder der Klassen 5 und 6 Kinderbetreuung (§3 Absatz 1 Nr. 2). Sie müssen eine Eigenerklärung abgeben, dass eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann (§3 Absatz 4 Nr. 2). Alleinerziehende Be­schäf­tigte benötigen zudem eine Bescheinigung des Arbeitgebers zum Umfang und Lage der Arbeitszeit (§3 Absatz 4 Nr. 1). Be­schäf­tigte der TU Dort­mund können diese beim Dezernat Personal und Recht beantragen.
Alleinerziehende Stu­die­ren­de benötigen von der Hoch­schu­le einen Nachweis, dass sie sich in einer Abschlussprüfung befinden (§3 Absatz 4 Nr. 1). Stu­die­ren­de, die maximal 30 LP offen haben, können positiv bestätigt bekommen, dass sie in der Abschlussprüfung sind. Die Bescheinigung für Alleinerziehende ist bei der Zentralen Prüfungsverwaltung einzureichen. Weitere Auskunft geben die zuständigen Ansprechpersonen in den Teams der Zentralen Prüfungsverwaltung.

Neue Fragen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan.  
Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Trotz der schrittweisen Öffnung von Kitas und Schulen bleibt die Kinderbetreuung eine Her­aus­for­de­rung für viele Eltern. Im Rahmen der Homeoffice-Regelung dürfen Vorgesetzte den Arbeitseinsatz auch außerhalb der Kernarbeitszeit erlauben, sofern dies möglich ist.

Dabei obliegt es den Dienstvorgesetzten grundsätzlich zu entscheiden, welche Präsenzregeln zur Aufrechterhaltung des Betriebes er­for­der­lich sind. Alternativ können Lö­sun­gen wie Erholungsurlaub, Abbau von Überstunden oder Sonderurlaub ohne Entgeltzahlung vereinbart werden.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät  Eltern zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Hochschulleitung hat am 16. März im Einvernehmen mit den Personalräten beschlossen, dass für alle Beschäftigten der TU Dort­mund - sowohl für das wis­sen­schaft­liche und künstlerische Personal als auch für die Beschäftigten in Technik und Ver­wal­tung - das Homeoffice im Rahmen der Mög­lich­keiten ab dem 18. März der Regel­arbeits­ort sein soll.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem wird für die Dauer dieser Regelung ausgesetzt. Im Zuge einer vorsichtigen Öffnung ist es ab Mitte Mai auch wieder zulässig, vor Ort zu arbeiten, sofern die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts dabei eingehalten werden. Dazu müssen Vorgesetzte ein Hygienekonzept für ihren Bereich beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz zur Genehmigung einreichen.

Die Beschäftigten, die ihren Dienst im Homeoffice verrichten, haben in jedem Fall während der Kernarbeitszeit ihre Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ihre Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mitarbeiter, die keinen funktionsfähigen Heimarbeitsplatz haben und deren ununterbrochene Anwesenheit während der Dienstzeit in Absprache mit den Vor­gesetz­ten nicht er­for­der­lich ist, haben sich während der Kernarbeitszeit bzw. der vereinbarten individuellen Arbeitszeiten in Rufbereitschaft zu halten, um kurzfristig ihre Anwesenheit zu ermöglichen.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie möglich zu halten.

Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche individuelle nachteilige Folgen im Studium entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote des Dezernats Studierendenservice in Anspruch nehmen.

Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter anderem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über die jüngsten Beschlüsse zu zinslosen Krediten und einem Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.