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Familie und Co­ro­na

Liebe Hochschulangehörige,

mit der Co­ro­na-Pan­de­mie befinden wir uns in einer besonderen Situation.

Gerade Be­schäf­tigte und Stu­die­ren­de mit Familienverantwortung stehen vor großen Heraus­forde­rungen und müssen ihren Ar­beits- und Lebensalltag neu organisieren.

Um Ihre Situation ein wenig zu erleichtern, haben wir Ihnen einige In­for­ma­ti­onen auf dieser Webseite zusammengestellt.

Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW ab dem 11. Januar ist die Be­treu­ung von Kindern in Kindertageseinrichtungen (Tagespflege, Spielgruppe, Kita und Hort) nur im Rahmen eines ein­ge­schränk­ten Pandemiebetriebs zugelassen (§2 Abs.1 Co­ro­na-BV NRW).

Für die Umsetzung der Hygiene- und Infek­tions­schutz­maß­nah­men wer­den
in Kindertageseinrichtungen, mit Ausnahme von Hortgruppen, die individuellen Betreuungszeiten der jeweiligen Betreuungsverträge um 10 Stunden ein­ge­schränkt.

Weitere Fragen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan. Für Alleinerziehende gelten die gleichen Re­ge­lung­en.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Mit dem Distanzunterricht bis zum 31.1.2021 trägt die Schule dazu bei, die Pandemie durch die konsequente Reduzierung von Kontakten ein­zu­däm­men. Wann immer mög­lich, sollten Schü­ler­in­nen und Schüler zu Hause betreut wer­den.
Gemäß der Co­ro­na-Betreuungsverordnung NRW  ab dem 11. Januar wer­den allerdings besondere Betreuungsbedarfe berücksichtigt (§3 Abs.3.2 Co­ro­na-BV NRW). Fragen und Antworten zur Be­treu­ung während der Aussetzung des Präsenzunterrichts vom 11. bis 31. Januar 2021 gibt es auf den Seiten des Schulministeriums NRW. Hier wird darauf hingewiesen, dass für die Be­treu­ung während des Distanzunterrichts eine Anmeldung er­for­der­lich ist (Link zum Formular). Eltern wer­den gebeten, möglichst frühzeitig und verlässlich (zur Ermöglichung von konstanten Gruppenzusammensetzungen) ihren dringenden Betreuungsbedarf anzumelden. Eine Erklärung des Arbeitsebers wird nicht benötigt. (Formular, S.2)
Teilnehmen können Schü­ler­in­nen und Schüler der Klassen 1 bis 6, die nach Erklärung ihrer Eltern nicht zuhause betreut wer­den können. Das Betreuungsangebot umfasst für alle Schü­ler­in­nen und Schüler den zeitlichen Umfang des regulären Unterrichts-und Ganztags-bzw. Betreuungszeitraums, bei Bedarf auch unabhängig vom Bestehen eines Betreuungsvertrages.
Die Notbetreuung soll nur dann in Anspruch genommen wer­den, wenn eine private Be­treu­ung nicht anderweitig verantwortungsvoll or­ga­ni­siert wer­den kann (§3 Absatz 3.2).

Weitere Fragen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan.  

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Der Bundesrat hat in der Sondersitzung am 18. Januar 2021 die befristete Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld vor dem Hintergrund der Co­ro­na-Pan­de­mie gebilligt. 
Die aktuelle Regelung sieht vor, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil bzw. 20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende gewährt wird. In diesem Fall steigt der Anspruch auf Kinderkrankengeld dann von 10 Tagen pro Elternteil und Kind auf 20 Tage und für Elternpaare pro Kind auf 40 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 20 auf nun 40 Tage.
Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Kinderkrankentage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf dann maximal 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben.

Das Kinderkrankengeld ermöglicht grundsätzlich, berufstätigen Eltern, Lohnausfälle durch die häusliche Be­treu­ung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Dieser Anspruch wird nun für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause er­for­der­lich wird. Etwa weil die Schule, die Kita oder auch die Einrichtung für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen pandemiebedingt geschlossen ist oder einzelne Klassen oder Kitagruppen in Qua­ran­täne sind.

Einen Anspruch haben Eltern ausdrücklich auch dann, wenn die Einrichtung zwar noch offen ist, die Behörden aber die Präsenz­pflicht ausgesetzt haben oder die Eltern aufgefordert sind, ih­re Kinder pandemiebedingt möglichst zu Hause zu betreuen.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind bis unter 12 Jahre alt ist. Bei Kindern, die eine Be­hin­derung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Neben den erweiterten Kinderkrankentagen haben berufstätige Eltern und Selbstständige - unabhängig von ihrer Versicherungsform - auch einen Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz, wenn sie ih­re Kinder zu Hause betreuen müssen. Voraussetzung ist auch hier, dass das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Be­hin­derung auf Hilfe angewiesen ist. Außerdem darf keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit bestehen. Privatversicherte und beihilfeberechtigte Eltern müssen ihren Anspruch nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) geltend machen.

Weitere Fragen und Antworten zum Co­ro­na-Virus sowie den Kontakt zum Bürgertelefon finden Sie auf der Seite mit den aktuellen In­for­ma­ti­onen zum Nordrhein-Westfalen-Plan. Für Alleinerziehende gelten die gleichen Re­ge­lung­en.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät Eltern zu weiteren Fragen.

Trotz der reduzierten Öffnung von Kitas und Schulen bleibt die Kinderbetreuung eine Her­aus­for­de­rung für viele Eltern. Im Rahmen der Home­office-Regelung dürfen Vorgesetzte den Arbeitseinsatz auch außerhalb der Kernarbeitszeit erlauben, sofern dies mög­lich ist.

Dabei obliegt es den Dienstvorgesetzten grundsätzlich zu ent­schei­den, welche Präsenzregeln zur Aufrechterhaltung des Betriebes er­for­der­lich sind. Alternativ können Lö­sun­gen wie Erholungsurlaub, Abbau von Überstunden vereinbart oder voraus­sicht­lich erweiterte Kinderkrankentage genommen wer­den.

Der Familien-Service der TU Dort­mund berät  Eltern zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Hochschulleitung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen Anfang De­zem­ber einen Leitfaden zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund abgestimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Arbeiten aus­ge­stattet wer­den können. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leitfaden geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus erfolgen kann und welche spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leitfaden ist im Serviceportal verfügbar. 

Alle Beschäftigten sollen ih­re Arbeit bis auf Weiteres im Home­office verrichten und nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort arbeiten. Bei der Arbeit im Home­office haben die Beschäftigten in jedem Fall während der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird. Bei der Arbeit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter erzielt wird, haben die Vorgesetzen dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Arbeit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Beschäftigten, die ihren Dienst im Home­office verrichten, haben in jedem Fall während der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie mög­lich zu halten.

Wem aus dem Maß­nahmen­paket der Co­rona­krise erhebliche in­di­vi­du­elle nachteilige Folgen im Studium entstehen, kann die Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote des Dezernats Studierendenservice in Anspruch nehmen.

Die TU Dort­mund bemüht sich um individuell angemessene Lö­sun­gen.

Die Abteilung Zentrale Stu­dien­be­ra­tung hat Informations- und Be­ra­tungs­an­ge­bote unter an­de­rem des Studierendenwerks Dort­mund und des AStA zusammengetragen für Stu­die­ren­de, denen durch die Co­rona­krise finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Die Übersicht umfasst Themen wie BAföG, Hilfsfonds und Stellenbörsen und wird fortlaufend erweitert. So informiert sie auch über die jüngsten Beschlüsse zu zinslosen Krediten und einem Notfallfonds der Studierendenwerke. Schauen Sie daher regelmäßig auf der Informationsseite nach weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.