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Praxisprojekt zu kommunalen Laboren sozialer Innovation startet in Dortmund und Wuppertal

Kommunale Labore sozialer Innovation (KoSI-Labs) sollen Orte sein, an denen Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme erarbeitet werden – von Bürgerinnen und Bürgern, Beschäftigten der Stadtverwaltung sowie Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Forschung. In einem Verbundprojekt werden nun unter der Leitung der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund (sfs) KoSI-Labs in Dortmund und Wuppertal entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit rund einer Million Euro.

Logo des Projekts KoSI-Lab

Bisher gibt es die Idee für KoSI-Labs nur auf dem Papier. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der sfs haben gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Partnerinstitutionen bereits zahlreiche Vorschläge gesammelt, wie man verschiedene Akteure der Gesellschaft zusammenbringen kann, um aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen zu erörtern. Das sind beispielsweise der demografische Wandel oder nachhaltige Stadtentwicklung. Nun sollen die Ideen der Sozialforscherinnen und -forscher in die Tat umgesetzt werden – in Dortmund und Wuppertal.

Themenfeld „Beschäftigung”

Im KoSI-Lab in Dortmund wird vor allem das Themenfeld Beschäftigung bearbeitet: Wie können Schulen und Ausbildungsbetriebe besser miteinander kooperieren? Was muss geschehen, damit auch einfache Tätigkeiten angemessen bezahlt werden? Wie können in der Stadt mehr Arbeitsplätze geschaffen werden? Auf diese Fragen sollen die Personen, die im KoSI-Lab zusammenkommen, innovative Antworten entwickeln. In Wuppertal wird das bereits bestehende „Zentrum für gute Taten“ zu einem kommunalen Labor für Bürgerengagement und Ehrenamt weiterentwickelt. Dort soll beispielsweise eine nachhaltige Engagementstrategie entstehen.


„Gemeinsam mit unseren Projektpartnern werden wir beobachten, inwiefern kommunale Labore dabei helfen, dass Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Strategien für die Zukunft erarbeiten“, sagt Verbundkoordinator Jürgen Schultze von der sfs.

Neben der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund sind am Projekt die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund, die Stadt Wuppertal, das Wuppertal Institut, das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) und das „Zentrum für gute Taten“ in Wuppertal beteiligt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen von „Kommunen innovativ“. Diese Fördermaßnahme unterstützt Kommunen, die im Verbund mit Wissenschaft nachhaltige Strategien für Ortsentwicklung, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen erforschen und anwenden.

Die Stadtgesellschaft in Dortmund und Wuppertal ist eingeladen, sich an der Entwicklung der KoSI-Labs zu beteiligen.


Weitere Informationen zum Projekt:

Ansprechpartner für Rückfragen:

Jürgen Schultze
Sozialforschungsstelle der TU Dortmund
Telefon: 0231-8596245

 



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