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TU Dortmund koordiniert Unterstützung für junge Start-ups im westfälischen Ruhrgebiet

Im Sommer nimmt das „StartUP.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet“ die Arbeit auf. Die Einrichtung unterstützt junge Firmengründerinnen und
-gründer, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, in der ersten Zeit ihrer Arbeit. Das Zentrum für Entrepreneurship & Transfer der TU Dortmund koordiniert das Innovationslabor im westfälischen Ruhrgebiet.

Die Experten des Zentrums für Entrepreneurship & Transfer der TU Dortmund arbeiten dabei mit Kolleginnen und Kollegen der Fachhochschule Dortmund, der Hochschule Hamm-Lippstadt, der Wirtschaftsförderung und des Technologiezentrums aus Dortmund zusammen. Weitere 14 Akteure wie die regionalen Technologiezentren (Tech5plus), die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, die NRW.Bank oder der High-Tech-Gründerfonds unterstützen das Innovationslabor mit ihren Beratungs- und Finanzierungsangeboten.

Intensive Begleitung für 12 herausragende Start-ups

Das Land NRW und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördern das „StartUp.InnoLab“ im Rahmen des Programms „StartUp.Innovationslabore NRW“. Die Förderung beträgt eine gute Million Euro, die die Einrichtungen noch um weitere 300.000 Euro Eigenanteil aufstocken. Insgesamt ist das Projekt auf drei Jahre angelegt. Pro Jahr sollen bis zu 12 herausragende Start-ups aus der Region für jeweils zehn Monate intensiv begleitet werden.

„StartUP.InnoLab knüpft an das Innovationslabor an, das von 2011 bis 2015 hier an der TU Dortmund und in der Region erfolgreich gearbeitet hat“, erläutert Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Dortmund und drei Technologiezentren der Region wurden bereits 43 Gründungsteams bis 2015 betreut. So erfolgreich, dass das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 beschloss, in ganz NRW entsprechende Labore einzurichten.

Zentrum bündelt Serviceangebote und Aktivitäten rund um Gründungen

„Wir sind stolz, dass wir mit unserer Expertise quasi die Blaupause geliefert haben“, so TU-Kanzler Albrecht Ehlers. Das „StartUp.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet“ ist das erste Projekt, bei dem das neu gegründete Zentrum für Entrepreneurship & Transfer der TU Dortmund die Konsortialführung innehat. Dort sind seit Kurzem die verwaltungstechnischen Serviceangebote sowie die wissenschaftlichen Aktivitäten rund um Gründung gebündelt. Prof. Andreas Liening, Professor für Entrepreneurship und Ökonomische Bildung  und Leiter der  Entrepreneurship School des Zentrums, betont, „dass die Verbindung von Qualifizierung, Beratung und begleitender Forschung einen entscheidenden Erfolgsfaktor für das ‚StartUp.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet’ darstellt.“

Das nun um neue Partner und weitere Bausteine erweiterte „StartUp.InnoLab – westfälisches Ruhrgebiet“ soll, so die Landesregierung, ein „einzigartiger, standort- und hochschulübergreifender Inkubator für innovative Geschäftsmodelle“ von jungen Firmen werden, die nach ihrer Gründung wachsen.

30 Seminare für Gründerinnen und Gründer

Ein Beispiel für ein erfolgreiches Start-up, dass das frühere Innovationslabor der TU Dortmund begleitet hatte, ist die Comnovo GmbH. Die Firma ist ein Spin-off aus dem Bereich für Kommunikationsnetze der TU Dortmund. Comnovo entwickelt und vertreibt innovative Warnsysteme, die Zusammenstöße zwischen Menschen und Fahrzeugen wie Radlader oder Gabelstapler vermeiden. „Die Funktechnologie zur exakten Abstandsbestimmung rund um das Fahrzeug wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und hat sich erfolgreich am Markt etabliert“, sagt Sebastian Hanny, Gründungsberater und Projektkoordinator des „StartUP.InnoLab“.

Die Partner in dem „InnoLab“-Projekt setzen insgesamt sieben Arbeitspakete um und übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Es werden zweitägige Transfer-Workshops angeboten, bei denen sich die Jungunternehmerinnen und -unternehmer qualifizieren können. In einer neu entwickelten „InnoLab-Geschäftsmodell- und Innovationsakademie“ werden Gründerinnen und Gründer in 30 Seminaren geschult. Schließlich sind 30 InnoLab-Stammtische mit bis zu 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geplant. Gezielt unterstützen die Expertinnen und Experten Start-ups aus den vier Bereichen:

  • Maschinenbau, Produktion und Logistik,
  • Energie, Mobilität und Umwelt
  • Biotechnologie und Life Sciences
  • Informations- und Kommunikationstechnik



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