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An TU Dortmund entsteht erstes Online-Lexikon der Journalistik in deutscher Sprache

An der TU Dortmund entsteht mit „Journalistikon” das erste deutschsprachige Online-Lexikon der Journalistik. Wie Wikipedia wächst und lebt dieses elektronische Spezial-Nachschlagewerk von Beiträgen aus der Wissenschaft.

Der Journalismus: Aktuell soll er sein. Öffentlichkeit herstellen und Aufmerksamkeit schaffen. Unabhängig, aber fair. Relevant, aber auch unterhaltsam. Multimedial. Und vor allen Dingen authentisch. Der Journalismus hat in den über 300 Jahren seiner Existenz an Komplexität zugenommen. Daher ist es wichtig, dass die Journalistik als Wissenschaft den Journalistenberuf durch Forschung und Ausbildung unterstützt. Das ist der Anspruch des „Journalistikon”. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Dortmunder Instituts für Journalistik der TU Dortmund und anderer deutschsprachiger Universitäten bestücken das Lexikon kontinuierlich mit Artikeln. Geleitet wird es vom Dortmunder Journalistik-Professor Horst Pöttker als Herausgeber, der im Ruhestand ist. Seit November 2016 sind bisher rund 100 Beiträge online verfügbar, sortiert in 19 Kategorien wie Redaktionsorganisation, Berufsethik, Genres und Nachrichtenfaktoren.

Journalismus auf wissenschaftlicher Basis erklärt

Die Nutzer erfahren, was Wissenschaft und Praxis unter journalistischer Qualität verstehen. Ein umfangreiches Verzeichnis zum journalistischen Jargon offenbart, was „Aufsetzer” und „Eckenbrüller” sind, warum Journalisten ständig „O-Töne” brauchen und wie ein „Newsroom” funktioniert. Als stetig wachsende Online-Publikation erklärt und beleuchtet die Website den Journalismus auf wissenschaftlicher Basis.

Digitales Zeitalter berücksichtigt

Dabei berücksichtigt das Lexikon auch die digitale Revolution. So sind technische Neuerungen nicht mehr nur Optionen, sondern gesellschaftlicher Konsens: Handys nennt man mittlerweile Smartphones, Zeitungen werden auf Displays gelesen, Radiobeiträge downgeloaded und Videos gestreamt. Wo wird das hinführen? Und was sagt die Wissenschaft dazu? Auch diese Fragen werden beantwortet. Wer selbst in die Branche einsteigen möchte, erhält im Journalistikon zudem Informationen über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das Wörterbuch wendet sich nicht nur an Wissenschaftler oder Studierende entsprechender Fachrichtungen, sondern an alle, die sich für Journalistik und praktischen Journalismus interessieren und als Mediennutzer oder Medienproduzenten einen reflektierenden Zugang suchen.

Weitere Informationen:



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