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Dortmunder Tag der Statistik: Ein Ausflug in die Welt der Zahlen und Daten

Der Geschmacksunterschied von Cola-Sorten und Wahlkampfanalysen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam, aber hinter beiden verbirgt sich Statistik. Das haben rund 450 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Dienstag, 14. Februar, beim Tag der Statistik an der TU Dortmund erfahren. Bei Informationsveranstaltungen und Mit-Mach-Aktionen konnten die Schülerinnen und Schüler sich über das Fach informieren.

„Statistik wird in der Schule ja leider kaum behandelt. Genau deshalb richten wir diesen Tag aus und versuchen vor allem die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, sagte Prof. Christine Müller von der Fakultät Statistik.

Besonders gut kam der Vortrag von Prof. Philipp Doebler bei den Gästen an. Er erläuterte in seinem Vortrag, wie man Statistik auch im Bereich der Psychologie einsetzt. Als Beispiel analysierte er, wie bei der US-Wahl die Vorlieben der potenziellen Wähler gesammelt wurden.

Ein weiteres Anwendungsfeld der Statistik sind auch die Sozialwissenschaften. „Statistiker findet man dort, wo es Daten gibt”, so PD Dr. Guido Knapp. „Die Bereiche, in denen das der Fall ist, sind allerdings sehr vielfältig und reichen von ökonomischen Themen bis hin zur Medizin.”

Prof. Joachim Kunert versuchte, das Interesse der Schülerinnen und Schüler auf praktische Weise für die Statistik zu wecken. Mit einem sogenannten Dreieckstest stellte er Nachforschungen zum Thema Geschmacksunterschied bei Cola-Sorten an. Bei diesem Test werden Becher in einer Dreiecksform vor den Teilnehmern aufgestellt und mit den zwei Cola-Sorten gefüllt. Was sich in welchem Becher befindet, wird zufällig ausgewürfelt. Dann gilt es zu probieren und die richtige Sorte herauszuschmecken. Das Besondere an dem Experiment ist, dass sich viele Teilnehmer durch die Anordnung der Becher verwirren lassen. So sind einige beispielsweise fest überzeugt, der mittlere Becher müsse Cola pur enthalten. „Wenn es mehr als der Hälfte gelingt, den Unterschied zu schmecken, dann kann man von einem richtigen Ergebnis sprechen, das nicht zufällig entstanden ist“, erklärte Kunert.

„Ich habe mich vorher schon für Mathe interessiert und der Vortrag am Morgen hat mich bestätigt. Ich bin echt überrascht, in wie vielen Bereichen man etwas mit Statistik anfangen kann und könnte mir gut vorstellen, in Zukunft Statistik zu studieren“, sagte der 16-jährige Oliver Keller. Knapp 450 Schülerinnen und Schüler besuchten die Veranstaltung im Laufe des Tages.

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