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Projekt „CreaLOGtiv“ der TU Dortmund entwickelt auf Basis von Spielen Lernumgebung für Logistik

Innovationen wirbeln die Logistikbranche durcheinander, ändern die Arbeitswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ansätze von Entwicklern von Computerspielen können helfen, Beschäftigte zu schulen und ihre Kompetenzen weiter zu entwickeln. Der Bereich für Unternehmenslogistik der TU Dortmund forscht mit Partnern zu diesem Thema.

Der Einsatz neuer intelligenter Technologien und die Digitalisierung im Sinne einer Industrie 4.0 sind Megatrends, die die industrielle Arbeitswelt von morgen prägen. Diese Entwicklung fordert von den Menschen, die in modernen Logistikfirmen arbeiten, dass sie an ihren Arbeitsplätzen immer mehr Verantwortung übernehmen und die Arbeitsprozesse zunehmend selbst organisieren. Logistiksysteme mit systemtechnischen Veränderungen müssen sie verstehen und handhaben. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Wandels ist für den Industriestandort Deutschland stark davon abhängig, dass die Kompetenzen qualifizierter Arbeitskräfte effizient genutzt werden.

Dazu hat die Leitmarktagentur.NRW den Wettbewerb CreateMedia.NRW aufgesetzt. Der Bereich Unternehmenslogistik (LFO) der TU Dortmund arbeitet dabei mit dem Verbundpartner ARUBA Studios GmbH zusammen. In dem Verbundprojekt „CreaLOGtiv“ entwickeln sie federführend eine spielbasierte Lernumgebung für die Logistik 4.0.

Lernentwicklung für die Logistik der Zukunft

Das Verbundprojekt verfolgt das Ziel, kreativwirtschaftliche Ansätze aus der Spielentwicklungsindustrie für die berufliche Kompetenzentwicklung in der Logistik nutzbar zu machen. Auf Basis von Technologien wie Augmented- und Virtual (AR/VR)-Reality, wie sie bei Computerspielen schon üblich sind,  wird eine Lernumgebung für die Logistik der Zukunft entwickelt. Hierbei werden die Potenziale von Computerspielen wie Gamedesign und Playful Interaction systematisch erhoben. Eine Fragestellung ist hierbei beispielsweise: Welche spieletypischen Elemente wie Punkte, Abzeichen, Bestenlisten etc. stecken hinter Erlebnissen, Herausforderung, sozialer Interaktion, Wettbewerb oder Fortschritt? Wie lassen sich diese Wirkweisen für die Entwicklung der Kompetenzen nutzbar machen?

Wenn Mechanismen von Unterhaltungsspielen einbezogen werden, ermöglicht das die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, die nicht direkt vermittelt werden können. Durch den Einsatz virtueller Technologien wird eine realistische Lernspielumgebung geschaffen. Sie empfindet die Unternehmenswirklichkeit in ihrer Komplexität nach. Gleichzeitig stellt sie einen geschützten Raum zu Verfügung, den Logistik-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zum experimentellen und kollaborativen Lernen im Prozess nutzen können.

Das Verbundprojekt wird durch Zuwendungen des Landes NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020, „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“, gefördert.

Ansprechpartnerin bei Rückfragen:
Sandra Kaczmarek
Bereich für Unternehmenslogistik der TU Dortmund
Telefon: 0231 – 755 6171

 



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