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Kleine Forscher treffen an der TU Dortmund große Forscher beim Thema Fliewatüüt

Nicht Robbi und Tobbi aus dem Kinofilm, sondern Lars und Armin von der Brücherhof-Grundschule aus Dortmund machten sich jetzt mit den physikalischen Gesetzen vertraut, denen das Phantasiegefährt Fliewatüüt unterworfen ist. Gemeinsam mit 13 weiteren Drittklässlern erprobten sie im DLR_School_Lab der TU Dortmund, wie das Fliewatüüt – „Flie“ für fliegen, „Wa“ für schwimmen im Wasser und „Tüüt“ für fahren – funktionieren könnte.

An der Brücherhof-Grundschule besuchen die Drittklässler eine Forscher-AG. Ihre Lehrerin Eva Kastel hatte bereits während ihres Studiums festgestellt, dass Schülerinnen und Schüler losgelöst von ihren Leistungen in klassischen Fächern häufig ein großes technisches Interesse haben. „Das gibt es sogar schon bei Kindern in der Vorschulklasse im Kindergarten“, stellt Kastel fest. Dieses Interesse führt dazu, dass es einen großen Andrang auf die Forscher-AG an der Brücherhof-Schule gibt. Für Mädchen und Jungen ist die Arbeitsgemeinschaft attraktiv, obwohl die AG-Stunden zusätzlich zum normalen Stundenplan anfallen und die Schülerinnen und Schüler mittwochs in der siebten Stunde in ihre weißen Forscherkittel schlüpfen.


Begrüßung durch homanoiden Roboter

Die Fliewatüüt-Forschereinheit im DLR_School_Lab war anlässlich der Neuverfilmung der bekannten Kindergeschichte „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ angestoßen worden. In der Geschichte erfindet Tobbi, ebenfalls ein Drittklässler, das Fliewatüüt und erlebt mit seinem Roboterfreund Robbi viele spannende Abenteuer. Welche Eigenschaften ein solches Fliewatüüt haben muss, um sich sowohl in der Luft als auch auf dem Wasser und dem Festland fortbewegen zu können, fanden die Mädchen und Jungen an verschiedenen Experiment-Stationen heraus. Doch zuerst wurden sie von einem kleinen, humanoiden Nao-Roboter – quasi einem Verwandten von Robbi – begrüßt.

Da das Fliewatüüt wie ein Hubschrauber fliegen kann, bastelten die kleinen Forscher Papierhelikopter, die sie von Leitern aus zur Erde fliegen ließen. Begeistert dabei waren Lars Stöckert (9) und Armin Vesil (8). Warum ein Hubschrauber überhaupt fliegen kann und welche Unterschiede es bei Flugzeugen und Hubschraubern gibt, hielten sie in ihrem Forscher-Tagebuch fest.

 

Beobachtung des Schwimmverhaltens verschiedener Materialien

Schwimmen kann Tobbis Erfindung auch, daher wurde das Schwimmverhalten verschiedener Materialien genau beobachtet. Gemeinsam mit Anna Schmid, einer Mitarbeiterin des School_Lab im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), verglichen die Mädchen und Jungen, was mit zwei gleichschweren Knetgummi-Portionen passiert, wenn sie einmal zu einem Quader und einmal zu einem Boot geformt werden. Schnell war klar: Nicht nur das Gewicht, sondern auch die Form des Objekts ist dafür verantwortlich, ob es schwimmt oder untergeht.

An der dritten Station wurde Lego-Robotern Leben eingehaucht. Und hier erkannten die kleinen Forscherinnen und Forscher: Ein Roboter kann nur durch ein von ihnen selbst geschriebenes Programm eigenständig einer schwarzen Linie folgen! Dass Robbi sich fast wie ein Mensch verhalten kann, setzt also voraus, dass er wirklich gut programmiert ist.

 

Quiz zum Abschluss des Tages

Zum Abschluss des Besuchstages konnten die Kinder der Forscher-AG in einem Expertenquiz beweisen, dass sie inzwischen richtige Profis in Sachen Fliewatüüt waren: Fast alle erreichten die Höchstpunktzahl. Nicht nur die kleinen Forscherinnen und Forscher, sondern auch ihre Lehrerin Eva Kastel und Dr. Sylvia Rückheim, Leiterin des DLR_School_Lab, hatten viel Spaß bei den Fliewatüüt-Studien, die sie gern wiederholen wollen.



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