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Dortmunder U zeigt Wanderausstellung „abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten”

„abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten” – so heißt die neue Ausstellung auf der Hochschuletage im Dortmunder U. Die Wanderausstellung wurde von Prof. Thomas Goll vom Institut für Didaktik integrativer Fächer der TU Dortmund überarbeitet und wird vom 3. Februar bis zum 5. März zu sehen sein. Die Ausstellung klärt über menschenverachtende Propaganda auf – in der Vergangenheit und Gegenwart, indem sie die Machart der Postkarten aufdeckt.

Die Ausstellungsstücke zeigen, wie judenfeindliche Motive über das Medium Postkarten verbreitet wurden. Postkarten wurden genutzt, um kostengünstig Vorurteile und Stereotypen auszutauschen. Der Berliner Sammler Wolfgang Haney hat fast 1.000 von ihnen gesammelt; eine Auswahl findet sich in der Ausstellung. Zwar werden heute diskriminierende Nachrichten und Bilder nicht mehr hauptsächlich über Postkarten verbreitet, die Aktualität der Thematik bleibt dennoch.

Obwohl Antisemitismus nach den Verbrechen des Nationalsozialismus tabuisiert wurde, findet er sich heute wieder in der Anonymität des Internets und in den sozialen Medien. Zudem werden dort weitere Hassparolen – beispielsweise gegen Muslime und Flüchtlinge veröffentlicht. Die Wahl der Mittel bleibt gleich: Verunglimpfung und Ausgrenzung, Herabsetzung und Entmenschlichung.

Die Ausstellung ist geöffnet:

  • dienstags und mittwochs: 11 bis 18 Uhr
  • donnerstags und freitags: 11 bis 20 Uhr
  • samstags und sonntags: 11 bis 18 Uhr


Begleitende didaktische Materialien

Die Ausstellung wurde ursprünglich vom Jüdischen Museum Frankfurt a. M. und dem Museum für Kommunikation Frankfurt a.M. als Wechselausstellung gestaltet. In der von Prof. Thomas Goll überarbeiteten kürzeren Fassung wird sie von der Bundeszentrale für politische Bildung verliehen. Diese stellt online didaktische Materialen zur Ausstellung bereit.



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