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TU Dortmund startet Praktikum 2.0 in der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen

Rund 400.000 Euro investiert und die Didaktik neu strukturiert – in der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen (BCI) der TU Dortmund wurde am Mittwoch, 18. Januar, das Praktikum 2.0 offiziell gestartet.

Verbessert und auf den Stand der Technik  gebracht wurden Geräte, Anlagen und Infrastruktur, aber auch die Didaktik. Prozesse können nun im Ganzen verstanden und erprobt werden, nicht mehr in vielen kleinteiligen Einzelversuchen, deren Zusammenhang oft erst erkennbar ist, wenn alle Versuche absolviert wurden. Neu eingerichtet wurde beispielsweise ein Pumpenversuchsstand mit vielen Variationsmöglichkeiten, an dem Studierende nun verschiedenste Pumpentypen ausprobieren und den Zusammenhang zwischen Fördermenge und Druck unmittelbar erleben können.

Grundlagen und Anwendung werden erforscht

Wärmeübertrager-Systeme, ein für verfahrenstechnische Anlagen wichtiges Bauteil, können jetzt von allen Studierendenden der Fakultät erprobt werden. In neuartigen „Tandemversuchen“ erforschen zwei Studierendengruppen im Dialog sowohl die Grundlagen eines Phänomens – zum Beispiel ein Flüssig-Dampf-Gleichgewicht – als auch dessen Anwendung – zum Beispiel in der Destillation. Am Ende erläutern sich die beiden Gruppen des Tandems ihre Versuche einander. Das stärkt auch die  Erklär-Kompetenzen. Zu einigen Themenkreisen wie zur Tablettierung und Tablettenfestigkeit sowie der Reinigung von Suspensionen wurden ganz neue Versuche installiert. Diese Themen sind neu in den Fokus der Fakultät gerückt.

 

Verbesserte Didaktik

Mit dem Praktikum 2.0 hat die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen Kapazitäten geschaffen, die Studieninhalte kompakt zum Ende des Semesters in Blockform anzubieten. Das hilft den Studierenden bei der Vorbereitung auf die anschließenden Klausuren und gibt innerhalb des Semesters mehr Freiräume. Zur verbesserten Didaktik des Praktikums 2.0 tragen neben den Tandemversuchen, einem komplett neuen Skript und der Nutzung der Lernplattform Moodle mit all seinen Möglichkeiten auch neue Leistungsnachweise nach dem Versuch bei; vom altbekannten Protokoll bis hin zur Präsentation werden nun abwechslungsreichere Formen praktiziert.



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