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Forschung zu hybriden Dienstleistungen in Dortmund gebündelt

Das Schlüsselthema Industrie 4.0 und seine Auswirkungen werden ab sofort im neuen Innovationslabor „Hybride Dienstleistungen in der Logistik“ in Dortmund untersucht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Forschungsprojekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 10 Millionen Euro. Projektpartner sind die TU Dortmund und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML).

„Mit Industrie 4.0 geht eine grundlegend neue Form von Dienstleistungen sowie der Interaktion von Mensch und Maschine einher. Beide Themen sind hoch aktuell und hoch spannend“, so Prof. Michael ten Hompel. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir den Zuschlag für das Innovationslabor erhalten haben.“ Mit zahlreichen bestehenden Anwendungszentren, Versuchs- und Demonstrationshallen sind das Fraunhofer IML und die TU Dortmund für die Einrichtung des Innovationslabors am Standort Dortmund prädestiniert. So findet beispielweise in der Forschungshalle für „Zellulare Fördertechnik“ am Fraunhofer IML mit 50 innovativen autonomen Transportfahrzeugen der größte Versuch künstlicher Intelligenz in der Logistik statt.

Beitrag für erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer

In zwei Hallen – an der TU Dortmund und am Fraunhofer IML – werden jetzt neue Versuchseinrichtungen für die spezifischen Fragestellungen des Projekts geschaffen. Anfang 2017 werden die Forscherinnen und Forscher dort neue logistische Technologien entwickeln und testen können. Unternehmen können Projektideen für Soft- und Hardwaredienste, Planungs- und Betriebskonzepte für agile Logistiksysteme sowie Lösungen für Mensch-Maschine-Schnittstellen über ein Ausschreibungs- und Auswahlverfahren einreichen.

Das Innovationslabor soll in der Schlüsselbranche Logistik einen wesentlichen Beitrag für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft leisten. Durch gezielte Transferprojekte soll der Weg in den Markt für Unternehmen kürzer werden, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Damit steigt die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Arbeitsplätze werden gesichert.


Mensch-Maschine-Schnittstellen

Hybride Dienstleistungen sind durch intelligente Kombinationen aus Software, Hardware und Geschäftsmodellen gekennzeichnet. Beispiele sind intelligente Ladungsträger, autonome Shuttle-Systeme oder simulationsbasierte Planungstools. Bei der Entwicklung solcher Dienstleistungen kommt nicht nur technologischen Innovationen eine wesentliche Bedeutung zu. Im Fokus stehen auch die Rolle des Menschen und seine Schnittstellen zu den Maschinen. Zukünftig werden Menschen sowohl mit Robotern als auch mit einfachen cyberphysischen Systemen wie intelligenten Regalen, Containern oder Fahrzeugen in einen Dialog treten.

„Eine zentrale wissenschaftliche Frage, die wir im Rahmen des Innovationslabors beantworten wollen, ist daher, wie verantwortliches und zielgerichtetes Handeln in der Interaktion von Menschen und Maschinen in gemeinsamen Netzwerken gestaltet und organisiert wird“, so Prof. Hartmut Hirsch-Kreinsen vom Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung der TU Dortmund. Vision ist eine „Social Networked Industry“, in der Menschen und Maschinen als Partner miteinander verbunden sind.

 

Logistik als Innovationsmotor für Industrie 4.0

Die Logistik ist in den vergangenen Jahren zum Treiber und Symbol der internationalen und wertschöpfenden Vernetzung und ein wichtiger Innovationsmotor für Industrie 4.0 geworden. Dies ist auch ein Verdienst der entsprechenden Forschungseinrichtungen in Dortmund und ihrer Initiativen wie dem EffizienzCluster LogistikRuhr oder „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ am Standort Dortmund.



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